Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
How to: Die perfekte Rasur. Was es für dich zu beachten gilt.
Es reicht nicht aus, in gute Nassrasierer zu investieren, wenn einige Grundregeln der Nassrasur nur halbherzig befolgt werden. Bist du oberflächlich bei der Sache, wird deine Gesichtshaut es dir mit Irritationen und unvorteilhaftem Aussehen heimzahlen.
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So gehst du bei deiner Nassrasur Schritt für Schritt vor
- Deine Rasur beginnt damit, dass du die Haut auf den Schnitt einstimmst
- Dann schlägst du den Schaum aus Rasierseife oder Rasiercreme
- Bei der Rasur selbst beachtest du ein paar technische Grundregeln
- Nach der Rasur beäugst du dein Gesicht bei hellem Licht und wäschst nach
- Den krönenden Abschluss deiner Nassrasur bildet dein After Shave
- Wir helfen dir mit Tipps, rasieren können wir dich leider nicht
- Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zur perfekten Nassrasur am häufigsten
Sei von Beginn an aufmerksam. Beachte die einfachen Grundprinzipien einer sauberen Nassrasur, damit das Ergebnis sich sehen lassen kann und sich stets auch gut anfühlt. Dabei ist es zweitrangig, ob du dich mit einem Rasiermesser, einem Rasierhobel oder einem Systemrasierer rasierst.
Denn immer sind es scharfe Klingen aus Metall, die da über deine Haut gezogen werden und Tag für Tag die Bartstoppeln abnehmen. Der Haut ist es einerlei, welchen Rasierer du dafür nimmst. Sie wird es immer als Verletzung registrieren und entsprechende Reaktionen aufweisen. Damit diese so gering wie nur irgend möglich ausfallen, sorg für sie und dafür, dass deine Rasur so schonend geschieht, wie es geht.
Selbstredend können Rasierinstrumente nur von Vorteil sein. Wenn sie in deiner Hand aber nicht die richtige Führung haben, werden sie dir wenig helfen. Schenk dir selbst schon zu Beginn des Tages den wenigen Minuten, die deine Rasur dauert, volle Aufmerksamkeit.
Bring dir schon am Morgen ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegen, anstatt die Rasur nur als bloßes Entfernen von unerwünschten Haarauswüchsen anzusehen. Begreif die allmorgendliche Nassrasur als Pflegeideologie, die auch einen kulturellen Status widerspiegelt. Dies erzeugt auch eine Geisteshaltung, die automatisch ein wohliges Gefühl erzeugt, mit dem du jedem neuen beginnenden Tag entgegentrittst.
So gehst du bei deiner Nassrasur Schritt für Schritt vor.
Deine Rasur beginnt damit, dass du die Haut auf den Schnitt einstimmst.
Zuallererst solltest du dein Gesicht kurz, aber gründlich mit warmem Wasser und einer guten Seife oder einer Waschlotion reinigen. Kaltes Wasser macht dich zwar wacher, falls du noch etwas in der Halbdämmerung bist, aber warmes Wasser schmeichelt deiner Haut und lässt die Barthaare weicher werden.
Rückstände von Hautpflegemitteln, die täglich anfallenden Hautschuppen und angetrockneter Schweiß sind damit entfernt. Je nach Art der Nassrasur, aber besonders wenn du Hobel- oder Messerrasierer bist, erwärmst du dein Gesicht nach dem Abspülen mit einem sehr warmen oder heißen Handtuch. Heißes Wasser drüber und auswringen.
Du legst es dir fest aufs Gesicht oder drückst es wenige Minuten leicht an. Jetzt sollten die Haare und Stoppeln weich sein.
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Dann schlägst du den Schaum aus Rasierseife oder Rasiercreme.
Du benötigst dafür eine kleine Schale oder einen Mug, die/den du kurz mit heißem Wasser ausspülst und somit anwärmst. Leg deine Rasierseife hinein, feuchte deinen Rasierpinsel mit sehr warmem Wasser an und rühr auf der Seife deinen Schaum an, bis er sahnig ist. Schaum aus Rasiercreme erzeugst du, indem du einen Strang von etwa drei Zentimetern in den Mug gibst und mit dem gut feuchten Rasierpinsel rührst, bis die sahnige Konsistenz erreicht ist. Den Schaum trägst du nun auf dein Gesicht auf und verteilst ihn mit dem Rasierpinsel schön gleichmäßig und intensiv.
Wichtig ist, ihn zwei bis drei Minuten einwirken zu lassen, was die Stoppeln nochmal weicher macht. Alternativ kannst du auch Rasieröl verwenden. Du verteilst es gleichmäßig auf der leicht feuchten Haut, auch das Öl braucht eine kurze Einwirkzeit. Der Vorteil von Rasieröl liegt darin, dass du immer siehst, wo und was du rasierst. Das hilft bei einer sauberen Konturenrasur.
Bei der Rasur selbst beachtest du ein paar technische Grundregeln.
Du rasierst zuerst mit dem Strich, also der Wuchsrichtung der Barthaare. Danach ziehst du den Rasierer einmal gegen den Strich, damit wird es gründlicher. Aber auch die Gefahr von Hautirritationen steigt beträchtlich. Spann deine Gesichtshaut dabei mit der Hand oder zieh drollige Grimassen. Dadurch richtest du die Barthaare auf und sie werden besser geschnitten.
Achte auf den richtigen Winkel der Klinge zur Haut, er sollte etwa 30° betragen. Ist er falsch, schneidest du dich und es blutet, oder aber die Klingen rupfen eher, als dass sie schneiden. Diese Gefahr besteht auch, wenn du Druck auf den Rasierer ausübst. Vermeid dies also. Schnitte können dann sogar mit dem Systemrasierer geschehen.
Mit ihm brauchst du nicht auf den Schneidewinkel zu achten, er wird bei Systemrasierern automatisch hergestellt. Säubere nach jedem Zug die Schneide mit warmem Wasser. Dazu Hobel oder Systemrasierer schräg unter laufendes Wasser halten oder in einer Schüssel ausspülen. Warmes Wasser wärmt auch das Metall der Rasierklinge an.
Es spült auch die abgeschnittenen Haare besser aus dem Seifenspalt heraus, so du einen Hobel oder Systemrasierer benutzt. Alle Mühe ist aber vergeblich, wenn die Klinge zu stumpf ist. Am Systemrasierer erkennst du es an dem ausgeblichenen Lubrikationsstreifen. Bei Rasierhobel und Rasiermesser fühlst du, wenn es rupft. Also, immer scharfe Klingen nehmen.
Nach der Rasur beäugst du dein Gesicht bei hellem Licht und wäschst nach.
Fühl mit der Handfläche, ob auch tatsächlich alle unerwünschten Stoppeln abgenommen wurden. Es erzeugt nämlich nur Irritationen auf deiner Haut, wenn du sie nach dem After Shave noch einmal mit einer Klinge reizen musst. Bist du zufrieden und ist alles, wie es soll, spül dein Gesicht mit kaltem Wasser ab. Das erfrischt.
Bakterien und Keime sind übrigens gerne in mehrmals benutzten und feuchten Handtüchern. Nimm deshalb am besten eines, das nur für das Trocknen nach dem Rasieren da ist. Achte darauf, dass es stets sauber und eben trocken ist.
Am besten wäre es, jeden Tag ein kleines frisches zu nehmen. Die Gesichtshaut nur trocken tupfen. Reiben und rubbeln würde die Haut erneut irritieren. Selbstverständlich reinigst du auch deinen Rasierer noch genauso vorbildlich wie dein Gesicht.
Den krönenden Abschluss deiner Nassrasur bildet dein After Shave.
Hier hast du einige Möglichkeiten zur Wahl, die zum Teil von deinen Vorlieben abhängen oder davon, was deine Haut verträgt und was nicht. Klassisches Rasierwasser enthält Alkohol, was beim Auftragen ein leichtes Brennen erzeugt. Er kühlt die Haut und sorgt für ein belebtes Hautgefühl. Gar mancher Mann liebt dieses Gefühl, einige vertragen es aber nicht.
Für empfindliche Haut ist ein After Shave Balsam oder eine After Shave Lotion die bessere Wahl. Beide spenden der Haut Feuchtigkeit und Fett, machen sie geschmeidig und hinterlassen ebenso ihren eigenen Duft. Besonders gut erledigt diese Aufgaben ein After Shave Tonic.
Hast du dich trotz aller Vorsicht dennoch geschnitten, nimm einen Alaunstein oder einen Alaunstift. Leicht anfeuchten, aufdrücken, kurzes Brennen. Das solltest du vor dem Auftragen des After Shaves machen. Empfehlenswert ist auch ein After Shave Moisturizer, den du abschließend anstatt einer After Shave Creme auftragen kannst.
In jedem Fall sollte dein Gesicht mit feuchtigkeitsspendender Creme oder Moisturizer in den Tag entlassen werden. Sie spenden deiner Haut Feuchtigkeit, machen sie geschmeidig, und es gibt sie für alle Hauttypen.
Wir helfen dir mit Tipps, rasieren können wir dich leider nicht.
Nachdem du dir einen guten Nassrasierer zugelegt hast, solltest du lernen, ihn richtig zu führen. Mach die Inhalte der fünf Punkte zu den goldenen Regeln deiner täglichen Nassrasur. Damit tust du dir und deiner Haut den größten Gefallen. Eine warme Wäsche und guter Rasierschaum lassen Bartstoppeln weich werden und legen einen Schutzfilm auf die Haut. Der Schnitt geht danach umso besser.
Nach der Reinigung der Haut und des Rasierers zündet die letzte Pflegestufe in Form von Rasierwasser, After Shave Balsam, Lotion, Tonic sowie Creme oder Moisturizer. Eines davon wird dich samtweich machen und gut riechen lassen. Rasierer und Pflegemittel für deine Nassrasur findest du im Onlineshop von Blackbeards. Warmes Wasser und guter Rasierschaum bereiten deine Haut auf die Klinge vor. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zur perfekten Nassrasur am häufigsten.
Wie gelingt die perfekte Nassrasur?
Mit Aufmerksamkeit statt Eile und immer nach demselben Muster: Pre Shave, Rasur, After Shave. Reinig dein Gesicht mit warmem Wasser und einer milden Seife, damit die Barthaare weich werden. Schlag dir dann Schaum aus Rasierseife oder Rasiercreme auf, trag ihn mit dem Pinsel auf und arbeite mit einer scharfen Klinge in ruhigen Zügen, zunächst mit der Wuchsrichtung. Danach wäschst du noch einmal nach und gibst der Haut ein After Shave, das sie pflegt.
Reicht gutes Werkzeug für eine perfekte Rasur?
Nein. Rasierer sind ein Vorteil, aber ohne die richtige Führung helfen sie dir wenig. Deiner Haut ist es ziemlich egal, welches Werkzeug du nimmst, sie registriert jeden Zug als Verletzung und reagiert entsprechend. Deshalb entscheiden Vorbereitung, ruhige Technik und Nachpflege mindestens genauso stark über das Ergebnis wie der Preis deines Rasierers.
Wie vermeide ich Rasurbrand?
Indem du deiner Haut die Arbeit so leicht wie möglich machst. Warmes Wasser und guter Schaum weichen die Stoppeln auf, eine scharfe Klinge schneidet dann ganz ohne Druck. Setz den ersten Zug in Wuchsrichtung und geh lieber zweimal sanft über eine Stelle als einmal grob. Zum Abschluss wäschst du das Gesicht noch einmal und gönnst ihm ein pflegendes After Shave.
Wie oft sollte ich die Klinge wechseln?
Spätestens nach zehn Rasuren, diesen Richtwert nennt die Apotheken Umschau für die Nassrasur. Rupft die Klinge schon vorher, ist sie früher fällig. Am Systemrasierer zeigt es dir zudem der ausgeblichene Gleitstreifen.
Muss ich gegen den Strich rasieren?
Nein. Der erste Zug geht immer mit dem Strich, ein Zug dagegen macht die Rasur gründlicher, reizt die Haut aber auch stärker. Hast du empfindliche Haut, bleib beim Strich, so rät es auch die Apotheken Umschau.