Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Schlage warmen, sahnigen Schaum aus Rasierseife oder Rasiercreme.
Zwei Dinge sind sich immer irgendwie ähnlich. Erst das dritte autorisiert den Vergleich. Dieses Zitat des Schweizer Aphoristikers Walter Fürst passt zu unserem Thema. Wir vergleichen Rasierseife mit Rasiercreme und brauchen dazu Dosenschaum.
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Aus was ist der beste Rasierschaum?
- Rasierseife. Traditioneller Schaum, ein Traum, der nicht zerplatzt
- Rasierseife. So schlägst du Rasierschaum aus ihr
- Rasiercreme. Moderner Rasierschaum. Auch „schaumhaft“
- Rasiercreme. Mach so Schaum draus. Oder schlage nicht
- Egal, wie oder was du schlägst, es ist besser als zu drücken. Auf den Dosen-Rasierschaum nämlich
- Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zum Unterschied zwischen Rasierseife und Rasiercreme am häufigsten
Wir können dir nicht sagen, was besser ist. Denn die Maßstäbe in deinem eigenen Leben setzt du alleine. Wir können dir nur Wissen anbieten, mit dem du dann bei deiner Rasur arbeiten kannst. Der Vergleich von Rasierseife und Rasiercreme kann schnell mal hinken. Wir können nicht sagen, nimm Seife, denn sie ist besser als Creme. Was wir unter Vorbehalt behaupten können, ist, dass beide besser sind als Dosenschaum. Ein Duell zwischen Seife und Creme ist unserer Meinung nach fehl am Platz.
Ein Duell zwischen selbst geschlagenem Rasierschaum und Schaum auf Knopfdruck könnten wir uns eher vorstellen, und dass Dosenschaum dabei meist verliert. Doch da alles im Leben eine Sache der persönlichen Betrachtung und Handhabung ist, kann selbst Dosenschaum für dich das Vorbereitungsmittel der Wahl sein. Deshalb konzentrieren wir uns auf Fakten und versuchen möglichst viel Wissen zu vermitteln, zu dem du dir dann im Praxistest deine eigene Meinung bildest.
Beste Produkte bringen nicht ihr volles Potential, wenn du ungeduldig bist oder mit der Technik auf Kriegsfuß stehst. Dann bist du mit Dosenschaum und Systemrasierer wahrscheinlich zunächst persönlich glücklicher. Auch wenn der Verfechter der Langsamkeit und kultig zeremoniellen Nassrasur seinen Schaum aus Rasierseife mit einem Rasierpinsel schlägt und mit einem Rasiermesser arbeitet. Du setzt deine Maßstäbe. Aber folgendes Wissen kann nicht schaden und vielleicht anstoßen.
Aus was ist der beste Rasierschaum?
Rasierseife. Traditioneller Schaum, ein Traum, der nicht zerplatzt.
Rasierseife ist eine spezielle Seife für die Nassrasur, auch wenn manche meinen, normale Körperseife würde es ebenso tun. Es ist keine gute Idee, dauerhaft eine solche zu verwenden. Rasierschaum braucht langes Standvermögen. Er muss bis zum Beginn der Rasur drei Minuten durchhalten, um deine Barthaare anständig zu erwärmen und für die Klinge aufzuweichen. Er muss deine Haut warm und weich halten, damit die Stoppeln heraustreten und nahe an der Haut geschnitten werden können.
Er muss dafür sorgen, dass ein schützender Film auf der Haut zu liegen kommt, damit die Klinge darüber gleitet, und deiner Haut dabei Feuchtigkeit und Fett zurücklegen. Eine Rasierseife muss deshalb ganz anders schäumen. Du brauchst keine verpuffenden Seifenblasen. Du brauchst dichten, feinporigen und cremigen Schaum mit einer Konsistenz etwa wie Schlagsahne oder Eischnee. Für derartigen Schaum sorgt ein Rohstoff namens Stearinsäure, auch deklariert als Stearic Acid oder Stearate. In Rasierseife sollte sie üppig vorhanden sein, also in der Inhaltsangabe weit vorne stehen. Hochkarätige Rasierseifen haben zu Recht ihren Preis.
Denn sie werden schonend bei niedrigen Temperaturen handgesiedet, um die wirkenden Inhaltsstoffe aus natürlichen pflanzlichen Ölen und Fetten zu erhalten, und sie enthalten keine chemischen Zusätze. Es gibt viele unterschiedliche Rezepturen, so dass du sie deinem Hauttyp und Duftwunsch entsprechend auswählen kannst. Rasierseife arbeitet alkalisch, also mit einem höheren pH Wert, als ihn deine Haut hat. Runde deine Rasur deshalb immer mit einem neutralisierenden After Shave ab.
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Rasierseife. So schlägst du Rasierschaum aus ihr.
Rasierseife ist sehr ergiebig. Je nach Größe des guten Stücks kannst du bestimmt drei bis sechs Monate Rasierschaum aus ihr machen. Umgerechnet wären das viele Umwelt und Geldbörse belastende Dosen. Das Schaumschlagen kann anfangs eine kleine Herausforderung sein, wird dir aber bald Spaß machen. Stil wäre der Rasierseife gegenüber angemessen. Lege dir einen würdigen Rasierpinsel zu und zwei gefällige Porzellanschalen für Pinsel und Seife.
Dachshaarpinsel sind klasse, aber auch die vegane Variante mit Pinselhaaren aus Tampico Fibre schlägt wunderbaren Schaum. Damit er was wird, sollten Rasierseife und Pinselhaare weich sein. Lege Pinsel und Seife deshalb in jeweils eine Schale und übergieße beide mit heißem Wasser. Gib ihnen einige Minuten Zeit zum Aufweichen. Neuerdings gibt es Rasierseife übrigens schon in schönen Schalen verpackt.
Sind Pinselhaare und Seife weich, nimmst du den Pinsel, schüttelst ihn aus und trägst Seife ab, indem du ihn sanft auf ihr kreisen lässt. Daraus machst du dann Schaum in der entleerten Pinselschale, wo du den Pinsel abwechselnd locker aus dem Handgelenk kreisend und gerade schlagend bewegst.
Übung macht den Meister. Spiele etwas mit Druck, Geschwindigkeit und experimentiere mit der Wassermenge. Beginne mit der abgetragenen Seife und dem feuchten Pinsel. Ist der Schaum zu fest, tröpfelst du Wasser hinzu und rührst weiter. Ist er zu dünnflüssig, legst du etwas Seife nach und rührst weiter. Und dann nix wie ab damit auf die Stoppeln. Genieße die Einwirkzeit von etwa zwei, drei Minuten. Und wenn du mehr darüber erfahren willst, hier ein Ratgeber, wie du Rasierschaum mithilfe eines Rasierpinsels schlägst.
Rasiercreme. Moderner Rasierschaum. Auch „schaumhaft“.
Rasierseifen-Schaum ist zwar unter Hardcore Nassrasierern die erste Wahl, doch wer nicht immer Zeit für ein längeres kultiges Ritual hat, kann ruhigen Gewissens Rasiercreme nehmen. Oder seit kurzem die etwas festere Alternative namens Rasierpaste. In Rasiercreme oder Rasierpaste ist mehr Wasser und Feuchthaltemittel, so dass sie nicht fest wird, und du sie schneller und leichter aufschlagen kannst.
Rasiercremes gibt es in vielen Qualitäten. Wir empfehlen möglichst natürliche Rezepturen, die ohne gängige synthetische Sachen wie Parabene, Silikone, Polyethylenglykole und so weiter auskommen. Rasiercreme kann genau wie Rasierseife auf deinen Hauttyp abgestimmt sein. Schau also, ob du fettige, trockene, gereizte oder sensible Haut hast, und wähle danach aus.
Auch Rasiercreme arbeitet alkalisch, also mit einem höheren pH Wert, als ihn deine Haut hat. Gönne dir nach der Rasur deshalb auch ein neutralisierendes After Shave, das zu deinem Hauttyp passt.
Rasiercreme. Mach so Schaum draus. Oder schlage nicht.
Aus Rasiercreme magst du vielleicht nicht den ultimativen Hardcore-Nassrasierer-Schaum schlagen, aber dafür bietet sie, bei nur minimalem Schaumniveau-Unterschied, einige kleine Vorteile. Du kannst sie schneller aufschlagen, weil du nicht erst Seife einweichen musst. Du nimmst einfach eine kleine Menge aus der Dose oder Tube, etwa eine Haselnuss oder einen Strang von drei Zentimetern und schlägst daraus mit warm angefeuchtetem Rasierpinsel und kreisenden Bewegungen Schaum.
Das kannst du entweder stil- und genussvoll in einer kultigen Seifenschale tun. Oder, wenn du Spaß daran hast, direkt in deiner Hand. Zur Not geht es auch, sie mit den Fingern einfach so flächendeckend auf die Haut zu streichen und sie dort mit feuchtem Pinsel aufzuschlagen, oder sie gar nur mit deinen Fingern aufzuschäumen.
So oder so, zwei bis drei Minuten sollte sie wirken dürfen auf der Zone, die du rasieren möchtest. Verwende Rasiercreme und Rasierpaste sparsam. Gute Produkte haben ihren Preis, dafür reicht ein drei Zentimeter langer Strang Creme für eine Rasur, wenn du achtsam auf die Tube drückst beziehungsweise den Pinsel nicht wie verrückt in die Cremedose quetschst.
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Egal, wie oder was du schlägst, es ist besser als zu drücken. Auf den Dosen-Rasierschaum nämlich.
Ob du Rasierseife nimmst oder Rasiercreme. Ob du schon Profischaum erzeugst oder noch tüftelst an der perfekten Konsistenz. Ob du in einem eigens dafür gekauften Schälchen oder einem aus dem Küchenschrank mit einem Rasierpinsel schlägst, oder in der Hand, direkt auf dem Gesicht oder Rasiercreme auch mal nur draufstreichst und mit den Fingern aufschäumst. Alles wirkt wohl auf Dauer besser als Fertigschaum.
Zum einen, weil Dosenschaum schnell verpufft, die eigentlich nötige Wirkzeit von etwa drei Minuten nicht hinkriegt. Zum anderen, weil Dosenschaum zwangsläufig mit Chemie arbeiten muss, und wenn es alleine das nötige Treibgas ist. Bist du unglücklich, weil der Schaum nicht wie erhofft ausfällt, gib nicht auf. Trainiere. Mit jedem Schlagen wirst du besser. Muskeln sind auch nicht nach zwei Mal Hanteltraining stählern.
Wenn deine Haut trotzdem rebelliert, dann schau nochmal genau auf die Zutatenliste, ob Parabene, Silikone oder Polyethylenglykole drin sind. Wechsle notfalls das Produkt. Allerdings nicht zu häufig, das mögen Häute auch nicht. Allerdings hängt eine perfekte Rasur noch an einigem mehr: an der Wäsche vorher und nachher, am Rasierwerkzeug, an deiner Technik und am After Shave.
Ob Seife oder Creme, den Schaum schlägst du selbst.
Cremes gehen schneller auf, Seifen halten länger, und beide bringen dich weiter als der Schaum aus der Dose. Beide Sorten stehen nebeneinander bei Rasierseife und Rasiercreme.
Dein Schaum fällt nach zwei Minuten in sich zusammen und du weißt nicht, woran es liegt? Schreib uns, wie du ihn schlägst, wir finden den Haken. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zum Unterschied zwischen Rasierseife und Rasiercreme am häufigsten.
Was ist der Unterschied zwischen Rasierseife und Rasiercreme?
Rasierseife ist fest und speziell für die Nassrasur gemacht, Rasiercreme ist weicher und lässt sich schneller aufschlagen. Beide liefern dir Schaum, der drei Minuten stehen bleibt, deine Barthaare erwärmt und aufweicht und deine Haut schützt. Normale Körperseife kann das auf Dauer nicht leisten. Welche der beiden dir mehr liegt, findest du nur im Praxistest heraus.
Was schäumt besser?
Beide schäumen gut, sie brauchen nur unterschiedlich lange. Aus Rasiercreme bekommst du schneller einen fertigen Schaum, was morgens ein echtes Argument ist. Rasierseife will länger bearbeitet werden, belohnt dich dafür aber oft mit einem besonders standfesten Ergebnis. Ein Duell zwischen den beiden halten wir für fehl am Platz, entscheidend sind Geduld und Technik.
Was ist ergiebiger?
In der Regel die Rasierseife. Ein Stück hält bei sparsamem Umgang sehr lange, weil du pro Rasur nur wenig Substanz aufnimmst. Creme geht meist etwas schneller zur Neige, dafür sparst du morgens Zeit beim Aufschlagen. Rechne also nicht nur in Geld, sondern auch in Minuten, dann weißt du, was für dich ergiebiger ist.
Welche Vorteile hat Rasiercreme?
Rasiercreme lässt sich schneller und leichter aufschlagen als Rasierseife, weil sie mehr Wasser enthält und dadurch weicher ist. Trotzdem bekommst du feinporigen Schaum mit pflegenden Ölen, Fetten und Glycerin. Du kannst sie auf deine Haut abstimmen, etwa mit Aloe Vera bei sehr trockener Haut. Und du sparst morgens spürbar Zeit.
Ist Rasiercreme besser als Dosenschaum?
In Sachen Hautpflege hat eine gute Rasiercreme klar die Nase vorn. Sie kann mit naturbelassener Rezeptur auskommen, also ohne Parabene, Silikone und andere erdölbasierte Zusätze, und bringt pflegende Öle und Fette mit. Dosenschaum ist bequem, bei den Zutaten aber meist weniger wählerisch. Achte einfach auf die Qualität, die Unterschiede sind groß.
Brauche ich für Rasiercreme einen Pinsel?
Zwingend nötig ist der Pinsel nicht, empfehlenswert aber schon. Mit ihm schlägst du die Creme wie eine Rasierseife zu feinporigem, stabilem Schaum auf und verteilst ihn gleichmäßig im Gesicht. An hektischen Morgen kannst du sie auch einfach ungeschlagen verreiben. Der Schaum wird dann allerdings weniger luftig und stabil.
Wie schlage ich Rasierschaum aus Rasierseife?
Leg ein kleines Stück Seife in eine Rasierschale und träufle sehr warmes Wasser darauf, weder kalt noch brühend heiß. Befeuchte auch deinen Rasierpinsel und gib beiden ein, zwei Minuten Zeit zum Weichwerden. Dann führst du den Pinsel mit sanftem Druck hin und her und lässt ihn immer wieder kreisen. Denk dabei an einen langsamen Walzer.