Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Schluss mit fettigem Haupthaar und Schuppen. Doch manchmal brauchst du etwas Geduld.
Die Kopfhautplagen sind weit verbreitet, fast könntest du sie schon als Volkskrankheit bezeichnen. Nicht zum ersten Mal gehen wir daher auf sie ein. Das Gute: Es gibt immer Möglichkeiten, diese Unliebsamkeiten zu eliminieren.
- Dein Weg zu gepflegtem Haar
- Schuppen und fettiges Haar musst du nicht für immer hinnehmen
- Das fragen uns Charakterköpfe zu fettigen Haaren und Schuppen am häufigsten
Du bist einer der vielen, die Probleme mit fettigen oder schuppigen Haaren kennen. Deshalb hast du schon ein paar Strategien vergeblich versucht? Nicht verzagen, weitermachen. Wenn deine Bemühungen bisher nicht gefruchtet haben, waren es nur nicht die richtigen. Aber zugegeben, es kann verdrießen. Eigentlich ist es normal, seine Haarschuppen zu verlieren. Das tun wir alle, nur bei den meisten siehst du sie nicht, weil sie nie die Anzahl erreichen, um sichtbar zu werden.
Meist erst, wenn Dauerstress oder eine hormonelle Schwankung die Talgproduktion der Kopfhaut anregt, werden sie auffällig. Denn der Talg verklebt sich mit den normal winzigen Schuppen zu größeren Klümpchen. Diese sind es, die wir eigentlich Schuppen nennen. Weiterer Nachteil: Das Zuviel an Talg fettet das Haar ein.
Beides muss nicht immer gleichzeitig auftreten, ist aber auch nicht selten. Und da diese unerwünschten Phänomene miteinander im Zusammenhang stehen, jedenfalls häufig, reden wir hier über beide. Stress und Hormone sind nur zwei Beispiele gewesen, denn falsche Pflegeansätze und manchmal reine Nachlässigkeit können weitere Ursachen für die genannten Probleme sein.
Dein Weg zu gepflegtem Haar.
Der Klassiker bei fettigem Haar ist ein Anti-Fett-Shampoo.
Gute Anti-Fett-Shampoos haben die Eigenschaft, den überschüssigen Talg auf der Kopfhaut zu binden und mit dem Auswaschen wegzuspülen. Dazu ist es meist notwendig, das Shampoo ein bis zwei Minuten einwirken zu lassen. Achte darauf, das Shampoo nicht täglich zu benutzen, denn viel hilft nicht immer viel. Wenn du ein sehr empfindlicher Typ bist, kann es sein, dass das Shampoo deine Kopfhaut reizt.
Wechsle zwischen Anti-Fett-Shampoo und einem normalen Shampoo, das selbstredend auch ein sanftes sein sollte. Der sparsam dosierte Einsatz des Spezialshampoos ist ein intelligenter Lösungsansatz. Zudem machst du selbst einen Lernprozess, wenn du siehst, wie sich das Ärgernis bei einer durchdachten Strategie schon bald verringert.
Shampoos für empfindliche Kopfhaut und Anti-Fett-Shampoos haben oft gleiche Ansätze, auch wenn sie nicht immer gleiche Namen tragen. Und auch Shampoos für empfindliche Kopfhaut müssen nicht unbedingt jeden Tag benutzt werden.
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Auch die Vorbereitung und das Waschen selbst spielen eine Rolle.
Leidest du unter Schuppen, bürste dein Haar vor dem Waschen sorgfältig aus. Das sollte schon eine größere Anzahl der rieseligen Ungeheuer entfernen. Das wechselnde Benutzen eines normalen Shampoos und eines Spezialshampoos gegen fettiges Haar gilt übrigens ebenso für Anti-Schuppen-Shampoos. Wasch dein Haar nur mit mäßig warmem Wasser, denn Hitze reizt die Kopfhaut.
Schuppen sind eigentlich abgestorbene winzige Hautpartikel, die über die natürliche Regeneration der Haut entstehen. Wie beschrieben können sich aber auch über das Fett auf dem Kopf winzige Klümpchen bilden. Egal, ob klebrige oder trockene Schuppen, beides willst du nicht und wie erläutert können die Probleme schuppiges und fettiges Haar einander ungünstig zuspielen.
Beim Waschen selbst gehört das Shampoo auf die Kopfhaut, nicht in die ganzen Längen. Dort sitzen Talg, Stylingreste und abgestorbene Hautschüppchen, und die Längen trocknen so nicht unnötig aus.
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Auch Temperatur, Föhn und Stylingprodukte reden mit.
Wir sind beim Föhn gelandet und der arbeitet in der Regel mit warmer Luft, also Hitze. Auch die heiße Luft trocknet die Kopfhaut aus. Föhn daher mit nur mäßig warmer Luft. Vermeid es außerdem, den Föhn nahe an die Kopfhaut zu halten. Hast du längere Haare, lass sie runterhängen und puste sie aus einiger Entfernung trocken.
Musst du eine bestimmte Welle unbedingt einföhnen, föhn lieber mit nur warmer Luft. Stylingprodukte wie Haarwachs oder Gel sind verständlicherweise nicht sonderlich günstig, um Schuppen oder fettige Haare loszuwerden. Das eine besteht quasi aus Fett und das Gel trocknet irgendwann und kann Flocken bilden, die wie Schuppen aussehen.
Verwendete Mittel zum Stylen solltest du nur in die Länge und Spitzen deiner Haare einbringen und den Kontakt zur Kopfhaut vermeiden. Außerdem kann ein Haarwasser oder ein Tonic die Kopfhaut erfrischen. Juckt sie stark, frag in der Apotheke oder beim Hautarzt nach.
Schuppen haben viele Ursachen. Plagen sie dich stark, frag einen Arzt.
Auf der Kopfhaut aller Menschen lebt ein bestimmter Hefepilz, was völlig normal ist. Manchmal wird dieser Pilz aktiver, als es normal wäre. Das wiederum lässt als Endprodukt mehr Schuppen entstehen. Solltest du das Schuppenproblem schon lange haben und zusätzlich Hautprobleme wie etwa Schuppenflechte aufweisen, könnte dein Problem eher ein medizinisches als ein kosmetisches sein.
Such dann lieber einmal einen Hautarzt auf und frag ihn danach. Auch Neurodermitis und Schuppen können zusammenspielen. Ob ein medizinisches Shampoo aus der Apotheke für dich infrage kommt, besprichst du am besten mit ihm.
Es soll an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben, dass auch zu seltenes Haarewaschen eine Schuppenbildung fördern kann. Das gilt auch für fettige Haare. Die natürlich entstehenden Schuppen müssen schon zuweilen weggespült werden. Gleiches gilt für diverse Ablagerungen aus der Umwelt, die das Einfetten der Haare begünstigen.
Bei fettigem Haar kommt es auf deinen Typ an.
Häufiges Waschen macht fettiges Haar nicht schlimmer. Jede Wäsche spült auch etwas von dem natürlich entstandenen Talg, der die Haare fettig wirken lässt, fort. Wie viel Talg nachkommt, hängt vor allem an den Hormonen, nicht am Waschrhythmus. Fettet deine Kopfhaut stärker, darfst du deine Haare also ruhig häufiger waschen, am besten mit einem milden Shampoo.
Folgende Kombination könnte dir auch Abhilfe schaffen: Haare normal waschen. Am nächsten Tag die Haare und vor allem den Haaransatz mit einem Trockenshampoo einsprühen. Mit Trockenshampoo kannst du überschüssigen Talg auf deiner Kopfhaut aufsaugen und dein Haar wieder frischer aussehen lassen, wenn alles andere bisher nicht geholfen hat und dein Problem kein medizinisches ist. Also, am Haaransatz aufsprühen und dann in die Länge der Haare einbürsten. Es macht dein Haar auch voluminöser.
Das Ganze am besten am nächsten Tag wiederholen oder Trockenshampoo schrittweise anwenden, bis du zwei Tage hintereinander keine normale Wäsche benötigst. Aber auch Trockenshampoo nicht inflationär anwenden und regelmäßig wieder eine ganz normale Nasswäsche durchführen.
Schuppen und fettiges Haar musst du nicht für immer hinnehmen.
Du kannst zuerst das Bekannteste und Nächstliegende probieren: Teste ein Anti-Fett-Shampoo oder eines für empfindliche Kopfhaut, aber verwende keines täglich, sondern im Wechsel mit einem milden Shampoo. Beachte eine gute Vorbereitung deiner Haare auf die Wäsche und bürste sie vorher sorgfältig. Zudem benutz kein zu heißes Wasser beim Waschen. Vermeid Hitze sowohl beim Waschen als auch beim Föhnen. Verwende Stylingprodukte nur sehr sparsam und vermeid den Kontakt zur Kopfhaut.
Hast du schon vieles vergeblich probiert, kann die Ursache für zu viel Fett im Haar oder Schuppenbildung möglicherweise eine gesundheitliche Störung sein. Weißt du keinen Rat mehr, such einen Hautarzt auf. Ändere deine Waschgewohnheiten langsam und improvisier mit einem Trockenshampoo. Wir knien uns immer rein, damit deine Initiativen von Erfolg gekrönt sind. Was immer der Onlineshop von Blackbeards hergibt, um deine Haarprobleme zu beseitigen, findest du dort, beratende Antworten inklusive.
In der Kategorie Haarpflege findest du die passenden Produkte. Fettiges Haar und Schuppen verlangen vor allem Geduld und einen ruhigen Waschrhythmus. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Charakterköpfe zu fettigen Haaren und Schuppen am häufigsten.
Was tun bei fettigem Haar und Schuppen?
Ein Shampoo, das zu deinem Problem passt, und etwas Geduld bei der Anwendung. Ein gutes Anti-Fett-Shampoo bindet den überschüssigen Talg, braucht dafür aber ein bis zwei Minuten Einwirkzeit. Benutz es nicht täglich, sondern wechsle mit einem milden normalen Shampoo ab. Dazu lauwarmes Wasser, sparsame Dosierung und weniger Hitze vom Föhn.
Warum habe ich gleichzeitig fettiges Haar und Schuppen?
Weil beides denselben Ursprung haben kann: eine Kopfhaut, die zu viel Talg produziert. Der Talg verklebt die winzigen Schuppen, die wir alle ständig verlieren, zu größeren Klümpchen und fettet gleichzeitig das Haar ein. Angeregt wird die Produktion oft durch Dauerstress oder hormonelle Schwankungen. Falsche Pflege und Nachlässigkeit können das Ganze zusätzlich verstärken.
Wie schnell verbessert sich das?
Rechne eher in Wochen als in Tagen. Deine Kopfhaut braucht Zeit, um sich auf neue Gewohnheiten und ein anderes Shampoo einzustellen, und zwischendurch kann es schlechter aussehen. Bleib trotzdem konsequent und wechsle nicht alle paar Tage das Produkt. Wenn sich über längere Zeit gar nichts tut, frag lieber einmal einen Arzt.
Wie oft darf ich fettige Haare waschen?
So oft, wie es nötig ist, bei fettiger Kopfhaut auch jeden Tag. Die American Academy of Dermatology hält das bei glattem Haar und fettiger Kopfhaut für sinnvoll. Nimm für die häufige Wäsche ein mildes Shampoo und das Anti-Fett-Shampoo nur im Wechsel.