Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Hilf deiner Haut vom ersten Tag an, die schönen Farben anzunehmen.
Inner beauty is great, but a little lipstick never hurts. Wir übersetzen wörtlich: Innere Schönheit ist großartig, aber ein bisschen Lippenstift tut nie weh. Tattoostechen tut schon weh. Dafür halten die attraktiven Farben aber nicht nur ein paar Stunden, sondern bei bester Pflege ab dem ersten Tag vielleicht für fast immer.
- Die Anleitung für die Pflege deines frisch gestochenen Tattoos
- Waschen und cremen: So versorgst du die Stelle in den ersten Wochen
- Wie lange die Heilung dauert und was in dieser Zeit geht
- Das fragen uns Körperkultivierte zur Pflege frischer Tattoos am häufigsten
Musst du leiden, wenn du ein schönes Tattoo haben willst? Gut, unser Zitat beziehungsweise der Vergleich mit dem Lippenstift hinkt vielleicht ein wenig. Ein farbenprächtiges Kunstwerk auf deinem Körper kann deine innere Schönheit jedoch durchaus unterstreichen, so wie ein Lippenstift eben die Lippen einer Frau. Rote Lippen soll man küssen, denn zum Küssen sind sie da. Farbige Kunstwerke solltest du pflegen, denn zum Pflegen sind sie da. Na ja, das wird heute nichts mit der klugen Einleitung.
Worauf wir hinauswollen… Du hast dir ein Motiv ausgesucht und dich getraut, dich dafür unter die Nadel zu legen. Es hat schon ein bisserl wehgetan. Ist ja kein Lippenstift, so eine Stechnadel. Du kommst also nach Hause und freust dich einerseits, dass du es endlich hast, aber ein bisschen brennt es halt noch.
Du weißt, der Schmerz lässt nach. Ein paar Stunden, vielleicht ein, zwei Tage klingt die Prozedur nach, sagte dir der Tätowierer. Wohl auch, was du tun sollst die nächsten Tage, damit dein Tattoo problemlos abheilt, die Ränder um dein Motiv scharf sein und die Farben brillant leuchten werden.
Ja, wer schön sein will, muss schon ein wenig leiden. Vielleicht sahst du das Stechen noch als eine männliche Mutprobe. Aber das Pflegen mit einer Creme, als Mann? Ja. Das könnte wehtun, psychisch. Visioniere dein Ziel: ein farbenprächtiges attraktives Tattoo. Du wirst sehen, der Aufwand und auch die Cremerei lohnen sich. Wie du was wann und warum tun solltest, erfährst du hier nochmal schriftlich, denn in der Aufregung vergisst Mann schon einmal was.
Das Blut pumpt in deinen Adern, Tür auf. Der Puls schnellt in die Höhe, Handschlag. Du nimmst Platz. Wochen, Monate, vielleicht Jahre sind vergangen, seitdem du den Wunsch gefasst, das Motiv gründlich ausgewählt und den Tätowierer deines Vertrauens gefunden hast. Der klinische Geruch von Desinfektionsmittel kriecht dir langsam in die Nase, während er die Körperstelle deiner Wahl sanft rasiert, reinigt und die Vorlage aufbringt. Sekunden der Stille, ein letztes Räuspern, ein allerletztes Schlucken. Dann nur noch eins: das stechende Surren der farbgetränkten Nadel.
Es spielt keine große Rolle, ob du dir die schwarzen Outlines deiner Lieblingspiratenbraut oder die Seeschlacht von Lepanto in 287 Farben stechen lässt. Deine Haut wird verletzt, und danach musst du ihr wieder Gutes tun. Nachdem das letzte leise Schluchzen durch das Studio zu hören war und die letzte Träne schnell abgewischt wurde, betrachtest du dich und dein neues Prachtwerk voller Stolz im Spiegel. Deine Haut pocht angestrengt. Die unzähligen kleinen Schwerthiebe nach der gewonnenen Schlacht bekommst du auch wieder in den Griff.
Die Anleitung für die Pflege deines frisch gestochenen Tattoos.
Das solltest du direkt nach dem Stechen tun, wenn du nach Hause kommst.
Es ist vollbracht. Du bist zuhause und blickst sicher gleich neugierig in den Spiegel. Die Folie ist noch drauf und das Tattoo etwas getrübt dadurch. Schade. Aber nicht mehr lange. Die Folie hat dir der Tätowierer drauf gemacht, damit das frisch gestochene Tattoo auf dem Nachhauseweg geschützt ist. Vielleicht bist du etwas erschöpft. Vor allem, wenn dein Tattoo recht groß ist, war das Stechen eine kleine Strapaze für deine Nerven und Haut. Die vielen Pikser taten weh und deine Haut ist leicht verwundet. Lege dich doch ein Stündchen hin und höre entspannende Musik oder schlafe ein wenig.
Hat dir der Tätowierer eine normale Haushaltsfolie auf das Tattoo gegeben, sollte diese nur circa drei Stunden drauf bleiben und nur notfalls die erste Nacht, wenn du erst gegen Abend beim Tätowieren warst. Es heißt, nach 6 bis 8 Stunden könnte die Haut entzündlich reagieren. Deine Haut weicht außerdem auf, wenn sich Nässe unter der Folie staut, das könnte die Qualität deines Tattoos beeinflussen. Es gibt allerdings auch atmungsaktive Spezialfolie, die dir der Tätowierer auf eine Schicht Heilcreme legt und die du bis zu drei Tage drauf lassen darfst. So lange dauert auch in etwa die intensivste Heilphase.
In der Regel ist es normale Folie, du nimmst diese also nach 3 bis maximal 8 Stunden ab. Erschrecke nicht, dein Tattoo kann etwas schleimig aussehen. Unter der luftundurchlässigen Frischhaltefolie hat sich Dampf gebildet, dazu kommen Wundsekret und überschüssige Farbe. Wasche diese Schicht sogleich erstmals vorsichtig ab und beginne mit deinem liebsten Hobby, dem Eincremen.
Gib im Anschluss nur eine neue Folie drauf, wenn du Kleidung tragen musst, die ankleben könnte, oder wenn du beruflich nicht aus kannst und du es vor Schmutz und Keimen schützen musst. Ansonsten solltest du so viel frische Luft an deine leicht verwundete Haut lassen wie möglich.
-
Wolf and Man Balsam für Bartstyling, After Shave & Tattoos – Ohne Duft
Normaler Preis 24,90 €Grundpreis498,00 € /l
Waschen und cremen: So versorgst du die Stelle in den ersten Wochen.
Etwas detaillierter: die flinke Tattoo-Wäsche in den ersten 2 bis 3 Wochen.
Flink, aber viel Wasser heißt die Devise. Eine schnelle Dusche ist okay, wenn du ein großes Tattoo hast. Stelle den Strahl auf weich und halte ihn nicht direkt auf die Wunde, lass das Wasser nur drüber rinnen. Bei kleinen Tattoos am Arm geht das auch am Waschbecken. Baden solltest du keinesfalls, denn wie du weißt, quillt deine Haut beim längeren Sitzen im warmen Wasser auf und das könnte während der Heilphase zu einem Farbverlust führen.
Dein Tattoo solltest du morgens und abends reinigen. Am ersten Tag reicht es, Wasser drüber laufen zu lassen, ab dem zweiten Tag kannst du ein Tattoo Waschgel oder eine milde pH-neutrale Seife ohne Duftstoffe dazu nehmen, immer mit sauberen Händen. Nach ein paar Tagen kann sich Wundschorf bilden.
Dieser muss von selbst abfallen, du solltest ihn beim Waschen nicht abrubbeln oder abziehen, um keine Hautrisse und spätere blasse Farbstellen zu riskieren. Streichle einfach sanft mit Seife oder Gel drüber. Ein paar Streicheleinheiten hast du dir ohnehin verdient. Nach ein paar Tagen kannst du das Tempo langsam herunterfahren, wann das so weit ist, sagt dir dein Tätowierer.
Zum Trocknen nimmst du ein fusselfreies sauberes Tuch oder Küchenkrepp. Auch jetzt bist du so behutsam wie möglich, rubbelst auf keinen Fall, sondern tupfst deine tätowierte Haut nur ab. Lass sie noch etwas an der Luft trocknen, bevor du sie im Anschluss eincremst und Kleidung anziehst oder eventuell noch mal Schutzfolie drauf tust.
Bei der Kleidung darfst du jetzt mal Schlabberlook wählen, also weite Sachen tragen und am besten leichte atmungsaktive Baumwollstoffe. Solltest du auf dem Tattoo liegen müssen oder Angst haben, dass es passiert oder solltest du wegen des Jobs mehr Schutz als nur Creme brauchen, kannst du bis zu drei Tage Schutzfolie verwenden. Sollte deine Kleidung ankleben, zieh den Stoff nicht trocken vom Tattoo, sondern löse ihn vorsichtig mit Wasser. So. Nun mal zum Cremen.
-
Saponificio Bignoli Stückseife Neutro 170g
Normaler Preis 9,90 €Grundpreis58,24 € /kg
Ein bisserl Creme für deine Seele und frisch tätowierte Haut.
Nein, du bist kein Weichei, wenn du deine Haut eincremst. Du hast jetzt ja einen mehr als guten Grund. Dein Tattoo. Wie heißt es so schön? Der Zweck heiligt die Mittel. Dein neuer Körperschmuck braucht vom ersten Tag an Zuwendung. Die Haut darunter ist durch die vielen Nadelstiche und die ungewohnte Farbe verletzt und braucht schlichtweg Unterstützung, um so gut abzuheilen, dass die Farben und Ränder am Ende des Heilungsprozesses, der durchschnittlich zwei bis drei Wochen dauert, gestochen scharf sind. Dabei hilft neben der Pflege von außen auch eine gesunde Ernährung mit viel Vitamin C.
Bevor du dich eincremst, ist es wichtig, dass du deine Hände sauber wäschst, um keine Keime in die wunde Haut zu transportieren. Dann kommt der Moment, auf den du dich gefreut hast: Du darfst deinen Finger in die Creme tauchen. Hi, hi. Gut, du kannst es dir einfacher machen. Nimm Creme aus der Flasche oder Tube. Entscheidend ist, dass sie deinem Tattoo guttut. Sie sollte keine Farbe entziehen, dafür viel Feuchtigkeit spenden, angenehm kühlen und sich hauchdünn auftragen lassen, ohne die Stelle zu beschweren.
Panthenol steckt in fast jeder guten Pflege nach dem Stechen, weil es Feuchtigkeit bindet und sich leicht auftragen lässt, ohne dass die Stelle spannt. Es ist eine synthetische pharmazeutische Substanz, die gut vertragen wird. Magst du lieber etwas Naturkosmetisches, nimm Bio Tattoo Butter ohne Duftstoffe, pflanzliches Melkfett oder eine Creme mit Ringelblume — die steckt seit Generationen in der Hautpflege, lässt sich hauchdünn auftragen und hinterlässt die Stelle geschmeidig...
Trage die Creme erst etwa eine halbe Stunde nach der Wäsche auf und tupfe austretendes Wundsekret während dieser Zeit vorsichtig ab. Ein dünner Cremefilm reicht, trägst du zu dick auf, staut sich Wärme und Feuchtigkeit unter der Schicht und die Wunde kommt schlechter zur Ruhe: lieber öfter wenig als selten viel. Wenn er während des Tages einzieht und deine Haut spannt, cremst du wieder dünn nach. Das kann am Anfang durchaus 10 bis 12 Mal der Fall sein. Auch wenn sich nach ein paar Tagen Wundschorf bildet, cremst du weiter.
Bleibt die Stelle geschmeidig, spannt sie weniger und der Schorf löst sich von allein. Denn du darfst nicht daran ziehen, sonst riskierst du wie gesagt Verletzungen und Farbschwächen. Du wirst spüren, wenn dein Tattoo verheilt ist. Ab da solltest du es weiter mit einer Creme für die tägliche Pflege versorgen. Kleiner Trost: auch hiervon nur eine kleine Menge und das nur einmal täglich.:-{)
-
Wolf and Man Öl für die Bartpflege, Pre Shave und Tattoos – Ohne Duft
Normaler Preis 24,90 €Grundpreis498,00 € /l
Wie lange die Heilung dauert und was in dieser Zeit geht.
Was geht? Sport, Kuscheln mit der Katze, Sonnen, Schwimmen mit frischem Tattoo?
So. Waschen und Cremen kannst du jetzt. Bleiben vielleicht ein paar grundsätzliche Dinge, bei denen du unsicher bist. Du hast jetzt ein wunderschönes Tattoo. Dafür „darfst“ du eine kurze Zeit deines Lebens auf ein paar schöne Erlebnisse verzichten. Du solltest nicht ins Schwimmbad, in die Sauna oder direkte Sonne, nicht an dein Kraftsportgerät und nicht mit deiner Katze oder dem Hund kuscheln. Du fragst dich, warum und wie lange das nicht geht?
Wenn die Badewanne wie oben erwähnt tabu ist, ist es das Schwimmbad oder das Meer erst recht. Und zwar für etwa vier Wochen. Wasser weicht deine Tätowierung auf. Dadurch gehen die Farben baden. Sie werden bildlich gesprochen „ausgeschwemmt“. Insbesondere Salzwasser und Chlorwasser ziehen Farben. In der Sauna wird deine Haut auch weich durch die Hitze und Schweißperlen, die zudem salzig sind und Keime transportieren.
Bei der Sonne sagt dir dein gesunder Menschenverstand sicher, dass die von den Nadeln verwundete Haut nicht auch noch die gefährlichen verbrennenden UV-Strahlen braucht. Mindestens 8 Wochen solltest du nicht ins Solarium und die direkte Sonne mit nackter Haut. Danach solltest du dann eine Tattoo Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 50 verwenden.
Warum aber solltest du nicht mit deinem Haustier kuscheln und keinen Kraftsport machen? Nun, wir sprechen von großflächigen Tattoos. Hast du ein sehr kleines, beispielsweise am Bein oder am Rücken, das du mit Kleidung bedeckst, kannst du schon mit deiner Katze kuscheln. Allerdings musst du, solange das Tattoo nicht abgeheilt ist, danach deine Hände gründlich waschen, bevor du dein Tattoo berührst.
Wegen der Keime. Auch mit dem Sport solltest du zumindest bei einem größeren Tattoo etwa 2 Wochen warten. Denn dein Abwehrsystem gegen salzigen Schweiß und Keime ist während der Abheilungsphase geschwächt. Vollständig verheilt, auch in den tieferen Schichten der Haut, ist ein Tattoo in der Regel erst nach fünf bis sechs Monaten.
In den ersten Wochen zählt vor allem, was du auf die Haut auflegst.
Schonende Reinigung und eine Pflege ohne Duftstoffe begleiten dein frisches Tattoo durch die erste Zeit. Milde Seifen, Lotionen und Salben dafür stehen in unserem Sortiment für Körperpflege.
Du bist unsicher, wie oft du dein frisches Tattoo eincremen sollst? Schreib uns, wir teilen unsere Erfahrung, und bei allem Medizinischen fragst du am besten deinen Tätowierer oder deinen Arzt. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Körperkultivierte zur Pflege frischer Tattoos am häufigsten.
Was mache ich direkt nach dem Stechen?
Halte dich an das, was dir dein Studio gesagt hat: Abdeckung so lange tragen wie empfohlen, dann abnehmen und die Stelle mit lauwarmem Wasser und milder Seife sauber waschen. Danach vorsichtig trocken tupfen und eine dünne Schicht geeignete Pflege auftragen. Zieh dir frische, weite Kleidung an, die nicht scheuert. Das Schlimmste, nämlich das Stechen, hast du ja schon hinter dir.
Was sind die wichtigsten Schritte der Tattoopflege?
Sauber halten, hauchdünn auftragen, was dir dein Studio mitgegeben hat, und die Stelle sonst in Ruhe lassen. Für deinen Körper ist ein frisches Tattoo eine Wunde, und genau diese Tage entscheiden mit, wie dein Motiv später aussieht.
Fünf Dinge zählen am Anfang: Halte das Tattoo aus der direkten Sonne, denn Hitze und Licht setzen der frischen Farbe zu. Reinige die Stelle regelmäßig mit milder Seife. Nutze statt Haushaltsfolie eine geeignete Alternative. Trag danach nur dünn auf. Und lass Sport, Sauna und Schwimmbad eine Zeit lang ausfallen, das ist der unbequeme Teil.
Kratzen und Pulen sind tabu, auch wenn es juckt, und Krusten bleiben dran. Nach dem Abheilen hört es nicht auf: weiter pflegen und vor Sonne schützen hält die Farben kräftig. Frag im Zweifel in deinem Studio nach, dort kennen sie dein Motiv.
Welche Produkte eignen sich für die Tattoopflege?
Für die frische Stelle gibt dir dein Tätowierer vor, was daraufkommt, und daran hältst du dich. Er kennt dein Motiv, deine Haut und die Abdeckung, mit der du nach Hause gegangen bist.
Für die Zeit nach dem Abheilen greifst du zu Pflege, die für tätowierte Haut gemacht ist. Sie ist reizarm, spendet Feuchtigkeit und enthält nichts, was die Poren verstopft oder die Farben aufhellt. In der Abheilphase brauchst du etwas anderes als später im Alltag, und für die Sonne noch einmal etwas eigenes. Kennst du dich mit Inhaltsstoffen nicht aus, bist du mit fertiger Tattoopflege auf der sicheren Seite.
Warum ist die Nachsorge für die Farben so wichtig?
Weil deine Haut beim Stechen verletzt wird und sich danach erst wieder aufbauen muss. Wie gut ihr das gelingt, hängt stark davon ab, was du in den Tagen danach tust. Hältst du die Stelle sauber und versorgst sie mit Feuchtigkeit, hast du für deine Farben getan, was in deiner Hand liegt. Die Vorbereitung war wichtig, die Nachversorgung ist es genauso.
Wie bereite ich mich auf den Tattoo-Termin vor?
Nüchtern kommen, aber vorher etwas Leichtes essen. Kein Alkohol und keine blutverdünnenden Mittel wie ASS oder Aspirin, und wenn du solche Mittel nehmen musst, sagst du es deinem Tätowierer. Ausgiebige Sonne in den Tagen davor lässt du aus, weil Hitze den Blutfluss antreibt. Zieh weite Kleidung an und plane danach nichts mehr ein, was Schweiß macht.
Wie lange bleibt die Folie oder das Pflaster drauf?
Normale Haushaltsfolie nimmst du nach drei bis maximal acht Stunden ab, ein atmungsaktives Pflaster bleibt ein bis drei Tage drauf, ein Protection Patch bis zu fünf. Wechseln musst du nur, wenn sich darunter Flüssigkeit gesammelt hat, und dann wäschst du die Stelle vorher. Danach lässt du so viel Luft an die Haut wie möglich und packst sie nur wieder ein, wenn Kleidung ankleben könnte. Was dein Studio dir mitgibt, gilt vor allem, was hier steht.
Worauf sollte ich bei der Pflege für ein frisches Tattoo achten?
Schau dir die Inhaltsstoffe genau an, und lass dir vom Studio sagen, was auf die frische Stelle darf. Panthenol, oft auch als Dexpanthenol auf der Tube, bindet Feuchtigkeit und hält die Haut weich. Vitamin E und viel Feuchtigkeit tun ihr zusätzlich gut.