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Blackbeards Bartöl Smaragd – Salbei, Limette & Zypresse

Normaler Preis 29,90 €
Grundpreis598,00 € /l
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Ein Salbeistrauch riecht nach fast nichts, solange du ihn nicht anfasst. Sein Öl sitzt in winzigen Drüsen an der Blattunterseite, gut weggeschlossen, und erst wenn du ein Blatt zwischen den Fingern zerreibst, platzen die auf und geben es frei.

Genau dieser Augenblick ist Smaragd, nur eben in einer Flasche. Verreib zwei Tropfen zwischen den Handflächen und zieh sie einmal durch den ganzen Bart, bis hinunter auf die Haut.

Größe

  • Zwei Tropfen, einmal durch den Bart: Verreib sie zwischen den Handflächen und zieh sie bis auf die Haut. Bei sehr dichtem Wuchs nimm drei.
  • Der Duft entsteht durch Verletzung: Salbeiblatt, Zypressennadel und Limettenschale geben ihr Öl erst her, wenn die Drüsen darin aufplatzen. Vetiver ist die Ausnahme: eine Wurzel.
  • Eine Basis, die sich heraushält: Jojoba, Argan, Traubenkern, Rizinus und Squalan pflegen, ohne den leichten Duft zu überdecken. Bisabolol übernimmt die Haut darunter.
  • Diese Öle werden destilliert, nicht ausgezogen: Limette, Salbei, Zypresse und Vetiver kaufen wir einzeln ein. Was wir nicht kaufen, ist eine fertige Komposition.

Trockener Bart wird weich und geschmeidig.

Für alle, die frische, krautige Düfte mögen.

Spezifikation

  • Duftnoten
    Limette, Salbei, Zypresse, Vetiver
  • Duftkomponente
    Ätherische Öle
  • Halt
    leicht
  • Glanz
    leicht

Bartöl mit frisch-grünem Duft – Limette, Salbei, Zypresse und Vetiver.

Pflanzen bewahren ihre ätherischen Öle in winzigen Drüsen auf, in Blättern, Nadeln und Schalen. Das ist keine Deko, sondern Vorratshaltung: Solange die Pflanze unverletzt bleibt, gibt sie nichts ab. Dieser Duft besteht aus dem, was passiert, wenn man diese Vorratskammern aufbricht – zwischen den Fingern oder in einer Presse.

Die Inhaltsstoffe: Jojoba, Argan, Traubenkern und Squalan.

Grüne Düfte sind leicht und flüchtig, deshalb braucht dieser eine Basis, die ihn nicht überdeckt. Fünf Öle, jedes davon zurückhaltend. Jojobaöl ist chemisch kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs, und es ähnelt dem, was deine Haut ohnehin selbst produziert – deshalb zieht es ein, statt aufzuliegen. Argan- und Traubenkernöl versorgen Haar und Haut und bleiben dabei leicht. Rizinusöl ist das dickflüssigste im Bunde und sparsam dosiert; es gibt dem Barthaar Substanz.

Squalan macht die Oberfläche des einzelnen Haares glatt. Bisabolol, der mildeste Bestandteil der Kamille, kümmert sich um die Haut unter dem Bart. Ohne Silikone, ohne Mineralöl.


Der Duft: Limette, Salbei und Zypresse.

Auf eine Farbe kannst du zeigen. Einen Ton kannst du nachsummen, eine Form in die Luft malen. Für einen Geruch gibt es keine dieser Abkürzungen – es bleibt bei Riech mal, und dafür muss erst jemand eine Flasche aufmachen. Bis dahin also Bilder. Die Limette ist der Auftakt und meint nicht den Saft, sondern die Schale: Knick sie einmal quer, dann steht ein feiner Nebel in der Luft, grün und scharf, ohne alles, was an einer Zitrone süß wäre.

Der Salbei steht gleichauf daneben und ist der eigentliche Charakter dieser Rezeptur – herb und silbrig, mit einem kampferartigen Zug und etwas Trockenem darunter, wie von Kräutern, die lange in einem Schrank gelegen haben. Die Zypresse bringt Harz, aber nicht das süße vom Nadelbaum: Brich einen Zweig durch und riech an der Bruchstelle, grün und nüchtern und aufrecht. Und dann die Ausnahme in dieser Runde: Vetiver ist kein Blatt und keine Nadel, sondern eine Wurzel.

Sie riecht nach frisch gesägtem Holz und nach Asche, die über Nacht ausgekühlt ist, und sie hält das viele Grün darüber am Boden. Falls du das einem Freund erklären musst, nimm die Abkürzung: Es riecht wie deine Hand, nachdem du im Vorbeigehen durch ein Kräuterbeet gefahren bist.


Aus unserer Manufaktur: warum wir grüne Öle einkaufen statt sie anzusetzen.

Bei Gold und Rubin ziehen wir die Auszüge selbst, weil Bohnen und Harze das hergeben. Bei Smaragd wäre das der falsche Weg: Limette, Salbei, Zypresse und Vetiver sind ätherische Öle, die durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden, und dafür braucht es eine Destille, keine Werkbank. Wir kaufen sie deshalb als einzelne Öle ein, jedes für sich, jedes von einem Lieferanten, der uns sagen kann, aus welcher Ernte es stammt. Was wir nicht kaufen, ist eine fertige Duftkomposition.

Der Unterschied ist derselbe wie zwischen dem Einkauf von Zutaten und dem Aufwärmen einer Fertigsoße – gemischt und abgestimmt wird bei uns, Tropfen für Tropfen, und die Mischung bekommt danach Ruhe, weil ein frisch gerührtes Öl schärfer riecht als eines, das sich gesetzt hat.


Die Smaragd-Linie: ein Duft, der schnell verfliegt und deshalb überall anders wirkt.

Grüne Düfte sind leicht, und leichte Moleküle verschwinden zügig. Das macht Smaragd im Öl zu einem Duft für die erste Stunde, im Balsam zu einem für den halben Tag, im Schaum zum lautesten Auftritt überhaupt. Es gibt ihn für den Bart, fürs Haupthaar und für die ganze Rasur. Wenn dir dabei auffällt, dass er bei dir kürzer oder länger hält als beschrieben – Hauttyp und Bartdichte spielen da erheblich mit –, dann schreib es uns. Solche Rückmeldungen sind für uns wertvoller als jedes Lob.

Inhaltsstoffe

Ingredients: Simmondsia Chinensis Seed Oil, Vitis Vinifera Seed Oil, Ricinus Communis Seed Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Squalane, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, Bisabolol, Citrus Aurantifolia Peel Oil, Salvia Officinalis Oil, Cupressus Sempervirens Leaf/Nut/Stem Oil, Vetiveria Zizanoides Root Oil, Alpha-Terpinene, Beta-Caryophyllene, Camphor, Citral, Geraniol, Limonene, Linalool, Pinene, Terpineol, Terpinolene.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

Die Anwendung von Bartöl ist denkbar einfach.

Auch wenn wir Ratgeber darüber verfasst haben, deren Umfang mit Leichtigkeit die Seiten eines Romanes füllen könnten und Videos mit Bartträgern gedreht haben, deren Anmut Blockbustern mit Bud Spencer und Chuck Norris in nichts nachsteht, lässt sich die Wahrheit in einem für uns üblichen Schachtelsatz sagen:

Je nachdem, wie imposant du deinen Bart gezüchtet hast, fällt die benötigte Menge aus – wichtig ist, dass jedes Haar und auch die Haut darunter nur leicht benetzt ist. Das erreichst du bei einem Drei-Tage-Bart schon mit zwei, drei Tropfen, bei kurzen bis mittellangen Vollbärten mit vier, fünf Tropfen. Verreibe es in deinen Händen und massiere es dann mit gebotener Sorgfalt in Barthaar und Gesichtshaut. Wenn du dir danach die Hände waschen musst, war es wahrscheinlich zu viel. Le fin.

Was du über Bartöl wissen musst.

Nach dem Bartöl glänzt mein Bart, als hätte ich ihn lackiert. Mache ich etwas falsch?

Nur eine Kleinigkeit, und die heißt fast immer Menge. Ein gut dosiertes Bartöl zieht in Haar und Haut ein und hinterlässt einen gesunden Schimmer, keinen Glanzfilm, wenn es spiegelt, war schlicht mehr Öl im Spiel, als der Bart aufnehmen kann, und der Überschuss liegt obenauf. Geh eine Stufe runter, beim Dreitagebart auf zwei Tropfen, beim Vollbart auf vier, verreibe gründlich in den Handflächen und arbeite von den Spitzen Richtung Ansatz, nicht umgekehrt, so verteilt sich das Öl, statt sich am Ansatz zu stapeln. Auf handtuchfeuchtem Bart verteilt sich dieselbe Menge übrigens deutlich weiter als auf trockenem. Der alte Praxistest gilt in beide Richtungen: Hände waschen müssen heißt zu viel.

Wann ist eigentlich der richtige Moment für das Bartöl: morgens, abends oder nach der Wäsche?

Der beste Moment ist der nach der Bartwäsche, auf dem handtuchfeuchten Bart: Die Restfeuchte hilft beim Verteilen, die noch entspannten Poren nehmen die Pflege gut auf, und das Öl versiegelt die Feuchtigkeit gleich mit im Haar. An Nicht-Waschtagen ist der Morgen der Klassiker, ein, zwei Tropfen nach dem Bürsten, dann trägt der Duft durch den Tag. Und wer seinem Bart etwas Gutes tun will, entdeckt die Abenddosis: Über Nacht kann das Öl ungestört einziehen, ohne dass Wind, Kragen oder Mütze mitverdienen, gerade im Winter ein spürbarer Unterschied. Nötig ist nur einer dieser Momente, ideal ist der nach der Wäsche, alles Weitere ist Kür nach Tagesform.

Mein Bartöl ist trüb geworden und flockt in der Flasche. Ist es kaputt?

Sehr wahrscheinlich ist es nur kalt, und das ist ein gutes Zeichen. Natürliche Basisöle wie Jojoba, Kokos- oder Arganöl haben unterschiedliche Stockpunkte, bei winterlichen Temperaturen im Bad oder nach dem Versand im kalten Paketwagen beginnen einzelne Bestandteile zu flocken oder die Mischung wird trüb, genau wie gutes Olivenöl im Kühlschrank. Die Rettung ist unspektakulär: die Flasche eine Weile bei Zimmertemperatur stehen lassen oder in der Hand anwärmen, kurz schwenken, und alles ist wieder klar, die Wirkung leidet darunter nicht im Geringsten. Nur direkte Heizung und pralle Sonne mag das Öl dauerhaft nicht. Ranzig gewordenes Öl erkennst du dagegen an der Nase, nicht an der Optik.

Ganz ehrlich: Hilft Bartöl dabei, dass mein Bart schneller und dichter wächst?

Ganz ehrlich zurück: nein, und wer dir das verspricht, verkauft dir ein Märchen. Wie schnell und dicht dein Bart wächst, entscheiden Genetik und Hormone, da redet kein Öl der Welt mit. Was Bartöl tatsächlich kann, ist trotzdem eine Menge, und es führt zum ähnlichen Ziel auf ehrlichem Weg: Gepflegtes Haar bricht nicht ab und splisst nicht, es erreicht also die Länge, die dein Wuchs hergibt, statt unterwegs zu scheitern, geschmeidiges Haar liegt voller und wirkt dichter, und eine versorgte Haut darunter juckt nicht, womit die kritische Anfangsphase überhaupt erst durchgehalten wird. Kurz: Das Öl macht nicht mehr Bart, es macht mehr aus deinem Bart. Der Unterschied ist sichtbar, nur das Wunder ist keins.