Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Ein jeder von uns muss sich manchmal Fehler eingestehen. Aber bei der Haarpflege?
Das tadellos gerichtete Haar gelingt dir nicht, immer wieder die gleichen Problemchen? Ursachen sind meistens die gleichen Fallen, die du dir selbst stellst. Simple Sachen, die du ab jetzt verhindern kannst, um nicht mehr hineinzutappen.
- Die fünf Sünden der Haarpflege
- Kleine Änderungen in deiner Routine machen an deinem Haar den Unterschied
- Das fragen uns Löwenmähnen-Träger zur Haarpflege am häufigsten
Die Zeiten, zu denen Haarwäsche, Haarpflege, Haarstyling & Co zu den typischen Frauenthemen gehörten, sind endgültig Geschichte. Wir leben in einer modernen Zeit, in der wir Phrasen und Klischees hinter uns gelassen haben und dem Moment ins Auge blicken. Und unser Auge gezielt auf unser Äußeres richten, weil wir eine gepflegte Erscheinung abgeben möchten. Das gilt heute verstärkt auch für Jungs und Männer. Ein Blick die Einkaufsstraße hinunter bestätigt sofort das Stilbewusstsein heutiger Generationen.
Unübersehbar auch, wie sich ebenso ältere Semester durchaus wertschätzen, sich entsprechend herrichten und pflegen. Dabei übertreiben es einige von ihnen leider ein wenig, oder auch immens, und sind dann von Sorgen und Gesundheitsproblemen geplagt, die im Besonderen mit ihrem Haupthaar in Verbindung stehen.
Schuppen, Haarbruch, Haarausfall und gereizte Kopfhaut, fettiges, strähniges und schlaffes Haar bereiten vielen Männern Kopfzerbrechen. Zeit, diese Sachen endlich in den Griff zu bekommen. Es gibt eine Handvoll Grundfehler, die sehr verbreitet sind und von vielen Männern begangen werden.
Die fünf Sünden der Haarpflege.
Du bereitest deine Haare ungünstig auf die Wäsche vor.
Da kannst du etwas falsch machen? Hast du jetzt vielleicht gedacht. Ja, kannst du. Und genauso leicht wie dieser Fehler begangen wird, kann er auch behoben werden. Haarverlust bereitet vielen Kopfzerbrechen. Täglich finden sich etliche, viel zu viele, Haare in der Bürste oder dem Waschbecken und du verstehst nicht wieso.
Unser Rat: Kämm oder bürste die Haare nicht erst nach dem Waschen, sondern schon davor. Entzause und entknote also nach dem Aufstehen den nächtlichen Wuschelkopf aufmerksam und mit Sorgfalt. Mit einer sanften Bürste oder einem haarfreundlichen Kamm. Nimm zum Beispiel einen mit größeren Zahnabständen und aus weichem Material. Verwende möglichst keinen Kamm aus Metall. Oder wähl eine handliche Bürste mit weichen Noppen und sauber verarbeiteten Borsten.
Reiß nicht an den Haaren, das strapaziert sie und lockert den Halt der Wurzel. Extratipp: Um das Entzotteln zu erleichtern, ist Haaröl ein treuer Gefährte. Denn es macht die Haare schön weich und dadurch leicht kämmbar. Wer morgens keine Zeit für die etwa viertelstündige Einwirkzeit hat, kann auch eines probieren, das abends sanft eingebürstet wird und über Nacht drin bleiben kann.
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Falsch angewendet, bringt dein Shampoo nicht, was es soll.
Wir gehen davon aus, dass du ein Shampoo benutzt, das deinen Haaren keine zusätzliche Last einträgt. Beachte, dass Shampoo nicht nur deine Haare, sondern auch deine Kopfhaut reinigen soll. Beide bekommen jeden Tag so einiges ab. Umweltschmutz, Schweiß, abgesonderten Talg aus Kopfhautdrüsen und eben das, was du selbst zusätzlich einölst oder hineinsprayst.
Das möchte auch regelmäßig wieder heraus. Verteil das Shampoo nicht nur in den Haaren, sondern auch auf der Kopfhaut und massier es sanft ein. Nimm nur eine kleine Menge Shampoo, nicht gleich die halbe Flasche. Damit alle unerwünschten Stoffe gelöst werden können, lass es auch eine Weile einwirken. So werden Umweltschmutz, Schweiß und Talg gebunden und mit ausgespült.
Dies geschieht über das ebenso gründliche und vorbildliche Ausspülen, bis jeder Rest des Schaums aus deiner Haarpracht verschwunden ist. Nimm für deine Haarwäsche kein zu warmes oder gar heißes Wasser. Das stresst Haar und Kopfhaut nur. Lauwarm reicht völlig.
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Nasses Haar nimmt grobe Behandlung übel. Trockne es sanft.
Wir sind es so gewohnt, praktizieren es nach der Morgenwäsche wie im Schwimmbad. Handtuch her, erstmal kräftig trocken rubbeln. Tu das nicht. Du reißt dir nur den kostbaren Kopfschmuck aus. Tupf dein Haar stattdessen sanft mit einem Handtuch ab und gib ihm seine Zeit zum Trocknen. Morgens, wenn es schnell gehen muss, kannst du natürlich auch deinen Föhn nehmen, denn dafür hast du ihn. Aber halte genug Abstand und stürz Haare und Kopfhaut nicht in den Hitzeschock.
Hitze lässt außerdem Restwasser im Haar so heiß werden, dass es das Haar schlagartig austrocknet, und mit der Zeit spröde und brüchig macht. Kein Wunder, wenn du zu radikal vorgehst und viele Haare in der Bürste hast. Apropos: Nach dem Waschen sind die Haare, besonders wenn es längere sind, erstmal so verknotet wie nach dem Aufstehen. Gerade die Kombination, nasses Haar erst mit dem Handtuch zu rubbeln und direkt im Anschluss zu bürsten, führt zu zahlreichen gerupften Exemplaren. Besonders, wenn dein Haar länger ist. Deshalb immer erst dezent und richtig anföhnen oder an der Luft trocknen lassen.
Die Qualität von Kamm und Bürste wird gern unterschätzt.
Feines, dünnes und kürzeres Haar wird mit einem eher feinzinkigen Kamm gepflegt und in Form gebracht. Die weichen, feinen Sprösslinge, die aus deinem Kopf herauswachsen, mögen am liebsten eine ebensolche zarte Behandlung. Begegne ihnen mit einem gut verarbeiteten Kamm ohne scharfe Kanten und Spitzen. Hartes Metall mit scharfen Kanten und Spitzen fördert Haarbruch und macht eine vorbildliche Behandlung zunichte.
Wähl einen guten Kamm aus Holz, Rhodoid oder Horn, um deinen Haaren zu schmeicheln. Je besser der Kamm, desto länger hält er und Haare wie Kopfhaut bleiben weich und gepflegt. Das gilt auch für Bürsten, mit denen dickere, von Natur aus etwas störrische oder drahtige Haare bearbeitet werden. Robustes Haar braucht nicht unbedingt auch eine robuste Behandlung.
Vergiss Bürsten, die mit blanken, harten Drähten gespickt sind. Gute Bürsten haben weiche Noppen, die fest sitzen und sich nicht nach ein paar Wochen aus dem Kissen lösen. Auch sollte der Griff weich und angenehm in der Hand liegen. So gelingt Hairstyling und fühlt sich obendrein trefflich an.
Conditioner und Haarkur tun auch dem Männerhaar gut.
Die genannten Produkte werden bei vielen Männern als Frauensache abgehakt. Diese Männer wundern sich häufig, wieso nur die Haare etlicher männlicher Promis stets weit besser aussehen und liegen als die eigenen.
Nach der Wäsche eine Spülung einarbeiten, einwirken lassen und wieder ausspülen, erfreut das Haar. Der Conditioner, mit gut riechenden Kräuterextrakten angereichert, pflegt strapaziertes Haar, macht es weich und lässt es glänzen und anschließend besser kämmen und stylen. Bei feinem oder glattem Haar gehört er in die Spitzen, bei trockenem oder lockigem in die ganze Länge.
Noch besser macht das eine Haarkur, die nach der Einarbeitung länger in deinen Haaren verbleibt. Es gibt sogar welche, die über Nacht drin bleiben können. Teste und staune, wie lange ignorierte Mittelchen, die du vermeintlich als den Frauen vorbehalten eingestuft hast, auch dein Haar spürbar und vor allem sichtbar aufwerten. Wie hieß es doch gleich: Weil ich es mir wert bin.
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Kleine Änderungen in deiner Routine machen an deinem Haar den Unterschied.
Ein gutes Shampoo, ein Conditioner und eine Bürste, die nicht rupft, ersparen dir vier der fünf Fehler. Alles davon findest du in der Haarpflege.
Du willst wissen, wie oft dein Haar die Wäsche braucht? Beschreib uns, wie schnell es nachfettet, dann findest du mit uns deinen Rhythmus. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Löwenmähnen-Träger zur Haarpflege am häufigsten.
Was sind typische Haarpflege-Fehler?
Fünf Stolperfallen tauchen immer wieder auf. Viele bürsten ihr Haar erst nach der Wäsche statt vorher, waschen es falsch, föhnen zu heiß, nutzen den falschen Kamm oder lassen den Conditioner weg, obwohl sie ihn bräuchten. Klingt banal, macht aber viel aus, wenn es täglich passiert. Die gute Nachricht: Jeder dieser Fehler lässt sich ohne großen Aufwand abstellen.
Wie vermeide ich Haarpflege-Fehler?
Fang beim Kämmen an, und zwar vor der Wäsche. Entwirr den nächtlichen Wuschelkopf sanft mit einer weichen Bürste oder einem Kamm mit größeren Zahnabständen, Metall bleibt besser im Schrank. Beim Waschen mild und lauwarm arbeiten und den Föhn nicht auf höchster Stufe laufen lassen. Und wenn dein Haar Pflege braucht, gönn ihm einen Conditioner.
Warum gelingt mein Haar nicht?
Meistens liegt es nicht am Haar, sondern an der Routine drumherum. Schuppen, Haarbruch, strähniges oder schlaffes Haar entstehen oft durch immer die gleichen kleinen Fehler bei Wäsche, Hitze und Werkzeug. Geh deine Gewohnheiten einmal ehrlich durch und ändere jeweils nur eine Sache. So merkst du schnell, welche Stellschraube bei dir den Unterschied macht.
Wie oft sollte ich meine Haare waschen?
So oft, wie dein Haar es braucht. Ist es glatt und fettet die Kopfhaut schnell, darf es auch täglich sein. Trockenes, lockiges oder dickes Haar wäschst du nach Bedarf, die amerikanische Dermatologenvereinigung AAD nennt dafür mindestens alle zwei bis drei Wochen. Das Shampoo gehört dabei vor allem auf die Kopfhaut, nicht in die Längen.
1 Kommentar
Ich habe recht dickes, dunkles, glattes Haar.
Meine Pflege: viel kämmen mit einem sogenannten Afro-Kamm. Waschen nur mit Wasser, nur an der Luft trocknen lassen.
Nach dem Friseur (und nur dann!) am Abend Haaröl und am nächsten Morgen mit Haarshampoo waschen.
Ich würde die Umstellung auf no poo nach dem Friseur anfangen, man kann auch einfach die Häufigkeit von Haarshampoo immer mehr reduzieren. Mein Haar sieht toll aus, Viele wundern sich, daß kein Haarshampoo zu benutzen so gut aussieht.
Sauna ist auch gut für das Haar. Danach wasche ich mein Haar gar nicht. Es wird am nächsten Tag wie immer nur mit Wasser gewaschen. Und davor nach der Sauna kämmen. Auch immer vor dem Waschen kämmen.
Nur Strandurlaub kann Haarshampoo erfordern, aber bei maximal zwei Wochen wasch ich es erst wieder zuhause einmal mit Shampoo.