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Bart- und Gesichtspflege

(7 produkte)

Bart und Gesicht bilden eine Einheit, auch wenn viele sie getrennt behandeln. Der Bart braucht Pflege von außen, die Haut darunter und daneben braucht sie von innen. Wer beides zusammen denkt, merkt nach wenigen Wochen den Unterschied im Spiegel. In dieser Kategorie findest du, was für die Einheit aus Bart und Gesicht sinnvoll ist: Bartpflege in allen gängigen Formaten, dazu Gesichtspflege, die auf die Haut von Männern abgestimmt ist, ohne in die Welt von rosa Flakons und pudrigen Versprechen abzuschweifen.

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Bart- und Gesichtspflege

Bart und Gesicht sind keine getrennten Länder.

Viele Männer behandeln sie so, als hätten sie miteinander nichts zu tun. Der Bart bekommt sein Öl, einen Balsam vielleicht, und das war es an Aufmerksamkeit. Das Gesicht drumherum wird mit Wasser gewaschen, mit einem groben Handtuch abgetrocknet, und damit ist das Ritual beendet. Das Ergebnis ist meistens ein gepflegter Bart in einem müden Gesicht, und jeder, der dem Mann gegenübersitzt, sieht es. Wer Bart trägt, tut gut daran, die Haut drumherum mitzudenken. Die beiden reden nämlich miteinander, ob wir wollen oder nicht.

Was unterscheidet Männerhaut von Frauenhaut?

Mehr, als die Werbung vermuten lässt, und es geht nicht um rosa oder blaue Verpackungen. Männerhaut ist im Schnitt etwa 25 Prozent dicker, sie enthält mehr Kollagen und produziert deutlich mehr Hauttalg. Das hat Vorteile: Männer altern oft langsamer als Frauen, Falten zeigen sich später, die Haut wirkt länger fest. Der Preis dafür sind gröbere Poren, eine höhere Neigung zu Unreinheiten und eine spürbare Reaktion auf Rasuren, die der Haut täglich oder mehrmals die Woche zusetzt.

Das heißt nicht, dass Männer andere Inhaltsstoffe brauchen als Frauen. Es heißt nur, dass die Schwerpunkte anders liegen. Reinigung und Feuchtigkeit stehen bei uns weiter oben, weil die Talgproduktion höher ist und die tägliche Rasur die Haut fordert. Schwere, reichhaltige Cremes, wie sie in der Damenkosmetik beliebt sind, passen selten. Leichte Texturen, die schnell einziehen, passen fast immer.

Gesichtsreinigung, die Grundlage

Wasser allein reicht nicht. Das ist die unangenehme Wahrheit, der sich viele lange entziehen. Wasser löst keinen Talg, es spült nur das ab, was ohnehin locker auf der Haut liegt. Eine milde Reinigung am Morgen und am Abend macht den Unterschied, den manche nach zwei Wochen merken und andere erst nach drei Monaten.

Wichtig ist nicht, dass die Reinigung schäumt wie ein Friseur-Shampoo. Wichtig ist, dass sie den Talg löst, ohne die Haut auszutrocknen. Wer trockene Haut hat, nimmt eine cremige Reinigung. Wer ölige Haut hat, nimmt ein Gel, das etwas tiefer in die Poren geht. Bei normaler Haut ist beides möglich, die Entscheidung fällt dann nach Gefühl und Geruch. Ein Satz, der beim Kauf hilft: je weniger die Reinigung nach Parfum riecht, desto mehr traust du ihr zu.

Warum eine Gesichtscreme auch bei Bart Sinn macht

Die Frage kommt regelmäßig: wozu Gesichtscreme, wenn der halbe Kopf ohnehin unter Bart liegt? Die Antwort ist einfach. Der Bart bedeckt das Gesicht nicht, er rahmt es. Stirn, Augenpartie, Jochbein, die Haut seitlich am Hals, die Nase, das Zwischenfeld zwischen Bart und Auge: das alles ist der freie Teil deines Gesichts, und genau der bekommt bei vielen Männern gar nichts ab.

Eine leichte Creme am Morgen versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und legt einen schlichten Schutz gegen den Tag. Am Abend regeneriert sich die Haut, und die Creme unterstützt diesen Prozess. Wer empfindliche Haut hat, nimmt eine parfümfreie Variante. Wer früh aufsteht und spät ins Bett geht, nimmt eine mit leichten Pflegestoffen, die Müdigkeit nicht zeigt wie ein Fenster ohne Vorhang. Es ist keine Wissenschaft. Es ist eine Gewohnheit, die nach ein paar Wochen in Fleisch und Blut übergeht.

Die Bartkante, das unterschätzte Feld

Zwischen Bart und glattem Gesicht gibt es eine Linie, die man oft unterschätzt. Dort, wo der Bart aufhört und die Wange anfängt, kämpft die Haut mit zwei Welten gleichzeitig. Sie reibt am Bart, sie trocknet mehr aus als die geschützten Stellen darunter, und wenn du die Konturen mit dem Rasierer nachziehst, wird sie zusätzlich gereizt. Genau an dieser Linie zeigt sich, ob jemand seine Pflege ernst nimmt oder nicht.

Ein Tropfen Öl oder eine kleine Menge Creme direkt auf diese Kante machen über Wochen einen Unterschied, den man am Licht sieht. Die Linie wird weicher, die Haut ruhiger, und der Bart wirkt im Kontrast besser definiert. Eine dieser kleinen Gewohnheiten, die wenig Aufwand und viel Wirkung haben.

Rasurbegleitung: was vor und nach der Klinge zählt

Wer Bart trägt, rasiert nicht das ganze Gesicht. Aber fast jeder Bartträger zieht Konturen nach, am Hals, an den Wangen, manchmal am Schnurrbart. Genau diese kleinen Rasuren sind oft die, bei denen die Haut am meisten leidet, weil sie schnell passieren und selten mit Pflege begleitet werden. Ein guter Pre Shave und ein beruhigendes After Shave oder ein Balsam machen hier viel aus. Nicht bei der großen Vollrasur, die eine eigene Kategorie ist, sondern bei den alltäglichen Konturarbeiten, die fast jeder Bartträger nebenbei erledigt.

Die Haut nach der Konturenrasur ist für kurze Zeit offen und aufnahmefähig. Wer ihr in diesem Moment etwas Pflegendes gibt, erntet den Unterschied auf lange Sicht. Wer sie ignoriert, holt sich Rasurbrand, eingewachsene Haare und den bekannten Reiz, der den ganzen Tag unter dem Bart brennt, ohne dass man es sieht.

Die Reihenfolge am Morgen

Zum Schluss eine kleine Choreografie, die sich in wenigen Wochen von selbst einspielt. Nach der Dusche das Gesicht mit einer milden Reinigung waschen, abtupfen, Gesichtscreme auf die noch leicht feuchte Haut. Dann den Bart versorgen: ein paar Tropfen Öl, gegen die Wuchsrichtung einmassieren, wer mag, einen Balsam oder eine Pomade nachlegen. Zum Abschluss kurz mit der Bürste oder dem Kamm durch.

Am Abend dieselbe Reihenfolge, mit dem Unterschied, dass auf die Bartpflege verzichtet werden darf, wenn der Bart ohnehin gewaschen wurde. Fünf Minuten morgens, fünf Minuten abends. Mehr braucht es nicht, und wer das ein paar Wochen durchhält, merkt, dass Bart und Gesicht plötzlich dasselbe Tempo laufen. Zwei Felder, ein Gesicht, ein ruhiger Morgen.

Bei Unsicherheit bei der Produktwahl, bei empfindlicher Haut, bei einer Bartkante, die einfach nicht zur Ruhe kommen will, schreib Finn oder Mike. Zwei Sätze zur Hautsituation und zu dem, was du bereits nutzt, reichen für einen passenden Vorschlag.

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