Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Bartbürste oder Bartkamm? Die Entscheidung hängt von der Aufgabe ab, die erfüllt werden soll.
Du hast einen Bart und eine Bartbürste. Oder einen Bartkamm. Jetzt möchtest du zusätzlich einen Bartkamm. Oder eine Bartbürste. Wann brauchst du die eine oder wann den anderen? Und was ist für deine Auswahl ausschlaggebend? Hier kommt die Antwort.
Das sind die Vorteile einer Bartbürste Es gibt auch vegane Bartbürsten Dafür verwendest du einen Bartkamm Ab wann der Kamm die Bürste ablöst Die Vorzüge einer Bürste mit Holznoppen So bekommst du Knoten aus dem Barthaar
Brauchst du etwas für daheim, die Reise oder die Brusttasche?
Soll es ein bestimmter Stil sein oder einfach nur schlicht gehalten und Zweck erfüllend? Tauche etwas tiefer ins Thema ein. So kristallisiert sich bald heraus, ob es die große Bürste für daheim, der kleine Kamm für die Brusttasche oder beides wird.
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Wann du eine Bürste und wann einen Kamm verwenden kannst
- Eine Bartbürste bringt dem Bartträger Vorteile, du hast wahrscheinlich schon davon gehört
- Die vegane Bartbürste arbeitet ebenso prima und sorgt für ein gutes Gewissen
- Der Bartkamm. Unsere Wahl, wenn die Bartbürste kein Durchkommen mehr findet. Und für den Schnauz sowieso
- Dein Bart hat es eilig oder ist widerspenstig? Ein Fall für die Zauberbürste
- Nur eine saubere Bürste pflegt dein Barthaar. Ein Bürstenreiniger muss also her
- Das fragen uns Bartträger zu Bartbürste und Bartkamm am häufigsten
In der Tat ist die Frage in der Überschrift nicht ausschlaggebend. Vielmehr ist es unter der steigenden Zahl von bärtigen Männern schnell zur Selbstverständlichkeit geworden, Bartbürsten und Bartkämme zu besitzen und sie begeistert anzuwenden. Die Frage, ob Bürste oder Kamm zu benutzen ist, beantwortet dein Bart nämlich über seine Länge irgendwann ganz von selbst. Die eigentliche Frage ist eher, welchen Kamm und welche Bürste du wählst, und woran du dich dabei orientierst. Na, weitgehend an deinem Geschmack, denn ihren Zweck erfüllen sie alle mehr als nur gut.
Zum Glück ist die Auswahl an Bartbürsten und Bartkämmen breit gefächert. Große, kleine, welche aus Kunststoff, Holz, Metall und bei den Bartbürsten welche mit Wildschweinborsten. Zusätzlich erschweren dir spezielle Looks die Wahl. Lediglich die Dicke deiner Barthaare grenzt die Auswahl ein: je dicker und robuster das Haar, desto größer der Zinkenabstand. Im Folgenden erläutern wir dir verschiedene Versionen und wünschen vorab schon mal viel Spaß beim Stöbern im Sortiment.
Wann du eine Bürste und wann einen Kamm verwenden kannst.
Eine Bartbürste bringt dem Bartträger Vorteile, du hast wahrscheinlich schon davon gehört.
Welche könnten das sein, und was können Bartbürsten im Vergleich zu normalen Bürsten besser? Bartbürsten sind auf die gegenüber den anderen Körperhaaren etwas robusteren Barthaare ausgerichtet. Sie nehmen zum Beispiel den körpereigenen Talg, den deine Haut unter dem Bart produziert, auf und verteilen dieses natürliche Fett gleichmäßig in deinem Bart. Im Gegensatz zum Kopfhaar ist das bei Bärten nämlich erwünscht und schmeichelt deinem Bart. Denn so bleiben die Barthaare weich und geschmeidig und trocknen nicht aus, was Barthaare ziemlich schnell tun.
Bürste und Talg helfen, widerspenstige Stellen und kleine Wirbel gut zu zähmen. Neben Talg verteilt die Bartbürste prima auch dein Bartöl überall im Barthaar und auf der Haut. Die Gesichtshaut unter dem Bart wird zusätzlich massiert, lose Haare, Krümelchen und Bartpomadereste von gestern sicher mit entfernt. Die Mehrheit aller Bartbürsten besteht aus Wildschweinborsten in unterschiedlichen Längen und Abständen. Wildschweinborste ähnelt dem menschlichen Barthaar. Sie nimmt Talg perfekt auf und gibt ihn auch gerne wieder ab. Damit erledigt sie zwei Aufgaben auf einmal: entwirren und die Pflege bis auf die Haut verteilen.
Die vegane Bartbürste arbeitet ebenso prima und sorgt für ein gutes Gewissen.
Obwohl sie noch in der Minderheit sind, ist ihre Zahl derart gestiegen, dass die Veganer nicht mehr ignoriert werden können und sollten. Auch sie sind Bartträger und benötigen gute Produkte. Eine vegane Bartbürste ist meist aus robustem und optisch sehr ansprechendem Birnbaumholz gearbeitet. Ihre Borsten aus sogenannter Tampico Fibre folgen dem Anspruch, so gut wie die Wildschweinborsten zu sein. Sie werden größtenteils aus Agavenblättern gefertigt und sind noch eine gute Spur fester als das Pendant aus Wildschweinborsten.
Alle schon genannten und gewollten Eigenschaften kann auch die vegane Bartbürste zuverlässig verrichten. Also einzelne Barthaare und Schmutzteilchen entfernen, die sich im natürlichen Prozess täglich aus der Haut lösen und im Bart verfangen. Und die kleinen Knötchen, die alle Bartträger besonders am Morgen leidenschaftlich nerven, sicher und sanft lösen. Unterm Strich steht die vegane Bartbürste ihren althergebrachten Kollegen in nichts nach, weshalb sie allen Bartbesitzern zu empfehlen ist, vegan oder nicht.
Der Bartkamm. Unsere Wahl, wenn die Bartbürste kein Durchkommen mehr findet. Und für den Schnauz sowieso.
Lässt du deinen Freund wachsen, kommt der Tag, an dem die Bartbürste deinen Bart nicht mehr bändigen kann. Du bemerkst es auch an der Haut. Da spürst du nämlich nur noch wenig, weil die Länge der Borsten nicht mehr ausreicht, um sie zu massieren und dabei Talg abzuholen. Dies ist der Tag, an dem ein guter Bartkamm her muss. Der Bartkamm erledigt alle Aufgaben wie die Bartbürste und entknotet zuverlässig jeden ungewollten Dreh im Bart.
Wähle für den Vollbart einen größeren Zinkenabstand, je dicker und robuster deine Haare sind. Der Oberlippenbart hingegen ist eher mit kleinen Abständen zufrieden. Es gibt auch Varianten, die beides in einer Version bieten. Wir empfehlen gerne weiches Material aus natürlichen edlen Hölzern, Horn oder Naturkautschuk. Daneben gibt es noch andere Materialien wie Rhodoit und Metall. Bevorzuge bei Letzterem Edelstahl oder Metall mit einer geschlossenen Beschichtung, die nicht abplatzt. Und achte auf eine gute Verarbeitung. Alle Kanten und Spitzen sollten gratfrei und abgerundet sein. Denn selbst robuste Barthaare sind empfindlich.
Ein Argument für Holz und Naturkautschuk, das gerne untergeht: Beide sind antistatisch. Sie laden dein Barthaar nicht auf und lassen es nicht in die Luft gehen, was ein gestanzter Plastikkamm nach drei Zügen zuverlässig schafft. Handgefertigt sind sie außerdem meist ohne Grat, weil jemand die Zinken noch von Hand nachgeschliffen hat.
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Normaler Preis 19,90 €Grundpreis
Dein Bart hat es eilig oder ist widerspenstig? Ein Fall für die Zauberbürste.
Die unterschiedlich lang eingearbeiteten und abgerundeten Nylonstifte der Zauberbürste gelangen mühelos in jede noch so verknotete Barthaarsträhne und lösen sie ganz sanft, anstatt sie auseinanderzuzerren. Die besagten Stifte streichen angenehm durch dein Barthaar und sind sanft zur Haut darunter. Sie wird dabei schön massiert, was ihr gut tut und sich genauso anfühlt. Der Clou der Zauberbürste besteht aber darin, dass du problemlos auch nasse und krass verknotete Haare ohne Schwierigkeiten mit ihr bürsten kannst.
Und zwar gleichzeitig, also nass und verknotet. Du weißt wahrscheinlich aus Erfahrung, wie schmerzhaft das Ziepen ist, wenn die herkömmliche Bürste teilweise mehrere Exemplare deiner schönen Barthaare aus dem nassen Werk rupft. Nasses (Bart)Haar zu bürsten, ist eigentlich ein absolutes No-Go. Morgens drängt aber die Zeit, also… Diese Probleme sind endgültig vorbei mit der Zauberbürste. Selbstverständlich bestens auch für trockenes Haar geeignet. Eine völlig neue Dimension des Bürstens.
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Nur eine saubere Bürste pflegt dein Barthaar. Ein Bürstenreiniger muss also her.
Viele Menschen vernachlässigen diesen Punkt. Es ist auch nicht leicht, im Alltag auf jede Kleinigkeit zu achten. Dabei fällt das Reinigen der Bürste selbst gerne einmal unter den Tisch. Ohne den mahnenden Zeigefinger wie Mutti zu erheben, weisen wir aber schon darauf hin, dass nur eine saubere Bürste eine hygienische Sache ist. Sie hilft dir täglich, die kleinen Schüppchen deiner Haut, lose Haare, Staub und angetrocknete Partikel der Pflegesubstanzen vom Vortag aus deinem Bart- und Haupthaar zu entfernen.
Also die kleinen Sachen, die wir gar nicht so appetitlich finden. Und deshalb sollte sie selbst ebenso alle paar Tage eine Säuberungsaktion erfahren. Da ist der Bürstenreiniger eine praktische Sache. Denn dafür wurde er entwickelt, der kleine Helfershelfer. Er kostet nicht die Welt. Diese Investition kann sich jeder leisten und rausgeschmissenes Geld ist das sicher nicht, denn er entfernt alles, was Wasser alleine nicht schafft.
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Acca Kappa Bürsten- und Kammreiniger, Kotibé-Holz
Normaler Preis 17,90 €Grundpreis
Bürste und Kamm sind kein Entweder-oder, sondern zwei Handgriffe im selben Ritual.
Die meisten landen am Ende bei beidem: die Bürste für die Haut und das Verteilen, der Kamm für Länge und Kontur. Beides steht zur Wahl bei Bartkamm und Bartbürste.
Du weißt nicht, ob dein Bart schon lang genug für einen groben Kamm ist? Miss kurz nach und schreib uns, wir ordnen das ein. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zu Bartbürste und Bartkamm am häufigsten.
Bartbürste oder Bartkamm, was ist besser?
Weder noch, diese Frage beantwortet dein Bart über seine Länge irgendwann ganz von selbst. Die Bürste ist auf die robusteren Barthaare ausgerichtet, nimmt den Talg deiner Haut auf und verteilt ihn gleichmäßig. Der Kamm kommt ins Spiel, wenn es um Ordnung und Form geht. Spannender ist ohnehin die Frage, welche Bürste und welcher Kamm dir gefallen.
Wann nutze ich die Bürste?
Die Bürste nimmst du, wenn dein Bart Pflege und Gleichmäßigkeit braucht. Sie nimmt den körpereigenen Talg auf und verteilt dieses natürliche Fett bis in die Spitzen, so bleiben die Barthaare weich und trocknen nicht aus. Beim Kopfhaar wäre das unerwünscht, deinem Bart schmeichelt es. Nebenbei tut die Massage der Haut darunter gut.
Wann nutze ich den Kamm?
Der Kamm ist dein Werkzeug, sobald dein Bart länger wird und in eine klare Form soll. Er ordnet die Haare und gibt die Richtung vor, und er passt in jede Brusttasche, wenn du unterwegs kurz nacharbeiten willst. Ob Holz, Kunststoff oder Metall, entscheidet vor allem dein Geschmack. Nur die Dicke deiner Barthaare grenzt die Auswahl etwas ein.
Ab welcher Bartlänge brauche ich einen Bartkamm?
Bei den meisten Bärten ab etwa fünf Zentimetern. So lang muss dein Bart sein, damit die Borsten der Bürste nicht mehr bis zur Gesichtshaut durchkommen, die längeren Zinken eines Kammes schaffen das noch und verteilen den Eigentalg auch im langen Haar. Darunter bleibt die Bürste dein Hauptwerkzeug. Für das Feintuning am Schnurrbart lohnt sich ein feiner Kamm unabhängig von der Länge.
Brauche ich beides?
Für die meisten Bärte lautet die Antwort ja. Kamm und Bürste machen unterschiedliche Arbeit: Der Kamm entwirrt, erreicht bei langem Haar die Haut und formt den Schnurrbart, die Bürste verteilt Pflege und sorgt fürs Finish. Frag einen erfahrenen Bartträger nach seinen Essentials, beide werden fast immer dabei sein.
Bartkamm oder Bartbürste, was brauche ich wofür?
Am besten beides, denn sie machen unterschiedliche Arbeit. Den groben Kamm nimmst du für Knoten, etwa nach einem Tag am Meer oder auf staubigen Wegen. Die Bürste kommt danach zum Einsatz und legt das Haar in Form. Zusammen holen sie auch einen komplett zerzausten Bart wieder auf Kurs.
Wie bekomme ich Knoten aus dem Bart, ohne Haare auszureißen?
Erst kämmen, dann waschen. Nimm einen groben Bartkamm, halte deine Pracht mit den Fingern fest und arbeite dich Stück für Stück durch die verknoteten Stellen. So ziehst du nicht am Ansatz und verlierst weniger Haare. Salz oder Staub wäschst du erst danach heraus. Ruhe ist dabei wichtiger als Tempo.
Was bringt eine Bartbürste bei stumpfem, strohigem Barthaar?
Sie bringt Fett dorthin, wo es fehlt. Eine gute Bürste nimmt den Eigentalg aus deinen Poren auf und trägt ihn bis in die Spitzen, dasselbe macht sie mit Bartöl. Dein Bart gewinnt dadurch an Glanz und Geschmeidigkeit und wird spürbar folgsamer. Beim jungen Bart hilft sie zusätzlich gegen den Juckreiz.