Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Ein Peeling? Ja. Gib uns zumindest eine Chance, dir zu erklären, warum wir das hin und wieder machen.
„Im Grunde haben die Menschen nur zwei Wünsche: Alt zu werden und dabei jung zu bleiben.“ Zumindest ein bisschen jünger aussehen, als du bist, wäre schon toll. Mit einem Peeling wirst du schon mal alte Hautschuppen los und die Rasur läuft auch wie geschmiert danach.
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Was du über das Peeling wissen musst
- Warum genau mache ich ein Gesichtspeeling? Drei Gründe sprechen dafür. Na ja, vielleicht noch ein vierter
- Was ist bei einem Peeling Produkt denn so anders? Kann Seife oder Waschlotion das alles denn nicht auch?
- Bleibt die Frage, wie und wann du so ein Peeling machst. Du könntest deine Freundin konsultieren. Oder du liest weiter. Selbst ist schließlich der Mann
- Da wir von Peelings für zuhause sprachen, muss es auch Peelings für anderswo geben. Warum und welche sind das? Spezielle Peelings für Härtefälle
- Das fragen uns Körperkultivierte zum Gesichtspeeling am häufigsten
Obiges Zitat stammt übrigens von Peter Bamm, einem deutschen Journalisten, Schriftsteller und Arzt aus dem 19. Jahrhundert. Schon damals träumten Menschen also von ewiger Jugend. Heute können wir immerhin länger jugendlicher aussehen. Wir wollen keineswegs den mittlerweile übertriebenen Jugendwahn von heute gutheißen. Niemand bleibt ewig jung und wir finden, dass wir jedes Alter nicht nur annehmen, sondern auch schätzen sollten. Nichts gegen die Sturm- und Drangzeit der Jugend. Nichts gegen die Ruhe und Entschleunigung des Alters. Wir alle durchlaufen schließlich gleiche oder wenigstens ähnliche innere und äußere Prozesse im Laufe des Lebens.
Was wir alle tun können, ist, es uns und somit auch unserer Haut, unserem größten Organ, so leicht und schön zu machen, wie es geht. Egal, ob du jünger, älter oder betagt bist, viele kleine Probleme kannst du verhindern. In der Jugend sind es meist unreine Haut und Pickel, im Alter eher fahle Haut und Fältchen.
Da wir hier alle Männer sind, es sei denn, eine Frau macht sich aus irgendeinem Grund anstelle ihres Mannes schlau, können wir noch etwas verhindern: eine unsaubere, schmerzhafte Rasur. Da wir sie fast alle täglich praktizieren, sollten wir sie mit der richtigen Gesichtspflege optimieren. Wir sagen nur: Pre Shave, Pre Shave, Pre Shave, Peeling, Pre Shave, Pre Shave, Pre Shave, Peeling. Fragezeichen? Peeling gehört zum Pre Shave, aber nicht täglich, sondern ein- bis zweimal die Woche. Im Folgenden klären wir nun obige Frage.
Was du über das Peeling wissen musst.
Warum genau mache ich ein Gesichtspeeling? Drei Gründe sprechen dafür. Na ja, vielleicht noch ein vierter.
Beginnen wir mal mit dem vierten Grund. Ein psychologischer. Die Efrauzipation. Ja, richtig gelesen. Was Frauen können, können wir auch. Und wollen es auch, wenn wir ehrlich sind. Frauen haben sich emanzipiert und übernehmen Männerdomänen. So wollen sie, wie wir Männer schon immer, neuerdings auch hübsche und gepflegte Partner. Das können sie haben. Wir efrauzipieren uns. Wir peelen uns. Damit wir schöne weiche Haut bekommen.
Wir können alles, was Frauen können, außer Kinder kriegen und auf unsere Bärte verzichten. Legen wir diesen halb spaßigen, halb ernsten Grund beiseite. Es gibt drei handfeste physikalische Gründe für das Gesichtspeeling. Erstens, du entfernst alte Hautschuppen, weckst deine Haut damit ordentlich auf, machst so aus einem fahlen Teint einen frischen, aus rauer Haut weiche und glatte, aus großen Poren feinere und kriegst unter Umständen sogar kleinste Fältchen weg.
Zweitens reinigst du deine Poren, so dass sich Talg und Hautschüppchen gar nicht erst festsetzen und eingewachsene Barthaare seltener werden. Drittens, aus den offenen Poren kommen deine Barthaare noch etwas leichter aus dem Schaft und dein Rasierer kann sie näher an der Haut schneiden.
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Was ist bei einem Peeling Produkt denn so anders? Kann Seife oder Waschlotion das alles denn nicht auch?
Was ist der Unterschied zwischen einem Motor und einem Motor mit Turbolader? Beide bewegen dein Auto. Der Turbolader holt aber eindeutig mehr heraus. So ist es auch mit einem Peeling. Seife und Waschlotion reinigen deine Haut gut und du solltest sie regelmäßig einsetzen. Sie nehmen jedweden oberflächlichen Schmutz wie Staub, Fett und sogar Lippenstift emanzipierter Frauen von deiner Haut. Abgestorbene Hautzellen und Schüppchen jedoch bleiben überwiegend auf ihr kleben und verstopfen irgendwann deine Poren.
Peeling enthält einen Turbolader. Der schält ab. Für dein Do It Yourself Peeling im heimischen Badezimmer gibt es Produkte mit drei unterschiedlichen Turbos. Entweder in Form von Mikropartikeln, also kleinen Körnchen aus Salz, Zucker, Fruchtkernen, Kaffee, Tonerde, Wachs und vielen weiteren. Es handelt sich dann um mechanisches Peeling.
Oder in Form von Mitteln, die chemisch arbeiten. Sind es niedrig konzentrierte (bis 5%) Fruchtsäuren (Alpha Hydroxy Acids, AHA), heißt es Fruchtsäurepeeling. Sind es Proteine aus Früchten, heißt es Enzympeeling. Körnchen, Säuren und Proteine für zuhause entfernen oberflächlich die abgestorbenen Hautzellen, die Seife oder Lotion nicht weg kriegen. Dein Hautbild wird so sukzessive ebenmäßiger, reiner und frischer.
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Bleibt die Frage, wie und wann du so ein Peeling machst. Du könntest deine Freundin konsultieren. Oder du liest weiter. Selbst ist schließlich der Mann.
Die drei Peelings für zuhause gehen einfach. Insbesondere das mechanische Peeling, das wir favorisieren, ist ein Kinderspiel für einen Mann, der sich rasieren kann. Folge der Beschreibung, die der Hersteller auf Flasche, Tube oder Tiegel geklebt hat. Es geht in der Regel so: Öffne deine Poren, indem du ein kleines sauberes Handtuch in heißem Wasser tränkst, auswringst und es circa zwei Minuten auf Gesicht und Hals legst.
Nach zwei Minuten wäschst du Gesicht und Hals mit milder Seife oder Lotion, die du restlos mit warmem Wasser wieder abspülst. Nun nimmst du eine ausreichende Portion deines mechanischen Peeling Produktes, massierst oder rubbelst es vorsichtig, also sehr sanft und ohne Eile kreisend, flächendeckend auf die feuchte Haut.
Das niedrig konzentrierte Fruchtsäurepeeling und das Enzympeeling sind im Gebrauch etwas aufwändiger, müssen schon mal selbst zusammengerührt werden, und du musst dich penibel an die Herstellerangaben halten. Beide werden auf die gereinigte, feuchte Haut aufgetragen und müssen dann einige Zeit einwirken. Statt Rubbeln sind warme Kompressen aufzulegen.
Egal, welches Peeling, am Ende wird alles gründlich mit lauwarmem und zum Schluss kaltem Wasser abgespült, und ausschließlich mit einem frischen, sauberen Handtuch trocken getupft. Das Enzympeeling sollte nur einmal pro Monat gemacht werden, es trägt doch mehr ab und die Haut muss sich danach länger erholen. Du solltest deshalb auch mal eine Rasur aussetzen. Das mechanische und das Fruchtsäurepeeling darfst du einmal bis zweimal die Woche machen.
Peeling dient als Rasurvorbereitung, nicht als Nachbereitung. Wichtig ist, dass du es vor einer Rasur anwendest, keinesfalls danach. Steht gleich nach dem Peeling eine Rasur an, solltest du unbedingt Rasieröl auftragen, damit die Klinge gleitet, statt zu schaben. Nach der Rasur raten wir dir abschließend zu einem milden und pflegenden After Shave, einem Balsam oder Tonic plus einer Creme.
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Da wir von Peelings für zuhause sprachen, muss es auch Peelings für anderswo geben. Warum und welche sind das? Spezielle Peelings für Härtefälle.
Ganz normale Haut sowie nicht pathologisch fettige, trockene, sensible, unreine und großporige Haut ist diejenige, die du selbst mit regelmäßigem Peeling zuhause schön weich, rein, glatt, kleinporig und rosig rubbelst. Eventuell ist sogar kleinste Faltenreduzierung oder, verzögerung drin. Obige drei Peelings arbeiten mild und oberflächlich. Sie dringen nicht tief in die Haut ein.
Sie verhindern aber, dass Poren verstopfen, so dass die Haut Pickel bekommt, fahl aussieht oder Barthaare einwachsen. Wähle ein Produkt, das zu deinem Hauttyp passt. Die einen nehmen Fett weg, die anderen führen Feuchtigkeit zu, und so weiter. Auf der sicheren Seite bist du mit einem Produkt, das möglichst nur natürliche Inhaltsstoffe mitbringt, bei unreiner Haut gern mit Heilerde oder Teebaumöl.
Nun gibt es aber noch die echte Problemhaut und auch noch größere Wünsche hinsichtlich der Faltenreduzierung. Schmerzhafte und krankhaft entzündete Haut, wie sie bei ausgeprägter Akne, Neurodermitis, Ekzemen und Herpes gegeben ist, gehört zum Peeling in die Hände eines Dermatologen, eines ästhetischen Chirurgen oder zumindest eines guten Kosmetikers. Auch wenn du richtige Falten reduzieren möchtest, bist du dort richtig. Sie arbeiten mit Peelings, die deutlich tiefer in die Haut eindringen, wie hoch konzentrierten Fruchtsäuren, Salicylsäuren und anderen. Zudem wenden sie zusätzliche Apparaturen zur Abrasion, also zum Abtrag an, bis hin zum Laser.
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Normaler Preis 36,90 €Grundpreis1.230,00 € /l
Dein Peeling findest du bei der Gesichtspflege.
Ein Peeling vor der Rasur glättet die Haut und die Klinge kommt leichter durch. In unserer Gesichtspflege stehen mechanische Peelings direkt neben den Cremes, mit denen du danach weitermachst.
Du weißt nicht, wie oft du bei deiner Haut zum Peeling greifen solltest? Frag uns, wir geben dir unsere Erfahrungswerte weiter. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Körperkultivierte zum Gesichtspeeling am häufigsten.
Warum sollte ich als Mann ein Gesichtspeeling machen?
Weil es abgestorbene Hautschuppen entfernt und dein Gesicht dadurch frischer wirkt. Der praktische Nebeneffekt: die Klinge gleitet danach deutlich besser, und eingewachsene Haare haben es schwerer. Gerade wenn du dich fast täglich rasierst, macht das den Unterschied zwischen Routine und Ärger. Und nein, davon wirst du kein bisschen weniger männlich.
Welche Peelingarten gibt es?
Grob gesagt zwei. Mechanische Peelings arbeiten mit feinen Körnchen und rubbeln die Schüppchen ab, chemische Peelings lösen mit Säuren die Verbindungen zwischen den alten Zellen. Mechanisch merkst du sofort, was passiert, chemisch geht es gleichmäßiger zu. Beim Arzt gibt es zudem deutlich stärkere Varianten, für zu Hause reicht aber die milde Version.
Wie oft sollte ich das Gesicht peelen?
Ein bis zwei Mal pro Woche genügt völlig. Öfter reizt du die Haut, statt ihr zu helfen, und eine gereizte Haut rächt sich spätestens bei der nächsten Rasur. Bei empfindlicher Haut fängst du lieber mit einmal die Woche an und schaust, wie sie reagiert. Nach dem Peeling gehört eine Pflege drauf, die Haut nimmt sie dann besonders gut auf.
Wie oft sollte ich die Routine machen?
Die Pflege gehört täglich dazu, die Wäsche mit Bartshampoo dagegen nur etwa zweimal pro Woche und immer dann, wenn dein Bart sichtbar verschmutzt ist. So gehen Reste loser Haut, einzelne Haare und Rückstände der Pflegemittel von gestern zuverlässig raus, ohne dass du übertreibst. Achte dabei auf ein möglichst pH-neutrales Produkt.