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300 Jahre nach Blackbeard.

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Edward Thatch, auch bekannt als Captain Blackbeard.

Egal ob Filme, Romane oder auch in Videospielen, die visuelle Assoziation des Wortes Pirat wurde maßgeblich durch die Figur des Freibeuters Blackbeard geprägt. Seine Erscheinung soll groß und schlank gewesen sein und der wilde, lange und vor allem schwarze Bart stellte offensichtlich die Inspiration für seine Namensgebung.

Auch wir haben uns von diesem Namen begeistern lassen und so wurden wir im übertragenen Sinne zu seiner Crew. Naja, nicht für das Leben als Dieb und Schmuggler auf hoher See. Viel mehr wegen seines Bartes, der über seinen Tod hinaus für seine Außenwirkung bekannt blieb. Und dieser war vor nun über 300 Jahren. Lass uns dir ein wenig über die Person erzählen, der wir unseren Namen zu verdanken haben.

Über seine Herkunft ist nicht viel bekannt.

Wo er geboren wurde, ist auf keinem Dokument festgehalten, sein Alter entsprechend schwer zu belegen. Nur ein Jahr vor seinem Tod wurde er das erste Mal namentlich und schriftlich erwähnt. Aus verschiedenen Quellen lassen sich gewisse Zusammenhänge erschließen. Etwa, dass er vermutlich um die 37 Jahre alt war, als er starb. Oder, dass er Engländer war und zunächst mit königlicher Erlaubnis während des spanischen Erbfolgekrieges feindliche Schiffe sozusagen legal kaperte. Diese Erlaubnis verfiel 1714, allerdings war Edward Thatch scheinbar nicht der Einzige, der sich in dieser Zeit auch weiterhin mit dem Kaper-Geschäft befasste.


Blackbeard. Innerhalb kürzester Zeit machte er sich einen Namen.

Nun gut, er war zu dieser Zeit mutmaßlich noch als Matrose auf seinem jamaikanischen Schiff. Dieses wurde allerdings nun von dem Freibeuter Benjamin Hornigold geführt. Die Karriere als Pirat nahm an Fahrt auf und bald unterstellte Hornigold Edward eine eigene Mannschaft. Mit dieser Crew versetzte Blackbeard zunächst innerhalb von nur drei Wochen die Häfen von Chesapeake Bay, Philadelphia und New York in Angst und Schrecken.

Weit mehr als 10 Schiffe soll er erbeutet haben und wurde somit in kürzester Zeit einer der bekanntesten und gefürchtetsten Piraten aller Zeiten. Der nächste Schritt war die La Concorde im Jahr 1717. Klingelt es bei diesem Namen? Nein? Vielleicht bei Queen Anne’s Revenge. Denn so nannte der Kapitän mit dem langen schwarzen Bart sein Schiff. Und wir nannten unser erstes eigenes Rasiermesser entsprechend auch Queen Anne’s Revenge.


Fassen ließ er sich nicht.

Gewieft und kühl berechnend, fand Edward Thatch mit seiner Beute und den Schiffen Zuflucht in der britischen Kolonie Carolina, wo er den Gouverneur von North Carolina bestach und sich so den Konsequenzen seines Handelns entzog. Jedoch war diese Zuflucht nur temporär. Der zu dieser Zeit schon bekannte und gefürchtete Pirat soll sich schon nach wenigen Wochen wieder auf den Weg zu neuen Raubzügen gemacht haben.

Bis zum Mai im Jahre 1718, als er mit der Belagerung des Hafens von Charleston die Aufmerksamkeit des Gouverneurs Alexander Spotswood von Virginia auf sich zog. Obwohl der schwarzbärtige Piratenkapitän weitestgehend ohne Gewaltanwendung vorging und seine Geiseln „nur“ gegen Medizin und Laudanum tauschte, veranlasste er damit, dass Spotswood zwei Kriegsschiffe unter dem Kommando von Robert Maynard entsandte, um Thatch endlich zu stoppen.


Das Manöver wurde Blackbeard zum Verhängnis.

Seine Crew hatte laut zeitgenössischen Quellen selten bis gar keine Kanonen abgefeuert und überfiel zu dieser Zeit bevorzugt kleinere unbewaffnete Schiffe. Es wurden also zwei kleine Handelsschiffe mit falschen Namen versehen, unter Deck 56 Mann versteckt und Thatch aufgelauert. Als dessen Flotte in die Falle tappte und nach einem kurzen Seegefecht die vermeintlich bezwungenen Schiffe enterte, gab Maynard Überzahl und hatten das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Kein Wunder, dass dieser Kampf schlecht für Edward Thatch ausging.

Überlieferungen besagen, dass er seinen Wunden an Deck noch erlag und sein Kopf wie eine Trophäe am Bugspriet von Maynards Schiff aufgehängt wurde. Einige Quellen behaupteten auch, dass er nach seiner Enthauptung aufrecht stehen blieb und sein Körper noch einige Zeit weiterschwamm, nachdem er ins Wasser geworfen wurde. Wie viel Wahrheit hier in den Erzählungen liegt, ist allerdings fraglich. Jedenfalls starb Edward Thatch a.k.a. Captain Blackbeard am 22. November 1718 und das ist nun schon über 300 Jahre her.


Und noch heute kennt man seinen Namen.

Es ist nicht die ehrenvollste Art, in Erinnerung zu bleiben, keine Frage. Auf der anderen Seite: Viele Legenden und Geschichten haben diese Eigenschaft. Wir haben uns jedenfalls einem rechtschaffeneren Ziel verpflichtet als dem Kapern von Schiffen und der Geiselnahme Unschuldiger.

Wir wollen, dass die Welt schönere Bärte und akkuratere Rasuren bekommt. Und so tragen wir stolz 300 Jahre nach Blackbeards Tod seinen Spitznamen in die Welt und entern Badezimmer mit unserer Pflege, während unsere Rasiermesser mächtige Bärte umsegeln und schön konturiert halten. Dieses Erbe wollen wir einmal weitergeben, wenn wir hinter dem Horizont verschwinden.


Geblieben ist die Klinge, nicht das Kapern.

Wir haben uns ein friedlicheres Handwerk ausgesucht als Edward Thatch, teilen mit ihm aber die Vorliebe für scharfen Stahl. Rasiermesser, Hobel und Riemen findest du bei unseren Rasurwerkzeugen.

Du willst wissen, wie viel Piratengeschichte in unserem Namen steckt, oder hast selbst eine Anekdote dazu? Erzähl sie uns. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Kunden zu Blackbeards am häufigsten.

Wer war Blackbeard eigentlich?

Ein Engländer namens Edward Thatch, der als Freibeuter berühmt wurde. Zuerst kaperte er mit königlicher Erlaubnis feindliche Schiffe, nach 1714 machte er auf eigene Faust weiter. Über seine Herkunft ist kaum etwas belegt, nicht einmal sein Geburtsort steht in einem Dokument. Was blieb, ist das Bild vom großen, schlanken Mann mit wildem schwarzem Bart.


Warum trägt ein Bartpflege-Shop den Namen eines Piraten?

Wegen seines Bartes, nicht wegen seines Handwerks als Dieb und Schmuggler. Sein langer schwarzer Bart prägte seine Wirkung so stark, dass er über seinen Tod hinaus im Gedächtnis blieb und bis heute unser Bild vom Piraten bestimmt. In diesem Sinne verstehen wir uns als seine Crew. Filme, Romane und Spiele zehren bis heute davon.


Wie wurde Blackbeard so schnell zur gefürchteten Figur?

Durch Tempo und Härte. Als ihm sein damaliger Kapitän eine eigene Mannschaft übergab, versetzte er innerhalb von nur drei Wochen mehrere Häfen an der amerikanischen Ostküste in Angst und Schrecken. Weit mehr als zehn Schiffe soll er erbeutet haben. Dazu kam sein Talent, sich Ärger vom Hals zu halten, etwa durch Bestechung.


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