Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Sieben Jahre Blackbeards, und die Sieben passt zu uns.
Die Zeit vergeht wie im Flug: wir werden sieben Jahre alt. Dass die Sieben eine Sonderstellung unter den Zahlen hat, ist kein Geheimnis, und sicherlich denkst du sofort an eine der vielen symbolischen Kombinationen: die sieben Todsünden, die sieben Zwerge, die sieben mit bloßem Auge erkennbaren Planeten, die sieben Leben einer Katze, die sieben höchsten Berggipfel, über sieben Brücken musst du gehen, sieben Jahre in Tibet und 007. Es gibt noch unendlich viel mehr, das mit der Sieben in Verbindung steht, wir belassen es erstmal dabei.
Für uns ist die Sieben dieses Jahr mit unserem ganz persönlichen Ereignis verknüpft, unserem Jahrestag. Jahrestage haben immer irgendwie die implementierte Aufgabe, sich sentimental damit zu beschäftigen, Bilanz zu ziehen, sich ein Urteil über die vergangene Zeit zu erlauben und ja, zurückzublicken.
- Im Anfang war der Bart, natürlich
- Gute Freunde sind das Salz in der Suppe
- Wir entwickeln, was wir selbst benutzen
- Das fragen uns Kunden zu Blackbeards am häufigsten
Taschentuch raus. Bereit?
Im Anfang war der Bart, natürlich.
Wie Blackbeards zu dem wurde, was es heute ist, nun ja, aller Anfang ist schwer. Ein simpler und dennoch attraktiver Blog waren wir, aus der Intention entstanden, der Bartpflege auf den Grund zu gehen. Wie pflege ich meinen Bart, was mache ich mit den Konturen, wie vermeide ich Spliss, wie pflege ich meine Haut darunter? Du weißt wahrscheinlich, wo das bis heute geendet ist: 100000 Wörter in bisher 160 Ratgebern zu Themen der Bartpflege, Rasur, Haarpflege und natürlich der Körperpflege.
Aus einem Blog wurde ein Bart als Logo.
Nach einiger Zeit der Blogerei war klar: wir brauchen ein Logo. Etwas, das in seiner ikonographischen Präsenz genau das erzählt, was wir tun. Wie ein Stoppschild dir sagt: „Stopp“. Oder wie du genau weißt, dass du Vorfahrt gewähren musst, wenn du ein rot-weißes Dreieck auf dem Kopf stehen siehst. Und wie du verdammt noch mal vom Gas gehst, wenn an beiden Enden einer Straße ein blau-weißes Schild mit spielenden Kindern steht.
Ähm, gut, das war ein bisschen hart, zurück zum Thema, unser Logo. Ein Bart. Gepflegte Oberlippe, leicht geschwungen, begleitet von einem zackigen und in seiner Planimetrie trotzdem flauschigen Vollbart. Beherzt von Lebensfreuden umschließen sie eine schmunzelnde Lippe. Bis wir genau dieses Design hatten, gingen einige Tage ins Land und einige Biere fanden den Weg zu unseren Lippen. Wenn wir jetzt fragen, worum es geht, wenn du das Logo siehst, weißt du dann, was wir meinen?
Rosenheim ist unsere Perle in Oberbayern.
Perfekt, ging es doch gerade um rot-weiße Dreiecke und blau-weiße Schilder, und zack, im nächsten Moment befinden wir uns wo? Ja, im Inntal. Exponiert gelegen und ausgeschliffen vom Eiszeitgletscher, idyllisch gebettet zwischen Bergen, Seen und saftigen Wiesen.
Ein Ort, der in seiner Mannigfaltigkeit kaum zu beschreiben ist und jedes weitere Wort über seine Schönheit, eigentlich seine Aura, nur beleidigt. Erleben musst du diese Aura, die felsigen Gipfel berühren, die kalten Bergseen am ganzen Körper spüren, dich in den grünen Wiesen zur Ruhe betten und die kulturelle Vielfalt, zärtliche Gastfreundschaft und den lebensfrohen Grant der Menschen aufsaugen.
Also: weiß-blau für Bayern und rot-weiß für Rosenheim, und wir, naja, wir sind schwarz. Kein Zufall ist es, dass Blackbeards hier geboren wurde und dass wir immer noch hier sind und niemals weggehen werden. Hier haben wir Platz zum Denken, zum Herumspinnen und die Freiheit, das zu tun, was wir am besten können: herumtüfteln, experimentieren, stetig das Beste herausholen und unsere Erfahrung Tag für Tag weiter ausbauen.
Gute Freunde sind das Salz in der Suppe.
Gute Freunde sind das Salz in der Suppe, die Kohlensäure im Bier, der süße Senf zur Weißwurscht und der Käse auf der Pizza, also das, was Zufriedenheit ausmacht. Ihr seid füreinander da, wenn ihr euch braucht, ihr tauscht euch aus, teilt die gleichen Sorgen und versucht die gleichen Probleme zu lösen. Ihr helft euch, wo ihr könnt.
Viele Menschen haben wir über die Jahre hinweg kennengelernt, und viele Bekanntschaften oder Geschäftsbeziehungen wurden zu Freunden, zu Wegbegleitern und Compagnons, mit denen wir viel Spaß haben, meistens. Wir können nicht alle dieser Menschen nennen, dann würden wir wahrscheinlich in sieben Jahren noch hier sitzen. Deshalb machen wir das, wie bei jeder guten Rede, stellvertretend.
Diesen Bartpflegemachern sagen wir stellvertretend danke.
Beyer's Oil. Monsieur Beyer, jetzt musst du dran glauben. Der Bartölbrauer aus dem schönen Chiemgau, da wo auch dein herrliches Bartöl, dein samtig weicher Bartbalsam und dein erfrischendes Shampoo ihren Ursprung haben. Du bist, ähm, sehr nett. Verlierst gerne Wetten gegen uns, bist eine Rampensau, weil du es einfach kannst und ohne dich zu verstellen, und hast ein großes Herz. Wir mochten dich von Anfang an, und jetzt haben wir dich sogar lieb. Das passiert nicht allzu oft. Also, auf die nächsten sieben Jahre, und vergiss deinen letzten Wetteinsatz nicht: Wettschulden sind Ehrenschulden.
Stenz. Florian, du Urgestein aus Bavaria’s dirty South. Deine Bartpflegezöglinge mögen wir seit der ersten Minute und dich mit ihnen. Tüfteln kannst du, und bis du endlich zufrieden warst mit deiner ersten Kollektion, sind einige Monate ins Land gezogen. Wir haben großen Respekt vor dir, das wollen wir hier auch noch in aller Deutlichkeit sagen. Deine Bartpflege Hiagst ist nicht nur Öl und Balsam für den Rauschebart, sie ist Herzblut, Liebe und Leidenschaft, und das merkst du. Deshalb überzeugst du die Bärte dieser Welt, und wir mögen dich, weil du ein großartiger Mensch bist.
GØLD's. Ja, aus Offenbach kommen sie, und für Aufsehen haben sie spätestens bei der Höhle der Löwen gesorgt, ganz genau: Martin und Martin von Goelds. Burschen, mit massiv habt ihr eure Bartpflege betitelt, und massiv gerne haben wir euch. Danke, dass wir, egal wann wir uns sehen, Stunden und Tage erleben dürfen, die wir nicht vergessen. Mit euch lässt sich verdammt gut Zeit verbringen, und lasst euch gesagt sein, eure Arbeit macht ihr hervorragend. Also, danke für die Zeit mit euch und auf viele weitere Nächte.
Bartpracht. Joav, oder sagen wir besser Mr. Bartpracht. Würzburg ist schön, nette Altstadt, romantische Weinberge, lieblicher Fluss, schicke Residenz und eine ganz passable Festung. Du könntest meinen, das wäre der beste Ort, um ein wahrlich großes Bartpflegeimperium aufzubauen. Joav, du bist ja selbst seit Jahren passionierter Bartträger, und das ist wahrscheinlich auch eines der Geheimnisse, wenn es darum geht, Produkte zu entwickeln, die wir Bartträger gerne in unsere Bärte lassen. Danke, dass wir uns kennen.
Meißner Tremonia. Thomas und Michael, zusammen sind sie Meißner Tremonia, und was sie tun, das tun sie mit viel Leidenschaft für handgerührte Seifen und Rasieröle und, was das Wichtigste ist, mit einem unschlagbaren Gespür für Nachhaltigkeit. Mit euch haben wir unsere neue Premiumkollektion realisiert, und ihr hattet viel Geduld mit uns nach all dem Testen, Mischen, Riechen und wieder Verändern. Und jetzt haben wir Bartpflege, die genau unseren Vorstellungen entspricht. Danke Männer. Es wird weitergehen.
Und diesen beiden Handwerkern danken wir genauso.
Salon Otto. Lieber Florian vom Salon Otto in Kiefersfelden, danke, dass du uns die Bärte und das Kopfhaar immer auf Vordermann bringst und uns gut zuredest, wenn wir mal Frisurproblemchen haben und nicht mehr weiterwissen. Und danke, dass dein kleiner türkiser Kühlschrank immer prallgefüllt ist, wenn wir uns mal wieder nach deiner Arbeitszeit anmelden und dir mit neuen Produkten auf die Nerven gehen, von denen wir deine geschätzte Meinung haben wollen. Merce und ein herzliches vergelts Gott an die Grenze zu Tirol.
Frank in Solingen. Lieber Frank, du bist unser heimlicher Kontakt in der Messerhauptstadt Solingen, und mit dir haben wir unseren pechschwarzen Blackbeards Rasierhobel, das Wechselklingenmesser und die Barber Edition gemacht. Qualität und Verarbeitung stehen bei dir oben auf der Agenda, das ist uns das Liebste. Du bist ein Held, wenn es darum geht, zu organisieren und Lösungen zu finden, und dafür sind wir dir sehr dankbar. Und was dieses Jahr noch kommt, daran hast du einen großen Anteil. Danke Frank, wir haben die Ehre.
Wir entwickeln, was wir selbst benutzen.
Eigentlich komplett überflüssig und fast schon schwachsinnig, dass wir das hier überhaupt erwähnen, weil du es ja eh schon weißt, aber ja, wir entwickeln Produkte. Neben Caps und T-Shirts mit dem schwarzen Blackbeards Bart haben wir auch Rasiermesser, Rasierhobel und natürlich Bartpflege.
Rasiermesser, Rasierhobel und Bartpflege tragen unseren schwarzen Bart.
Rasiermesser Queen Anne’s Revenge. 5/8 Zoll, Hohlschliff und Rundkopf, African Blackwood oder Kunststoff Heft. Unser erstes Messer, auf der Klinge durchbricht in wilder Fahrt das Schiff von Blackbeard die Wellen. Aus diesem Projekt haben wir viel gelernt, am meisten lernst du dabei aus deinen Fehlern, wie überall im Leben. Wir sind unheimlich kritisch mit uns selbst, Perfektion treibt uns an, das kann auch manchmal zum Problem werden, in diesem Fall kommt uns die Erfahrung dieses Jahr zugute.
Blackbeards Rasierhobel. Ein schickes schwarzes Teil, das neben Coco Chanel sicherlich eine gute Figur gemacht hätte. „Form follows function“, das gilt auch bei der Nassrasur mit dem klassischen Rasierhobel, den wir zusammen mit RMK Solingen gemacht haben und der unserer Meinung nach in seiner schlichten Eleganz fast zu schön ist, um ihn nur zum Rasieren aus dem Badezimmerschrank zu holen.
Blackbeards Bartpflege und Rasur. Unser erstes Bartöl, das kleine Schwarze mit dem verlockend-schelmischen Duft nach Vanille und leicht frisch akzentuierter Bergamotte. Das erste Bartöl, das wir hatten, und wir waren so stolz darauf. Die Bartpomade für alle möglichen Stylingproblemchen, die uns Bartträgern Tag ein, Tag aus über den Weg laufen. Schließlich das Bartshampoo, das den Bart wäscht, ohne ihn zu entfetten, und Reste von Pomade und Wichse gleich mit rausnimmt.
Und jetzt? Wir haben weitergemacht, unser Sortiment erweitert, und bei einem Punkt kannst du dir absolut sicher sein: wir haben noch viel mehr vor.
Wir sind Bartträger und schreiben für Bartträger.
Über die Jahre haben wir eine Menge zusammengetragen, zu Bartpflege, Rasur, Körperpflege und Haarpflege, und nichts davon steht im Regal, ohne dass es einer von uns selbst benutzt hat. Das macht uns Spaß, weil uns diese Themen einfach am Herzen liegen. Alle Ratgeber findest du gesammelt in unserem Logbuch.
Wenn du mal nicht weiter weißt oder Fragen zu einzelnen Produkten hast, Anregungen brauchst oder einfach mal nett mit uns über Wechselklingenmesser oder Rasierklingen philosophieren möchtest, dann kannst du das jederzeit gerne tun. Schreib uns auch, seit wie vielen Jahren dich dein Bart und Blackbeards schon begleiten. Wir freuen uns auf deine E-Mail, deine Nachricht im Chat oder wenn du einfach vorbeikommst. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Kunden zu Blackbeards am häufigsten.
Wie hat Blackbeards eigentlich angefangen?
Als schlichter Blog. Am Anfang stand der Bart und die Frage, wie du ihn pflegst, Konturen ziehst, Spliss vermeidest und die Haut darunter versorgst. Aus diesem Nachforschen wurde nach und nach mehr, bis daraus ein ganzer Laden gewachsen ist. Der Ursprung war also Neugier und kein grosser Geschaeftsplan.
Wie viele Ratgeber sind in den sieben Jahren entstanden?
Bislang rund 160 Stueck mit zusammen etwa 100000 Woertern. Sie decken Bartpflege, Rasur, Haarpflege und Koerperpflege ab, also so ziemlich alles, was im Bad eine Rolle spielt. Wenn du eine bestimmte Frage hast, findest du dort mit hoher Wahrscheinlichkeit schon eine ausfuehrliche Antwort. Gewachsen ist das ueber Jahre, Text fuer Text.
Was steckt hinter dem Logo mit dem Bart?
Es soll auf einen Blick erzaehlen, worum es hier geht. Aehnlich wie ein Verkehrsschild sofort klarmacht, was Sache ist, steht der gepflegte Vollbart mit der schmunzelnden Lippe fuer die ganze Haltung dahinter. Bis dieses Design stand, gingen einige Tage ins Land und einige Biere den Weg zu den Lippen. Heute erkennst du es sofort wieder.
Worum geht es in diesem Text eigentlich?
Um den Moment, in dem aus einem Gedanken eine Tat wird. Ziele fangen als Traeume an und werden erst dann zu Plaenen, wenn du sie ernst genug nimmst, um loszugehen. Denken ist einfach, heisst es dort, handeln dagegen schwierig. Genau an dieser Stelle beginnt der beschriebene Aufbruch.
Wie finde ich heraus, was ich will?
Indem du dir Zeit fuer die ehrliche Frage nimmst. Im Text stellt sich der Erzaehler vor den Spiegel, sieht sich an, forscht nach innen und denkt nach, bevor er losgeht. Irgendwann hoert das Denken auf und das Handeln faengt an. Erfolg beginnt dort mit der Reinheit der Absicht, nicht mit dem lautesten Plan.
Was hilft, wenn ich beim Umsetzen immer wieder scheitere?
Weitermachen, so schlicht das klingt. Der Text beschreibt es als immer wieder aufstehen und immer wieder von vorn beginnen, egal wie schmerzhaft das Vergangene war. Ob Koerper, Handwerk oder Bogenschiessen, ueberall steckt dieselbe Wiederholung dahinter. Der Widerstand ist dabei kein Hindernis, sondern der Test deiner Staerke.
Darf ich meinen Bart föhnen und wie heiß darf es sein?
Föhnen ist erlaubt, wenn du es mit der Hitze nicht übertreibst. Gerade bei störrischem Barthaar hilft warme Luft beim In-Form-Bringen, vor allem zusammen mit Öl und Pomade. Zu heiß eingestellt trocknest du Haar und Haut darunter aber unnötig aus. Geh also lieber eine Stufe runter und nimm dir dafür etwas mehr Zeit.
Rasierhobel oder Rasiermesser für die Glatze, was nehme ich?
Für die meisten ist der Hobel die vernünftige Wahl. Er ist sicher genug für den Kopf und verzeiht kleine Unsicherheiten. Mit dem Rasiermesser wird dein Haupt noch glatter, das erfordert allerdings Übung und eine ruhige Hand. Am sichersten unterwegs bist du mit einem Systemrasierer, dafür fällt das Ergebnis weniger gründlich aus.
Testen die Leute aus dem Shop die Produkte selbst?
Ja, im Team tragen alle Bart. Sie sind taeglich mit dessen Pflege und den kleinen Problemchen konfrontiert, mit denen du dich nun mal herumschlagen musst. Genau deshalb faellt schnell auf, was im Alltag taugt und was nicht. Was nicht ueberzeugt, kommt gar nicht erst ins Regal.