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Stoppeln, was wollt ihr denn werden? Drei-Tage-Bart, Schnurrbart oder Vollbart?

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Ein richtig schöner Bart, das wär’s. Finde deinen persönlichen Bartstil bei uns.

„Ich würde alles noch einmal so machen, wie ich es getan habe. Bis auf eine Ausnahme: Ich würde früher bessere Berater suchen.“ So der griechische Reeder Aristoteles Onassis. Gut, dass du die Blackbeards angesteuert hast. Wir sind die besten Freunde des Bartträgers und geben dir als solche guten Rat. Heute lautet er: Mach aus deinen Bartstoppeln etwas ganz Besonderes: einen Bart, der zu dir und deinem Gesicht passt.

Lass deine Stoppeln zunächst wachsen, schau dann, wo und wie dicht sie gedeihen. Denn dein genetisch bedingter und aktuell vorhandener Bartwuchs ist zusammen mit deiner Gesichtsform ausschlaggebend für die Form, die dein Bart haben kann und sollte. Dann sind da noch deine Lebenseinstellung sowie Bereitschaft, Liebe und Pflege in deinen Bart zu investieren, die auch eine Rolle spielen.

Es gibt Bärte, die brauchen mehr Zuwendung, wie der Vollbart, und es gibt solche, die kommen mit weniger aus, wie der Drei-Tage-Bart, und es gibt den Oberlippenbart, bei dem du kreativ werden kannst, aus dem sich alles machen lässt. Er vervollständigt Bärte, kann aber auch Solist sein.


Deine Bartstoppeln können alles werden. Hier drei Bartstile als Vorschlag.

Der Drei-Tage-Bart verleiht dir ein verwegenes Aussehen. Und er verlangt nur wenig Pflege.

Hast du ein lässiges Wesen und möchtest das nach außen transportieren, ohne dafür allzu viel tun zu müssen? Ein Drei-Tage-Bart könnte der richtige Bartstil für dich sein. Er ist schnell erschaffen, steht beinahe jedem, kann zu jedem Outfit getragen werden und ist pflegearm.

Beim Zelten kann er bisweilen ein wenig vernachlässigt werden, im Büro ist jedoch eine gewisse latente Pflege angesagt. Alle paar Tage im Gesamten trimmen oder einzelne Barthaare mit der Bartschere stutzen, die Konturen nachziehen, täglich ein paar Tropfen Bartöl gegen Juckreiz und für den guten Duft. Viel braucht es beim Drei-Tage-Bart nicht, um lässig und doch gepflegt zu wirken.


Du möchtest ihn viel länger, hast mehr Geduld und bist willens zu pflegen? Das schreit nach einem Vollbart.

Nicht jeder will ihn, nicht zu jedem passt er. Doch die, die ihn tragen, haben Geduld bewiesen und pflegen ihn wohl, wie wir, leidenschaftlich gerne. Es dauert schon einige Zeit, bis Stoppeln zum Vollbart werden. Und dann braucht er alles. Die regelmäßige Wäsche mit Bartshampoo, das tägliche weich machende Bartöl und mitunter bändigende Bartpomade. Auch Bartkamm, Bartbürste, Bartschere, Barttrimmer und gar Rasiermesser oder Rasierhobel gehören ins Pflegearsenal eines Vollbartträgers. Aber dann lässt sich was aus ihm machen, sogar ein ZZ Top, ein Hollywoodian, ein geflochtener Hingucker und so weiter.


Unten nix, oben ohne oder doch lieber unten nix, aber oben ein toller Schnurrbart?

Ein Bart ist dir zu viel, aber irgendwie ist dein Gesicht dir zu nackt oder zu lang? Ein Schnurrbart teilt dein Gesicht, verkürzt es optisch und kleidsam ist er obendrein. Er ist nicht jedermanns Sache, aber vielleicht was für dich? Sein Schmuddel-Image hat er jedenfalls schon lange abgelegt.

Du kannst ihn als hauchdünnen englischen anlegen, ganz lange und dick wachsen lassen und dann die Seiten kunstvoll zwirbeln, ihn gerade oder nach unten tragen, als Solist oder als Teil eines Zappas, und so fort. Je nachdem, was du aus ihm machen willst, braucht es mehr oder minder Geduld, Geschick, liebevolle Pflege und mitunter auch bombenfeste Fixierung mit Bartwichse.


Du wärst nicht bei Blackbeards, kämen jetzt keine weiteren Bartstile.

Denn im Grunde sind dem Bart keine Grenzen gesetzt. Klick dich durch unsere Bartstile und entscheide dann, was bei dir geht und was dir steht. Bedenke dabei, was Henry Ford einst sagte: „Ganz gleich, ob Sie denken, Sie können etwas oder Sie können es nicht, Sie haben recht.“ Deine Vision und dein Glaube sind der Beginn jeder Schöpfung, so auch deines Bartes.


Dein Bartstil braucht Werkzeug, das zu ihm passt.

Ob Drei-Tage-Bart, Schnurrbart oder Vollbart, jeder Stil lebt von sauberen Kanten und ein bisschen Halt. Schere, Kamm und Wichse dafür stehen in unserem Bartstyling.

Du kannst dich zwischen zwei Bartstilen nicht entscheiden? Schreib uns, welche Gesichtsform du hast und wie dicht dein Bart wächst, wir geben dir unsere Meinung dazu. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Bartträger zu Bartstilen am häufigsten.

Welcher Bartstil passt zu mir?

Das entscheiden dein Bartwuchs und deine Gesichtsform gemeinsam. Lass deine Stoppeln erst einmal wachsen und schau dann, wo und wie dicht sie gedeihen. Dazu kommt die ehrliche Frage, wie viel Zeit, Liebe und Pflege du investieren willst. Aus diesen drei Punkten ergibt sich fast von selbst, welche Form für dich realistisch ist.


Welcher Bart macht am wenigsten Arbeit?

Der Drei-Tage-Bart. Er ist schnell erschaffen, steht beinahe jedem, passt zu jedem Outfit und verlangt wenig Zuwendung. Alle paar Tage trimmen oder einzelne Haare mit der Bartschere stutzen, die Konturen nachziehen und täglich ein paar Tropfen Bartöl gegen den Juckreiz reichen völlig. Beim Zelten darf er auch mal etwas vernachlässigt bleiben.


Was braucht ein Vollbart an Pflege?

Deutlich mehr als kürzere Stile, dafür kannst du auch mehr aus ihm machen. Er will regelmäßige Wäsche mit Bartshampoo, täglich weich machendes Bartöl und je nach Form auch bändigende Pomade. Kamm, Bürste, Schere, Trimmer und ein Rasierwerkzeug für die Konturen gehören ins Arsenal. Zuerst brauchst du aber vor allem Geduld beim Wachsenlassen.


Welcher Bartstil passt zu meinem Gesicht?

Der, der zu deiner Gesichtsform passt, nicht der, der bei anderen gut aussieht. Sieh dich ehrlich im Spiegel an, betrachte verschiedene Bartformen und überlege, was deine Züge betont. Ein Vollbart gibt dem Gesicht mehr Fülle und Volumen. Nimm dir Zeit für die Entscheidung, bevor du drauflos rasierst und danach hadern musst.


Brauche ich einen Vollbart, um andere Bartstile zu schneiden?

Er ist die praktischste Grundlage, weil alle anderen Stile in ihm stecken. Du schneidest sie einfach heraus, so wie der Steinmetz die Figur aus dem Felsbrocken holt. Ab etwa einem Zentimeter Haarlänge sprechen wir von einem Vollbart. Überleg dir vorher genau, was übrig bleiben soll, denn Wachsenlassen dauert viel länger als Abrasieren.


Was ist eigentlich ein Hollywoodian?

Ein Vollbart, bei dem die Wangen sauber und vollständig ausrasiert sind und der nach unten nicht spitz zuläuft. Läuft er unten spitz zu, hat der Stil einen anderen Namen. Du brauchst dafür vor allem eine saubere Linie an der Wange und etwas Geduld mit dem Trimmer. Falls es dir nicht steht, wächst alles wieder nach.


Braucht jeder Bartstil eine andere Pflege?

Im Kern braucht jeder Stil dasselbe Grundrepertoire, im Detail unterscheidet es sich. Bartöl gehört zum Beispiel überall dazu, beim Drei-Tage-Bart hilft es über die Juckphase, beim Vollbart sorgt es für Glanz und Geschmeidigkeit. Der Drei-Tage-Bart lebt vor allem vom Trimmer, der Henriquatre von akkurat rasierten Konturen. Du wählst also nach Stil aus, nicht nach Prinzip.


Was gehört zur Basis-Bartpflege?

Waschen, ölen, kämmen und trimmen. Das sind die vier Handgriffe, die jeder Bartträger unabhängig vom Stil braucht. Dazu kommt die regelmäßige Konturenrasur, damit dein Bart klare Grenzen hat statt auszufransen. Alles Weitere wie Balsam, Pomade oder Wichse hängt davon ab, wie lang dein Bart ist und wie viel Halt du willst.


Wie oft sollte ich meinen Bart pflegen?

Am besten täglich, dafür in kleinen Schritten. Ein paar Minuten morgens vor dem Spiegel bringen mehr als eine große Aktion alle zwei Wochen. Bartöl und Kamm gehören in die tägliche Routine, gewaschen und getrimmt wird in größeren Abständen. Als Bartmann ist die Pflege deiner Bartpracht ohnehin Teil des Deals.


Wie erkläre ich meinem Barbier meinen Wunschbart ohne Fachbegriffe?

Beschreib es einfach mit eigenen Worten und in Bildern. Sag, wo Haare bleiben sollen, wo alles weg soll und wo eine klare Kante hin gehört. Ein Vergleich mit einer bekannten Filmfigur hilft dabei oft mehr als jeder Fachausdruck. Dein Barbier übersetzt das für dich in den passenden Namen, und beim nächsten Termin geht es schneller.


Wie beschreibe ich einen Backenbart?

Sag, dass die Haare nur an den Seiten bleiben sollen und Kinn sowie die Partie zwischen Unterlippe und Kinn frei werden. Die Koteletten wachsen in den seitlichen Bewuchs hinein, ohne sichtbaren Übergang. Willst du deinen Schnauz behalten, sag dazu, dass er nicht mit den Seiten zusammenwachsen darf. So bleiben zwei klar getrennte Bereiche stehen.


Kann mein Barbier meinen Bart dichter machen?

Nein, an der Dichte kann auch der beste Barbier nichts drehen. Wie dicht dein Bart wächst, ist Veranlagung, er arbeitet nur mit dem, was da ist. Was er sehr wohl kann, ist Form und Kontur so setzen, dass dünnere Stellen weniger auffallen. Sag ihm also ruhig offen, welche Partien dich stören.


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