Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Fettige Haut sieht unschön aus und fühlt sich auch so an. Doch Hilfe naht.
Wie die Made im Speck würden wir ja gerne alle leben. Ein Gesicht, das wie Speck glänzt, wünscht sich dagegen kein Mann der Welt.
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Fettige Haut: Hier ist die Lösung
- Wie kommt es zu fettiger und speckig glänzender Haut? Ursachenforschung
- Die tägliche Reinigung und Pflege fettiger Haut. Das solltest du tun
- Diese Wasch- und Pflegeprodukte passen zu fettiger Haut
- Vergiss bei der Pflege die Haut unter Bart und Kopfhaar nicht
- Was tun, wenn sich Pickel und Mitesser breitmachen?
- Fettige Haut mag Regelmäßigkeit lieber als Härte
- Das fragen uns Körperkultivierte zu fettiger Haut am häufigsten
Frauen haben ihre Puderdöschen dabei und pudern das Fett rund ums Näschen flugs immer wieder mal weg. Auch Stars, Sternchen und Fernsehmoderatoren werden gepudert vor der großen Show, für einen glänzenden Auftritt ohne glänzendes Gesicht. Was können normale Männer hier tun? Ein Puderdöschen zu zücken, wäre den meisten von uns wohl peinlich. Obwohl Mann heimlich in der Toilette ja theoretisch alles tun kann.
Fettige Haut bietet dir einen großen Vorteil. Sie wirft nicht so schnell Falten, denn das Fett auf der Hautoberfläche schließt einerseits Feuchtigkeit ein, was verhindert, dass die Haut austrocknet, andererseits wirkt es wie ein Panzer gegen Umwelteinflüsse wie Kälte, Wind, Schmutz und so weiter.
Du siehst oder zumindest deine Haut sieht bis ins höhere Alter entsprechend jugendlich aus. Wo ein Vorteil, da leider auch ein Nachteil, oder mehrere. Fett lässt deine Haut nicht strahlen, sondern nur großporig glänzen. Noch übler ist, dass Pickel und Mitesser leichtes Spiel haben auf Stirn, Nase, Kinn und Rücken. Mann oh Mann? Kein Grund zum Verzweifeln. Wir haben Tipps für dich.
Fettige Haut: Hier ist die Lösung.
Wie kommt es zu fettiger und speckig glänzender Haut? Ursachenforschung.
Menschen haben Talgdrüsen, die sich über fast den gesamten Körper verteilt im oberen Bereich der Lederhaut befinden, also gleich unter der sichtbaren Oberhaut. Die Talgdrüsen sind da, um Lipide (= Fette, =Talg) zu produzieren. Dieser Talg ist bedeutend für dein Hautmilieu, denn er schützt vor Hautkrankheiten, Krankheitserregern und Umwelteinflüssen. Besonders viele Talgdrüsen finden sich in der Kopfhaut, im Genitalbereich, in der T-Zone des Gesichts (Kinn, Nase, Stirn) und am Rücken.
Genau da also, wo so mancher auch zu kämpfen hat – mit fettigen Haaren, ölig glänzender Haut, Pickeln und Mitessern. Wie viel Talg deine Drüsen produzieren, ist nicht bei jedem gleich. So beeinflussen genetische Veranlagung, Hormone, Geschlecht, Alter, Ernährung, Medikamente, Umwelteinflüsse und Stress die Talgdrüsen in ihrer Tätigkeit.
Normal sind ungefähr ein bis zwei Gramm Talg pro Tag, damit liegt der Fettfilm auf deiner Haut genau richtig. Mehr Talg lässt die Haut fettig und unrein erscheinen, weniger Talg führt zu trockener und schuppiger Haut. Beides nicht toll. Beides aber dank moderner Kosmetika, ein wenig Grips und Disziplin meist in den Griff zu bekommen. Jeder bekommt sein Fett weg, jetzt mal nicht figurativ gemeint.
Die tägliche Reinigung und Pflege fettiger Haut. Das solltest du tun.
Zuallererst möchten wir dir raten, einen Dermatologen aufzusuchen, wenn du schlimme, pathologische Probleme mit deiner Haut hast. Da selbst experimentieren und herumdoktern ist eher kontraproduktiv. Für alle, die sich mit normalen Ausmaßen fettiger Haut quälen, hier einige allgemeine Sachen zu Pflege und Verhalten.
Überschüssigen Talg solltest du auf jeden Fall regelmäßig entfernen. Regelmäßig heißt bei fettiger Haut zweimal täglich. Morgens Talg weg, abends Schmutz und neuen Talg weg. Also Haut waschen, klären und eincremen. Nimm lauwarmes Wasser, kein heißes.
Nimm stets ein sauberes weiches Handtuch zum Trockentupfen. Rubbeln würde die Haut nur reizen, und ein schmutziges Tuch bringt Schmutz und Keime zurück auf die Haut. Klären heißt: Ein Gesichtswasser nimmt die letzten Talgreste von der Haut. Eincremen hilft schließlich, die Haut geschmeidig zu halten.
Einmal wöchentlich dann noch ein Peeling, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Männerhaut ist dicker und in der Regel viel fetter als Frauenhaut. Deshalb gibt es Hautpflegeprodukte speziell für Männer, dazu welche speziell für fettige Haut. Alles klar? Leg dir ein manngerechtes Pflegearsenal zu.
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Diese Wasch- und Pflegeprodukte passen zu fettiger Haut.
Bei fettiger Haut nimmst du zum Reinigen entweder eine schäumende Waschcreme oder ein Waschgel speziell für fettige Haut. Rückfettende Seifen lässt du bei fettiger Haut besser liegen. Massier dein „Waschmittel“ sanft ein und entfern es wieder gründlich mit viel warmem Wasser.
Nach dem sanften Trockentupfen mit einem vielleicht extra kleinen, immer frischen Gesichtshandtuch, klärst du deine Haut mit einem leicht alkoholhaltigen, erfrischenden und milden Gesichtswasser und rundest das Ganze ab mit einer pflegenden, feuchtigkeitsspendenden Gesichtscreme für fettige Haut.
Gut wäre es, morgens eine Tagescreme aufzutragen, abends dann eine Nachtcreme. Für dein wöchentliches Peeling empfiehlt sich ein mildes Produkt für fettige Haut, mit dem du deine Epidermis ganz sanft mit kreisenden Bewegungen von abgestorbenen Hautzellen und tiefer sitzendem Schmutz befreist.
Achte beim Peeling darauf, nicht zu rubbeln wie ein Weltmeister, denn Rubbeln reizt die Haut. Dein Gesichtsreinigungsprogramm, insbesondere das Peeling, absolvierst du vor dem Rasieren. Falls (hoffentlich) vorhanden, sparst du deinen Bart aus. Diesem gönnst du ein anderes Ritual.
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Vergiss bei der Pflege die Haut unter Bart und Kopfhaar nicht.
Nicht nur die sichtbare Haut an Gesicht, Rücken und Brust ist oft ölig. Nein, leider auch die versteckte unter deinen Bart- und Kopfhaaren. Für deine Haupthaarpracht gibt es selbstverständlich ebenso Hilfe. Sieht es schnell speckig aus, wählst du zur Wäsche ein mildes Shampoo gegen fettiges Haar, da ein solches keine rückfettende Wirkung hat.
Nimm zur Wäsche nur eine kleine Portion. Weniger ist mehr. Wie deine Haut verträgt auch dein Haar kein heißes Wasser. Lauwarmes bis kühles Wasser bringt das seidenmatte Ergebnis. Dafür wünscht es sich aber jede Menge davon, also vom Wasser, denn wenn Schaumreste zurückbleiben und trocknen, reizen diese deine Kopfhaut.
Zum Trocknen drückst du dein Haar behutsam mit dem Handtuch und lässt es am besten lufttrocknen. Wenn du für dein Styling einen Fön benutzen möchtest, halt ihn auf Abstand und wähl am besten kühlere Fönluft. Nicht nur deiner Haut, auch deinem Haar schadet Hitze. Analog verhält es sich mit deiner Bartpracht. Dieser gönnst du am besten ein extra gutes, spezielles Bartshampoo, um ihm den unschönen öligen Touch zu nehmen, aber auch, um Rückstände von Stylingprodukten wie Pomade oder Wichse zu lösen.
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Was tun, wenn sich Pickel und Mitesser breitmachen?
Bleib cool und denk dir: Schönheit entstellt nichts. Und dann zeigst du es den fiesen Eiterherden und schwarzen Punkten, wer der Herr im Haus ist. Du gehst mit Verstand und Disziplin an deren Vernichtung heran. Du quetschst nicht selbst herum, denn dadurch drückst du die verursachenden Bakterien tiefer in die Haut, so dass Entzündungen oder gar Abszesse entstehen können und am Ende Narben.
Im akuten Notfall, einem Date vielleicht, kannst du einen Pickel erstmal mit einem Abdeckstift kaschieren. Bei hartnäckigen Pickeln und massiven Problemen solltest du dich besser einem Hautarzt anvertrauen.
Fettige Haut mag Regelmäßigkeit lieber als Härte.
Eine milde Reinigung, ein leichtes Gesichtswasser und eine Pflege, die nicht zusätzlich beschwert, bringen dich weiter als scharfe Mittel. Was davon zu deiner Haut passt, findest du in unserem Sortiment für die Gesichtspflege.
Deine Haut glänzt schon mittags wieder und du weißt nicht, ob du zu viel oder zu wenig reinigst? Schreib uns, wie deine Routine aussieht, wir schauen sie uns an. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Körperkultivierte zu fettiger Haut am häufigsten.
Was sind die Ursachen für fettige Haut?
Dahinter stecken Talgdrüsen, die mehr produzieren als nötig. Sie sitzen direkt unter der sichtbaren Oberhaut und werden von Veranlagung, Hormonen und Stress angetrieben, darauf hast du nur begrenzt Einfluss. Falsche oder zu scharfe Pflege kann das Ganze zusätzlich anheizen. Ein kleiner Trost: das Fett schützt vor dem Austrocknen, deshalb wirft fettige Haut später Falten.
Wie pflege ich fettige Haut richtig?
Mild reinigen ist die halbe Miete, morgens und abends, ohne die Haut leerzuschrubben. Wenn du sie mit aggressiven Produkten austrocknest, legt der Talg erst recht nach. Nimm leichte Pflege, die die Poren nicht zusetzt, und lass die Haut unter Bart und Kopfhaar nicht aus. Ein Peeling ab und zu hält die Oberfläche frei.
Was tun bei Mitessern?
Am besten regelmäßige, sanfte Reinigung und ab und zu ein Peeling, das Talg und Hautschüppchen von der Oberfläche nimmt. Stirn, Nase, Kinn und Rücken sind die üblichen Verdächtigen, dort lohnt der genaue Blick. Selbst herumdrücken solltest du besser nicht, das reizt die Haut und macht es meist schlimmer. Bei hartnäckigen Fällen fragst du eine Fachkraft.
Was tun gegen eine fettige Glatze?
Eine fettige Glatze kann lästig sein, aber es gibt einfache Lösungen. Verwende ein mildes Shampoo für fettige Haut. Vermeid schwere oder ölige Pflegeprodukte und halt deine Glatze stets sauber. Ein mattierendes Puder oder eine spezielle mattierende Glatzencreme kann helfen, den Glanz zu reduzieren und das Aussehen deiner Glatze zu verbessern.