Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Trägeröle: „Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß“.
Wir steigen mit diesem Zitat in unser heutiges Thema ein. Denn uns ist klar, was frei nach Isaac Newton gilt: „Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“ Weil es sich so hübsch fügt, setzen wir dem noch ein Zitat von J. W. von Goethe drauf: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Nun, zumindest wissen wir, was wir wollen. Gepflegte attraktive Bärte.
Wir „tun“ deshalb Bartöl „anwenden“, weil wir spüren und sehen, dass es wirkt:-{)… Unsere eigenen Bärte sind lebende Beweise zum Anfassen. Wir sind keine Wissenschaftler im Labor, wir sammeln jedoch in der Praxis kontinuierlich Wissen und Erfahrungen. Bei den folgenden Aussagen zur Qualität und Wirkung von Trägerölen stützen wir uns daher auf existierende Informationsquellen. Wir wollen gar nicht verbergen, dass wir Blackbeards zwar viel Wissen rund um Bartpflege besitzen, aber keine Chemiker sind, die ins kleinste Spurenelement hineinschauen.
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Na dann, steigen wir ein. Das bewirken Trägeröle
- Nur so kann Bartöl wirken. Du und Qualität spielen eine gemeinsame Rolle
- Das steckt in allen ehrlichen Trägerölen, die übrigens auch Basisöle heißen
- Jojobaöl und Passionsfruchtöl gehen auch mit empfindlicher Haut freundlich um
- Aprikosenkern-, Traubenkern- und Mandelöl päppeln trockene Haut und Barthaar auf
- Auch die seltener verwendeten Trägeröle haben einiges für deinen Bart übrig
- Trägeröle ergänzen sich, deshalb stecken in Bartölen meist mehrere
- Mit dem Wissen über Trägeröle wählst du dein Bartöl treffsicher aus
- Das fragen uns Bartträger zu Bartöl am häufigsten
TEAM. Together Everyone Achieves More. Trägeröle sind Teamarbeiter. Zusammen erreicht jeder Einzelne mehr. Es gibt zwar einige wenige Solisten unter den Trägerölen, die alleine als Bartöl in Frage kommen. Die meisten Bartöle bestehen jedoch aus einer Mischung mehrerer Trägeröle. Ein einzelnes Trägeröl als Bartöl zu verwenden macht durchaus Sinn, wenn du auf vieles allergisch reagierst.
Es gibt Trägeröle, die auch viele Allergiker gut vertragen. Doch in der Regel ist es sinnvoll, mehrere Trägeröle zu mischen, denn sie ergänzen und unterstützen sich gegenseitig in der Wirkung. Trägeröle sind Teamarbeiter. Bevor wir uns die Wirkung der wichtigsten Trägeröle ansehen, gibt’s komprimiertes Basiswissen zu Bartölen. Die Quellen unseres Wissens geben wir ganz unten an, falls du tiefer in die Materie steigen willst.
Na dann, steigen wir ein. Das bewirken Trägeröle.
Nur so kann Bartöl wirken. Du und Qualität spielen eine gemeinsame Rolle.
Jeder Mensch ist anders, deshalb tut das gleiche Bartöl nicht jedem gleich gut. Du musst immer die Beschaffenheit deiner Haut und Barthaare sowie die Duftpräferenzen deiner Nase bei der Auswahl deines Bartöls berücksichtigen. Es mag schon sein, dass du mehrere testen musst, um das für dich richtige zu finden. Beachte dabei, dass du eine entscheidende Rolle im Team spielst.
Du sorgst dafür, dass du nicht zu viel oder zu wenig Bartöl nimmst, dass du es nicht grob, sondern sanft und nicht schludrig, sondern vollflächig einmassierst und mit einem Bartkamm oder einer Bartbürste bis zur Haut hinunter verteilst und das am besten, wenn dein Barthaar und deine Haut noch leicht feucht sind.
Generell wagen wir es zu behaupten, dass ein typgerecht gewähltes Bartöl bei bedachter Anwendung sehr förderlich für die Pflege und das Aussehen deines Bartes ist, wenn ehrliche Trägeröle und ätherische Öle enthalten sind. Diese beiden Zutaten machen den Großteil eines Bartöls aus. Die ätherischen Öle sind davon nur ein kleiner Teil: Sie sorgen für den Duft. Sie sind ein komplexes Thema für sich, das wir mal separat aufgreifen.
Hier geht es nur um die Trägeröle, die den allergrößten Teil des Bartöls ausmachen und den größten Teil der Pflege übernehmen. Ehrlich heißt für uns: Steht Jojobaöl auf dem Bartöl, besteht es auch in erster Linie aus Jojobaöl, nicht aus Neutralöl mit einem Schuss Mandelöl. Für die Düfte nehmen wir ätherische Öle in Bio-Qualität. So. Nun geht’s in medias res.
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Blackbeards Bartöl Gold – Tonka, Vanille & Benzoe Siam
Normaler PreisAb 9,90 €Grundpreis990,00 € /l
Das steckt in allen ehrlichen Trägerölen, die übrigens auch Basisöle heißen.
Vereinfacht ausgedrückt stecken in allen ehrlichen Trägerölen die gleichen Bestandteile. Allerdings in unterschiedlichen prozentualen Anteilen und Zusammensetzungen, was die feinen Unterschiede bewirkt.
Es sind zum einen Vitamine, die alle Pflanzenöle enthalten. Vitamine sind hitze-, licht- und sauerstoffempfindlich. Das ist der Grund, weshalb Bartöl in kleinen Flaschen kommt und du es kühl, dunkel und geschlossen lagern solltest. Allen voran geht Vitamin E, der Überbegriff für acht verschiedene Tocopherole und Tocotrienole, die das Öl vor dem Verderben schützen und die Haut in einem guten Zustand halten.
Des Weiteren finden wir in Pflanzenölen Vitamin A oder Carotinoide als dessen Vorstufe und Vitamin K. Jedes Vitamin ist essentiell und an Stoffwechselvorgängen, also biochemischen Vorgängen beteiligt, die Nahrung aufspalten, so dass wir sie verwerten können. In unserem Fall pflegen sie Haut und Barthaar.
Zum anderen sind es sehr viele Fettsäuren. Zwei davon, Linolsäure und Linolensäure, sind essentiell für uns, da unser Körper sie braucht, aber nicht selber herstellen kann. Zu den wichtigsten Fettsäuren zählen unter anderen Ölsäure, Linolsäure (Omega-6-Fettsäure), Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure und Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Da jede Fettsäure ihre spezielle Wirkung hat, sollte in Bartölen ein breites Fettsäurespektrum vorhanden sein. Generell machen sie ein Bartöl reichhaltiger und geben ihm seinen Charakter: Die eine Fettsäure zieht schnell ein, die andere bleibt länger spürbar.
Dann sind in Pflanzenölen sekundäre Pflanzenstoffe (beispielsweise Phenole, Terpene) in unterschiedlichen Anteilen. Es ist ein komplexes Thema, keines für einen kurzen Blog, sondern für Medizin- und Chemiebücher. Wir „kratzen“ nun die wichtigsten Trägeröle an.
Sonnenblumenöl (helianthus annuus seed oil): Bekannt aus der Bratpfanne, hält es schon länger im Bartölfläschchen Einzug. Es ist vergleichsweise günstig, weil es so viele Sonnenblumen gibt, die jedes Jahr wieder nachwachsen. Es ermöglicht so als streckendes, aber gleichzeitig auch wirkstoffreiches Basisöl preiswertere Bartöle. Es ist ein wackerer Teamplayer, weniger ein Solist.
Sonnenblumenöl kann speziell trockene, schuppige Haut wieder glatt machen und trockenem Barthaar Spannkraft und Weichheit zurückgeben. Du darfst bei regelmäßiger korrekter Anwendung Folgendes erwarten:
- Pflege, Feuchtigkeit und leichte Rückfettung
- Ein mildes, nicht reizendes Gefühl auf der Haut
- Schnelles Einziehen, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen
- Ein feineres, ebenmäßigeres Hautbild
Arganöl (argania spinosa kernel oil) ist ebenso in der Küche zu finden, allerdings in der Haute Cuisine, denn es ist eines der teuersten Basisöle. Nicht nur, dass der seltene Arganbaum fast nur im Südwesten Marokkos wächst, nein, auch die schonende Herstellung von Öl aus den Argankernen ist Knochenarbeit.
Es eignet sich für trockene, empfindliche, fettige, unreine und Mischhaut, zieht schnell und tief ein, hinterlässt keinen Fettfilm und verhilft sprödem, brüchigem Barthaar zu Glanz und Weichheit, auch als Solist. Das darfst du erwarten: reichhaltige Rundumpflege für Haut und Barthaar, ein mildes Gefühl auf der Haut. Allergische Reaktionen sind kaum zu befürchten, Vorsicht soll aber bei Nuss-Allergien geboten sein.
Jojobaöl und Passionsfruchtöl gehen auch mit empfindlicher Haut freundlich um.
Jojobaöl (simmondsia chinensis oil) Jojobaöl ist ausnahmsweise mal kein Speiseöl. Eigentlich ist es ein Wachs, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen schmilzt und deshalb bei Raumtemperatur ölig ist. Es wird aus den Samen des Jojobastrauches gepresst, der in vielen trockenen, heißen Ländern gedeiht.
Jojobaöl vertragen fast alle. In seiner Struktur ist es unseren hauteigenen Ölen sehr ähnlich. Es eignet sich also gut als Solist, wenn du Allergiker bist und keine Trägeröl-Mischung riskieren willst, da es auch alleine beinahe alles für Haut und Barthaare tun kann. Das tut es:
- Hält die Haut geschmeidig, wirkt rückfettend
- Verfeinert das Hautbild
- Wirkt mild, reizfrei
- Dringt schnell und tief in die Haut ein
Passionsfruchtöl (passiflora edulis seed oil): Jetzt wird’s exotisch. Die Passionsfrucht wächst in Brasilien und einigen tropischen Ländern und ist ganzjährig verfügbar. Sie kann einfach so gegessen werden. Aus den Samen in der Frucht wird aber auch Öl gepresst, das einen Hauch Exotik in unsere Küchen bringt, aber ebenso seit geraumer Zeit als Trägeröl manch gutes Bartöl aufwertet und „exotisiert“.
Passionsfruchtöl geht auf ganz besonders empfindliche Haut ein und macht verknotete störrische Barthaare kämmbar, weich und glänzend. Es ist kein Solist, aber ein ausgleichender Teamarbeiter. Es ist und tut:
- Mild, reizfrei
- Pflegt reichhaltig
- Nimmt trockener Haut das Spannen
- Zieht schnell und vor allem tief ein
Aprikosenkern-, Traubenkern- und Mandelöl päppeln trockene Haut und Barthaar auf.
Aprikosenkernöl (prunus armeniaca kernel oil) wird aus den Kernen der Aprikose gepresst. Da die Herstellung sehr viel Handarbeit verlangt, ist es trotz großen Vorkommens der Aprikosen relativ teuer, aber seinen Preis wert. Es ist kein Solist, sondern schätzt das Zusammenspiel mit anderen Ölen.
Aprikosenkernöl kann trockene, schuppige und sehr empfindliche Haut aufpäppeln und trockenes gesplisstes Barthaar geschmeidig und glänzend machen. Seine Eigenschaften:
- Pflegt und bringt besonders viel Feuchtigkeit in Haut und Barthaar
- Zieht schnell und tief in die Haut ein, ohne Fettfilm zu hinterlassen
- Fühlt sich leicht an, auch wenn du großzügig dosierst
- Hält trockene Haut geschmeidig
Traubenkernöl (vitis vinifera seed oil): Ein weiteres Basisöl, das in der gesunden Feinschmeckerküche zuhause ist. Da der Herstellungsprozess sehr aufwendig ist und für einen Liter Traubenkernöl große Mengen Traubenkerne benötigt werden, hat es einen stolzen Preis. Den es jedoch wert ist. Denn es kann was. Es macht sich in der Küche wie im Bartöl, dort im Trägeröl-Team. Als eindeutigen Solisten für Allergiker sehen wir es nicht.
Traubenkernöl kann angegriffenem, brüchigem oder schlaffem Barthaar zu dezentem Schimmern und geschmeidiger Vitalität verhelfen und normaler, trockener, aber vor allem auch fettiger Haut und Mischhaut guttun. Das liefert es unter anderem:
- Schnelles Einziehen, ohne Fettfilm
- Ein leichtes Hautgefühl, auch wenn deine Haut schnell glänzt
- Pflege für Haut, die viel abbekommen hat
Mandelöl (prunus amygdalus dulcis oil): Ohne die süße Mandel gäbe es kein leckeres Marzipan. Und ein gesunder knackiger Salat mit gesundem Mandelöl im Dressing schmeckt richtig fein und nussig. Glücklicherweise gibt es so viele Mandelbäume, dass auch noch ein paar Mandeln übrig bleiben, um lieblich duftendes Mandelöl für unsere Bartöle daraus zu pressen. Denn es ist eine Wohltat für unsere Haut und Barthaare. Es könnte als Solist durchgehen. Bei Mandelallergie ist allerdings Vorsicht angebracht.
Süßmandelöl zieht gut in die Haut ein. Es eignet sich für jede Haut, jedoch kann trockene, spröde, rissige und irritierte Haut besonders profitieren und auch stumpfes, sprödes oder brüchiges Barthaar kann es wieder glänzend, geschmeidig und elastisch machen. Folgendes tut es:
- Wirkt mild und ist sehr gut verträglich
- Spendet viel Feuchtigkeit, schützt vor austrocknender Heizungsluft und Kälte
- Lässt sich gut verteilen, zieht schnell und tief ein
- Verfeinert das Hautbild
- Legt sich um Barthaare und lässt sie optisch dichter wirken
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Blackbeards Bartöl Smaragd – Salbei, Zypresse & Limette
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Auch die seltener verwendeten Trägeröle haben einiges für deinen Bart übrig.
Auch wenn sie seltener in ein Bartölfläschchen finden, sind da noch einige Trägeröle, die für Haut und Barthaar Gutes tun können. Vielleicht wagst du dich nur nicht so an sie heran. Aber in ihnen stecken ebenso Vitamine, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Hier ein Schnelldurchlauf der gängigsten Raritäten:
Avocadoöl (persea gratissima oil) pflegt sehr sensible Haut und trockenes Barthaar.
Brokkolisamenöl (brassica oleracea italica seed oil) kann störrischem Barthaar eine gute Nasskämmbarkeit sowie Weichheit und Glanz verleihen.
Hanföl (cannabis sativa seed oil) ist reich an Fettsäuren und kann Barthaar „berauschend“ (hi, hi) weich machen.
Inka-Nussöl (sacha inchi oil) kann Haut und Haar geschmeidig machen und lässt Barthaar kräftiger wirken.
Kürbiskernöl (cucurbita pepo seed oil) lässt Barthaar kräftiger wirken und pflegt die Haut darunter, auch wenn sie rau, trocken und schuppig ist.
Macadamianussöl (macadamia ternifolia seed oil) kann trockenem, sprödem Barthaar zu neuem Glanz und Geschmeidigkeit verhelfen und trockene, schuppige und sensible Haut pflegen.
Maiskeimöl (zea mays oil) passt zu fettiger Haut, kann im Team mit anderen Ölen aber auch rückfetten und trockener Haut guttun und hält dein Barthaar in kalter Luft geschmeidig.
Rizinusöl (ricinus communis oder castor seed oil), unser „last but not least“ Trägeröl, ist ein sehr dickflüssiges, das deshalb andere Trägeröle zur besseren Verteilung braucht. Dann aber kann es trockenes Barthaar geschmeidig und elastisch machen.
Trägeröle ergänzen sich, deshalb stecken in Bartölen meist mehrere.
Auch wenn Trägeröle wie Jojobaöl, Arganöl oder Mandelöl als Solist wirken können und barttragende Allergiker damit gut zurechtkommen, mischen wir sie in der Regel, weil ein Bartöl so mehr kann als eine Sache. Nicht jedes Trägeröl hat die gleichen Eigenschaften in der gleichen Ausprägung. Gute Bartöl-Hersteller mischen clever durchdacht, damit sich feuchtigkeitsspendende, rückfettende, nährende, schützende und glättende Eigenschaften die Waage halten. So gibt es Öle, die sehr photo- und/oder oxidationsstabil sind, wie beispielsweise Jojobaöl. Sie bewirken, dass Bartöl länger haltbar ist.
So gibt es Öle, die sehr spreitfähig sind, die sich also leicht auftragen lassen und sich selbst dann gut ausbreiten und in die Tiefe dringen und dabei andere Öle mitnehmen, wie beispielsweise Macadamianussöl oder Avocadoöl.
So gibt es Öle, die ganz besonders pflegen und schützen, wie Mandelöl oder Traubenkernöl beispielsweise, die aber nicht photo- und oxidationsstabil sind und durch Mischung mit anderen Ölen haltbarer gemacht werden.
So gibt es Öle, die kräftig daherkommen, meist solche mit besonderen Fettsäuren wie Hanföl, und die deiner Haut spürbar mehr Geschmeidigkeit geben als ein leichtes Basisöl.
Und dann gibt es noch Fette, die schon bei Raumtemperatur fest sind, wie Kakaobutter, Kokosöl oder Sheabutter, weshalb sie auch eher in Bartbalsam als in Bartöl ihren Einsatz finden.
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Blackbeards Bartöl Rubin – Benzoe Sumatra, Orange & Labdanum
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Mit dem Wissen über Trägeröle wählst du dein Bartöl treffsicher aus.
Wenn du weißt, welches Basisöl schnell einzieht und welches länger auf dem Haar liegt, liest du jede Zutatenliste mit anderen Augen. Genau dafür steht die Zusammensetzung bei jedem Bartöl in unserem Regal offen dabei, damit du nach Trägeröl aussuchst und nicht nach Etikett.
Wenn du mehr in die chemischen und physiologischen Vorgänge einsteigen willst, lies dich durch unsere Quellenangaben oder gleich Chemiebücher.
- https://www.olionatura.de/basiswissen/oele-kombinieren/oelgruppen-nach-olionatura/#:~:text=Pflegende%20Basis%C3%B6le%3A%20%C3%96lgruppen%20B-1%2C%20B-2%2C%20B-3%20%2850%E2%80%9370%20%25,r%C3%BCckfettend%20wirken%20und%20ausgesprochen%20pflegende%2C%20regenerierende%20Eigenschaften%20haben.
- https://www.gesundfit.de/artikel/traubenkernoel-4286/
- https://nefertiti-eg.com/de/what-is-the-definition-of-natural-oils-plant-oils/
- https://naehrstoffkosmetik.com/naehrstoffe
- https://www.medikamente-per-klick.de/apotheke/heilpflanze/sonnenblume/
- https://oelerini.com/sonnenblumenoel
- https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/saucen-und-oele/arganoel-das-exklusivste-oel-der-welt
- https://www.arganoel360.info/
- https://www.xn--therisches-l-fcb7x.de/jojobaoel/
- https://xn--maracujal-77a.de/
- https://www.blattkultur.com/2019/04/04/das-passionsfruchtoel-auch-als-intensive-after-sun-pflege/
- https://www.natur-journal.de/oele/aprikosenkernoel/
- https://www.superfoodwissen.org/sacha-inchi/
- https://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/traubenkernoel/
- https://oelerini.com/kuerbiskernoel
Du bist unsicher, ob dein Bart eher mit Jojoba oder mit Arganöl zurechtkommt? Schreib uns, wir gehen die Ölgruppen gemeinsam durch. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zu Bartöl am häufigsten.
Was ist ein Trägeröl im Bartöl?
Das ist der pflegende Grundstoff, in dem die duftenden ätherischen Öle stecken. Es macht den größten Teil deines Bartöls aus und übernimmt die eigentliche Pflege von Haar und Haut. Zu den gängigen zählen Öle vom Sonnenblumenöl bis zum Mandelöl, seltener kommen Avocado oder Rizinus dazu. Ohne Trägeröl könnte ein Bartöl gar nicht wirken.
Warum bestehen Bartöle meist aus mehreren Ölen?
Weil sie sich gegenseitig in der Wirkung unterstützen. Trägeröle sind Teamarbeiter, zusammen erreicht jedes Einzelne mehr. Es gibt zwar ein paar Solisten, die auch allein als Bartöl taugen, interessant ist das vor allem, wenn du auf vieles allergisch reagierst. Für alle anderen ist die Mischung in der Regel die sinnvollere Wahl.
Warum wirkt dasselbe Bartöl bei jedem anders?
Weil Haut, Barthaar und Nase bei jedem verschieden sind. Was deinem Kumpel schmeichelt, kann sich bei dir schwer anfühlen oder schlicht falsch riechen. Rechne damit, dass du ein paar Öle testen musst, bis das richtige dabei ist. Und denk dran, dass auch die Dosierung und die Art, wie du es einarbeitest, zum Ergebnis gehören.
Warum komme ich mit meinem Bartöl nicht klar?
Oft passt die Kombination der Basisöle nicht zu dir. Trockene, fettige und sensible Haut haben unterschiedlichen Hunger nach Fettsäuren, und wenn dein Öl den nicht bedient, bleibt die Haut falsch oder unzureichend versorgt. Manchmal liegt es auch daran, dass sich das Öl schlecht verteilt und gar nicht überall ankommt. Dann lohnt der Blick auf die Zusammensetzung.
Warum wird Bartöl ranzig und wie lagere ich es richtig?
Ungesättigte Fettsäuren reagieren empfindlich auf Sauerstoff, Wärme und UV-Strahlung und zersetzen sich mit der Zeit. Deshalb gehören Bartöle in dunkle Fläschchen und am besten in den Kühlschrank. Riecht dein Öl bitter, ist es ranzig und sollte nicht mehr an deine Haut, denn die Spaltprodukte wirken reizend. Der Geruchstest ist dabei dein bester Anhaltspunkt.
Was bedeutet Spreitfähigkeit bei einem Bartöl?
Sie beschreibt, wie gut sich ein Öl auf Haut und Haaren verteilt. Ein Öl mit schwacher Spreitfähigkeit bleibt dort liegen, wo du es aufträgst, und lässt andere Stellen trocken zurück. Genau daran scheitern viele Mischungen, obwohl die Zutaten für sich genommen gut sind. Deshalb lohnt es sich, Basisöle sinnvoll zu kombinieren statt nur eines zu nehmen.
1 Kommentar
Hallo blackbeards,
ich habe mir schon ein paar Bartöle selbst zusammengemischt, nach eurer Anleitung. Habt ihr noch mehr Rezepte als hier? https://blackbeards.de/bartpflege/bartoel-selbst-machen DANKE!!