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Bürsten von Kostkamm mit Holznoppen.

Mike Seebauer |

Vermaledeite Haarpracht. Verflixt und zugenäht, diese Knoten ziepen und nerven beim Rauskämmen. Ja, dein Bart ist mächtig. Mächtig verwirrt und durcheinander. Und die Haarbürste der werten Partnerin ist mit einer 3 cm dicken Schicht aus Haaren belegt. Ins Gesicht willst du dir die gerade nicht reiben.

Danke wem du willst für das, was folgt, aber unserer Blackbeards Besatzung sind fast wie von Geisterhand die Mundwinkel nach oben gewandert, als sie sich das erste Mal ihre Bärte mit diesen Bürsten gerichtet haben. Zugegeben, in ihrem Erscheinungsbild sind sie nur schwer von normalen Haarbürsten zu unterscheiden. Sie wurden im Konzept ursprünglich für widerspenstiges, krauses Haar gebaut. Was diese kleinen Wunderwerke aber für Bartträger in petto haben, erfährst du jetzt.


Welch Wunderwerk, die Bürste.

Zunächst einmal ein Hoch auf die Basis dieser speziellen Werkzeuge. Wo Kämme scheitern oder zu sehr zerren und reißen, setzen Haarbürsten an. Mit Borsten, mit Plastikstiften, dicht besetzt oder lockerer. Haarbürsten ermöglichen mit ihrer größeren Fläche eine sanftere Entwirrung der verwirrten Haare. Bei der langhaarigen Bevölkerung und besonders Frauen sind sie schon lange extrem beliebt. So findet sich so gut wie keine langhaarige Dame, die nicht in quasi jeder Lebenslage eine Haarbürste zur Hand hat.

Bei Barthaaren funktioniert das auch gut, aber wo bleibt die angenehmste und praktischste Lösung für die bärtigen Männer? Ja, wir sind mittlerweile Meister im Umgang mit der normalen Bartbürste und dem Taschenkamm. Aber manchmal darf es sanfter sein, oder die Nacht war so wild, dass der Bart wirklich schlimm in sich selbst verschlungen ist. Die Bürste der Freundin wäre mit den Noppen am Ende der Bürstenstifte nicht die beste Option. Eine Bürste mit geraden Noppen aus glattem schonendem Material wäre es jetzt. Hier kommen die Kostkamm Bürsten mit Holznoppen.


Die Holznoppen.

Kommen wir jetzt endlich zum Highlight. Die Holznoppen. Warum gerade die? Der Unterschied ist minimal, aber entscheidend. Die kleinen Aufsätze dieser Bürsten sind aus Holz und gerade. Zweierlei Einflüsse auf die Anwendung werden bemerkbar: das Holz ist von Natur aus nicht statisch aufladbar und schädigt sowohl Kopf- als auch Barthaare nicht, anders als es Kunststoffbürsten oft tun. Und ohne dicke Enden fahren die Noppen noch leichter durch die Haare und lösen Knoten sanft auf, anstatt sie auseinander zu reißen.

Legst du eine der Bürsten an deine bärtige Wange, merkst du sofort, warum wir so begeistert waren, als wir das erste Mal diese Bürsten getestet haben. Die Holznoppen fühlen sich herrlich angenehm auf der Haut an. Der Hersteller sprach von massierender Wirkung und wir verstehen genau, was gemeint war.

Über Kostkamm.

Hergestellt vom Windelsbacher Familienunternehmen Kostkamm, fließen die Erfahrungen mehrerer Generationen in diese Schmuckstücke. Das verwendete Holz stammt hauptsächlich aus regionalen Quellen und eignet sich hervorragend für diesen Anwendungsbereich. Fein strukturierte Obstbaum- und Harthölzer bieten die nötige Stabilität und Elastizität, um im stetigen Kontakt mit Bart- und Kopfhaaren angenehm und langlebig zu sein. Zu erwähnen, dass Holz nachhaltiger als Kunststoff ist, ist an dieser Stelle schon fast selbstverständlich, aber dennoch ein wichtiger Punkt.


Gönn deinem Bart die sanfteren Noppen.

Kämme zerren, Kunststoffbürsten laden statisch auf, und die Bürste deiner Partnerin willst du dir ohnehin nicht ins Gesicht reiben. Die Kostkamm Bürsten lösen das mit geraden Holznoppen, die sanft durch verknotetes Barthaar gleiten und sich dabei angenehm auf der Haut anfühlen. Wenn dein Bart lang ist und morgens gerne durcheinanderliegt, ist so eine Bürste eine lohnende Anschaffung.


Häufige Fragen unserer Bartträger.

Was bringen Bürsten mit Holznoppen für den Bart?

Sie entwirren sanfter als ein Kamm oder eine Bürste mit dicken Enden. Die Noppen sind gerade und laufen ohne Verdickung aus, dadurch fahren sie leichter durchs Haar und lösen Knoten, statt sie auseinanderzureißen. Auf der Wange fühlen sie sich angenehm an und massieren die Haut nebenbei. Ursprünglich wurden solche Bürsten für widerspenstiges, krauses Haar gebaut.

Warum Holz statt Kunststoff an der Bürste?

Holz lädt sich von Natur aus nicht statisch auf und schädigt Kopf- wie Barthaar weniger, als es Kunststoffbürsten oft tun. Du merkst das daran, dass nach dem Bürsten weniger Haare abstehen und fliegen. Dazu kommt das angenehmere Gefühl auf der Haut. Von außen unterscheiden sich solche Bürsten übrigens kaum von einer normalen Haarbürste.

Wann ist eine Bürste besser als ein Bartkamm?

Immer dann, wenn der Kamm zerrt und reißt. Eine Bürste verteilt den Zug auf eine größere Fläche und entwirrt deshalb sanfter, gerade bei langem Bart oder nach einer wilden Nacht. Der Taschenkamm bleibt praktisch für unterwegs und für schnelle Korrekturen. Für die tägliche Runde zu Hause greifst du besser zur Bürste.


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