Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Meersalz ist nicht nur zum Würzen für Suppen da. Seit einiger Zeit macht es gar Kosmetikrezepte schmackhaft. Nicht für den Gaumen, nein, für Haut und Haar natürlich. So gibt es zum Beispiel Sea Salt Spray, also Meersalz Spray fürs Haar. Wir fassen hier einmal kurz die Vorteile zusammen, die es dir bringen kann.
- Hol dir Strandfeeling ohne Meerwasser ins Haar
- Das fragen uns Löwenmähnen-Träger zu Sea Salt Spray am häufigsten
Haare so lässig locker wie nach dem Baden im Meer? Kannst du haben. Mit Sea Salt Spray.
Das ist drin in (d)einem Sea Salt Spray.
Dem Namen nach möchtest du meinen, es sei Meersalz enthalten. Sea Salt heißt übersetzt schließlich Meersalz. Und ja, in Sea Salt Sprays ist oftmals mehr oder minder viel davon enthalten. Jedoch nicht immer. Denn es gibt auch andere Salze, die einen Beach-Look in dein Haar zaubern können. Wie etwa Bittersalz, das sich hinter der Deklaration Magnesiumsulfat versteckt. Oder Kochsalz alias Natriumchlorid, das Meer- oder Steinsalz sein kann. So oder so, Salz ist in irgendeiner Form schon einmal enthalten. Gute Sea Salt Sprays kommen ansonsten mit wenigen und weitgehend natürlichen Inhaltsstoffen neben den Hauptzutaten Wasser und Salz aus.
Ein paar zusätzliche braucht es in der Regel jedoch, um Haare in heimischen Bädern so lässig stylen zu können, wie es Wind und Salz am Meeresstrande nebenher hinbekommen. Wir nennen hier nur einige Beispiele, denn Sea Salt Spray Rezepturen gibt’s wie Sand am Meer. Clay, also Tonerde beispielsweise, soll für Volumen und Griffigkeit sorgen, Kräuterextrakte wie etwa von der Zaubernuss oder Brennnessel geben dem Spray seine kräuterige Note, pflanzliche Öle wie Hanfsamenöl und Arganöl und/oder Aloe Vera Extrakt sollen Pflege und Feuchtigkeit beisteuern, während ätherische Öle mit ihren Düften schließlich deine Nase verwöhnen.
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Diese Vorteile bringt dir ein Sea Salt Spray.
Deinen Haaren kannst du mit vielen Mitteln Form und Halt geben. Da blickt Man(n) kaum mehr durch. Was also nehmen, Haargel, Haarspray, Haarwasser, Haarwachs, Haarcreme, wasserbasierte, ölbasierte oder Clay Pomade, oder aber Sea Salt Spray? Nun, zum Stylen von Rockabilly und Pompadour Frisuren brauchst du sicher eine Pomade oder Wachs.
Willst du dein Haar jedoch nur etwas griffiger, strukturierter und voluminöser, dann kannst du das mit Haargel, Haarspray und (Meer-)Salzspray erreichen. Letzteres bietet dir einen klaren Vorteil. Während Haargel und Haarspray oftmals Haare verkleben und unnatürlich wirken lassen, bekommst du mit einem Sea Salt Spray, in dem neben Wasser und Salz nur wenige Zutaten wie Tonerde, Aloe Vera oder Arganöl stecken, völlig klebefrei diese lässige wellige Strandfrisur, diesen natürlich wirkenden Surfer oder Beach Look.
Sea Salt Spray, das dir auch unter anderen Namen wie etwa Surfer Tonic begegnet, schlägt außerdem fettigem Haar ein Schnippchen. Salz entfettet nämlich und macht so unter anderem den begehrten matten Wetlook möglich. Du bekommst noch mehr als am Meer. Denn während salziges Meerwasser wie auch Gel oder Haarspray deine Haare und Kopfhaut schnell austrocknen können, bringt ein Salzspray mit Aloe Vera und pflanzlichen Ölen wie Hanfsamen- oder Arganöl zumindest etwas Feuchtigkeit zurück. Und einen schönen Duft gibt’s obendrein. Was willst du mehr?
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So sprühst du das Spray ins Haar, ohne die Kopfhaut zu treffen.
Je nach Haarlänge gibst du drei bis fünf Pumpstöße aufs gewaschene, handtuchtrockene Haar und hältst dabei den Ansatz frei. Das salzige Nass gehört in die Längen und Spitzen, nicht auf die Kopfhaut. Eingearbeitet wird nur mit den Fingern.
Was du dann machst, hängt davon ab, welche Frisur dir vorschwebt. Für Wellen zwirbelst du einzelne Strähnen, für die Sturmfrisur knetest und wuschelst du dich komplett durchs Haar, und bei Locken ziehst du an ihnen, bis sie weicher fallen. Kurzes Haar macht ab etwa drei Zentimetern Länge mit. Es soll am Ende wie verweht aussehen, gepflegt unordentlich und eben nicht gestriegelt.
Wellen über Nacht bekommst du mit einem lockeren Zopf.
Hast du längeres Haar, besprühst du es handtuchtrocken, flichtst einen lockeren Zopf und schläfst eine Runde drüber. Am Morgen öffnest du den Zopf vorsichtig und fährst mit den Fingern hindurch. Fertig ist die Welle, ganz ohne Strand.
Zugegeben, nicht jeder will das so machen. Ein Mann mit Zopf im Bett sieht schon reichlich mädchenhaft aus, und längeres Haar hat auch nicht jeder. Für alle anderen bleibt der Weg über Sprühstoß und Finger, der morgens ohnehin schneller geht.
Lufttrocknen, föhnen, und was du machst, wenn es zu viel war.
Trocknen lassen kannst du das Haar beim Frühstück, beim Joggen in der Sonne oder mit dem Föhn, dessen Luft dann höchstens lauwarm sein darf. Mit dem Föhn holst du zusätzlich Volumen heraus. Heiß wird nicht gepustet.
Hast du es mit der Menge übertrieben, pustest du das Zuviel an Salz mit kalter Föhnluft wieder hinaus. Taste dich lieber langsam heran, nachlegen kannst du immer: Haar noch einmal befeuchten, noch einmal sprühen. Lass dich überraschen, welche Wellen dabei herauskommen. Sie werden nie gleich aussehen, und das sollen sie auch nicht.
Ein Wermutstropfen zum Schluss: Steckt neben Meersalz auch Alkohol in der Flasche, benutz das Spray nicht täglich, weil beides zusammen das Haar austrocknen kann. Ist kein Alkohol drin und milderes Bittersalz statt Meersalz, darfst du öfter sprühen. Ansonsten gleichst du mit einem feuchtigkeitsspendenden Shampoo und einem Conditioner aus.
Strandhaar gelingt dir mit ein paar Sprühstößen.
Sparsam dosieren, in die Längen sprühen, mit den Fingern kneten, fertig ist der Wellengang aus der Flasche. Sea Salt Sprays und Surfer Tonics dafür stehen in unserem Haarstyling.
Du weißt nicht, wie viel Spray dein Haar verträgt, bevor es strohig wirkt? Schreib uns, wir nennen dir eine Menge zum Einsteigen. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Löwenmähnen-Träger zu Sea Salt Spray am häufigsten.
Welche Vorteile hat Sea Salt Spray?
Es macht dein Haar griffiger, strukturierter und voluminöser, so wie nach einem Tag am Meer. Anders als Gel oder Haarspray verklebt es nichts und wirkt deshalb natürlich statt durchgestylt. Neben Salz stecken je nach Rezeptur Tonerde für Volumen, Kräuterextrakte und pflanzliche Öle darin. Aufgesprüht ist es außerdem schnell, das spart dir morgens Zeit.
Für wen lohnt sich Sea Salt Spray?
Für alle, die keinen festen Sitz brauchen, sondern lässige Textur. Wenn dein Haar platt herunterhängt, eine Pomadenfrisur aber zu viel des Guten wäre, ist Salzspray genau richtig. Es passt zum Strand- und Out-of-Bed-Look und kommt ohne Glanz aus. Für eine Tolle oder ein Rockabilly-Styling brauchst du dagegen etwas Kräftigeres.
Ersetzt Sea Salt Spray Pomade?
Nein, die beiden können Unterschiedliches. Salzspray gibt Textur, Griffigkeit und Volumen, aber keinen festen Halt, wie ihn eine Tolle oder ein Pompadour braucht. Dafür klebt es nicht und lässt dein Haar natürlich wirken. Kombinieren geht gut: erst das Spray für die Struktur, danach etwas mit Halt, wenn die Frisur den Tag überstehen soll.
Auf welches Haar sprühe ich Sea Salt Spray?
Auf gewaschenes, handtuchtrockenes Haar, je nach Länge etwa drei bis fünf Pumpstöße. Halte dich dabei möglichst vom Haaransatz und der Kopfhaut fern und arbeite das salzige Nass nur in Längen und Spitzen ein. Danach zwirbelst, knetest oder wuschelst du mit den Fingern, je nachdem, welche Frisur dir vorschwebt. Es soll ja verweht wirken, nicht gestriegelt.
Funktioniert Sea Salt Spray auch bei kurzen Haaren?
Ja, ab etwa drei Zentimetern Länge wird daraus eine angesagt wuschelige Sturmfrisur. Feinem Haar gibt das Spray mehr Volumen, Struktur und Griffigkeit, fettigem ein modernes mattes Finish, und manche Locken lassen sich damit zu Wellen formen. Für den Trick mit dem lockeren Zopf über Nacht brauchst du dagegen etwas längeres Haar.
Was mache ich, wenn ich zu viel Spray erwischt habe?
Kalte Föhnluft hilft, das Zuviel an Salz wieder hinfort zu pusten. Grundsätzlich tastest du dich besser langsam an die Dosis heran, nachlegen kannst du jederzeit, indem du dein Haar noch einmal befeuchtest und sprühst. Denk daran: Übermäßiger Einsatz kann Haare austrocknen, vor allem wenn Alkohol und Meersalz zusammenkommen. Weniger ist hier oft entspannter.