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Hast du Augenringe? Finden wir die Ursache.

Mann betrachtet Augenringe unter dem Auge im Spiegel

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Augenringe sind niemals schön. Wir helfen dir, sie zu verstehen und zu verhindern.

Wunderst du dich zuweilen darüber, dass du unter den Augen alt aussiehst, obwohl du letzte Nacht gar nicht ‚gezaubert‘ hast? Die Gründe für Augenränder müssen nicht immer schlimm sein. Schadet aber nicht, ihnen trotzdem zu Leibe zu rücken.

Du kennst sie sicher: die dunklen Ränder unter den Augen. Sie sehen unvorteilhaft aus und fast jeder geht mit einem unguten Gefühl zur Arbeit, weil Kollegen oder womöglich der Chef denken, du machst ständig die Nacht zum Tag. Ab und zu kannst und wirst du das auch tun, denn dein Leben soll ja auch kurzweilig sein. Häufig sind die Ursachen für die berüchtigten Augenringe aber gar nicht in einem exzessiven Lebensstil begründet. Häufig stecken andere Gründe dahinter und entsprechend gibt es unterschiedliche Ansätze, die unangenehmen Stigmata zu beseitigen oder wenigstens zu verringern.

Gar viele Menschen haben mit Augenringen zu kämpfen und die meisten haben ähnliche Befürchtungen und Ängste, in einem anderen Licht gesehen zu werden, welches der Realität gar nicht entspricht. Leider beurteilen die meisten Mitmenschen ihr Umfeld eher oberflächlich und orientieren sich mehr am Anblick anstelle der Leistung, die auch Menschen mit Augenrändern vollbringen.


Du hast keine Augenringe, die Augenringe haben dich? Wir helfen dir.

Augenringe haben meist harmlose Ursachen, oft liegen sie in den Genen.

Bei vielen Menschen ist eine Neigung zu Augenringen höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Niemand kann etwas dafür, wenn er erblich bedingt noch dünnere Haut unter den Augen aufweist, als es an dieser Körperstelle sowieso der Fall ist. Auch die jeweilige Farbe kann am Erbgut liegen.

Farblich gibt’s nämlich ein Spektrum, dessen Tönungen auf einiges hindeuten können. Eine deutliche Neigung zu Braun kommt meist von einer Hyperpigmentierung, also mehr Melanin in der Haut. Nur selten stecken Erkrankungen von Leber, Niere oder Schilddrüse hinter dunklen Augenringen. Eine lila und bläuliche Färbung liegt vielmehr an feinen Adern, die durch die dünne Haut schimmern und in Kombination mit mangelnder Fettschicht schnell die blöde Verdunklung hervorrufen.

Verstärkt wird das durch Schlafmangel, Rauchen oder Stress. Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen, etwa viel Alkohol. Befürchtest du eine der oben genannten organischen Fehlfunktionen, lass das am besten vom Arzt abklären.


Produkte, die gegen Augenränder helfen können und worauf du bei ihnen achten solltest.

Unsere moderne Welt liefert zum Glück einiges an Möglichkeiten, Augenringe aufzuhellen oder fast unsichtbar zu machen. Vitamin A wird im Kosmetikbereich gegen Falten eingesetzt. Es ist, meist zusammen mit Vitamin C, in Cremes enthalten, die der Aufhellung dunkler Hautpartien, gleichzeitiger Glättung der Haut und/oder Überdeckung unerwünschter Pigmentflecken dienen. Den gleichen Effekt sollen koffeinhaltige Mittel zum Auftragen erzielen.

Koffeinhaltige Cremes sollen die Augenpartie frischer wirken lassen. Optisch verringert dies die Entstehung von dunklen Rändern unter den Augen. Es existieren einige Gels und Cremes, die Hautschwellungen mindern, die betreffenden Hautbereiche kühlen und ihnen hilfreiche Stoffe zuführen. Das kann neben den bereits genannten auch Hyaluronsäure sein, die Feuchtigkeit spenden und eine straffende Wirkung haben soll.

Bei vielen Hautpflegeprodukten geht es vor allem darum, der Haut Feuchtigkeit zu spenden, damit sie glatter und frischer aussieht. Da dunkle Verfärbungen unter den Augen ein Problem sehr vieler Menschen sind und in den allermeisten Fällen keine bedenkliche gesundheitliche Störung vorliegt, kann es sicher nicht schaden, auf Präparate zurückzugreifen, die sinnvoll ansetzen, um die Haut aufzuhellen.


Hausmittel kennt fast jede Omi, Eingriffe macht nur der Arzt.

Die Empfehlungen sind hier weitreichend. Fast jede Mutti oder Omi kann irgendeine Maßnahme nennen, die Abhilfe schaffen kann. Du kannst Wattepads mit Kaffee tränken und sie nach dem Abkühlen auflegen und ein paar Minuten einwirken lassen. Gleiches soll schwarzer Tee bewirken. Den Teebeutel ganz normal mit heißem Wasser übergießen, etwas ziehen lassen, abkühlen und auflegen. Rosmarinwasser soll ebenso wirken, genauso wie Gurkenscheiben oder auch Eiswürfel. Sicherlich lassen sich noch etliche weitere Beispiele finden. Ob die immer so wirksam sind, beantwortet vielleicht nur der historische Selbstversuch.

Allerdings dürfte es weniger abenteuerlich sein, deinen Augenringen zu begegnen, indem du in speziell für dieses Problem entwickelte Cremes oder Masken investierst. Die im vorigen Punkt erwähnten Stoffe sind auch nur einige neben vielen weiteren, die Abhilfe schaffen können.

Auch Rezepturen mit noch anderen Vitaminen wie E oder B5 finden Erwähnung. Eine kostenintensive Maßnahme wäre noch eine Injektion von Hyaluronsäure direkt in den Bereich unter den Augen/Tränensäcken, die dann der Arzt durchführt und die du selbst bezahlst, denn die Krankenkasse übernimmt sie nicht. Allerdings erzielt Hyaluronsäure über einen solchen Eingriff bei manchen nicht die erwünschte Wirkung und kann unschön daneben gehen. Dann doch lieber Creme oder Ähnliches zum Auftragen.


Spielen Ernährung und Lebensstil eine Rolle bei Augenringen?

Alles, was du in dich hineinlässt, macht in seiner Gesamtheit den Zustand deiner Gesundheit aus. Nervliche Anspannung und dauerhaft zu wenig Schlaf tragen zu unvorteilhaften Verfärbungen unter den Augen bei, ebenso ein Eisenmangel. Auch Genussmittel können eine Rolle spielen. Der gesamte Stoffwechsel deines Körpers profitiert von einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, die einiges auffangen kann. Entspannt durch den Alltag gehen, ausreichend schlafen und gesunde Sachen essen, sind Eckpunkte eines gesunden und ausgeschlafenen Gesichts.

Eine Unterstützung der möglichst vitaminreichen Kost durch die Einnahme mancher Superfoods kann sicher nicht verkehrt sein. Wer zusätzlich auf Vitamine und eine ausgewogene Ernährung achtet, tut sich damit ohnehin einen Gefallen.

Du siehst, es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen für die unangenehmen Verfärbungen. Es ist einfach empfehlenswert, ihnen mit einem breit gefächerten Spektrum an Maßnahmen zu begegnen. Wenn du das gewissenhaft und regelmäßig machst, siehst du den Unterschied im Spiegel: Deine Augenpartie passt wieder zu deinem Lächeln und du gehst frohgemut zur Arbeit.


Rosenwasser, Öle und Klopfmassage sind weitere Hausmittel.

In diese Kategorie oder auch die der privaten Hausapotheke fällt noch die Anwendung von Rosenwasser, Kokos- und Mandelöl oder eine Klopfmassage, für die sogar kleine Geräte entwickelt wurden. Die legst du auf die Hautfläche auf und dich selbst zum Entspannen zurück. Öle auf die betreffende Partie unter deinen Augen auftragen und kurz im und danach gegen den Uhrzeigersinn einreiben. Über Nacht einwirken lassen, morgens warm abwaschen.

Rosenwasser im Wattebausch für eine Viertelstunde auflegen und danach mit warmem Wasser abwaschen. Morgens und abends, am besten eine Woche oder auch länger als Standard. Vorsichtiges Klopfen mit dem Ringfinger der Bereiche unter den Augen hilft ebenso, die dunklen Ränder schwinden zu lassen oder sie zu verringern. Sanftes Massieren der Augenringe kann auch durch hierfür entwickelte Massagekissen oder Brillen geschehen.

Ein Niedrigfrequenzpuls klopft und massiert die aufgequollenen Tränensäcke und dunklen Bereiche. Mehrere Stärken sind einstellbar, und die kleine Massage fühlt sich am Morgen erstaunlich wach an. Manche Ladies setzen noch einen drauf und trinken dazu einen Kollagendrink, von dem sich die Werbung viel verspricht.


Augenringe zu verstehen ist der erste Schritt, gute Pflege der zweite.

Eine leichte Creme für die Augenpartie und eine milde Reinigung sind der Teil, den du selbst in der Hand hast. Beides findest du in der Gesichtspflege.

Du fragst dich, ob es eine eigene Augencreme sein muss oder deine Gesichtscreme genügt? Frag uns, wir sagen dir, was wir davon halten. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Körperkultivierte zu Augenringen am häufigsten.

Woher kommen Augenringe?

Die Haut unter den Augen ist sehr dünn, dadurch scheinen die Gefäße darunter durch und die Partie wirkt dunkel. Ob das bei dir stark auffällt, hängt oft schlicht an der Veranlagung. Dazu kommen Schlafmangel, zu wenig getrunken, Stress und lange Nächte, die das Ganze verstärken. Ein wilder Lebensstil ist also nicht immer schuld, auch wenn Kollegen das gern annehmen.


Was tun bei Augenringen?

Zuerst das Naheliegende: genug Schlaf, ausreichend trinken und weniger Stress. Kühlung am Morgen lässt die Partie weniger aufgedunsen wirken, und eine Pflege für die Augenpartie polstert die dünne Haut etwas auf. Wunder solltest du davon nicht erwarten, aber das Bild wird meistens ruhiger. Gegen die eigene Veranlagung kommst du mit Pflege allein allerdings nicht an.


Sind Augenringe ein Grund zur Sorge?

Meistens nicht, sie sind eher ein optisches als ein gesundheitliches Thema. Wenn sie aber plötzlich auftreten, sehr dunkel werden oder dauerhaft bleiben, obwohl du gut schläfst und genug trinkst, lohnt ein zweiter Blick. Dann kann es an Schlaf, Ernährung oder etwas anderem liegen, was du klären solltest. Frag im Zweifel deinen Arzt, statt es dir selbst zusammenzureimen.


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