Ich verliere Barthaare. HILFE!

Keine Panik, Junge. Mit Humor lebt es sich leichter. Sieh es mal so: Lieber ein Barthaar in der Suppe als Suppe im Barthaar.

Oh Schreck! Die Barthaare in deinem Waschbecken werden von Tag zu Tag mehr? Zumindest hast du das Gefühl, dass du eine Menge Barthaare verlierst. Lies im blackbeards Ratgeber, wieviele Barthaare normal sind, was mögliche Ursachen für Barthaar-Verlust sind und was du dagegen tun kannst.

Pflege, was noch bleibt von deinem Bart – mit blackbeards.

Deine Barthaare fallen aus? Nun, solange dein Norwegerpulli nicht zu 80% aus Barthaar besteht, ist meist alles normal.

Ein wenig Spaß muss sein. Wir hoffen, deine Angst ist damit etwas verflogen. Denn es ist tatsächlich so, dass es völlig unbedenklich ist, wenn sich regelmäßig ein paar Haare aus deinem Bart lösen. Haare wachsen, fallen aus und wachsen wieder nach. Bis zu 200 Kopfhaare verlieren wir täglich, was bei einer Gesamtanzahl von etwa 90000 bei Rothaarigen und bis zu etwa 150000 bei Blonden nicht ins Gewicht fällt. Genauso verlieren wir eben täglich Barthaare. 200 wären jedoch definitiv zu viel, da Barthaare nicht so zahlreich aufwarten wie Kopfhaare. Zwischen etwa 15000 und etwa 30000 sollen es sein und ein Verlust von 20 bis 50 am Tag liegt im Rahmen des Normalen.

Bei kurzem Barthaar fällt das meist nicht so auf. Je länger es jedoch ist, desto sichtbarer ist es im Waschbecken, in der Bürste, auf Klamotten oder Sofakissen. Es kommt dir mitunter dann nur so vor, als wären es plötzlich viel mehr. Überdies fällt eine kleinere Anzahl Barthaare im Waschbecken auch mehr auf als eine größere Anzahl Kopfhaare, denn sie sind dicker und krauser. Solange dein Bart füllig und gepflegt aussieht, weich ist und dezent glänzt und im Übrigen keine weiteren Macken hat, als ab und an ein paar Haare zu lassen, ist alles in Ordnung. Es darf aber nicht soweit kommen, dass du - frei nach dem Aphoristiker Werner Mitsch - sagen musst: „Ich besitze nur noch zwei Kämme, für jedes Barthaar einen.“ Betrachten wir mal ein paar Ursachen und mögliche Abhilfemaßnahmen zu deiner Sorge.

Was liegt da im Waschbecken? Ist es ausgefallenes Haar, ausgerissenes Haar oder abgebrochenes Haar? Erst mal eine kleine Hinschau-Übung.

Macht dir die Anzahl an Barthaaren, die du überall rumliegen siehst, tatsächlich Sorge? Wir können dich beruhigen. Meist stecken keine schlimmen Ursachen dahinter. Schau mal genau hin. Sind es tatsächlich so viele Haare oder täuscht das Ganze, weil sie inzwischen so lang sind, dass es nach viel mehr aussieht, als noch vor drei Monaten? Sammle mal so viel du siehst auf und zähle. Alles unter 50 ist aus Sicht der Biologie okay. So viele fallen schon mal natürlicherweise aus. Sind es mehr? Auch noch kein Grund zur Angst.

Schau ein zweites Mal genau hin. Liegen die Haare alle in voller Länge da oder sind es unterschiedliche Längen, die dir begegnen, also Haarbruch? Haare können bei falscher Pflege oder Behandlung nämlich auch abbrechen. Haarbruch kannst du sukzessive gut in den Griff bekommen. Neben natürlichem Haarausfall und Haarbruch gibt es auch noch Haare, die du schlichtweg selbst ausgerissen hast. Das ist der Grund, der zwar der „dümmste“ ist, aber auch der, der sich am leichtesten abstellen lässt. Du musst lediglich deine männlich grobe Behandlungstechnik auf eine sanfte umstellen. Neben den biologisch natürlichen und den selbst herbeigeführten Ursachen, gibt es aber schon auch ernstere. In seltenen Fällen stecken körperliche Krankheiten, oftmals psychische Probleme, Nährstoffmangel oder Hormonmangel dahinter.

Du hast festgestellt, es handelt sich überwiegend um Haarbruch? Abhilfe? Eine bartgerechte Pflegeserie kann nach und nach gegensteuern.

Bist du dir nicht ganz sicher, konsultiere einen guten Barbier oder einen Friseur. Die erkennen Haarbruch relativ schnell. Problem erkannt, Problem fast gebannt. In der Regel brechen Barthaare nämlich, wenn du sie falsch pflegst, also falsche Pflegeprodukte benutzt oder aber die richtigen falsch oder in übertriebenem Maße verwendest. Zu den wichtigsten Bartpflegemitteln zählen wir Shampoo, Bartöl und Pomade. Was kannst du hier falsch machen?

Beim Shampoo? Du nimmst herkömmliches Haarshampoo oder gar Duschgel. Beides entzieht deinem Bart Fett, das er im Gegensatz zum Haupthaar jedoch dringend braucht, um weich, statt bockig hart zu sein. Nimm also spezielles Bartshampoo. Oder du benutzt Bartshampoo, jedoch dieses zu oft. Im Übermaß ist es kontraproduktiv. Zweimal die Woche reicht. Beim Bartöl? Da kannst du eigentlich nur was falsch machen, wenn du es weglässt. Langes Barthaar braucht die Zufuhr von Nährstoffen und Feuchtigkeit, die das zu deinem Bart passend ausgewählte Bartöl liefert. Bei Pomade? Nimmst du welche mit schädlichen Inhaltsstoffen? Paraffine, Silikone, Parabene und Konsorten sollten nicht drin sein. Wäschst du sie nicht gründlich aus? Rückstände sollten nicht drin bleiben. Falsche oder falsch angewandte Pflegeprodukte führen dazu, dass Haare austrocknen und dann nicht nur an den Spitzen splissen, sondern auch in der Länge brechen. Wechsle deine Pflegeprodukte, stimme sie auf deine Bedürfnisse ab. Achte ab sofort auf natürliche Inhaltsstoffe und vermeide gleichzeitig Überpflege.

Du hast festgestellt, es handelt sich um Haarausriss und Haarbruch? Abhilfe? Sanfte Behandlung, Ruhe und hochwertige Kämme und Bürsten.

Barthaare wollen weder malträtiert noch überhätschelt werden. Sie wünschen sich sanfte Pflege und danach Ruhe. Was bedeutet das? Du darfst bei der Haarwäsche nicht grob und wild herum rubbeln, sonst reißt du Haare aus der Wurzel. Stattdessen solltest du Shampoo gefühlvoll einmassieren und das Haar vorsichtig trocken tupfen oder an der Luft trocknen lassen. Wenn du dann die Barthaare bürstest oder kämmst, ist auch hier Gefühl angesagt. Nicht mit Nachdruck zerren, sonst reißt du wiederum entweder Haare aus oder aber du überdehnst die Haare, so dass sie irgendwann in der Länge brechen.

Überhätscheln ist ebenso schädlich. Wenn du Pomade in den Bart massierst oder deinen Moustache mit Wichse zwirbelst, tu dies zügig und mit einer schonenden, nicht ziehenden oder zerrenden Sanftheit. Danach solltest du die Finger vom Bart lassen. Denn wenn du, was wir alle gerne tun, ständig an ihm herumspielst, lockerst du die Haare aus der Wurzel heraus oder aber du wischst Talg weg, so dass er austrocknet, dadurch splisst oder in der Länge bricht. Auch Kämmen oder Bürsten solltest du nicht übertreiben. Morgens vor und nach der Wäsche, noch einmal während des Tages oder abends und gut ist es. Ganz entscheidend ist die Qualität von Kamm und Bürste. Der Kamm darf keine scharfen Kanten haben, denn diese schädigen die Haarstruktur und sie verhaken sich im Haar, so dass du zerrst, statt sanft kämmst. Die Bürste sollte deine Haut sanft massieren und die Fähigkeit besitzen, deinen Eigentalg aufzunehmen und wieder ans Haar abzugeben. Gönne deinem Bart einen handgemachten Naturholzkamm und eine Bürste mit hochwertigen Borsten.

Du stellst fest, dass du tatsächlich über das normale Maß hinaus Barthaare verlierst. Dann musst du der Sache auf den Grund gehen.

Wenn sich bereits Lücken im Bart sichtbar machen, ist das Anlass, dich zu sorgen, und du solltest der Sache nachgehen. Du wirst die Ursache herausfinden und sie wird sich beheben lassen. Natürlich sind die Wege des Herrn unergründlich, aber meist handelt es sich um harmlose, behebbare Probleme. Mach ein Brainstorming. Was könnte die Ursache sein? Deine Ernährung? Wie sieht es aus? Nimmst du ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Flüssigkeit auf oder lebst du von Burger und Cola? Dein Bart braucht gesunde Nährstoffe, wie alles an dir. Wende dich an deinen Hausarzt wegen entsprechender Tests und stelle deine Ernährung gleich auf gesund um.

Hast du beruflich oder privat viel negativen Stress gerade, der dich körperlich und/oder nervlich belastet? Das zeigt sich sehr schnell an Haut und Haaren. Versuche gegenzusteuern mit Ruhezeiten, guten Luft-Ablass-Gesprächen, Sport, Meditation, Spaziergängen oder was dir gut tut. Bei ernsten körperlichen und seelischen Beschwerden solltest du einen Arzt oder Psychologen konsultieren, nicht nur des Bartes wegen. Bist du vielleicht in einer Hormonumstellungsphase? Vielleicht fehlt dir Testosteron, das für deine Behaarung zuständig ist. Oder bist du gerade von Hautentzündungen geplagt? In beiden Fällen ab zum Hautarzt, der Haut, Haarfollikel und Hormonwerte unter die Lupe nimmt. Auch wenn das alles beängstigend klingt, gehe die Sache männlich lösungsorientiert an und bald wird dein Bart wieder strahlen.

Wir von blackbeards haben auch Bärte und wissen, wie es dir geht, wenn du Barthaare verlierst.

Auch wir haben schon Barthaare und ganze Bärte gelassen. Aber immer wieder kamen sie zurück und wir haben neue Kreationen daraus gemacht. Wir haben gelernt, was wir dir oben geschrieben haben: In den allermeisten Fällen stecken behebbare, harmlose Ursachen dahinter oder es handelt sich um einen völlig natürlichen Haarausfall.

Sind deine Sorgen berechtigt, weil zu viele Haare ausfallen, wende dich an einen entsprechenden Arzt. Sind es aber Technikfehler und Pflegefehler, können wir dir mit Ratschlägen zur Pflegetechnik und mit hochwertigen Pflegeprodukten zur Seite stehen, um deine Barthaare wieder gesund und munter zu machen. Schau mal hier beispielsweise:

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