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Giesen & Forsthoff Streichriemen aus Juchtenleder mit Geweberückseite

Normaler Preis 49,90 €
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Das Werkzeug, das dein Rasiermesser zwischen den Schleifgängen scharf hält. Juchtenleder auf der einen Seite für den feinen Schliff, Geweberückseite auf der anderen für den groben. Die Klinge wird nicht geschärft, sondern ausgerichtet – Zug für Zug, mit einem Geräusch, das sich anhört wie etwas, das schon vor hundert Jahren genau so geklungen hat.


  • Juchtenleder mit Geweberückseite – richtet die Schneide aus, ohne zu schärfen
  • Für Rasiermesser: regelmäßiges Abziehen hält die Klinge scharf
  • Nicht zum Schärfen gedacht – das macht der Schleifer
  • Ein Werkzeug, das bei richtiger Pflege Jahrzehnte hält
  • Wir legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

  • Kostenloser und schneller Versand** bereits ab 49,- Euro.

  • Große Produktvielfalt für deine Bartpflege & Rasur.

  • Persönliche Beratung via Mail, Chat und Brieftaube.

Das Geräusch ist das Erste, was du bemerkst. Wenn die Klinge über das Leder zieht – gleichmäßig, rhythmisch, fast meditativ – klingt es wie etwas, das schon vor hundert Jahren genau so geklungen hat. Weil es das hat.

Der Streichriemen ist kein Schleifwerkzeug. Er schärft die Klinge nicht – er richtet sie aus. Die Schneide eines Rasiermessers ist feiner als ein menschliches Haar, und nach jeder Rasur biegt sich diese Schneide minimal. Der Streichriemen bringt sie zurück in die Linie, Zug für Zug, Lederseite und Hanfseite im Wechsel. Es ist das Werkzeug, das dein Rasiermesser zwischen den Schleifgängen scharf hält.

Juchtenleder – hochwertiges Rindsleder, das weich genug ist, um die Klinge nicht zu beschädigen, und fest genug, um die Schneide auszurichten. Der Geweberückseite auf der Rückseite ist der grobe Vorgang, das Leder der feine Schliff. Zusammen halten sie dein Messer in dem Zustand, in dem es sein soll: rasierbereit.

Wer ein Rasiermesser besitzt und keinen Streichriemen, besitzt ein Messer, das mit jeder Rasur stumpfer wird. Wer beides besitzt, hat ein Messer, das mit jeder Rasur besser wird. Die Entscheidung ist nicht schwer.

Ausführliche Beschreibung

Das Geräusch ist das Erste, was du bemerkst. Wenn die Klinge über das Leder zieht – gleichmäßig, rhythmisch, fast meditativ – klingt es wie etwas, das schon vor hundert Jahren genau so geklungen hat. Weil es das hat.

Der Streichriemen ist kein Schleifwerkzeug. Er schärft die Klinge nicht – er richtet sie aus. Die Schneide eines Rasiermessers ist feiner als ein menschliches Haar, und nach jeder Rasur biegt sich diese Schneide minimal. Der Streichriemen bringt sie zurück in die Linie, Zug für Zug, Lederseite und Hanfseite im Wechsel. Es ist das Werkzeug, das dein Rasiermesser zwischen den Schleifgängen scharf hält.

Juchtenleder – hochwertiges Rindsleder, das weich genug ist, um die Klinge nicht zu beschädigen, und fest genug, um die Schneide auszurichten. Der Geweberückseite auf der Rückseite ist der grobe Vorgang, das Leder der feine Schliff. Zusammen halten sie dein Messer in dem Zustand, in dem es sein soll: rasierbereit.

Wer ein Rasiermesser besitzt und keinen Streichriemen, besitzt ein Messer, das mit jeder Rasur stumpfer wird. Wer beides besitzt, hat ein Messer, das mit jeder Rasur besser wird. Die Entscheidung ist nicht schwer.

Produktsicherheit

Giesen & Forsthoff GmbH & Co. KG

Baumstr. 36/3842651 Solingen

E-Mail: info@gf-solingen.de

Zur Anwendung:

Abledern sieht in Western-Filmen dramatischer aus, als es ist, und genau davon musst du dich zuerst frei machen: kein Tempo, kein Schwung, kein Zischen fürs Publikum. Hänge den Lederriemen ein und zieh ihn mit der freien Hand straff, ein durchhängender Riemen verrundet die Schneide. Lege das Rasiermesser flach mit Klinge und Rücken zugleich aufs Leder und führe es mit dem Rücken voraus vom Körper weg, am Ende des Zuges wird das Messer über den Rücken gewendet, nie über die Schneide, und zurückgeführt. Zehn Züge pro Seite als Richtwert, ohne Druck, das Gewicht des Messers genügt. Das Ganze vor jeder Rasur, es dauert keine Minute. Und falls es dabei tatsächlich leise zischt: Das darf es. Nur gemeint sein muss es nicht.

Hersteller

Giesen & Forsthoff

1920 gründen Paul Giesen und Eugen Forsthoff in Solingen ihre Manufaktur für Schneidwaren. Forsthoff geht schon 1945, sein Name bleibt, und die Familie Giesen führt den Betrieb heute in vierter Generation. Das Aushängeschild sind Rasiermesser, die in Solingen von Hand gefertigt und in der eigenen Manufaktur abgezogen werden; dazu kommen unter der Traditionsmarke Timor klassische Rasierhobel und Rasierklingen, einzeln in Wachspapier gewickelt, wie es sich gehört.

Über die Marke

Hersteller

Giesen & Forsthoff

1920 gründen Paul Giesen und Eugen Forsthoff in Solingen ihre Manufaktur für Schneidwaren. Forsthoff geht schon 1945, sein Name bleibt, und die Familie Giesen führt den Betrieb heute in vierter Generation. Das Aushängeschild sind Rasiermesser, die in Solingen von Hand gefertigt und in der eigenen Manufaktur abgezogen werden; dazu kommen unter der Traditionsmarke Timor klassische Rasierhobel und Rasierklingen, einzeln in Wachspapier gewickelt, wie es sich gehört.

Gut zu wissen...

Ich bin beim Abledern mit der Schneide ins Leder gefahren und jetzt hat der Riemen einen Schnitt. Alles ruiniert?

Willkommen im Club, diesen Schnitt hat fast jeder Rasiermesser-Einsteiger im Riemen, er ist quasi die Mitgliedskarte. Meistens ist der Schaden klein: Ist der Schnitt flach und liegt am Rand, kannst du den Lederriemen weiter benutzen, fahre mit dem Finger drüber und glätte aufstehende Kanten vorsichtig, die Klinge sollte künftig nicht mehr darüber laufen. Nur bei tiefen Schnitten quer über die Laufbahn ist Ersatz fällig, denn jede Kante kann die Schneide beschädigen. Wichtiger ist die Ursache: Das Messer wird am Zugende über den Rücken gewendet, nie über die Schneide, und geführt wird mit dem Rücken voraus. Dann bleibt es bei der einen Mitgliedskarte.

Muss ich wirklich vor jeder Rasur abledern, oder reicht einmal die Woche?

Der Richtwert lautet: vor jeder Rasur, denn die feine Schneide verbiegt sich nicht nur beim Rasieren, sondern richtet sich auch beim Liegen langsam aus der Ideallinie. Die ehrliche Ergänzung: Es ist ein Richtwert, kein Gesetz. Wenn du seltener abledest und deine Rasur sich trotzdem sauber und sanft anfühlt, machst du nichts falsch, dein Gesicht ist der einzige Prüfstand, der zählt. Was wir dir aber versprechen können: Die dreißig Sekunden vor der Rasur zahlen sich doppelt aus, die Klinge gleitet spürbar besser, und das Nachschärfen rückt in weite Ferne. Die meisten, die einmal konsequent abledern, wollen nicht mehr zurück.

Auf meinem Lederriemen ist eine zweite Seite aus Stoff. Wofür ist die gut?

Die Leinenseite ist das Vorprogramm: Sie ist minimal gröber als das Leder und bereitet die Schneide vor, klassisch läuft das Messer erst ein paar Züge über das Leinen und dann über das glatte Leder, das den Feinschliff besorgt. Zwingend ist die Reihenfolge für den Alltag nicht, viele ledern täglich nur auf der Lederseite ab und holen das Leinen dazu, wenn die Klinge müder wirkt. Was auf die Leinenseite gehören darf und auf die Lederseite nie: Schärfpaste, die tatsächlich feinsten Abrieb leistet. Wer pastiert, tut das auf der Stoffseite oder einem separaten Riemen, sonst wird aus dem Richten ungewollt Schleifen.

Kann ich zur Not auch meinen Gürtel nehmen, so wie im Western?

Im Notfall auf Reisen: ja, ein glatter, unbeschichteter Ledergürtel straff gezogen tut ein paar Tage lang seinen Dienst, und du darfst dich dabei gern wie ein Revolverheld fühlen. Als Dauerlösung taugt er trotzdem nicht, Gürtelleder ist meist zu hart oder beschichtet, die Kanten und Nähte sind Gift für die Schneide, und die Naht einer Gürtelschnalle hat schon manches Rasiermesser gezeichnet. Ein richtiger Lederriemen kostet nicht die Welt, hält Jahrzehnte und hat genau eine Aufgabe, für die er gemacht wurde. Der Gürtel hat auch eine, und die ist wichtig genug: Er hält die Hose. Jedem Leder sein Handwerk.