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Blackbeards Bartbürste Birnbaum, klein – Wildschweinborsten

Normaler Preis 14,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Halt sie zwischen Daumen und Fingern und arbeite in kurzen, festen Zügen erst gegen den Strich, dann mit ihm. Achteinhalb Zentimeter, zwanzig Gramm, knapp drei Zentimeter Borstenfläche: Die kleine Bürste ist nicht die abgespeckte Ausgabe der großen, sondern das Werkzeug für die andere Bartlänge – und bei kurzen Bärten arbeitet sie härter, als ihre Maße vermuten lassen.


  • Erst gegen den Strich, dann mit ihm: Kurze, feste Züge zwischen Daumen und Fingern. So richtest du die Haare auf, bevor du sie in Form legst.
  • Kurze Borsten biegen sich weniger: Eine Borste ist ein Hebel. Kurz steht sie dem Druck entgegen und kommt bis zur Wurzel durch, statt vorher wegzuknicken.
  • Für Dreitagebart bis erste Zentimeter: Nicht die kleine Ausgabe der großen, sondern das Werkzeug für die andere Bartlänge. Zwanzig Gramm, achteinhalb Zentimeter.
  • Führt sich genauer als eine große: Zwischen Daumen und Fingerkuppen statt in der Handfläche – an Kanten, am Hals und unter der Nase macht das den Unterschied.

Richtet kurze Bärte auf und erreicht die Haut.

Für kurze Bärte und den Waschbeutel.

Spezifikation

  • Geschlecht
    Mann
  • Anwendungsbereich
    Bart

Kleine Bartbürste aus Birnbaum – kurze Borsten stehen strammer.

Bei Bürsten denkst du zuerst an die Fläche und dann an die Borste. Bei kurzen Bärten ist es umgekehrt: Da entscheidet, wie weit sich eine Borste biegt, bevor sie das Haar überhaupt erreicht.

Das Holz: Birnbaum, auf zwanzig Gramm.

Achteinhalb mal drei Zentimeter, dazu dreieinhalb Zentimeter Höhe mit Borsten: Diese Bürste liegt zwischen Daumen und Fingerkuppen statt in der Handfläche, und dadurch führst du sie genauer. An den Kanten, am Übergang zum Hals oder unter der Nase ist das der Unterschied zwischen bürsten und ungefähr bürsten. Der Bürstenkörper ist rundum verrundet, damit er im Waschbeutel nichts aufscheuert. Birnbaum ist dafür das ruhige Holz: dicht genug, um Feuchtigkeit weitgehend abzuweisen, und hart genug, dass die gebohrten Löcher ihre Bündel auch nach Jahren noch halten.


Die Borste: Wildschwein, kurz geschnitten und deshalb steif.

Eine Borste ist ein Hebel, der an einem Ende festsitzt. Je länger sie herausschaut, desto weiter biegt sie sich unter Druck weg – bei einem langen Bart ist das erwünscht, weil sie sich um die Haare herum legen soll. Bei einem Bart von wenigen Millimetern hätte eine lange Borste ihre Kraft schon aufgebraucht, bevor sie die Haut erreicht. Die kurze biegt sich kaum, steht dem Druck entgegen und kommt bis zur Wurzel durch.

Deshalb spürst du bei dieser Bürste die Haut mit, nicht nur den Bart – und deshalb ist sie die richtige für alles zwischen Dreitagebart und ersten Zentimetern.


Aus der Werkstatt: kleine Bürsten, gleiche Arbeitsgänge.

Die Bürstenfabrik im Schwarzwald, aus der unsere Bürsten kommen, macht bei diesem Format keinen Schritt weniger als bei den großen. Das Holz kommt überwiegend aus heimischen Wäldern und wird im Haus zugeschnitten. Anschließend werden die Löcher gebohrt und die Borstenbündel eingezogen – bei den hochwertigen Bürsten von Hand, im sogenannten Stirneinzug. Zum Schluss wird die Borstenlänge ausgeglichen, damit alle Bündel auf einer Höhe arbeiten; bei kurzen Borsten fällt ein Millimeter Unterschied deutlich mehr auf als bei langen. Zur Herkunft: Das Holz ist heimisch, die Wildschweinborste nicht. Sie stammt aus Asien, weil sie in Europa praktisch nicht mehr gewonnen wird.


Blackbeards X: zugekauft und dazu gesagt.

Diese Bürste ist nicht bei uns entstanden, und wir sehen keinen Grund, so zu tun. Sie kommt aus einem Familienbetrieb, der seit dem neunzehnten Jahrhundert Bürsten macht und heute in fünfter Generation arbeitet. Unser Anteil daran ist die Auswahl: Holz, Borste, Format, und die Beharrlichkeit, mit der wir nachfragen, wenn etwas nicht passt. Was aus Tiegeln und Flaschen kommt, machen wir dagegen selbst. Sag uns, wenn dir bei dieser Größe etwas fehlt – kurze Bärte sind unser eigenes Thema.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

So bürstest und kämmst du deinen Bart.

Die tägliche Bart-Erziehung dauert keine Minute und folgt einer einfachen Arbeitsteilung: Die Bürste trainiert, der Kamm sortiert. Gebürstet wird einmal morgens, am besten nach Bartöl oder Balsam, damit die Borsten die Pflege gleich mitverteilen, in ruhigen Zügen vom Ansatz in die Spitzen und immer in die Richtung, in der der Bart liegen soll, das Haar merkt sich den Kurs schneller, als du denkst. Der Kamm übernimmt danach die Feinarbeit, Konturen, Schnurrbart, die Stelle, die immer eigene Pläne hat, und wandert bei Bedarf in die Hosentasche. Mehr Frequenz braucht es nicht, wer nervös alle zwei Stunden bürstet, reizt irgendwann die Haut und erreicht das Gegenteil. Das Werkzeug selbst will wenig: Haare herauszupfen, gelegentlich mit lauwarmem Wasser reinigen, trocknen lassen. Und der Fortschrittstest kommt von allein: Wenn dein Bart eines Morgens schon richtig liegt, bevor du gebürstet hast, war die Erziehung erfolgreich.

Was du über Bartkamm & Bartbürste wissen musst.

Bürste, Kamm oder beides: Was braucht mein Bart in welcher Länge wirklich?

Die ehrliche Staffelung: In den ersten Wochen und bei kurzen Bärten reicht die Bartbürste völlig, sie verteilt Öle, trainiert die Richtung und pflegt die Haut mit, ein Kamm hätte schlicht nichts zu greifen. Sobald der Bart Kammlänge erreicht, also die Haare lang genug sind, um zwischen Zinken zu liegen, kommt der Bartkamm als Feinwerkzeug dazu, für Konturen, Schnurrbart und das Verteilen von Balsam. Bei langen, dichten Bärten dreht sich das Gewicht: Der Kamm wird zum täglichen Hauptwerkzeug, die Bürste zum Finish für Oberfläche und Glanz. Kauf also ruhig in dieser Reihenfolge, dein Bart sagt dir von selbst, wann Verstärkung fällig ist.

Mein Plastikkamm aus dem Drogeriemarkt knistert und rupft im Bart. Woran liegt das?

An zwei eingebauten Eigenschaften, die kein Vorsatz der Welt wegpflegt. Das Knistern ist statische Aufladung: Kunststoff lädt sich beim Kämmen elektrisch auf und gibt die Ladung an dein Barthaar weiter, das daraufhin absteht wie nach einem Luftballon-Trick, Holz und Horn sind von Natur aus antistatisch und lassen den Bart in Ruhe. Das Rupfen kommt von den Fertigungskanten der gepressten Zinken, die sich in drahtigem Barthaar verhaken, ein handgearbeiteter Kamm ist an jeder Zinke verrundet und poliert und gleitet, statt zu reißen. Mach den Fühltest an deinem Kamm, dann weißt du, was dein Bart jeden Morgen erlebt. Er hat Besseres verdient, und es hält Jahrzehnte.

Wildschweinborsten klingen nach Massage-Bürste für Möbel. Sind die im Gesicht nicht viel zu hart?

Die Sorge ist verständlich und löst sich meist nach der ersten Woche auf. Naturborsten gibt es in verschiedenen Härtegraden, und eine gute Bartbürste ist so bestückt, dass sie durchs Barthaar dringt und die Haut darunter erreicht, ohne zu kratzen, genau dieser leichte Massage-Effekt regt die Haut an und ist der halbe Pflegenutzen. In den ersten Tagen fühlt sich das auf ungeübter Haut tatsächlich intensiv an, das legt sich, sobald Haut und Bart sich an den neuen Mitbewohner gewöhnt haben. Bei sehr empfindlicher Haut oder sehr kurzem Bart greif zur weicheren Borste, sag es uns beim Aussuchen einfach dazu. Möbel bürsten wir übrigens mit anderen Modellen.

Kann ich mit der Bürste eigentlich auch Balsam und Öl verteilen, oder bleibt das an den Borsten hängen?

Nicht nur kannst du, du solltest sogar, die Bürste ist das beste Verteil-Werkzeug, das dein Bart besitzt. Der Ablauf: Öl oder Balsam wie gewohnt mit den Händen einarbeiten, dann mit der Bürste durchgehen, die Borsten ziehen die Pflege gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen und dorthin, wo Finger nie hinkommen, in die unteren Schichten. Dass dabei ein Rest an den Borsten hängen bleibt, ist kein Verlust, sondern Systempflege: Das Öl hält die Naturborsten geschmeidig, eine leicht benutzte Bürste arbeitet besser als eine klinisch saubere. Nur waschen solltest du sie dann gelegentlich, lauwarmes Wasser, ein Tropfen mildes Shampoo, trocknen lassen, fertig.