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Blackbeards Rasierpinsel Anker – synthetisches Haar

Normaler Preis 39,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Setz ihn auf die Seife und lass ihn einen Moment stehen, bevor du drehst – er drückt sich selbst hinein. Hundert Gramm, hundertacht Millimeter Gesamthöhe, zwanzig Millimeter Knoten bei sechsundfünfzig Millimetern Loft: Das ist der schwerste Pinsel im Sortiment, und er ist der einzige, bei dem das Gewicht die eigentliche Funktion ist und nicht bloß ein angenehmer Nebeneffekt.


  • Aufsetzen und kurz stehen lassen: Der Pinsel drückt sich selbst in die Seife. Danach genügt Drehen, der Rest passiert von allein.
  • Hundert Gramm sind die Funktion: Der schwerste Pinsel im Sortiment. Er liefert den Druck, den ein weicher Knoten von sich aus nicht aufbringt.
  • Sechsundfünfzig Millimeter Loft: Der längste im Sortiment. Weich am Gesicht, und trotzdem mit Nachdruck, weil das Gewicht ihn liefert.
  • Massiv gedreht, nicht hohl: Aluminium, mattschwarz lackiert und poliert. Er steht sicher, kippt nicht und nimmt kein Wasser auf.

Schaum ohne Kraftaufwand, weich am Gesicht.

Für Morgen, an denen es schnell gehen soll.

Spezifikation

  • Pinselhaar
    Synthetische Faser
  • Knotengröße (mm)
    20
  • Geschlecht
    Mann
  • Hauttyp
    normale Haut

Rasierpinsel Anker – hundert Gramm, die für dich arbeiten.

Zwischen vierzig und hundert Gramm liegen zweieinhalb Pinsel. In der Hand liegt dazwischen ein anderes Werkzeug: Der leichte will geführt werden, der schwere will nur gehalten werden. Was davon besser ist, hängt davon ab, wie dein Morgen aussieht.

Der Griff: Aluminium, mattschwarz, hundert Gramm.

Aluminium gilt als Leichtmetall, und in dieser Masse ist es das nicht mehr – der Griff ist massiv gedreht und nicht hohl. Zweiundfünfzig Millimeter Grifflänge, hundertacht Millimeter Gesamthöhe: Der Pinsel steht sicher, kippt nicht und nimmt kein Wasser auf. Was ihn von unserem Edelstahlpinsel unterscheidet, ist der Schwerpunkt. Aluminium ist bei gleichem Volumen leichter als Stahl, also braucht dieser Griff mehr Material für dieselbe Masse und ist dadurch länger und schlanker. Er liegt höher in der Hand, und das passt zum längeren Loft.


Der Knoten: zwanzig Millimeter bei sechsundfünfzig Loft.

Der längste Loft im Sortiment an dem schwersten Griff – das klingt widersprüchlich und ist die eigentliche Idee. Ein langer Loft gibt weich nach und wäre an einem leichten Griff ein Pinsel, mit dem du nur streicheln kannst. Hundert Gramm liefern den Druck, den der weiche Knoten von allein nicht aufbringt: Du setzt auf, das Gewicht drückt, der Knoten fächert auf, und der Schaum entsteht ohne dein Zutun. Wer morgens nicht mehr nachdenken will als nötig, bekommt hier den Pinsel, der am meisten Arbeit übernimmt.


Aus der Werkstatt: derselbe Betrieb, anderes Material.

Auch dieser Pinsel entsteht in dem mittelfränkischen Familienbetrieb, der seit über hundert Jahren Pinsel macht – Aluminium wird dort genauso gedreht wie Holz, nur mit anderen Werkzeugen und langsamer. Der Rohling wird auf der Drehbank in Form gebracht, danach mattschwarz lackiert und poliert, ehe der Knoten eingesetzt wird. Dass wir für diesen Griff kein Holz genommen haben, hat einen praktischen Grund: Hundert Gramm Holzgriff gäbe es nur als Klotz. Aluminium erlaubt eine schlanke Form bei hoher Masse, und genau die wollten wir.


Blackbeards X: Anker heißt bei uns die schwere Linie.

Der Rasierhobel Anker ist unsere eigene Entwicklung, dieser Pinsel gehört dazu – gleiche Handschrift, gleiches Material, gleiches Gefühl im Griff. Gefertigt wird er, wie alle unsere Pinsel, in einer fremden Werkstatt, und wir sagen das gern, weil wir sie sorgfältig ausgesucht haben. Wenn du Hobel und Pinsel zusammen benutzt, hast du zweimal dasselbe Gewichtsgefühl in der Hand. Das war die Absicht.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

So schäumst du mit dem Rasierpinsel auf.

Der Rasierpinsel verwandelt Seife und Wasser in den Schaum, der deine Rasur trägt, und richtet dabei jedes Barthaar für die Klinge auf. Sein Auftritt in fünf Schritten:

1. Mach ihn nass. Den Rasierpinsel unter warmem Wasser gründlich durchnässen, die synthetischen Fasern brauchen kein Einweichen, und leicht ausschütteln: feucht soll er sein, nicht triefend.

2. Lade ihn. In kreisenden Bewegungen über die Rasierseife oder Rasiercreme wandern lassen, bis er sichtbar Seife aufgenommen hat.

3. Schlag den Schaum. In der Rasierschale oder direkt im Gesicht kreisen, bis der Schaum dicht glänzt und kleine Spitzen zieht. Große Blasen heißen: weiterarbeiten, tröpfchenweise Wasser hilft.

4. Trag ihn auf. Mit kreisenden Bewegungen gegen die Wuchsrichtung einmassieren, das massiert die Haut und stellt jede Stoppel auf. Danach übernimmt Rasierhobel oder Rasiermesser, für die zweite Passage frisch einschäumen.

5. Pflege Haut und Pinsel nach. Gesicht kalt abspülen, Rasierwasser oder Balm auftragen. Den Pinsel gründlich ausspülen, ausschütteln und kopfüber oder luftig trocknen lassen, bloß nicht nass im Schrank einsperren.

So behandelt bleibt ein Rasierpinsel Jahrzehnte. Sollte deiner Zicken machen, bevor er alt genug dafür ist: Melde dich, wir kennen unsere Pinsel persönlich.

Was du über Rasierpinsel wissen musst.

Ich habe gehört, ein richtiger Rasierpinsel muss aus Dachshaar sein. Warum führt ihr fast nur Synthetik?

Weil wir verkaufen, was wir selbst benutzen, und das ist heute die Fibre. Dachshaar hat seinen Ruf aus einer Zeit, in der Kunstfasern tatsächlich schlechter waren: borstig, wasserscheu, lieblos gebunden. Diese Zeiten sind vorbei. Moderne synthetische Fasern schlagen einen genauso dichten, cremigen Schaum, sind unempfindlicher, sofort einsatzbereit, in Minuten trocken und obendrein tierfrei. Für uns ist das keine Kompromisswahl, sondern die bessere, und deshalb besteht unser Sortiment fast ausschließlich daraus. Falls du einen Naturhaar-Pinsel besitzt und liebst: völlig in Ordnung, pfleg ihn gut. Neu kaufen würden wir ihn nicht mehr.

Mein Rasierpinsel verliert Haare. Ab wann ist das ein Reklamationsfall?

Kommt auf die Menge an. Einzelne Härchen in den ersten Wochen sind normal, beim Binden eines Knotens aus tausenden Haaren sitzen ein paar lose dazwischen, die sich jetzt verabschieden, das gibt sich. Wenn dein Rasierpinsel dagegen büschelweise Haare lässt oder es nach Monaten nicht aufhört, stimmt etwas nicht, dann melde dich mit einem Foto bei uns und wir kümmern uns. Was Haarverlust übrigens begünstigt: Auswringen, Trocknen auf der Heizung und das Aufschäumen mit brutalem Druck. Der Pinsel soll tanzen, nicht schrubben, das verlängert jedes Pinselleben.

Muss ich einen synthetischen Rasierpinsel anders behandeln als einen mit Naturhaar?

Ja, nämlich entspannter. Die Fibre braucht kein Einweichen, kurz unter warmem Wasser durchnässen genügt, und sie verzeiht auch den hektischen Morgen, an dem alles schnell gehen muss. Nach der Rasur gilt dasselbe wie immer: gründlich ausspülen, ausschütteln, an der Luft trocknen lassen. Dafür entfallen die Naturhaar-Sorgen komplett, kein Eigengeruch am Anfang, keine Empfindlichkeit gegen Dauerfeuchte, kein langes Trocknen, weshalb der synthetische Rasierpinsel auch der geborene Reisebegleiter ist. Eine Regel gilt allerdings für jeden Knoten dieser Welt: nicht auswringen und nicht auf der Heizung trocknen. Das mag keiner.

Mein Vater benutzt seinen Rasierpinsel gefühlt seit den Neunzigern. Muss ich mir Sorgen machen?

Nur um dein Erbe, denn der Pinsel wird vermutlich noch eine Weile durchhalten. Ein gut gepflegter Rasierpinsel hält problemlos Jahrzehnte, entscheidend sind drei Gewohnheiten: nach jeder Rasur gründlich ausspülen, bis kein Seifenrest mehr im Knoten sitzt, dann ausschütteln und an der Luft trocknen lassen, idealerweise hängend im Ständer. Was Pinsel altern lässt, sind Seifenreste tief im Knoten, Dauerfeuchte und Heizungsluft. Solange die Fasern weich bleiben und der Schaum stimmt, gibt es keinen Grund zum Wechsel. Falls dein Vater das liest: Respekt, weiter so, und das Ausspülen nicht vergessen.