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Red Kupferholzbart Robertson hat unseren Instagram Account gekapert.

Mike Seebauer |

Part #1: Über Leichtmatrosen, Freibeuter und andere Halunken.

Beim Klabautermann! Unser Tochterschiff, die Blackbeards Revenge, wurde letzte Nacht bei stürmischer See und meterhohem Wellengang gekapert. Unsere Leichtmatrosen an Bord des Dreimasters hatten mal wieder drei Segel zu viel im Wind, als der gefürchtete Freibeuter Red „Kupferholzbart“ Robertson die Gunst der Stunde nutzte und das Entermanöver über Backbord in Angriff nahm. Mit Grog im Blut und Abenteuerlust im Kopf war er am Tag zuvor aufgebrochen. Den Rosenheimer Heimathafen der Blackbeards hatte er fett mit seiner Tintenfeder auf der alten Pergamentkarte markiert.

Das Schiff der Blackbeards torkelte zwischen den Wellenwänden hin und her. Begleitet vom unheimlichen Gegröle des Donners, krachten die Blitze vom Himmel herab. Mit dem Säbel zwischen den Zähnen und seinem kupfer-gold schimmernden Bart vom Kinn bis fast zum Bauchnabel bewaffnet, stand er an der Reling und trotzte der peitschenden Gischt. Galionsfiguren gleich harrte er bis zum perfekten Moment aus, während seine Hand den Enterhaken fest umschlossen hielt. Als scheinbar die Donnersymphonie ihren Höhepunkt erreicht hatte, warf er den Haken und sprang im gleißenden Licht der übermächtigen Elementarentladung über die Reling ins Schwarz der Nacht.

Die Planken wankten enorm, als der mächtige Rotbart auf dem Deck zu stehen kam. Wie im Auge des Wirbelsturms herrschte ein Moment lang Ruhe, Andacht und Faszination. Beeindruckt von diesem Auftritt, jagte er der Crew einen gehörigen Schrecken ein. Der Moment der Stille war so schnell vorbei, wie er gekommen war: Die Trunkenbolde hatten so große Angst um ihre prächtigen Bärte, dass sie wie wild gewordene Landratten über das Deck fielen und in die Beiboote sprangen, in denen sie hinaus auf die tosende See getrieben wurden. Das Einzige, was nun noch durch den wilden Wind hallte, war das krächzende Arr! Argh! Arrrrrgh! des grausamen Halunken und das gellende Donnern der Sechspfünder, die das gelungene Manöver salutierten.


Fortsetzung folgt.

Doch was führt der alte Korsar im Sinn? Hast du eine Vermutung?

Wenn du wissen willst, wie es weitergeht, folg unserer „Blackbeards Revenge“ und schau dir an, auf welchen unschuldigen Hafen Red „Kupferholzbart“ Robertson es abgesehen hat.


Häufige Fragen.

Wer ist der Freibeuter, der unser Tochterschiff geentert hat?

Ein gefürchteter Rotbart mit dem Namen Red Kupferholzbart Robertson. Er brach mit Grog im Blut und Abenteuerlust im Kopf auf, hatte unseren Heimathafen fett auf seiner Pergamentkarte markiert und ging bei stürmischer See über Backbord zum Entermanöver über. Sein kupfergolden schimmernder Bart reicht vom Kinn fast bis zum Bauchnabel. Erfunden ist er natürlich trotzdem.

Warum erzählt ein Bartshop Piratengeschichten?

Weil Bart und Seefahrt einfach zusammengehören und weil es uns Spaß macht. Statt einer nüchternen Ankündigung bekommst du eine Szene mit Donner, Enterhaken und Leichtmatrosen, die panisch in die Beiboote springen. So etwas bleibt hängen, und genau darum geht es. Wenn dir das zu viel Seemannsgarn ist, verpasst du inhaltlich nichts Wichtiges.

Wie geht die Geschichte weiter?

Die Fortsetzung läuft auf dem gekaperten Kanal. Dort erfährst du, was der alte Korsar im Sinn führt und auf welchen unschuldigen Hafen er es als Nächstes abgesehen hat. Wenn du mitraten willst, überleg dir schon mal eine Vermutung und bleib dran. Am Ende von Teil eins steht schließlich nicht umsonst: Fortsetzung folgt.


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