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Lippenpflege

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Lippenpflege ist eines der Produkte, die Männer oft erst ernst nehmen, wenn die Lippen bereits rissig sind. Ein Lippenbalsam, der rechtzeitig aufgetragen wird, verhindert das Problem, bevor es entsteht. Die dünne Haut der Lippen hat keine Talgdrüsen, trocknet schnell aus und reagiert empfindlich auf Kälte, Wind und trockene Heizungsluft. In dieser Kategorie findest du Lippenbalsame aus natürlichen Komponenten statt aus Mineralöl, in Stift- oder Tiegelform, dezent im Duft oder duftneutral, aus eigener Manufaktur und von Partnermarken.

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Lippenpflege

Das Produkt, das mehr leistet, als die meisten erwarten.

Lippenpflege ist in der Wahrnehmung vieler Männer ein Nebenthema. Ein Stift im Winter, wenn die Lippen rissig werden, der Rest des Jahres gar nichts. In Wahrheit ist die Haut an den Lippen die empfindlichste Partie am Körper, und sie verlangt deutlich mehr Pflege als die dicke Haut an Armen oder Beinen. Wer das einmal verstanden hat und seinen Lippen regelmäßig etwas Pflege gibt, macht ein Problem unsichtbar, das andere erst dann bemerken, wenn es schmerzt.

Warum Lippen besonders sind

Die Lippenhaut unterscheidet sich von der restlichen Haut in mehreren Punkten, die alle dazu beitragen, dass sie intensiver pflegebedürftig ist.

Die Lippenhaut ist extrem dünn. Während die normale Gesichtshaut aus etwa fünfzehn Zellschichten besteht, hat die Lippenhaut nur drei bis fünf. Das macht sie durchscheinend, was den Lippen ihre charakteristische rötliche Färbung gibt, aber auch besonders anfällig für Austrocknung und Schäden.

Lippen haben keine Talgdrüsen. Die gesamte restliche Haut produziert Talg, einen natürlichen Schutzfilm, der sie vor Austrocknung schützt. Die Lippen produzieren keinen, was bedeutet, dass sie vollständig auf externe Feuchtigkeit und Pflege angewiesen sind.

Lippen haben keine Pigmente. Melanozyten, die pigmentierten Zellen der normalen Haut, fehlen in den Lippen weitgehend. Das bedeutet, dass Lippen keinen eigenen Schutz vor UV-Strahlung haben. Sonnenbrand an den Lippen ist eine häufige Folge von langen Sonnenbädern ohne Lippenschutz.

Lippen werden ständig beansprucht. Beim Sprechen, Essen, Trinken, Küssen, beim Befeuchten mit der Zunge (was die Lippen paradoxerweise zusätzlich austrocknet) werden die Lippen in einer Weise gefordert, die keine andere Hautpartie kennt.

All diese Faktoren zusammen erklären, warum Lippen so schnell rissig, trocken oder rau werden, wenn sie nicht gepflegt werden, und warum selbst ein bisschen Pflege einen deutlichen Unterschied macht.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Gute Lippenpflege besteht aus drei Komponentengruppen, die zusammenarbeiten.

Pflegende Öle bilden die Basis. Jojobaöl ist der Klassiker, weil es der Haut ähnlich ist und gut verträglich. Mandelöl, Arganöl und Kokosöl sind weitere verbreitete Pflegeöle. Olivenöl in kleineren Mengen ist ein traditioneller Zusatz. Diese Öle versorgen die Lippenhaut mit Feuchtigkeit und legen einen leichten Schutzfilm.

Wachse geben der Pflege Struktur und halten sie länger auf den Lippen. Bienenwachs ist der klassische Zusatz, in veganen Produkten durch pflanzliche Wachse wie Candelillawachs oder Beerenwachs ersetzt. Ohne Wachs wäre Lippenpflege entweder flüssig wie ein Öl oder so hart wie eine feste Butter. Die richtige Wachsmenge macht aus Öl und Butter ein geschmeidiges Produkt, das sich gut auftragen lässt.

Zusatzstoffe veredeln die Pflege. Vitamin E ist ein häufiger Antioxidant, der die Haut unterstützt und die Pflege länger stabil hält. Panthenol hilft bei der Regeneration strapazierter Haut. Honig oder Propolis in manchen Rezepturen haben eine beruhigende Wirkung. Sheabutter oder Kakaobutter machen die Pflege reichhaltiger und pflegen besonders trockene Lippen intensiv.

Was nicht in Lippenpflege gehört

Der wichtigste Punkt in der Diskussion um Lippenpflege ist Mineralöl. Viele günstige Lippenbalsame setzen auf Mineralöl-basierte Komponenten wie Paraffin, Petrolatum oder Vaseline.

Mineralöle wirken kurzfristig glättend, weil sie einen dichten Schutzfilm auf den Lippen legen. Das Gefühl nach dem Auftragen ist angenehm, und die Lippen wirken sofort geschmeidiger. Der Haken kommt danach. Mineralöl dichtet die Lippen ab und stört die natürliche Feuchtigkeitsregulation. Die Lippen werden abhängig davon, regelmäßig eingecremt zu werden, und trocknen zwischen den Anwendungen schneller aus als zuvor.

Viele Menschen, die glauben, sie hätten besonders trockene Lippen, haben in Wahrheit ein Mineralöl-Problem. Der Wechsel zu einer Lippenpflege auf Pflanzenbasis behebt dieses Problem oft innerhalb weniger Wochen, auch wenn es in den ersten Tagen etwas mühsamer wirkt, weil die Lippen sich an die neue Pflege gewöhnen müssen.

Andere Zutaten, die in guter Lippenpflege nichts zu suchen haben, sind aggressive Parfümmischungen, die die empfindliche Lippenhaut reizen können, und Farbstoffe, die keinen Mehrwert bieten, aber Allergien auslösen können.

Stift oder Tiegel?

Lippenpflege gibt es in zwei Hauptformaten, und die Wahl hängt vom Einsatzgebiet ab.

Der Stift ist das Reiseformat. Passt in jede Hosentasche, in jede Jacke, in jede Tasche. Lässt sich einhändig anwenden, ohne dass man einen Finger einsetzen muss. Hygienisch unkompliziert, weil kein direkter Fingerkontakt mit dem Produkt nötig ist. Für den Alltag unterwegs, im Büro, im Auto, beim Spaziergang die pragmatische Wahl.

Der Tiegel ist das Heimformat. Meist mit reicherer Rezeptur, weil im Tiegel Rezepturen möglich sind, die im Stift nicht stabil wären. Die Anwendung mit dem Finger erlaubt eine gezieltere Dosierung und eine intensivere Pflege bestimmter Stellen. Für die abendliche Pflege vor dem Schlafengehen oder für sehr trockene Lippen die bessere Wahl.

Viele Männer haben beides. Einen Stift unterwegs und einen Tiegel zu Hause auf dem Nachttisch. Die Kombination deckt alle Situationen ab, ohne dass sich die Produkte überschneiden.

Duftend oder duftneutral?

Lippenpflege gibt es in duftenden und duftneutralen Varianten, und die Wahl ist Geschmacksfrage und Hautfrage zugleich.

Duftende Varianten mit Minze, Zitrus, Vanille oder anderen leichten Duftkomponenten fühlen sich beim Auftragen angenehm frisch an. Die Duftnoten kommen meist aus ätherischen Ölen und sind in Maßen gut verträglich. Für Männer, die Lippenpflege auch als kleinen sinnlichen Moment schätzen, sind duftende Varianten die bessere Wahl.

Duftneutrale Varianten sind die richtige Wahl für empfindliche Lippen, für Allergiker und für Männer, die ein komplettes Duftprofil mit Parfum und Aftershave haben und keine Duftüberlagerung wollen. Auch für Menschen, die einfach keinen Duft an den Lippen haben möchten, weil er beim Essen oder Trinken stört, ist die duftneutrale Variante die erste Wahl.

Lippenpflege mit Lichtschutz

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Lippen haben keinen natürlichen UV-Schutz, und die Sonne tut ihnen genauso viel an wie der restlichen Haut, manchmal mehr. Im Sommer, im Gebirge bei Winterwanderungen, am Meer oder beim Wassersport ist Lippenschutz mit UV-Filter sinnvoll.

Lippenpflege mit Lichtschutzfaktor gibt es in verschiedenen Ausführungen, typischerweise mit LSF 15 bis 30. Die Anwendung ist identisch mit normaler Lippenpflege, nur mit zusätzlichem Schutz. In der kalten Jahreszeit ist der UV-Schutz oft weniger wichtig, in der warmen Jahreszeit dafür umso mehr.

Wer mit Glatze in der Sonne unterwegs ist und eine Gesichts- und Glatzencreme mit Lichtschutzfaktor nutzt, sollte an den Lippenschutz zusätzlich denken. Sie stehen nicht im gleichen Produkt drin.

Wann Lippenpflege besonders wichtig ist

Es gibt Situationen, in denen die Lippen besondere Pflege brauchen.

Im Winter bei Kälte und Wind, wenn die Lippen am stärksten ausgesetzt sind. Mehrfach tägliches Auftragen ist hier sinnvoll, besonders vor dem Rausgehen.

Bei trockener Heizungsluft, die die Lippen auch im Büro oder zu Hause austrocknet. Eine Tube auf dem Schreibtisch oder in der Jackentasche ist der einfache Ausgleich.

Nach körperlicher Anstrengung, wenn das Lecken der Lippen durch den Mund geatmet wird und Feuchtigkeit verliert. Nach dem Sport oder nach einer Wanderung in der Sonne ist der gute Moment.

Bei Erkältung, wenn die Lippen durch Schniefen, häufiges Naseputzen und Mundatmung zusätzlich strapaziert werden.

Vor dem Schlafengehen, damit die Lippen über Nacht regenerieren können. Eine reichhaltigere Pflege aus dem Tiegel ist hier die bessere Wahl als ein Stift, weil die Menge großzügiger dosiert werden kann und die Lippen über mehrere Stunden pflegen lässt.

Lippenpflege als Teil der Gesichtspflege

Ein letzter Gedanke zum Zusammenhang. Lippenpflege ist nicht getrennt von der übrigen Gesichtspflege, sondern Teil davon. Wer morgens das Gesicht eincremt, sollte die Lippen mitdenken. Wer abends die Pflege abschließt, sollte die Lippen nicht vergessen.

Eine einfache Gewohnheit: nach dem Auftragen der Gesichtscreme gleich den Lippenbalsam. So wird der Schritt Teil der Routine und nicht ausgelassen. Nach wenigen Wochen ist es Automatismus.

Bei Unsicherheit, welche Lippenpflege zur eigenen Situation passt, oder bei der Wahl zwischen Stift und Tiegel, schreib Finn oder Mike. Zwei Sätze zur typischen Lippensituation reichen für einen passenden Vorschlag.

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