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Blackbeards Rasiercreme Smaragd – Salbei, Zypresse & Limette 75g

Normaler Preis 29,90 €
Grundpreis398,67 € /kg
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Nimm etwas Creme auf den feuchten Pinsel und schlag sie in der Schale auf, bis der Schaum steht und matt wird. Was du beim Aufschlagen tust, ist dasselbe, was einem Salbeiblatt zwischen zwei Fingern passiert: Du erzeugst Reibung und Wärme, und der Duft kommt heraus.

Nur entstehen hier gleichzeitig unzählige Bläschen, jedes davon eine Fläche, über die er entweichen kann.


  • Auf den feuchten Pinsel, in der Schale aufschlagen: Schlag so lange, bis der Schaum steht und matt wird. Wenig genügt, deshalb hält der Tiegel länger, als seine Größe vermuten lässt.
  • Schlag auf, und du zerreibst im Grunde Blätter: Reibung und Wärme setzen den Duft frei, die vielen Bläschen geben ihm die Fläche dazu. Der stärkste Effekt im Sortiment.
  • Kaolin gibt der Klinge Grip: Die feine Tonerde führt die Klinge, statt sie rutschen zu lassen. Panthenol beruhigt die Haut, während sie arbeitet.
  • Sieden kostet Duft: Stundenlange Hitze treibt leichte Bestandteile aus. Deshalb wird hier höher dosiert und erst in die abgekühlte Masse zugegeben.

Dichter Schaum, die Klinge gleitet sanft.

Für Nassrasierer mit Pinsel und Schale.

Spezifikation

  • Duftnoten
    Limette, Salbei, Zypresse, Vetiver
  • Duftnote
    • Limette
    • Salbei
    • Zypresse
    • Vetiver
  • Duftkomponente
    Ätherische Öle

Rasiercreme für dichten Schaum – eine Viertelstunde Kräuter unter der Nase.

Ein grüner Duft braucht Fläche und Wärme, um sich zu zeigen, und beides liefert ein Schaum im Überfluss. Dazu kommt, dass er genau dort sitzt, wo du riechst. Kein anderes Produkt dieser Linie bringt Smaragd so nah und so lange an dich heran.

Die Inhaltsstoffe: Seifenbasis, Kaolin und Panthenol.

Eine Croap sitzt zwischen Creme und Seife: weich genug, um sie mit dem Pinsel direkt aus dem Tiegel aufzuschlagen, fest genug, damit der Schaum steht. Stearinsäure und gesottene Seife geben ihr das Gerüst, Kokos- und Rizinusöl die Dichte, Sheabutter und Glycerin die Pflege. Kaolin gibt der Klinge Grip, damit sie geführt wird statt zu rutschen. Panthenol wiederum kümmert sich um die Haut, während oben die Klinge zugange ist. Zwei Aufgaben erledigt der Schaum dabei nebenbei: Er hält das Barthaar feucht und aufgerichtet, sodass die Klinge weniger Kraft braucht, und er legt einen Gleitfilm zwischen Stahl und Haut. Ein luftiger Schaum kann das nicht, er fällt vorher zusammen.


Der Duft: Kräuter auf sehr viel Oberfläche.

Ein Schaum besteht fast nur aus Grenzflächen – unzählige Bläschen, jedes davon ein Übergang zur Luft, über den Duftstoffe entweichen können. Warmes Wasser hält das Ganze in Bewegung, und der Aufbau steht direkt unter deiner Nase. Bei leichten, grünen Bestandteilen ergibt das den stärksten Effekt in unserem ganzen Sortiment. Zuerst kommt die Limette, bissig und grün, während der Pinsel noch kreist. Sobald du die erste Bahn ziehst, übernimmt der Salbei, herb und silbrig, mit einer trockenen Note darunter.

Die Zypresse hält mit ihrem nüchternen Nadelharz dagegen und sorgt dafür, dass es nicht nach Küchenkraut kippt. Die Vetiverwurzel meldet sich zum Schluss, nach dem Abspülen, wenn nur noch ein Rest auf der Haut steht. Nimm dir ruhig die zweite Passage. Der Schaum steht noch, und der Duft ist beim zweiten Mal gratis.


Aus unserer Manufaktur: der ungünstigste Ort für einen leichten Duft.

Eine Croap wird gesotten, und Sieden heißt Hitze über Stunden. Für Limette und Salbei ist das die härteste Prüfung im ganzen Sortiment – ein Teil verschwindet dabei einfach. Wir geben den Duft deshalb erst zu, wenn die Masse deutlich abgekühlt ist, und dosieren höher als anderswo, weil ein Rest trotzdem verloren geht. Beim Sud selbst zählt Geduld: Die Seifenbasis muss langsam geführt werden, damit die Textur weich bleibt und der Schaum später wirklich trägt.

Geht es zu schnell, zeigt sich das nicht im Topf, sondern Tage später am Pinsel, wenn der Schaum in sich zusammenfällt. Wir sieden deshalb in kleinen Mengen und rühren von Hand.


Die Smaragd-Linie: der Anfang der Rasur.

Wer den Morgen in einem Duft verbringen möchte, fängt hier an, mit dem Pinsel – danach übernimmt das Rasierwasser oder der Balsam, je nachdem, was deine Haut mag. Für Bart und Haupthaar gibt es Smaragd ebenfalls. Diese Croap ist die aufwendigste Rezeptur der Linie und die, an der wir noch am ehesten etwas ändern werden. Fällt dein Schaum anders aus als beschrieben, liegt es meistens am Wasser oder am Pinsel; schreib uns, dazu haben wir inzwischen einiges an Erfahrung gesammelt.

Inhaltsstoffe

Aqua, Stearic Acid, Cocos Nucifera Oil, Glycerin, Potassium Hydroxide, Kaolin, Ricinus Communis Seed Oil, Butyrospermum Parkii Butter, Sodium Hydroxide, Panthenol, Squalane, Allantoin, Bisabolol, Citrus Aurantifolia Peel Oil, Salvia Officinalis Oil, Cupressus Sempervirens Leaf/Nut/Stem Oil, Vetiveria Zizanoides Root Oil, Alpha-Terpinene, Beta-Caryophyllene, Camphor, Geraniol, Limonene, Linalool, Pinene, Terpineol, Terpinolene.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

So rasierst du dich mit Rasierseife und Rasiercreme.

Rasierseife und Rasiercreme sind der Stoff, aus dem der wichtigste Verbündete deiner Rasur entsteht: ein dichter, warmer Schaum, der das Barthaar aufrichtet und die Klinge trägt. Der Weg dorthin:

1. Bereite Haut und Pinsel vor. Rasiere dich am besten nach dem Duschen oder wasche das Gesicht warm. Der Rasierpinsel wird gründlich nass gemacht und leicht ausgeschüttelt, feucht soll er sein, nicht triefend.

2. Lade den Pinsel. Bei der Rasierseife zwanzig, dreißig Sekunden kreisend über den Puck, bis der Pinsel sichtbar Seife trägt. Bei der Rasiercreme genügt ein mandelgroßer Klecks direkt im Pinsel oder in der Rasierschale.

3. Schlag den Schaum. In der Schale oder direkt im Gesicht kreisen, bis der Schaum dicht glänzt und kleine Spitzen zieht. Große luftige Blasen heißen: weiterarbeiten, notfalls tröpfchenweise Wasser dazu.

4. Rasiere ohne Druck. Den Schaum gegen die Wuchsrichtung einmassieren, dann Rasierhobel oder Rasiermesser mit dem Strich führen. Für die zweite Passage frisch einschäumen, die Seife gibt genug her.

5. Pflege Haut und Seife. Gesicht kalt abspülen, dann Rasierwasser, Balm oder Alaunstein. Die Seife lässt du offen trocknen, der Deckel kommt erst auf den trockenen Puck.

Talg oder vegan, Puck oder Creme: Der Schaum gelingt mit jedem Kandidaten aus dieser Kategorie. Wenn deiner noch nicht so will wie du, beschreib uns Seife und Vorgehen, wir haben schon störrischere Paare verkuppelt.

Was du über Rasierseifen & Cremes wissen musst.

Auf einer Seife steht Talg, auf der anderen vegan. Merke ich den Unterschied wirklich im Gesicht?

Weniger, als die Forendebatten vermuten lassen, und das ist keine Ausweich-Antwort. Ein gut gemachter Talg-Schaum ist oft einen Hauch dichter und fetter, was sich bei sehr harten Bärten und trockener Haut bemerkbar machen kann, eine gut gemachte vegane Seife mit Sheabutter und Pflanzenölen spielt in denselben Ligen und ist im Blindtest für die meisten nicht zu unterscheiden. Die Qualität der Rezeptur schlägt die Zutatenphilosophie, deshalb führen wir beide Schulen und kennzeichnen sie klar, damit du nach deinen Kriterien entscheiden kannst, ob Tradition, Tierfreiheit oder schlicht der Duft. Falsch liegst du in keiner der beiden Welten, versprochen.

Meine neue Seife ist so weich, dass ich sie eindrücken kann. Reklamationsfall oder soll die so?

Die soll so, du hast einen Croap erwischt, und das ist eine Auszeichnung, keine Panne. Der Begriff ist ein Kofferwort aus Cream und Soap und beschreibt die halbweiche Konsistenz, die vor allem italienische Manufakturen aus dem Piemont pflegen: fester als eine Rasiercreme, weicher als ein gepresster Puck. Der praktische Vorteil ist genau diese Nachgiebigkeit, der Rasierpinsel lädt sich in Sekunden voll, ohne dass du minutenlang über eine harte Oberfläche kreisen musst, weshalb Croaps bei Einsteigern wie Vielrasierern gleichermaßen beliebt sind. Behandle ihn wie eine Seife, lass ihn nach der Rasur offen trocknen, und er hält trotzdem viele Monate.

Wie lange hält so ein Seifen-Puck eigentlich? Der wirkt für sein Geld verdächtig klein.

Der Eindruck täuscht in die richtige Richtung: Rasierseife ist eines der ergiebigsten Produkte im ganzen Badezimmer. Pro Rasur lädt der Rasierpinsel nur wenige Gramm, ein üblicher Puck hält bei drei, vier Rasuren pro Woche als Richtwert viele Monate, oft deutlich über ein halbes Jahr, manche Nassrasierer feiern mit ihrer Seife einjährige Jubiläen. Entscheidend für die Lebensdauer ist nur eine Gewohnheit: die Seife nach der Rasur offen trocknen lassen, statt sie nass unterm Deckel zu ersticken, stehendes Wasser weicht den Puck auf und kostet Substanz. Klein ist der Puck also nur im Regal. Auf dem Kalender ist er riesig.

Kann ich mich zur Not nicht einfach mit normaler Seife oder Duschgel rasieren?

Können ja, wollen eher nicht, und der Unterschied ist schnell erklärt. Körperseife und Duschgel sind zum Reinigen gebaut, ihr Schaum ist luftig und in Minuten zusammengefallen, er polstert nicht, er trägt die Klinge nicht und er entfettet die Haut ausgerechnet in dem Moment, in dem eine Klinge über sie fährt. Rasierseife ist andersherum konstruiert: dichter, stabiler Schaum mit Gleitfilm und rückfettenden Zutaten, der die Haut während der Rasur schützt statt strapaziert. Für die eine Notfall-Rasur im Urlaub reicht Handseife mit viel Sorgfalt und wenig Druck. Für jeden Morgen danach gibt es einen Grund, warum diese Kategorie existiert.