Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Der Rasierhobel ist unisex, ganz klar weiblich dagegen sind Pre und After Shave.
Du bist eine Frau und fragst dich, ob du nicht einfach mal den Rasierhobel deines Holden nehmen könntest, um deine Beine glatt zu rasieren? Ja, das könntest du. Theoretisch. Wir empfehlen dir praktisch allerdings einen eigenen. Nicht dass wegen uns am Ende der Haussegen schief hängt.
Wir könnten Rasierhobel als unisex bezeichnen, so wie Jeans. Aber…, da gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen den Rasierhobeln für Frauen und denen für Männer. Die Farbe. Scherz. Rasierhobel für Frauen gibt es ja in allen Farben. Eine allerdings würden wir so gut wie ausschließlich einem Frauenhobel zuordnen. Rosa. Kaum ein Mann wird sich für Rosa begeistern.
- Am Rasierhobel selbst ist nichts weiblich oder männlich
- Beim Drumherum trennen sich Frau und Mann
- Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zum Rasierhobel am häufigsten
Jenseits dieser Farbe eignen sich die meisten Rasierhobel sowohl für die Rasur der Glatze als auch der Beine, und es ist dabei egal, ob du eine Frau oder ein Mann bist. Wenn wir einen Hobel als Rasierhobel für Frauen bezeichnen, dann im Grunde nur zur Suchmaschinenoptimierung.
Es gibt dennoch Merkmale am Sicherheitshobel, die du näher betrachten solltest. Ein Single Edge Kopf zum Beispiel erleichtert die Rasur im Intimbereich, die zwar nicht nur, doch wohl eher Frauen praktizieren. Auf was es ankommt, erfährst du im Folgenden.
Am Rasierhobel selbst ist nichts weiblich oder männlich.
Bei Material, Gewicht und Griff gibt es keinen Unterschied zwischen dein und sein.
Wohl aber macht das Material einen Unterschied für die Umwelt. Nachhaltiges Material ist vielleicht ein Kriterium, das dich gerade vom plastikreichen Systemrasierer zum Rasierhobel lenkt. Rasierhobel mit einem Kopf aus solidem Zinkdruckguss, Aluminium oder Edelstahl sind umweltfreundlich. Es sind keine Einweg- oder Mehrwegrasierer, also keine Wegwerfartikel. Besagte Materialien halten ein Rasiererleben lang und gefallen Frauen wie Männern gleichsam.
Edelstahl und Aluminium halten beinahe ewig, Zinkdruckguss könnte bei grober Behandlung wie etwa oftmaligem heftigem Ausklopfen am Waschbecken brechen. Aber das musst du ja nicht, wir empfehlen immer schon das Trockenschütteln aus dem Handgelenk heraus.
Beim Griff gibt es eine größere Auswahl an Materialien. Er kann wie der Kopf aus Zinkdruckguss, Aluminium oder Edelstahl sein, doch es gesellen sich hier alle möglichen Hölzer und langlebigen Kunststoffe hinzu. Wir könnten uns vorstellen, dass dein weibliches Auge zu farbigem Kunststoff tendiert, weil er nicht so sachlich wirkt wie ein Edelstahlgriff zum Beispiel. Dazu noch in Rosa. Scherz Klappe II.
Nein, ehrlich gesagt finden wir Silber mit Rosa kombiniert ansprechend, so wie du als Frau vielleicht einen ganz Schwarzen schön findest. Die Quintessenz dieses Punktes ist, dass weder Material noch Farbe geschlechterspezifisch ist. Achte nur darauf, dass Kopf und Griff sauber gearbeitet sind und die Klinge fest sitzt, denn davon hängt ab, ob deine Rasur sicher und gründlich wird.
Bei einem Markenhersteller kannst du davon ausgehen, dass Gewinde und Kanten sauber gearbeitet sind. Zu den etablierten gehören unter anderem Merkur, Mühle, Edwin Jagger und Blackbeards. Ein wenig mehr gehen jüngere Marken wie Geisha, Pearl und Zart auf optische Wünsche und Enthaarungswünsche von Frauen ein, sie dürfen jedoch auch von Männern als schön empfunden und benutzt werden.
Jenseits der für die Rasur unwichtigen Geschmacksfrage kommt es auf den Mechanismus zum Rasierklingenwechsel an. Es gibt dreiteilige, zweiteilige und einteilige Rasierhobel. Letzteren nennen wir auch Butterfly, weil sich das Rasierklingenfach durch einfaches Drehen wie Schmetterlingsflügel öffnet, was Frauen bisweilen eher gefällt als Männern, obwohl du sicher genauso fähig bist, den Hobel in zwei oder drei Teile zu zerlegen, um die Rasierklinge auszutauschen. Auf die Rasur selbst hat der Mechanismus keinen Einfluss.
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Single oder Double Edge, offener oder geschlossener Kamm? Das ist die Kopfsache.
Langlebig ist er, also gut für Umwelt und Geldbeutel. Stylisch ist er, eine Weide fürs Auge. Doch wie gut ist er zu deiner Haut und wie verhält er sich an engen Stellen? Wir kommen zum Kopf des Sicherheitsrasierers beziehungsweise zu seinen zwei entscheidenden Details. Es gibt den sogenannten Double Edge Kopf mit zwei Schneidkanten und den Single Edge Kopf mit einer Schneidkante.
Mit einem Single Edge Kopf bist du als Frau an engen Stellen im Intimbereich besser beraten. Denn er ist etwas schmäler, dazu wendiger und er hat nur auf einer Seite eine scharfe Klinge, so dass du dich nicht mit der anderen Seite versehentlich schneiden kannst, was beim Double Edge Kopf bei zittriger Hand oder aus Unachtsamkeit passieren könnte, wenn es eng zugeht. Es gibt Single Edge Köpfe zudem mit einer Schrägstellung, durch die du den Winkel zur Haut leichter findest.
Beim zweiten Kopfdetail, dem Kamm, raten wir dir zum geschlossenen Kamm, weil dieser sanfter zur Haut und auf feineres Haar abgestimmt ist. Du rasierst dir ja keine drahtigen Barthaare auf robuster Männerhaut, für die der offene Kamm besser geeignet ist, unter dem Vorbehalt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Den Kamm findest du an der unteren Bodenplatte des Kopfes.
Hat er nur angedeutete Zinken, ist es ein geschlossener Kamm. Hat er sichtbare Lücken, ist es ein offener. Dieser ist etwas bissiger, also mitunter etwas unsanfter, weil die Rasierklinge durch die Lücken direkter mit der Haut in Kontakt kommt. Erfahrungsgemäß kommen Anfänger sowie Männer und Frauen mit sensibler Haut und weichem Bart oder Haar besser mit dem geschlossenen Kamm zurecht.
Der Kamm ist übrigens die Kante, die deine Haut zuerst berührt, bevor es die Schneide tut. Der Raum zwischen beiden heißt Klingenspalt. Je mehr davon, desto direkter kommt die Klinge an deine Haut.
Wenn der geschlossene Kamm an einer Stelle nicht zufriedenstellend rasiert, weil die Haare dort dicker und fester sitzen, und du schon sicher im Umgang mit dem Hobel bist, probier es dort mit einem offenen Kamm. Aber vorsichtig bitte. So wie es Männer mit grober Haut und drahtigen Barthaaren gibt, gibt es auch bei Frauen Zonen, an denen die Haare dicker sind als anderswo. Je nach kultureller Abstammung neigen manche Menschen ohnehin zu einer dickeren Haarstruktur als andere. Wir denken dabei vor allem an die Beine.
Nicht gemeint ist die Zone unterhalb der Gürtellinie. Auch wenn der Intimbereich mancher Frauen mit dickeren Haaren gesegnet ist, würden wir dort grundsätzlich nicht zum offenen Kamm raten. Das musst du selbst entscheiden, aber wir haben es gesagt.
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Diese Rasierklingen passen in Rasierhobel für Frauen und Männer.
Hattest du die kurze Hoffnung, dass es wenigstens deutliche Unterschiede bei den Rasierklingen gibt? Dem ist nicht so. Denk nun nicht, oh Mann… Freu dich lieber, dass du eine riesige Auswahl hast und, wenn du schon nicht den Rasierer deines Liebsten stibitzen solltest, dafür aber mal eine seiner Rasierklingen ausprobieren könntest.
Denn bei den Rasierklingen kann es sein, dass du eine Zeit lang experimentieren musst. Es gibt super scharfe, super sanfte und jede Menge, die dazwischen liegen. Wie sich eine Rasierklinge auf deiner Haut macht und wie sie deine Härchen schneidet, liegt am Zusammenspiel deiner Rasurvorbereitung, der Rasierhobelart, technischen Feinheiten und sogar deiner Lust, Laune und Muße.
Wichtig ist, dass du eine Klinge von einem Markenhersteller wählst, dann ist sie sauber geschliffen. Du kannst jede Standard Double Edge Rasierklinge eines jeden Markenherstellers wie beispielsweise Mühle, Astra, Feather oder Derby nehmen. Diese haben zwei Schneidkanten, sind 43 mm lang und können, solltest du dich für einen Single Edge Hobel entschieden haben, in der Mitte gebrochen werden.
Das Edelstahlblättchen kannst du etwa fünf bis zehn Mal verwenden, bevor es beim Rasieren zu rupfen beginnt und du es entweder in der Originalverpackung verletzungssicher in den Restmüll gibst oder wie Trophäen in einer schmucken Dose sammelst, statt Plastikmüllberge zu türmen und Plastikmeere zu füllen.
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Beim Drumherum trennen sich Frau und Mann.
Einmalrasierer, Ladyshaver oder Hobel: Was nimmst du?
Fast alle Frauen greifen zum Einmalrasierer oder zum Ladyshaver — und viele haben trotz aller Versprechen ihre liebe Not damit. Wieso soll hier nicht mal ein Tabu gebrochen und eine Grenze überschritten werden? Was spricht dagegen, dass Männer dieses vermeintlich ureigene maskuline Territorium mit ihren besseren Hälften teilen? Eigentlich nichts.
Wenn du dich für einen Hobel entscheidest, achte auf den Griff. Eine perforierte Oberfläche gibt zusätzlichen Halt, wenn die Finger in der Bikinizone nass sind. Mit einem längeren dünnen Griff kommst du besser in die konkaven Rundungen der Achselhöhlen als mit einem dicken kurzen, und ein leichterer Hobel liegt an entlegenen, engen Stellen meist handlicher in der Hand als ein schwerer. Manche Hobel haben eine Verbreiterung am Griffende, die ebenfalls hilft, den Halt sicher zu machen.
Für den Einstieg muss es zudem nicht gleich die schärfste Klinge sein. Scharf sind sie alle, keine Sorge, aber die Superlative braucht es für zarte Hautpartien nicht unbedingt.
Bevor du anfängst, bereitest du Haut und Haare vor.
Säubere zuerst alle Zonen, von denen die Haare weichen sollen, mit Wasser und einer hautfreundlichen Seife. Warmes Wasser macht Haut und Haare weicher und bereitet sie so auf den Schnitt vor. Das ist der halbe Weg.
Danach wählst du zwischen klassischer Rasierseife, Rasiergel oder einem Rasieröl, trägst es auf und lässt es gegebenenfalls eine kurze Weile einwirken. Wenn dir fertig aufgeschäumtes Produkt lieber ist, nimm das. Wir verraten es niemandem.
Ein Tipp für die ersten Male: Probier ein transparentes Rasieröl. Du siehst dabei in jedem Moment, wo du gerade bist und wo du schon warst — an den Knien und in der Kniekehle ist das mehr wert als jeder Schaumberg. Und dann rasierst du so sanft wie möglich, ohne Druck.
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Eindeutig weiblich oder männlich sind Pre und After Shave Produkte.
Du wirst deine erste Rasur mit einem Rasierhobel meistern, da sind wir uns zu 99 Prozent sicher. Bei der Umstellung empfindest du sie eventuell etwas schwieriger als mit dem gewohnten Systemrasierer. Das hat allerdings mehr mit der anfänglichen Nervosität zu tun. Doch keine Angst. Du kannst dich nicht ernsthaft schneiden. Du wirst die Technik schnell drauf haben.
Dazu gehören der 30 Grad Winkel, das kurze drucklose Ziehen und die Abfolge der Züge, die an den Beinen anders ist als im Intimbereich. Lies am besten ein paar unserer detaillierten Ratgeber zur Rasur speziell für Frauen. Im Grunde unterscheidet sie sich kaum von der Rasur des Mannes. Du kannst also genauso in der Männerabteilung lesen.
Unterschiedlich und auf jeden Fall eindeutig weiblich sind dagegen die Produkte zur Vorbereitung und Nachbereitung deiner Rasur. Sie sind milder eingestellt und duften anders als das, was im Regal deines Partners steht. Nimm unseretwegen vielleicht den Rasierhobel deines Partners, niemals jedoch seinen Rasierschaum oder sein After Shave.
Rasier dich nach kurzer Einwirkzeit mit innerer Ruhe, wasch deine Haut abschließend mit kühlem Wasser und verwöhn sie nach dem Trockentupfen mit einem sauberen weichen Tuch mit einem duftenden After Shave Balsam. Genieße mit schnuppernder Nase das Fühlen deiner glatten weichen Haut.
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Finde bei Blackbeards deinen Sicherheitshobel und die Tipps drumherum.
Stöbere durch unsere Onlineregale und Ratgeber. Wir haben unser Sortiment nicht nur um Rasierseifen, Rasieröle und After Shave Balsame für Frauen erweitert, sondern auch um Ratgeber, die die Rasur von Beinen, Achseln und Intimbereich erklären. Doch ob Frau oder Mann, bei uns herrscht Gleichbehandlung.
Der Hobel selbst macht keinen Unterschied zwischen Bein und Wange, unterschiedlich sind höchstens Pre und After Shave. Such dir in unserem Onlineshop für Rasierhobel das umweltfreundliche Unisex-Modell aus, das dir gut in der Hand liegt.
Du rasierst Beine und Achseln und weißt nicht, welcher Hobel dafür handlich genug ist? Schreib uns, wir haben Empfehlungen. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zum Rasierhobel am häufigsten.
Gibt es einen Unterschied zwischen Rasierhobeln für Frauen und Männer?
Technisch kaum, Rasierhobel sind unisex wie Jeans. Beim Material gibt es keinen Unterschied, und die meisten Modelle eignen sich für Beine genauso wie fürs Gesicht. Was sich unterscheidet, sind Design, Farbe und manchmal die Kopfform: Ein Single Edge Kopf erleichtert zum Beispiel die Rasur im Intimbereich. Wenn ein Hobel als Frauenhobel bezeichnet wird, steckt dahinter meist nur die Suchmaschine.
Kann ich den Rasierhobel meines Partners nutzen?
Theoretisch ja, die Klinge unterscheidet nicht zwischen Wange und Bein. Praktisch empfehlen wir dir trotzdem einen eigenen, allein schon der Hygiene und des Hausfriedens wegen. Dann kannst du Kopfform, Griff und Optik nach deinen Wünschen wählen, statt mit seinem Modell zurechtzukommen. Die Klingen könnt ihr euch weiterhin problemlos teilen.
Worauf sollte ich für Beine achten?
Für die große Fläche an den Beinen ist ein Hobel wichtig, dessen Griff auch nass sicher in der Hand liegt. Ein geschlossener Kamm fühlt sich milder an und schützt besser vor der Klinge, gerade wenn du neu dabei bist. Achte außerdem auf solides Material wie Aluminium oder Edelstahl, das hält viele Jahre. Und plane anfangs etwas mehr Zeit ein als mit dem Einwegrasierer.
Ist der Rasierhobel für Frauen geeignet?
Ja, absolut. Viele Frauen kommen mit Einmalrasierern und Ladyshavern nicht zurecht, obwohl beide genau dafür gemacht sind. Ein Rasierhobel arbeitet mit einer einzelnen scharfen Klinge, rasiert gründlich und lässt dich Druck und Winkel selbst bestimmen. Für empfindliche Haut ist ein geschlossener Kamm der sanftere Einstieg.
Ist er schwer zu handhaben?
Nein, nur anders als gewohnt. Der Hobel verzeiht kein Drücken, du legst ihn eher auf die Haut und lässt das Gewicht arbeiten. Den richtigen Winkel findest du nach ein paar Rasuren von allein, ein geschlossener Kamm macht den Anfang zusätzlich sicher. Frauen eignen sich den Umgang mindestens genauso schnell an wie Männer, das ist keine Frage des Geschlechts.
Was sind die Vorteile für Frauen?
Du rasierst gründlich und trotzdem schonend, gerade wenn dir Einmalrasierer bisher wenig Freude gemacht haben. Der Hobel selbst hält jahrelang und du tauschst nur die Klinge, das macht die Rasur auf Dauer sparsam. Dazu kommt der Müll, der schlicht nicht mehr anfällt, weil nichts aus Plastik in den Eimer wandert. Und schön anzusehen sind die Dinger obendrein.