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Deutlich weißere Zähne? Versuch's mal mit Hausmitteln.

Mann mit Vollbart untersucht Zähne im Spiegel

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Was steckt hinter weißen Zähnen und welche Hausmittel kannst du anwenden, um Zähne weißer zu bekommen?

Was tun wir gegen gelbe Zähne? Nun, das Beste ist es wohl, zum Zahnarzt zu gehen und dir mit einer professionellen Zahnreinigung helfen zu lassen. Regelmäßiges Zähneputzen, mindestens morgens und abends, ist ebenso Pflicht. Kaffee und Tee, aber auch Nikotin bilden Ablagerungen auf deinen Zähnen, die dein Lächeln in seiner Schönheit arg einschränken. Wir zeigen dir, wie du wieder weißere Zähne bekommen kannst.

Sie sind wohl nur in den ganz jungen Jahren eines jeden Menschen eine Selbstverständlichkeit. Im Verlauf der Jahre dunkeln bei so manchem Zeitgenossen die Beißerchen erheblich oder bekommen Verfärbungen in den gelb-braunen Bereich hinein. Dafür kann es eine ganze Menge Gründe geben, so wie es auch einige Methoden gibt, die Zähne wieder aufzuhellen.

Oft macht das dann der Zahnarzt, und das hat seinen Preis.

Denn gerade das sogenannte Bleaching ist eine Sache, die deine Krankenkasse nicht übernimmt und die du daher selbst berappen musst. So du wieder zu denen zählen willst, die bei lustigen Dingen mit offenem Mund lachen, anstelle eines verhaltenen Grinsens, um die dunklen Zähne nicht offenbaren zu müssen. Viele können sich die IGeL-Leistungen beim Onkel Doktor nicht leisten und nehmen die Farben der Zähne hin, anstatt öfter mal die Zähne zu zeigen. Für diese Menschen gibt es aber trotzdem einen Hoffnungsschimmer, denn es existieren allerlei Hausmittelchen, die eine Aufhellung deiner Zähne bewirken können.


Weißere Zähne mithilfe von Hausmitteln. So geht’s.

Wichtiges Hintergrundwissen zur Farbe der Zähne: die Ursachen für dunkle Zähne.

Eine der ersten Maßnahmen wäre allerdings, einiges, das Zähne dunkel oder gelblich machen kann, einfach zu unterlassen oder deutlich zu reduzieren. Dazu gehört an erster Stelle das Rauchen. Nikotin riecht nicht nur schlecht aus dem Mund, es dunkelt auch die Zähne.

Der Genuss von manchen Alkoholika, besonders Rotwein, zählt ebenso zu den Übeltätern, genauso wie Kaffee oder schwarzer Tee. Führ deinem Körper von diesen Sachen also nur wenig und in Maßen zu. Nächste Maßnahme wäre regelmäßiges Putzen der Zähne, und zwar möglichst nach jeder Mahlzeit und vor dem Schlafen gehen, besonders nach Zufuhr von solchen färbenden Genussmitteln.

Es gibt aber auch eine Reihe von Menschen, die eine Neigung zu dunklen und verfärbten Zähnen mit genetischem Hintergrund aufweisen. Es stimmt, unansehnliche Zähne können vererbt sein. Da kann dann derjenige nichts dafür und wenn er finanziell nicht so gut dasteht, muss er eben mit wenig ansehnlichem Gebiss herumlaufen. Außer, er probiert die Anwendung diverser Mittel, die Mutti, Oma oder Tante aus ihrem Erfahrungsschatz parat haben. Von ihnen stellen wir dir ein paar vor.

Obst und Gemüse können dabei helfen, deine Zähne etwas aufzuhellen.

Zwischen Apfel und Zitrone liegen Sellerie, Karotten und Erdbeeren, die alle etwas gegen dunklen Belag ausrichten sollen. Generell soll der häufigere Verzehr von Sellerie, Karotten und Äpfeln allein durchs Essen und gründliches Kauen eine bleichende Wirkung erzielen.

Neben Essen gibt es andere Praktiken: Erdbeeren zu einer breiigen Pampe zermanschen, sie auf die Zähne schmieren und ein paar Minuten einwirken lassen. Auch die Zähne direkt mit den Früchten abreiben, soll funktionieren. Zahnärzte raten davon ab: Die Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an, und aus dem Fruchtzucker bilden Kariesbakterien Säure.

Einen Esslöffel Zitronensaft mit einem Päckchen Backpulver zu einer Masse verrühren, die du zwei Minuten lang auf die Zähne aufträgst, ist ein weiteres Hausmittel. Die enthaltene Säure sollte nicht tief in den Zahnschmelz eindringen, weil sie ihn angreift. Zahnärzte raten deshalb davon ab. Mit der Innenseite einer Bananenschale die Zähne abreiben, soll auch eine Aufhellung bringen. Belegt ist das nicht.


Salz und Backpulver zählen ebenso zu den Hausmitteln, die beim Aufhellen der Zähne helfen.

Statt zum Würzen und Backen kannst du auch diese beiden Sachen zum Zähne weißen benutzen. Etwas Kochsalz auf eine feuchte Zahnbürste geben und vorsichtig die Zähne damit putzen. Der Effekt soll ziemlich gut sein. Es wird aber auch davor gewarnt, das öfter als einmal in der Woche zu machen. Das Salz nimmt einiges vom Zahnbelag weg und öffnet ebenfalls die Zahnoberfläche auch für weniger gute Einflüsse.

Deshalb nach der Anwendung mindestens eine halbe Stunde lang keine säurehaltigen Lebensmittel verzehren. Eine baldige sichtbare Wirkung soll die alleinige Verwendung von Backpulver haben. Mit Wasser zu einer Masse mischen und auf die Zähne bringen. Kurz einwirken lassen und mit der Zahnbürste wenige Minuten lang die Zähne putzen.

Auch diese Methode solltest du nicht öfter als einmal pro Woche praktizieren, denn das im Backpulver enthaltene Natriumhydrogencarbonat schmirgelt auf Dauer nicht nur dunkle oder unschöne Verfärbungen runter, sondern auch den Zahnschmelz. Einen leicht aufhellenden Effekt hat es, aber was vom Zahnschmelz weg ist, ist weg. Genannte Mittel werden zum Teil in unterschiedlicher Kombination empfohlen, etwa Zitronensaft mit Salz oder auch das nachfolgende Speiseöl mit wenig Salz vermengen und damit die Zähne putzen.


Öl und Zuckerersatz sollen angeblich für weißere Zähne sorgen. Stimmt das? Ist da was dran?

Eine weitere Möglichkeit wird Speiseölen und dem süßen Xylit zugeschrieben, das als Zuckerersatzstoff seit längerem gehandelt wird. Das sogenannte Ölziehen genießt an sich schon eine ganzheitliche Betrachtung. Dabei nimmst du eine Menge von einem bis drei Esslöffel voll Oliven- oder Sonnenblumenöl in den Mund und spülst damit den gesamten Mundraum gründlich aus. Dabei besonders durch alle Zahnzwischenräume ziehen und pressen.

Eine aufhellende Wirkung auf die Zähne ist dabei nicht nachgewiesen. Ölziehen fühlt sich frisch an und hält den Mundraum sauber, mehr solltest du dir davon aber nicht versprechen. Willst du Ölziehen als billiges Breitbandspektrum zur Pflege der Mundflora verwenden, solltest du es aber nicht unter 15 Minuten betreiben und nahezu täglich machen. Das Öl wird dabei weiß und sollte unbedingt gründlich ausgespuckt werden.

Xylit wird quasi identisch angewendet, nur muss es nicht so lange im Mund bleiben. Ein paar Minuten mit einem halben Teelöffel voll reichen. Dass Xylit die Zähne aufhellt, ist nicht belegt. Daneben mundet es und wird eben auch zum Verzehr anstelle von Haushaltszucker genutzt.


Die gute alte Kräuterküche. Auch sie kann helfen, deine Zähne aufzuhellen und weißer zu machen.

Auch unter den Küchenkräutern finden sich welche, die eine weißende Wirkung haben sollen. Das tägliche Kauen eines Salbeiblattes hält angeblich die Zähne weiß. Das regelmäßige Kauen des Blattes sorgt obendrein für frischeren Atem. Das gilt ebenso für die im vorigen Punkt genannten Mittel und ist als Nebeneffekt sicherlich begrüßenswert.

Eine schöne Sache ist das exotische Gewürz Kurkuma. Es ist auch als Gelbwurz bekannt, weil es als Färbemittel verwendet wird. Denn es macht alles fürchterlich gelb, außer die Zähne, die soll es weißer machen. Etwas von der in aller Regel pulverisiert erhältlichen Wurzel auf die Zahnbürste streuen und schrubben. Aber Obacht: Es färbt alles andere, besonders Finger und Kleidung, äußerst intensiv und lange sehr gelb.

Nahezu identisch wendest du Natron oder Aktivkohle an, die dunkle Beläge von den Zähnen lösen und sie weißer machen sollen. Öfter als einmal pro Woche kann das aber wieder den Zahnschmelz angreifen. Manche nehmen zum Aufhellen auch weiße Heilerde. Auf die Zahnbürste streuen und putzen oder vorher mit Wasser ein wenig Brei draus machen. Kann ebenso mit dem Kurkuma kombiniert werden.


Beständigkeit bringt dir mehr als jedes Hausmittel.

Zweimal täglich gründlich putzen und Hausmittel sparsam einsetzen, das ist der Kern der Sache, denn zu viel Reibung bekommt deinem Zahnschmelz nicht. Für die gründliche Auffrischung bleibt die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt die zuverlässigste Wahl. Zahnbürsten, Zahnpasta und Mundwasser für den Alltag findest du in unserer Zahn- und Mundpflege.

Du weißt nicht, welche Zahnpasta bei empfindlichen Zähnen infrage kommt? Schreib uns, wir schauen es mit dir an, für alles Weitere ist dein Zahnarzt der bessere Ansprechpartner. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Körperkultivierte zur Zahnpflege am häufigsten.

Welche Hausmittel hellen gelbliche Zähne auf?

Es gibt ein paar Klassiker aus der Küche. Salz und Backpulver, mehr Obst und Gemüse, Ölziehen, Zuckerersatz und Kräuter aus der alten Hausapotheke werden immer wieder dafür genannt. Wunder solltest du nicht erwarten, und vom Selbstbleichen mit Zitrone, Salz oder Natron raten Zahnärzte ab. Sie kosten fast nichts, während du eine Aufhellung beim Zahnarzt komplett selbst zahlst.


Warum werden Zähne mit den Jahren dunkler?

Vor allem durch das, was täglich darüber läuft. Nikotin, Kaffee, schwarzer Tee und besonders Rotwein hinterlassen Ablagerungen, die sich nach und nach ins Gelblich-Braune verfärben. In jungen Jahren ist strahlendes Weiß noch selbstverständlich, später nicht mehr. Wenn du diese Sachen reduzierst und danach gründlich putzt, hältst du schon viel auf.


Übernimmt die Krankenkasse das Aufhellen beim Zahnarzt?

Nein, Bleaching musst du selbst bezahlen. Es gehört zu den Leistungen, die deine Kasse nicht übernimmt, und wohlfeil ist es selten. Für viele ist das genau der Grund, es zuerst mit Hausmitteln zu probieren. Eine professionelle Reinigung bleibt trotzdem der gründlichste Weg, wenn du sie dir leisten willst.


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