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Warum du besser Naturkosmetik nutzen solltest.

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Du probierst Naturkosmetik für dein Haar. So gelingt der Umstieg.

Was viele für eine Worthülse hielten und als vorübergehenden Ökotrend belächelten, setzt sich immer mehr durch. Was sollte auch schlecht sein an Pflegeprodukten, die ohne Schadstoffe auskommen und weder Umwelt noch deinen Körper belasten?

Wege verkürzen, Zeit einsparen. In allen Bereichen des Lebens wird der Turbo eingelegt. Auch im Kosmetik- und Körperpflegebereich soll alles schnell gehen und perfekte Ergebnisse bringen. Du ahnst, dass da etwas auf Dauer nicht stimmen kann.

Die Frisur sitzt immer perfekt, das Shampoo schäumt intensiv und sein Duft ist umwerfend. Das Haar glänzt, hat stets Schwung, bleibt kämmbar und alle anderen beneiden dich. Dies könnte der typische Inhalt eines Werbespots sein und für eine Vielzahl von Shampoos stehen. Viele halten sicher auch, was sie da kundtun.

Aber nach vielen Jahren der Anwendung fühlt es sich auf deinem Kopf irgendwie stumpf an, die Haare hängen seltsam schwer nach unten und es dämmert dir, dass der perfekte Style langfristig auf Kosten von Gesundheit und Umwelt geht. Du hast von Naturkosmetik gehört und beschlossen, das jetzt auszuprobieren. Eine grandiose Entscheidung, auf Fair Trade und die Schonung natürlicher Ressourcen bei der Herstellung von Produkten zu setzen, die Haut und Haaren gut tun. Und sie bleiben auch noch stylebar. Nicht alle konventionellen und vielfach beworbenen Haarpflegeprodukte, wie sie oben umrissen sind, müssen generell schlecht oder gesundheitsschädigend sein.

Echte Naturkosmetik ist es aber garantiert nie. Sei aber bereit, deinem Körper die Chance für die Umgewöhnung zu geben. Auch schäumt das neue Naturshampoo vielleicht nicht, wie du es gewohnt bist. Der Verzicht auf künstlich erzeugte Tenside im Shampoo zeigt sich eben auch äußerlich. Das bedeutet nicht, dass es schlechter wirkt. Eher im Gegenteil.


Naturkosmetik: Vom Trend zur ernsthaften Alternative.

Naturkosmetik: Schein oder Sein?

Du willst weg von einem künstlichen Haarstyle, weil du schon lange ahnst, dass die schnell wirkenden Substanzen herkömmlicher Pflegemittel in Wahrheit nur wenig pflegen. Es ist ein wirksamer Trick der Hersteller von Produkten, die das Massenangebot befriedigen sollen. Denn er setzt an einer menschlichen Schwachstelle an, der Geduld.

Wir haben sie zu großen Teilen verlernt und die schnelllebige Zeit bedient diesen Trend noch zusätzlich. Möglichst viel muss es sein und am besten sofort. Das gilt auch und gerade für die Pflege von Haar und Haut. Die Frisur soll sitzen, das Haar dabei glänzen und sich weich und geschmeidig anfühlen. Krauses Haar wird glatter, dünnes Haar fester und strapazierfähiger.

Abkömmlinge aus der Erdölindustrie wie die allen bekannten Silikone helfen etlichen Produkten, diese Wirkungen auch weitgehend hinzubekommen. Und dem Verbraucher die Bedenken zu nehmen. Motto: Was gut aussieht, muss auch gut sein. Dass diese kleinen und auch größeren Illusionen des Pflegeanteils langfristig auf Kosten deiner Gesundheit gehen, erkennen immer mehr bewusster lebende Menschen und stellen ihre Gewohnheiten um.


Wie wusste schon die Oma: Gut Ding will Weile haben. So ist es auch beim Umstieg auf Naturkosmetik.

Die Umgewöhnung dauert, hat aber ihren Grund und wird sich lohnen. Bedenke, was du willst, wohin du zurück willst. Nämlich in ein ganz natürliches Körpergefühl und du möchtest es auf einem sinnvollen Weg erreichen. Über Produkte mit natürlichen Inhalts- und Wirkstoffen, die deine Gesundheit aufbauen, anstatt sie zu belasten.

Vergegenwärtige dir ebenso, wie lange du schon Stoffe in dein Haar eingerieben hast, die seine natürliche Schutzschicht isolieren, sie beschweren, ihnen künstlichen, seidenen Glanz von außen auferlegen, und dass du die Anwendungen seit vielen Jahren täglich wiederholt hast. Das Haar, von den Spitzen bis zu den Wurzeln, kennt nichts anderes.

Deshalb kann es sein, dass es verzögert auf die Umstellung reagiert. Und zwar optisch wie haptisch. Die unnatürlichen Mikropartikel werden erst nach und nach von der Oberfläche des einzelnen Haars gelöst, genauso wie aus den Poren der Kopfhaut. Das Haar fühlt sich vielleicht erst einmal strohig an und kann kurzzeitig auch so aussehen, im Gegensatz zum weichen und glänzenden Schwung, den du so lange gewohnt warst.


Lass dich von unerwarteten Ergebnissen nicht verunsichern.

So komisch es klingt, aber suboptimale Ergebnisse zeigen meist, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Lass diese Umstellung zu, statt beim ersten strohigen Griff zurück zum alten Shampoo zu greifen. Die synthetischen Mittel, die dein Haar bisher so schön weich gemacht haben, reflektieren Licht.

An die natürliche Sonneneinstrahlung, die lange künstlich gefiltert wurde, gewöhnt sich das Haar beispielsweise erst allmählich und nicht sofort. Das kontinuierliche Reduzieren von konservierenden Stoffen lässt dein Haar möglicherweise spröde erscheinen. Im Übermaß enthaltene unnatürliche Tenside haben die Poren deiner Kopfhaut lange regelrecht trocken gelegt. Dadurch kann deine Kopfhaut auch, je nach Haut- und Haartyp, eine Weile mit einem stärkeren Nachfetten reagieren, das sich logischerweise auf die Haare überträgt.

Solche Reaktionen sind aber Anzeichen eines gesunden Regenerationsprozesses und als positiv zu werten. Währenddessen legen sich die pflanzlichen Öle der Naturkosmetik um Kopfhaut und Haar und lassen beides geschmeidig zurück. Das Biorepair-Programm kann wenige Wochen und bis zu etwa zwei Monaten dauern. Du stellst aber täglich auch fest, wie sehr du dich wohler auf dem Kopf fühlst und dass die zunächst schwierigere Kämmbarkeit eventuell auf die Stärkung der gesamten Haarstruktur zurückzuführen ist.


Ein Blick auf die Naturkosmetikprodukte und du siehst, dass sie gut sind.

Du siehst fast immer Zertifizierungen von seriösen und unabhängigen Instituten, welche die Inhaltsstoffe, deren Herkunft und die Produktion sorgfältig prüfen und durch ein Siegel garantieren. Hersteller zertifizierter Naturkosmetik beziehen ihre Energie in der Regel größtenteils aus Sonne oder Wind.

Sie beuten die Lieferanten der verwendeten Grundstoffe nicht aus (Fair Trade) und bezahlen ihre direkten Mitarbeiter gerecht. Hinweise wie Vegan oder Cruelty Free bestätigen dir, dass das Produkt nicht in Tierversuchen getestet wurde. Eine Praxis, die durch das wachsende Verantwortungsbewusstsein von immer mehr Menschen abgelehnt wird, die sich daran nicht mehr passiv beteiligen möchten.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass an jeder herkömmlichen Nicht-Naturkosmetik Blut und Schmerz klebt. Allerdings kannst du dir bei ausgewiesener Naturkosmetik sicher sein, dass dem nicht so ist. Kurz: Wenn wir dir Bioprodukte unter der Bezeichnung Naturkosmetik anbieten, kannst du dich reinen Gewissens darauf verlassen, dass du dir Gutes und der Natur nichts Böses antust.


Ein paar Tipps für die Zeit der Umstellung.

Wenn du damit begonnen hast, deine Haarpflege umzustellen, kannst du anfangen, auf einige Dinge zu achten. Und zwar auf solche, die sich ergänzen und den sprichwörtlichen Gesundungsprozess von lange überstrapazierten Haaren unterstützen und beschleunigen. Dem Effekt des strohigen und trockenen Haares etwa kannst du mit Shampoo positiv begegnen, das zum Beispiel durch Aloe Vera besonders viel Feuchtigkeit einbringt.

In Kombination mit Auszügen aus Melisse wirkt es gleichzeitig gegen Austrocknen und Bleichen. Die schützen nämlich besonders gegen Gefahren des Sonnenlichts, das nun nicht mehr von einem künstlichen Schutzfilm wegreflektiert wird. Dankbar annehmen wird dein Haar die regelmäßige Nutzung eines Conditioners als zweiten Pflegegang.

Conditioner, oder auch Haarspülungen genannt, verschließen die durch das Waschen geöffnete sogenannte Schuppenschicht. Das ist die natürliche Schutzschicht des einzelnen Haares. So bleibt die Feuchtigkeit länger im Haar. Kopfhaut und Haar wird geholfen, die natürlichen pflanzlichen Inhalte wirksam aufzunehmen und weiter zu verarbeiten und das Haar wird leicht kämmbar.


Der Umstieg auf Naturkosmetik braucht etwas Geduld und lohnt sich.

Fang mit dem an, was du täglich benutzt, und arbeite dich vor. Naturkosmetische Shampoos, Conditioner und Kuren stehen für dich in der Haarpflege.

Du fragst dich, wie lange die Umstellung dauert und was du in der Zwischenzeit verwendest? Schreib uns, wir begleiten dich durch die ersten Wochen. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Löwenmähnen-Träger zur Haarpflege am häufigsten.

Warum Naturkosmetik für die Haare?

Weil sie ohne die Schadstoffe auskommt, die weder deinem Körper noch der Umwelt guttun. Viele konventionelle Produkte liefern schnelle Effekte, nach Jahren fühlt sich das Haar aber stumpf und seltsam schwer an. Echte Naturkosmetik setzt stattdessen auf natürliche Zutaten, faire Herstellung und schonenden Umgang mit Ressourcen. Stylebar bleibt dein Haar dabei trotzdem, darauf musst du nicht verzichten.


Wie gelingt der Umstieg auf Naturkosmetik?

Mit Geduld, die wir uns sonst selten nehmen. Gib deinem Körper Zeit für die Umgewöhnung, denn Haut und Haar stellen sich nicht über Nacht um. Wundere dich nicht, wenn das neue Shampoo weniger schäumt als gewohnt, das liegt am Verzicht auf künstliche Tenside und sagt nichts über die Wirkung. Schau dir außerdem an, was drin ist und woher es kommt.


Reinigt Naturkosmetik genauso gut?

Ja, auch wenn sich das Waschen anders anfühlt. Der fehlende üppige Schaum ist kein Zeichen schwacher Reinigung, sondern die Folge natürlicher statt künstlich erzeugter Tenside. Sauber wird dein Haar trotzdem, oft sogar schonender als vorher. Wichtig ist nur, dass du dem Ganzen ein paar Wochen Zeit gibst, bevor du ein Urteil fällst.


Was ist beim Umstieg wichtig?

Geduld, wenig Druck und der richtige Winkel, das sind die drei Punkte. Ein Hobel arbeitet anders als ein Systemrasierer: Du legst ihn flach an und kippst ihn nur so weit, bis die Klinge greift. Statt langer Bahnen ziehst du kurze, ruhige Züge und lässt das Eigengewicht die Arbeit machen. Nach ein paar Rasuren sitzt das von allein.


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