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Trockene Haut? Die richtige Pflege kann dir helfen.

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Trockene Haut beansprucht Körper und deine Nerven, allerdings gibt es Mittel und Wege, da vorzubeugen.

Ein weit verbreitetes und unangenehmes Phänomen, das vor allem, wenn's kälter ist, auch Menschen betrifft, die eigentlich kaum Hautprobleme haben. Es kann ganz und gar nützen, an mehreren Fronten gegen trockene Haut aktiv zu werden.

Trockene Haut kann einige ganz verschiedene Ursachen haben. Im schlimmsten Fall liegt eine Erkrankung zugrunde, die sich nur symptomatisch auf deine Haut niederschlägt. Das kann eine Störung im Hormonhaushalt sein, die der Arzt feststellen und behandeln muss. Manchmal steckt auch eine Hauterkrankung dahinter, und die gehört in die Hände eines Hautarztes, nicht in einen Pflegeratgeber.

.. Daneben ist es ein natürliches Phänomen, dass mit zunehmendem Alter dein Körper eine typische Trias an den Tag legt: Er produziert weniger Talg, wodurch die obere Schicht der Haut weniger Feuchtigkeit bildet und auch die Schweißproduktion nimmt ab.

Bist du dauerhaft kalter Luft mit wenig Luftfeuchtigkeit oder trockener Heizungsluft ausgesetzt oder beides im häufigen Wechsel, kann deine Haut darauf ebenfalls irritiert reagieren und als Folge die Feuchtigkeitsregulierung aus den Fugen geraten. Sonnenbäder, medizinisch notwendige Bestrahlungen, manche Medikamente und diverse Kosmetika setzen deiner Haut zusätzlich zu. Wir haben eine Auswahl an Tipps für dich, die helfen können.


Die richtige Pflege bei trockener Haut.

Das richtige Waschen des Körpers kann schon viel bewirken, um trockener Haut vorzubeugen und deiner Haut zu helfen.

Es gibt Leute, die ihre Körperreinigung vernachlässigen. Sicher bist du im Laufe deines Lebens schon ab und zu an solchen Exemplaren vorbeigelaufen. Du siehst diesen Mangel nämlich nicht nur, sondern kannst ihn auch anders wahrnehmen. Manche Menschen übertreiben es aber auch mit dem Waschen. Deine Haut hält wenig von zu viel Wasserkontakt.

Dieser entzieht ihr nämlich das notwendige Nass, das sie normalerweise selbst ausreichend produziert. Einfache Regeln: Nicht zu häufig und zu lange duschen und außerdem nicht mit zu heißem Wasser. Eine kurze Dusche pro Tag ist im Normalfall genug. Ferner solltest du auch keine rauen Waschhandschuhe oder Ähnliches als Waschhilfe verwenden. Deine Hände und ein Mittel wie eine gute Seife sind ausreichend.

Nach der Dusche oder dem Bad auch nicht wild und feste rubbeln, sondern einfach nur vorsichtig den gesamten Körper mit dem Handtuch trocknen. Ein paar Minuten ist er ja ohnehin der Luft ausgesetzt, was auch einen trocknenden Effekt hat. Lasse dich also nicht von einem Reinigungswahn anstecken, den die Werbung manchmal regelrecht suggeriert. Sauber sein und nicht stinken reicht völlig.


Die Wahl der richtigen Seife ist entscheidend bei trockener Haut. Stichwort: feuchtigkeitsspendende Seife.

Hier lohnt es sich, die Liste der Inhaltsstoffe mal gründlich anzusehen. Nicht nur viel Wasser, sondern auch ein ungünstiges Reinigungsmittel kann den Feuchtigkeitsschwund deiner Haut begünstigen. Alkohol sollte möglichst nicht enthalten sein. Er ist an vorderster Front Feuchtigkeitskiller.

Seife sollte einen möglichst pH neutralen Wert besitzen und keine ellenlange Liste an Konservierungsmitteln enthalten. Neben den Seifen, die wir alle als Stückgut kennen, existieren auch Waschlotionen. Auch sie gibt es in Varianten, die deiner Haut nicht zu viel zumuten und einen gesunden Pegel zwischen sauer und alkalisch auf und in der Haut unterstützen.

Sowohl Seifen als auch Lotionen können zudem schon beim Waschen die Haut mit Fettanteilen anreichern. Denn trockene Haut weist neben zu wenig Wasser auch einen zu geringen Fettanteil auf. Faltig, rissig, spröde und fahl in der Farbe wirkt sie, wenn sie dauerhaft zu wenig von beidem bekommt. Trockene Haut wird empfindlich, spannt und fängt an zu jucken. Leidest du darunter, obwohl du dich eigentlich vorbildlich und nicht exzessiv wäschst, dann kann es durchaus an der falschen Seife liegen, ob fest oder flüssig.


Flüssigseifen. Was können diese Produkte, und was machen sie mit trockener Haut?

Nachdem sich die klassische Seife über Jahrzehnte ihre Monopolstellung bewahrt hat, ist seit Längerem die Flüssigseife auf dem Vormarsch. Die praktischen Spender begünstigen dazu noch den sparsamen Gebrauch. Bei den liquiden Produkten zur Hautreinigung setzen einige Hersteller besonders auf Schlagworte wie Bakterienverringerung, die im Grunde nur die Angst vor solchen schüren.

Denn normale Seifen halten Krankheitserreger in Bakterienform, mit denen wir im normalen Alltag in Berührung kommen, in einem ausreichenden Maße fern. Manche Bakterien können auch nützlich sein. Wir können gar nicht steril leben und würden unsere Immunisierungsfähigkeit verlieren, kämen wir nicht auch mit „bösen“ Kleinstorganismen ab und zu in Berührung.


Nach dem Waschen kommt die richtige Pflege der Haut. Was lange nur für Mädels ein Thema war, ist auch für Männer wichtig.

Nach der Reinigung mit einem milden und hautschonenden Körperwaschmittel solltest du unbedingt auf eine ebenso gute Nachsorge setzen. Bei Anwendung der richtigen Creme oder Body Lotion ist diese gleichermaßen mit einer Vorsorge gleichzusetzen. Ein gutes Hautpflegemittel sollte nach Möglichkeit nur geringe Wasseranteile innehaben und keinen Alkohol.

Dagegen soll es aber fetthaltig sein, denn davon hat die Haut zu wenig, wenn sie die schon beschriebenen Eigenschaften aufweist. Günstig ist zudem, wenn ein Produkt zur Hautpflege noch Vitamine wie A und E enthält. Beide gehören zu den Zutaten, wegen denen sich der Blick auf die Liste überhaupt lohnt.

Hautcremes und Lotionen sollten außerdem keinen oder nur einen geringen Gehalt an Paraffin aufweisen, weil dieses die Atmungsfunktion und Feuchtigkeitsregulierung deiner Haut unterdrückt. Denn es legt sich nach und nach als Film auf die Haut. Die Folge sind Austrocknung und Unreinheiten. Hat dein Hautpflegemittel neben den Vitaminen auch noch Hyaluronsäure, Collagen, Jojoba oder Sheabutter drin und nach Möglichkeit keine oder wenige Konservierungs- und künstliche Duftstoffe, dann hast du eines erwischt, mit dem deine Haut zurechtkommt.


Schönheit kommt von innen. Was will uns dieser philosophische Satz denn jetzt zu trockener Haut sagen?

Neben zahlreichen schon angedeuteten äußeren Einflüssen können auch falsche oder fehlende Stoffe, die du im täglichen Leben vornehmlich über die Nahrung aufnimmst, quasi von innen ungünstig auf deine Haut wirken. Relativ viel Alkohol zu trinken und/oder zu rauchen, führt unter anderem auch zu trockener Haut. Auch fehlende Vitamine aus der B-Gruppe tragen zu unschönem Zustand deiner Haut bei. Es ist also keinesfalls unwichtig, auch auf eine ausgewogene und gute Ernährung zu achten.

Unterstützen kannst du sie von innen mit einigen Sachen, die unter Nahrungsergänzung oder rezeptfreie Medikamente fallen. Von außen tut deiner Haut eine Creme mit Harnstoff (Urea) gut: Sie hält sie weich und löst raue Schüppchen. Ähnliche Wirkungen liefern ungesättigte Fettsäuren von außen und von innen. Ein Badezusatz mit Sojaöl legt einen feinen Fettfilm auf die Haut, der ihr das Spannen nimmt.

Salben, die Wirkstoffe aus Hamamelis, der Zaubernuss enthalten, helfen gegen viele Hautprobleme. Derartige Produkte finden Anwendung bei allgemein strapazierter Haut, nach Insektenstichen bis hin zu Hämorrhoidalleiden. Ähnlich gut tut deiner Haut eine Creme mit Mandelöl, die einzieht, ohne zu fetten. Dieser spielt eine große Rolle nicht nur für unser Allgemeinbefinden, sondern auch bei Hautproblemen. Schönheit kommt von innen. Und noch etwas: Deine Haut zeigt, wie es in dir innen aussieht. Arbeite also auch an einem gesunden Seelenleben.


Trockene Haut mag milde Wäsche und ein bisschen Geduld.

Weniger scharfe Reinigung, dafür eine Creme oder Butter, die einzieht: Damit kommst du am weitesten. Beides steht in der Körperpflege.

Du fragst dich, ob dein Duschgel deine Haut mehr fordert als nötig? Schick uns die Zutatenliste, wir schauen gemeinsam drüber. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Körperkultivierte zu trockener Haut am häufigsten.

Was sind die Ursachen für trockene Haut?

Meist ist es eine Mischung: kalte Luft, trockene Heizungsluft, zu heißes und zu häufiges Waschen und scharfe Reinigungsprodukte. Mit den Jahren produziert dein Körper zudem weniger Talg, wodurch der schützende Film dünner wird. Auch Sonnenbäder, manche Medikamente und diverse Kosmetika können die Haut aus dem Takt bringen. Steckt eine Erkrankung dahinter, gehört das in ärztliche Hände.


Welche Seife ist gut bei trockener Haut?

Eine milde, rückfettende Seife ohne aggressive Tenside. Sie soll sauber machen, ohne der Haut das letzte bisschen Fett zu nehmen. Flüssigseife ist dabei nicht automatisch schonender als ein festes Stück, entscheidend ist immer die Zusammensetzung. Wenn deine Haut nach dem Waschen spannt, war es das falsche Produkt, egal was vorne auf der Verpackung steht.


Wie pflege ich trockene Haut nach dem Waschen?

Tupf dich ab, statt dich trocken zu rubbeln, und creme dann auf die noch leicht feuchte Haut. So schließt die Pflege einen Teil der Feuchtigkeit gleich mit ein. Wähle etwas mit Fett und Feuchtigkeit, bei sehr trockener Haut darf es ruhig reichhaltig sein. Mach das nach jedem Duschen, nicht erst dann, wenn es schon juckt.


Warum wird die Haut im Winter trocken?

Weil Kälte draußen und Heizungsluft drinnen ihr zusetzen. Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Poren zusammen und der Talg verteilt sich schlechter, ungefähr wie kalte Butter auf dem Brot. Der schützende Film auf der Haut wird dadurch dünner, sie spannt, juckt und schuppt. Der ständige Wechsel zwischen warm und kalt macht es nicht besser.


Welche Inhaltsstoffe helfen bei trockener Winterhaut?

Achte auf Glycerin, Panthenol und Urea. Sie binden Feuchtigkeit in der Haut und unterstützen den Schutzfilm, der im Winter als Erstes leidet. Dazu darf die Pflege ruhig etwas reichhaltiger sein als im Sommer, gern mit pflegenden Ölen. Trag sie am besten direkt nach dem Duschen auf, dann kommt am meisten davon an.


Was kann ich sonst gegen trockene Haut tun?

Dusch nicht zu heiß und nicht zu lang, das wäscht den natürlichen Schutzfilm weg. Dreh die Heizung ein paar Grad herunter und lüfte regelmäßig, das nimmt der Raumluft die Trockenheit. Trink genug, damit auch von innen etwas ankommt. Und creme dich konsequent ein, gerade an Händen, Gesicht und Unterschenkeln, die es im Winter am härtesten trifft.


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