Hast du auch immer wieder hitzige Diskussionen am Frühstückstisch mit deiner Liebsten? Gerade eben erneut, weil du dich einmal mehr an ihre Pflegeprodukte herangemacht hast? Weil du ein paar Tropfen ihres teuren Haaröls für deinen Bart hergenommen hast? Wenn Auseinandersetzungen wegen deiner unbedachten Zweckentfremdung ihrer Kosmetika die schöne Harmonie trüben, solltest du neue Ressourcen schaffen. Stell dir doch dein eigenes Bartöl her, das ohnehin besser auf deine männlichen Haut- und Haarbedürfnisse eingehen wird. Wir weisen dich gerne ein in die Bartölherstellung.
- Utensilien und Zutaten vorbereiten
- Die richtigen Trägeröle wählen
- Ätherische Öle für den Duft
- Mischung an eigene Bedürfnisse anpassen
- Bartöl beschriften und aufbewahren
- Fazit
- Häufige Fragen unserer Bartträger
Eine gute Vorbereitung ist alles. Besorge dir alle Utensilien und Zutaten für dein Bartöl und stelle sie dir bereit.
Du brauchst einen kleinen Trichter, einen kleinen Messbecher mit Milliliterskala, ein Rührstäbchen, ein paar Trägeröle, eine Auswahl an ätherischen Ölen und so viele kleine 30 bis 50 ml Glasfläschchen, der Einfachheit halber Pipetten-Fläschchen, wie du gedenkst, an Düften zu erschaffen. Das war’s schon. Ehrlich. Stell dir alles übersichtlich an einem sauberen Platz zurecht. Entweder im Bad, oder aber in deiner Küche. Hier bindest du dir am besten die Blackbeards Küchenschürze um, falls du kleckerst. Die Schürze macht was her. Sie macht klar, dass es um einen sehr männlichen Küchenjob geht.
Thema Trägeröle. Sicher eher Neuland für dich. Welche solltest du vorzugsweise für deine ersten Kreationen wählen?
Vielleicht hast du dir ja schon mal die Mühe gemacht und die Inhaltsstoffe diverser auf dem Markt erhältlicher Bartöle studiert und verglichen. Du stößt dabei immer wieder auf eine Basis aus Mandelöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl, Jojobaöl und/oder Arganöl. Wir haben das natürlich gründlich recherchiert. Es sind aufgrund ihrer Eigenschaften tatsächlich optimale Trägeröle für Haut und Barthaare. Das soll dich jedoch nicht davon abhalten, auch einmal andere Trägeröle zu probieren, die vielleicht gerade für dich optimal sein könnten. Hanföl, Macadamianussöl oder Squalan vielleicht? Es gibt noch viele andere.
Thema ätherische Öle. Sie machen das Ganze interessant. Mit ihnen kannst du unzählige individuelle Düfte erschaffen.
Ätherische Öle bringen also die Düfte. Und davon gibt es einige. Mehr als 100. Holzige, blumige, fruchtige, erdige, ledrige und sinnliche. Jeder einzelne Duft kann sich auf deine Stimmung auswirken, deine körperliche Befindlichkeit beeinflussen und natürlich auch deine Liebste verführen, vielleicht schon am Frühstückstisch. Schnuppere und wähle deshalb besser mal sorgfältig. Pass außerdem beim Umgang mit ihnen auf: Ätherische Öle sind hoch konzentriert, wirken in winzigen Mengen schon sehr intensiv und dürfen niemals unverdünnt auf deine Haut gelangen. Sie können diese reizen, wenn nicht sogar schädigen.
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Saponificio Varesino Eau de Parfum Felce Aromatica
Normaler PreisAb 14,90 €Grundpreis1.490,00 € /l
Mit der Auswahl deiner Trägeröle und deren Mischung kannst du auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen.
Du kannst damit beginnen, unser Blackbeards Revenge Öl nachzumachen. Nimm deinen Messbecher. Gib hinein 15 ml Jojobaöl, 10 ml Avocadoöl und 5 ml Squalan. Was vielleicht etwas viel ist. Nimm es als Richtlinie, probiere später selbst einfach verschiedene Mischverhältnisse aus, um ein Bartöl zu kreieren, das perfekt zu deiner Haut und deinen Barthaaren passt. Gib deine ätherischen Öle vorsichtig in die Trägerölmischung, vermeide direkten Hautkontakt und gehe äußerst sparsam damit um. Ins Blackbeards Revenge gaben wir je zwei Tropfen Ylang Ylang und Patchouli sowie einen Tropfen Zedernholz zu den Trägerölen. Verrühre das Gemisch vorsichtig mit dem Stäbchen. Wie riecht es? Du kannst gerne noch irgendein Tröpfchen deiner Wahl dazugeben. Perfekt? Fülle es mit dem Trichter ins Glasfläschchen, schraube es zu und freu dich auf die erste Anwendung.
Vergiss das Beschriften nicht, bevor du dich in weiteren phantasievollen Kreationen versuchst.
Schreibe die Namen der Öle, das Mischungsverhältnis und Herstellungsdatum hinten drauf. Und einen hübschen Namen dekorativ vorne. Bist du im Flow? Willst du gleich weitermachen? Wir verraten dir noch drei wunderbare Blackbeards Mixturen mit wohlklingenden Namen. Zum eins zu eins nachmachen oder als Anleitung, die du individuell verfeinerst.
Unser Bartöl "Treasure" ist eine klassische Mischung aus je 10 ml Traubenkernöl, Mandelöl und Aprikosenkernöl als Trägeröle. Hinein kamen Frische und leichte Schärfe durch je 2 Tropfen Lemongras, Grapefruit und Zitrone sowie 1 Tropfen Pfefferminze als ätherische Öle.
Das "Oceana" ist eine reine Trägerölmischung ohne ätherische Öle. Wenn du befürchtest, dass dein Bartölduft mit dem deines Parfüms nicht harmoniert, kannst du das Risiko so umgehen. Trägeröle haben zwar auch sehr feine, aber kaum wahrnehmbare Eigendüfte. In unserem Oceana durften sich 5 ml Hanföl mit jeweils 5 ml Macadamianussöl, Jojobaöl und Avocadoöl vermischen.
Die Mischung "Love" enthält als Trägeröle je 10 ml Traubenkernöl, Mandelöl und Arganöl sowie als ätherische Öle je 1 Tropfen Grapefruit, Ylang Ylang, Patchouli, Lemongras, Citronella, Rosmarin und Rosenholz. Wir haben ein Herzchen aufs Etikett gezeichnet. Auch ein Mann darf mal romantisch sein, oder?
Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem ersten eigenen Bartöl.
Damit du ihn erleben wirst, abschließend noch Tipps, die du beim Kauf beachten solltest. Lass es uns wissen, was bei deinen Experimenten herausgekommen ist und verrate uns dein bestes Rezept. Unsere Tipps sollen dir helfen, rundum glücklich mit deinem Bartöl zu werden. Achte auf die Qualität deiner Öle. Sowohl die Trägeröle als auch die ätherischen Öle sollten frei von Chemie und Verunreinigungen und nicht denaturiert sein. Kaufe also reine, kaltgepresste pflanzliche Öle, am besten noch in Bioqualität. Einige Öle werden schnell ranzig. Brauche diese innerhalb von drei bis sechs Monaten auf. Lagere die Öle dunkel und kalt. Arbeite sauber und hygienisch, damit Keime keine Chance bekommen, dein Bartöl zu besiedeln. So. Nun lass deinen strahlenden Bart in die Welt.
Häufige Fragen unserer Bartträger.
Was brauche ich, um Bartöl selbst zu mischen?
Erstaunlich wenig. Du brauchst einen kleinen Trichter, einen Messbecher mit Milliliterskala, ein Rührstäbchen, ein paar Trägeröle, eine Auswahl ätherischer Öle und kleine Glasfläschchen mit 30 bis 50 ml, am besten mit Pipette. Stell dir alles übersichtlich an einem sauberen Platz im Bad oder in der Küche zurecht. Mehr ist wirklich nicht nötig.
Welche Trägeröle eignen sich für selbst gemachtes Bartöl?
Als Basis bewährt haben sich Mandelöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl, Jojobaöl und Arganöl. Diese Öle tauchen nicht ohne Grund in vielen fertigen Bartölen auf, sie kommen Haut und Barthaar von ihren Eigenschaften her sehr entgegen. Wenn du experimentieren willst, probiere Hanföl, Macadamianussöl oder Squalan. Es gibt noch viele weitere, taste dich in Ruhe heran.
Wie viel ätherisches Öl darf in mein Bartöl?
Nur sehr wenig, denn ätherische Öle sind hoch konzentriert und wirken schon in winzigen Mengen intensiv. Unverdünnt dürfen sie niemals auf deine Haut gelangen, sie können sie reizen oder sogar schädigen. Misch sie deshalb immer in ein Trägeröl ein. Und schnupper vorher in Ruhe, denn Düfte wirken stärker auf Stimmung und Befinden, als du denkst.