Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Moisturizer sind Salben, Cremes, Lotions oder Öle, die deiner Haut Feuchtigkeit spenden.
Es ist doch so: Schuppige, juckende und spannende Haut ist eine Qual. Und Mitesser, Aknepickel und unnatürlicher Glanz stehen ihr mitnichten gut. Ein Moisturizer pflegt sie. Damit der Blick in den Spiegel wieder Freude bereitet.
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So findest du den Moisturizer für deinen Hauttyp
- Moisturizer bringen der Haut mal mehr Feuchtigkeit, mal mehr Fett
- Der ölige Hauttyp. Du willst schon lange weniger Fett auf der Haut
- Der trockene Hauttyp. Nachcremen allein bringt hier wenig
- Der sensible Hauttyp. Er reagiert schnell auf Mittel, die er nicht mag
- Der normale Hauttyp und der Mischtyp. Ersterer ist zu beneiden
- Ein Moisturizer, der zu deinem Hauttyp passt, macht den Unterschied
- Das fragen uns Körperkultivierte zum Moisturizer am häufigsten
Der Fettanteil der Haut entscheidet viel. Er reguliert den Gehalt der Feuchtigkeit in deiner Haut und macht sie weich und ansehnlich. Zu viel davon jedoch lässt sie unnatürlich glänzen oder macht sie fleckig und bringt Unreinheiten wie Mitesser hervor. Aggressive Seifen oder Waschlotionen und eine übertriebene Anwendung, womöglich eine Kombination aus beidem, um den Fettgehalt der Haut zu verringern, können die Haut paradoxerweise schnell zu trocken machen.
Sie schreit dann nach einer großen Portion Feuchtigkeit. Weil alle möglichen Produkte alles Mögliche versprechen, ist es nicht leicht zu erkennen, welche etwas taugen. Unzählige Selbstversuche und wechselnde Mittel steigern deine Hautprobleme dann zusätzlich.
Ist trockene Haut dein Grundproblem, ist deine Lage eher umgekehrt als bisher beschrieben, aber nicht unbedingt minder schwierig. Trockene Haut, ob durch falsche Pflege selbst verschuldet oder erblich bedingt, lässt die Haut glanzlos, rissig und fahl aussehen. Sie juckt oder bildet sogar Schuppen. Sie braucht mehr Fett und Feuchtigkeit. Etliche Cremes haben dir ebenfalls nicht geholfen, um Fett und Wasserhaushalt auszugleichen und ein gutes Hautgefühl herzustellen?
So findest du den Moisturizer für deinen Hauttyp.
Moisturizer bringen der Haut mal mehr Feuchtigkeit, mal mehr Fett.
Sie retten deinen Tag als Öl, Lotion, Creme oder Salbe. Es gibt sie also in mehreren Darreichungsformen. Welche die richtige ist, sagt dir deine Haut sofort. Sie fühlt sich wohl, unangenehme Auffälligkeiten treten zurück. Umgekehrt reagiert sie mit unangenehmem Stechen, bleibt trocken oder sieht ölig aus, wenn deine Wahl nicht zu deinem Hauttyp passt.
Da du aber sicher ziemlich genau weißt, welche Haut du hast und welche Symptome bei dir auftreten, sollte es leicht sein, den richtigen Moisturizer schnell zu finden. Neben zu trockener und fettiger Haut gibt es auch noch Menschen mit sehr sensibler Haut, die extrem auf wechselnde Pflegemittel sowie alle möglichen Einflüsse reagieren. Sei es trockene Luft, die Klimaanlage im Büro oder die Heizungsluft. Die Moderne hat uns glücklicherweise viele gute Hautpflegemittel in Form von Moisturizern eingebracht, um alle möglichen Hauttypen trotzdem zu befrieden.
Der ölige Hauttyp. Du willst schon lange weniger Fett auf der Haut.
Schon allein, um sie nicht mehr so glänzen zu lassen, versuchtest du Produkte zu finden, die deiner Haut wenig zusätzliches Öl zuführen. Wenn du die Liste der Zutaten auf diversen Tuben und Töpfchen liest, findest du immer eine längere Aufführung aller möglichen Stoffe. Das ist auch bei Moisturizern so. Der Effekt, mit dem ein Hautpflegemittel nun im Besonderen auf einen bestimmten Hauttyp abgestimmt ist, liegt meist nur an einigen wenigen Stoffen dieser Liste.
Die meisten Bestandteile dienen einer grundlegenden Abstimmung, um der Haut die wichtigen Mittel zuzuführen und sie gleichzeitig keiner wichtigen natürlichen Stoffe zu berauben. Für den eher fettigen Hauttyp sind die wasserbasierten Rezepturen zielführend.
Diese Richtung von Moisturizern fühlt sich beim Auftragen nicht so ölig an, wie du es von ölbasierten Produkten kennst, und lässt deine Haut mit einem angenehmen und sanften Gefühl zurück. Es sind eher Gele und Lotions, denn Cremes und Salben. Ganz vorne stehen sollte Wasser, also Aqua. Gar nicht drauf oder ganz weit hinten stehen sollte Vaseline, Shea Butter, Öl oder Lanolin. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera oder Teebaumöl sind eine gute Wahl.
Die Liste der Inhaltsstoffe auf der Packung ist nach Gewicht geordnet. Was am meisten drin ist, steht vorn, nur Stoffe unter einem Prozent dürfen in beliebiger Reihenfolge folgen. Darum lohnt der Blick auf die ersten Plätze.
Teebaumöl allerdings nur in kleiner Menge. Unverdünnt oder hoch konzentriert kann es die Haut reizen und Allergien auslösen. In einer Gesichtscreme hält der Wissenschaftliche Ausschuss der EU (SCCS) laut Stiftung Warentest höchstens 0,1 Prozent für sicher.
Der trockene Hauttyp. Nachcremen allein bringt hier wenig.
Auch hier sind es wieder wenige Inhaltsstoffe, die den entscheidenden Vorteil in der Wirkung bisher verhindert haben oder ihn liefern können. Naheliegende Annahme, dass einige Sachen, die der fettige Hauttyp meiden sollte, für trockene Haut gerade gut sind. Zauberworte sind Shea Butter, Jojobaöl und Kokosöl. Trockene Haut freut sich über ihre Zufuhr und nachhaltige Wirkung.
Grundsätzlich liefern dir eher cremige als flüssige, gelige Moisturizer gute Ergebnisse, da sie einen höheren Fettgehalt haben als andere. Ist deine Haut extrem trocken, rissig und schuppig, solltest du zusätzlich auf Milchsäure, Urea, Lanolin, Hyaluron und Glycerin achten.
Diese Anteile binden Feuchtigkeit in der Haut und lassen umgehend ein Wohlgefühl entstehen. Du spürst deutlich, dass deine Haut mit den fehlenden Stoffen angereichert wird. Dies äußert sich auch daran, dass du nicht mehr ständig nachcremen musst, weil keine Wirkung eintrat.
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Der sensible Hauttyp. Er reagiert schnell auf Mittel, die er nicht mag.
Die Empfindlichkeit zeigt sich vor allem als Reaktion auf bestimmte Stoffe, die entsprechend vermieden werden sollten, was du aber auch erstmal wissen musst. Für sensible Haut ist Aloe Vera eine gute Wahl.
Alarmsignale sensibler Haut sind Rötungen, raue Stellen und Brennen. Für sensible Haut ist es gar nicht gut, wenn in einem fort mit wechselnden Produkten hantiert wird. Insbesondere reizende Inhaltsstoffe solltest du meiden. Das sind viele Duftstoffe, darunter auch solche in natürlichen ätherischen Ölen, wie Lavendel, Geraniol, Sandelholz, Eukalyptus oder Minze, Teebaumöl, Hamamelis, Ylang Ylang und zitrusartige Stoffe.
Hast du die Schwierigkeiten mit deiner Haut schon lange und nichts hat bisher geholfen, lass einen Hautarzt draufschauen. Hilfreich sind Niacinamid, Allantoin, Panthenol und Vitamin E. Sie pflegen die Haut, und sie fühlt sich weniger spröde an. Finde deinen reizarmen Moisturizer und bleib dabei, das dürfte deine Erlösung sein.
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Der normale Hauttyp und der Mischtyp. Ersterer ist zu beneiden.
Gehörst du zu den normalen Hauttypen, empfehlen wir dir dennoch einen leichten Moisturizer für normale Haut. Denn auch wenn du fast alles verträgst, kann deine Haut doch auch austrocknen und dankt dir für die Pflege mit Feuchtigkeit und leichten Fetten. Der Mischtyp heißt so, weil seine Haut an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich reagiert und aussieht. Typischerweise ist seine Haut auf Stirn, Nase und Kinn fettig und unrein, während sie auf den Wangen und um die Augen trocken und gerötet ist.
Wähl bei Mischhaut am besten zwei Moisturizer. Einen, der sich für fettige Haut eignet. Einen, der auf trockene Haut eingeht. Willst du die beiden Zonen nicht separat pflegen, dann wähl ein Produkt, das mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Ringelblume, Kamille, Holunder, Melisse, Malve oder Zaubernuss arbeitet. Sie pflegen die Haut.
Geh der Creme immer mit einer milden Waschlotion voraus, denn aggressive Seifen trocknen die Haut erst recht aus. Keine extremen Scheuerattacken bei fettiger Haut und keine Fettbombardements bei trockener Haut. Einen auf deinen Hauttyp abgestimmten Moisturizer, den du wohldosiert aufträgst, halten wir für ratsam.
Ein Moisturizer, der zu deinem Hauttyp passt, macht den Unterschied.
Trockene, fettige und Mischhaut wollen unterschiedliche Texturen, vom leichten Fluid bis zur satten Salbe. Welche davon sich für dich anfühlt wie gemacht, findest du am schnellsten mit einem Blick ins Sortiment an Pflegeprodukten.
Du weißt nicht, ob deine Haut eher eine leichte Lotion oder eine reichhaltige Creme mag? Beschreib uns, wie sie sich nach dem Waschen anfühlt, dann sortieren wir das ein. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Körperkultivierte zum Moisturizer am häufigsten.
Was macht ein Moisturizer?
Er spendet deiner Haut Feuchtigkeit und Fett. Es gibt ihn als Salbe, Creme, Lotion oder Öl, je nachdem, wie viel deine Haut braucht. Fehlt Fett, wird sie rissig, schuppig und fahl, ist zu viel davon da, glänzt sie und bekommt Mitesser. Welcher Moisturizer, hängt davon ab, was deiner Haut fehlt.
Welcher Moisturizer passt zu meinem Hauttyp?
Öliger Haut tut eine leichte, nicht fettende Textur gut, trockene Haut mag es reichhaltiger mit mehr Fett und Feuchtigkeit. Sensible Haut fährt am besten mit einer reizarmen Formel ohne viel Duft, normale Haut ist da unkompliziert. Bestimme also zuerst deinen Hauttyp, statt Produkte im Dauerwechsel durchzuprobieren. Ständiges Wechseln macht Hautprobleme oft eher schlimmer.
Brauchen auch Männer einen Moisturizer?
Ja. Männerhaut ist zwar dicker und fettreicher, aber auch sie spannt, schuppt oder glänzt, besonders nach der Rasur. Aggressive Seifen und zu häufiges Waschen bringen sie schnell aus dem Takt. Ein passender Moisturizer pflegt sie, ohne dass du dafür ein halbes Badezimmer voller Tiegel brauchst.
Wann trage ich den Moisturizer am besten auf?
Direkt nach dem Waschen, Duschen oder Rasieren, solange die Haut noch leicht feucht ist. Das raten die Hautärzte der American Academy of Dermatology. Tupf dich kurz ab und trag ihn gleich auf. Spannt die Haut später wieder, legst du nach.