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Rasur. Eine Erklärung für dich im Stil von Wikipedia.

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Was ist eine Rasur? Heute hat sie glücklicherweise nichts mehr mit der Rasur von damals zu tun.

Der Begriff Rasur entstammt dem Lateinischen rasura, was Schaben oder Kratzen heißt. Vor Tausenden von Jahren wurden die Barthaare abgekratzt und abgeschabt, mit spitzen Haifischzähnen, scharfkantigen Muschelschalen und zugespitzten Steinen aus Obsidian oder Feuerstein. Heute schneiden wir sie mit verletzungsarmen Hightech-Werkzeugen.

Als Rasur bezeichnen wir also nicht mehr das Abschaben, sondern das Abschneiden der Barthaare. Der Schnitt erfolgt möglichst nahe an der obersten Hautschicht. Im besten Fall sollen die Barthaare nach der Rasur für wenigstens kurze Zeit weder spürbar noch sichtbar sein. Das Ergebnis hängt an vier Dingen: am Werkzeug, an der Vorbereitung, an der Nachbereitung und an deiner Übung. Stumpfes Werkzeug, Fehler bei der Ausführung und eine unzureichende Vorbereitung können dazu führen, dass die Barthaare nicht nahe an der Haut gekappt oder nicht alle entfernt werden.

Auch Schnittverletzungen, Abschürfungen und Irritationen der Haut nach der Rasur sind trotz der modernen Werkzeuge daher noch möglich. Da das Barthaar bei der Rasur nur geschnitten und die Barthaarwurzel nicht entfernt wird, wächst es kontinuierlich nach. Frauen, die ihre Achsel-, Intim- oder Beinbehaarung dauerhaft entfernen möchten, rasieren deshalb nicht, sondern epilieren. Mit einem Epiliergerät werden Haare inklusive der Haarwurzel entfernt.

Männer wollen diese komplette Entfernung der Barthaare in der Regel nicht, weshalb sie sich lediglich rasieren. Mit zunehmender Sozialisierung und Kultivierung stiegen jedoch die ästhetischen Ansprüche des Mannes. Die Rasur sollte zunehmend gründlicher, hygienischer und einfacher von Statten gehen. Durch die technischen Fortschritte und die Entwicklungen der Kosmetikindustrie wurde die Rasur sukzessive zu einem sicheren und für viele vergnüglichen Bestandteil der männlichen Körperpflege.


Die Geschichte der Rasur reicht von der Steinzeit bis zum modernen Elektrorasierer.

Vom Schaben mit Muschelschalen zum geschmiedeten Stahl und dem ersten Elektrorasierer.

Die Beseitigung von Barthaaren hat eine lange Historie. Als erste vage Belege kannst du Höhlenmalereien heranziehen, die etwa 35.000 bis 25.000 Jahre vor Christus entstanden. Sie zeigen Männer mit kurzen Bärten und bartfreien Wangen. Als Werkzeuge dienten vermutlich spitze Haifischzähne und scharfkantige Muschelschalen, die eher ein schmerzvolles Abschaben denn ein Abschneiden erlaubten. Spätere Ausgrabungsfunde, die man etwa auf das sechste Jahrtausend vor Christus datiert, belegen eindeutiger, dass Menschen bereits vor Jahrtausenden ihre Körperbehaarung entfernten. Neben Muschelschalen und Haifischzähnen nahm der Mann in der Steinzeit irgendwie zugespitzte Steine wie Obsidian und Feuerstein oder Knochen, um sich Haare abzukratzen.

Erste elaboriertere und effizientere Werkzeuge, die Rasiermessern mit definierten Schneiden ähnelten, entstanden mit der Erfindung des Metallgusses in der Bronzezeit, die etwa im dritten Jahrtausend vor Christus einsetzte. Zunächst waren sie aus reinem Kupfer, später legierte man Kupfer und Zinn zu Bronze, dann kamen Gold und Messing hinzu. Es gab erstmals Vollgriffmesser mit verschiedenen Griffen und Klingenformen.

In der Eisenzeit schließlich, die etwa im 15. Jahrhundert vor Christus einsetzte, begann man mit dem Schmieden von Messern aus Eisen, die die Rasur durch schärfere Schneiden deutlich erleichterten. Ab dem 16. Jahrhundert vor Christus gab es auch einklappbare Versionen. Zur Vorbereitung der Rasur verwendete man wohl schon länger natürliche Pflanzenöle. Etwa im 16. Jahrhundert nach Christus kam schließlich der Seifenschaum auf.

In der Eisenzeit fand man Wege, um aus Eisen Stahl herzustellen. Roheisen aus Eisenerz besteht aus Eisen und Kohlenstoff. Es bricht leicht und rostet schnell. Durch Beimischen anderer Materialien wie Chrom, Molybdän, Nickel und Mangan sowie durch die Veränderung des Kohlenstoffgehalts entstanden von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit immer bessere Stähle, die weniger rosteten, hart und dennoch biegsam sowie langlebig waren. Aus diesen Stählen konnten die ersten richtig dünn geschliffenen Rasiermesserklingen entstehen. Im 18. Jahrhundert erreichte das Rasiermesser Standards, die du aus heutiger Sicht als Präzisionswerkzeuge bezeichnen kannst.

Dieses Rasiermesser gibt es noch. Es vereint heute Tradition und Hightech und gilt als heroisch anmutend. Männer, die die Messerführung beherrschen, schätzen es, weil es äußerst gründlich rasiert. Entscheidend revolutioniert und vereinfacht wurde die Rasur mit der Erfindung der auswechselbaren hauchdünnen Rasierklinge aus Stahl im Jahre 1901 durch King Camp Gillette und seinen Rasierhobel, in den sie eingelegt wurde. Dieser Rasierhobel wird seither kontinuierlich optimiert hinsichtlich Klingenwinkel, Klingenspalt, Einlegemechanismus, Einstellbarkeit von leichtem auf starken Bartwuchs, Griffen und Designs. Heute heißt er zurecht auch Sicherheitsrasierer.

Aus ihm heraus entstanden das Wechselklingenmesser, das in der Haptik dem Rasiermesser ähnelt, und schließlich der Systemrasierer mit zwei bis sechs hintereinander gelagerten Rasierklingen, mit Schwingköpfen, mit Sicherheitsfeatures wie Hautschutzapplikationen vor und nach den Klingen, Feuchtigkeitsstreifen und federgelagerten Rasierklingen, die sich dem Gesicht anpassen und das Barthaar mit einem Zug kappen. Parallel dazu entwickelte die Kosmetikindustrie immer bessere Produkte zur Vorbereitung und Nachbereitung der Rasur, die die hohen Ansprüche des modernen Mannes an die Qualität der Rasur bedienen.

Eine epochale Revolution brachte 1931 Jacob Schick auf den Markt, den ersten elektrischen Rasierer mit eingebautem Motor, der so klein war, dass er zuhause benutzt werden konnte. Die schnelle Trockenrasur fand weltweit Einzug und rundumschlagende Begeisterung. Doch parallel blieben die Nassrasur und die Barbiere, die sich seit dem 19. Jahrhundert darauf spezialisierten und aktuell ein Revival erfahren.


Die moderne Trockenrasur bringt Tempo, aber nicht immer die größte Gründlichkeit.

Rotationsrasierer und Folienrasierer im Vergleich, und was der Trockenrasierer noch leisten kann.

Männer rasieren sich gerne mit dem praktischen Elektrorasierer. Von Anfang an übte das innovative Gerät Faszination aus auf den an Technik interessierten Mann. Männer können inzwischen wählen zwischen Rotationsrasierern und Folienrasierern. Sie sind handlich und leise geworden, rasieren sehr gut und äußerst verletzungsarm, da sie die Haut vor direktem Kontakt mit den versteckten Messern schützen. Es gibt sie mit allen erdenklichen Zusatzfunktionen, wie beispielsweise Selbstreinigung, Trimmer und Nassrasuroption. Für Frauen gibt es sogenannte Ladyshaver, ausgelegt auf empfindlichere Haut und feineres Haar.

Folienrasierer arbeiten besonders schonend und eignen sich für Rasieranfänger, Männer mit sensibler Haut, feinem Barthaar sowie Teilbärten. Denn der Klingenblock sitzt tiefer und eine darüber liegende Scherfolie schützt die Haut vor Schnitten und Reizungen durch die sich hin und her bewegenden Messer. Mit dem Folienrasierer führst du beim Rasieren gerade Bewegungen aus und kannst besonders gut gerade Hautpartien rasieren sowie auch Konturen definieren.

Rotationsrasierer arbeiten nicht derart sanft und eignen sich eher für Männer mit robuster bis normaler Haut, drahtigerem, längerem und wilderem Barthaar. Rotationsrasierer haben drei rotierende Scherköpfe, mit denen du kreisend über die Bartstoppeln fährst, die so von allen Seiten erfasst und gründlich entfernt werden. Die Scherköpfe sind flexibel gelagert und passen sich Unebenheiten an, weshalb sie besonders auch für Halspartien geeignet sind. Konturen oder Kanten stellen jedoch eine Schwierigkeit dar, weshalb sie sich weniger für Teilbartkonturen und mehr für Komplettrasuren eignen.

Der Vorteil des Trockenrasierers liegt darin, dass du ohne Vorbereitung sofort mit der Rasur loslegen kannst. Besonders Männer, die es eilig haben, sparen mit ihm Zeit. Neigt deine Haut zu Unreinheiten, kommst du mit ihm oft schonender durch die Rasur als mit einem Nassrasierer. Die neueste Generation der Elektrorasierer ist wasserfest und kann auch für die Nassrasur verwendet werden.

Mit einem dafür ausgelegten Trockenrasierer ist es auch möglich, Barthaare nur zu trimmen. Der Nachteil des Trockenrasierers liegt darin, dass er das Barthaar nicht so nahe an der Haut abschneidet wie der Nassrasierer. Er hobelt es vielmehr ab. Zum einen ist dadurch das Ergebnis nicht so gründlich und Stoppeln sind schneller wieder als Bartschatten sichtbar. Zum anderen kann dabei minimal Haut abgerieben werden, was zu verstopften Poren und Pickeln führen kann.

Auch wenn die Trockenrasur ohne Vor- und Nachbereitung möglich ist, helfen sogenannte Pre Shave und After Shave Produkte, diese Rasur gründlicher zu machen und Hautprobleme abzuhalten. Der Trockenrasierer entfernt trockene, aufgestellte Barthaare besonders gut und ein alkoholhaltiges Pre Shave Produkt hilft, indem es Talg von der Haut entfernt und dem Haar Wasser entzieht. Ein klärendes, pflegendes After Shave nimmt deiner Haut nach der Rasur die Unruhe. Dazu kommt die Pflege des Geräts: reinigen, wie der Hersteller es vorgibt, und defekte Scherblätter austauschen, sonst rupft es und deine Haut wird gereizt.


Nassrasur, Pflegeprodukte, Werkzeuge und Marken rund um die Rasur.

Die moderne mechanische (manuelle) Nassrasur.

Die manuelle Nassrasur nimmt mehr Zeit in Anspruch als die elektrische Trockenrasur. Sie ist dafür, sofern alles richtig gemacht wird, die gründlichere Rasur. Für viele Männer ist sie ein Ritual geworden, das bisweilen wie ein Wellnessprogramm zelebriert wird. Die Vorbereitung und Nachbereitung mit den richtigen Produkten ist wohltuend, die Rasur ist eine männliche Herausforderung. Die Nassrasur erfolgt in drei Schritten: Vorbereitung, Rasur und Nachbereitung.

Die Vorbereitung dient dem Zweck, dem Rasurwerkzeug den Schnitt des Haares nahe an der Haut zu erleichtern und die Haut vor Verletzungen zu schützen. Als vorbereitende Mittel verwendest du sogenannte Pre Shave Produkte. Dazu zählen Rasieröl, Rasiergel und Rasierschaum, fertig aus der Dose oder selbst geschlagen aus Rasierseife oder Rasiercreme.

Vor dem Auftragen wäschst du dein Gesicht mit warmem Wasser und Waschlotion oder milder Seife, einmal die Woche nimmst du zusätzlich ein Peeling, das die losen Hautschuppen abträgt. Die Wärme und das Pre Shave Produkt machen deine Haut warm und weich, stellen das Barthaar auf, weichen es ein und legen einen schützenden Gleitfilm darauf.

Mit der Rasur beginnst du nach einer kurzen, bis zu mehreren Minuten dauernden Einwirkzeit des Pre Shave Produktes. Damit sie gelingt, muss die Schneide des Rasiergeräts scharf sein. Das Rasiermesser wird dazu vor der Rasur abgeledert, beim Rasierhobel oder Wechselklingenmesser wird die stumpfe Klinge ausgetauscht, beim Systemrasierer der komplette Klingenkopf.

Eine stumpfe Schneide rupft, rasiert unsauber und kann Schnitte verursachen. Zusätzlich muss die Technik stimmen. Das Messer muss in einem Winkel von etwa 30 Grad angesetzt werden und mit nur leichtem Druck gezogen werden, in der Regel einmal mit, einmal gegen und einmal quer zum Strich. Der Systemrasierer nimmt diese Technik durch flexible Mehrklingenköpfe und eingebaute Sicherheitsfeatures weitgehend ab.

Die Nachbereitung dient dem Zweck, die von der Rasur strapazierte Haut zu pflegen und zu erfrischen. Diese Aufgabe übernehmen After Shave Produkte. Sie klären, ziehen die Haut zusammen, neutralisieren den pH-Wert und bringen Feuchtigkeit, rückfettende, schützende und nährende Stoffe in die Haut ein. Je nach Rezeptur gehen sie auf verschiedene Hauttypen und persönliche Vorlieben ein. Bevor das After Shave aufgetragen wird, muss die rasierte Zone mit kaltem Wasser gewaschen und mit einem sauberen Tuch trocken getupft werden, um übriges Gemisch aus Pre Shave Produkt und Stoppeln zu entfernen und die geöffneten Poren wieder zu schließen.


Pflegeprodukte für die Vorbereitung und Nachbereitung der Rasur, von Rasieröl bis After Shave.

Der Markt für Produkte, die der moderne Mann für seine Rasur schätzt, ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts beinahe unüberschaubar gewachsen und unterliegt einer kontinuierlichen Entwicklung. Rasierer sowie Pre Shave und After Shave Produkte werden ständig verbessert. Es gibt konventionelle und naturkosmetische Mittel. Männer legen verstärkt Wert auf Präzision und Produkte, die nicht nur ihnen, sondern auch der Umwelt und den Tieren Rechnung tragen. Insbesondere Naturkosmetik ist daher im Wachstum begriffen.

Sie setzt auf natürliche und pflanzliche Zutaten aus nachhaltigem Anbau und verzichtet auf die in die Negativkritik geratenen synthetischen Inhaltsstoffe, wie Polyethylenglykole, Parabene, Silikone, Paraffine und weitere, die in konventionellen Produkten sein können. Für die Vorbereitung der Rasur gibt es Rasieröl, Rasiergel oder Rasierschaum. Rasieröl und Rasiergel sind transparent, so dass der Mann genau sieht, wo er gerade rasiert. Sie eignen sich deshalb gut für die Konturenrasur. Den Rasierschaum gibt es fertig aus der Dose oder du schlägst ihn mit einem Rasierpinsel selbst aus Rasiercreme oder Rasierseife in einer Rasierschale.

Selbst geschlagener Rasierschaum hat natürlichere und weniger Inhaltsstoffe und hält seine cremige Konsistenz länger als fertiger Rasierschaum, so dass er die Haut effizienter und schonender anwärmt, Barthaare weich macht sowie einen schützenden Gleitfilm auf die Haut legen kann. Fertigen Rasierschaum finden Männer jedoch praktisch, wenn es schnell gehen muss. Zur Vorbereitung gehören außerdem eine reinigende Waschlotion und ein Peeling, das die Haut glättet, bevor die Klinge kommt.

Für die Nachbereitung der Rasur steht eine Reihe sogenannter After Shaves zur Verfügung. Für jede Haut gibt es eine eigene Rezeptur, vom scharfen Rasierwasser mit viel Alkohol für robuste Haut bis zum Balsam für sensible. Es gibt flüssiges scharfes Rasierwasser mit viel Alkohol, das für robuste Haut gedacht ist. Es gibt flüssiges mildes Tonic mit wenig Alkohol und Rosenwasser ohne Alkohol, das jeder Hauttyp verträgt.

Mit milchiger oder cremiger Konsistenz arbeiten Balsam für sensible Haut, Lotion für normale Haut und Moisturizer für trockene Haut. Für Haut, die zu Rasurbrand neigt, gibt es dickflüssiges Gel und Creme. Zum Blutstillen nimmt man Alaun. Alle Arten von After Shaves kümmern sich um die von der Rasur strapazierte Haut. Je nach Zusammensetzung klären, kühlen und adstringieren sie und versorgen deine Haut mit Nährstoffen, Feuchtigkeit und Fett und verleihen einen guten Duft.


Womit du deine Stoppeln schneidest, bestimmt Gründlichkeit und Aufwand.

Für den Schnitt der Bartstoppeln gibt es Hightech Geräte in allen möglichen Designs, Material- und Verarbeitungsqualitäten. Das äußerst langlebige Rasiermesser mit fester Klinge erledigt die Rasur besonders gründlich. Es muss jedoch technisch einwandfrei geführt werden und ist pflegebedürftig, muss vor jeder Rasur mit einem sogenannten Lederriemen, den es als Streich- oder Stoßriemen gibt, geschärft werden. Technisch leichter geht die Rasur mit einem Wechselklingenmesser und noch leichter mit einem Rasierhobel. Beide Geräte sind wartungsarm. Ist die Klinge nach etwa zehn Rasuren stumpf, wird sie durch eine neue Rasierklinge ersetzt.

Der Systemrasierer, den es als Einwegprodukt oder mit austauschbarem Klingenkopf gibt, erledigt die Rasur auch ohne technisches Geschick sehr sicher, jedoch weniger gründlich, unökologischer und umgerechnet teurer als Rasiermesser, Wechselklingenmesser und Rasierhobel. Schließlich gibt es noch die hautschonenden elektrischen Trockenrasierer in den Varianten Folienrasierer und Rotationsrasierer, die die Rasur zum Kinderspiel machen, aber nicht die Gründlichkeit der Nassrasierer erreichen.


Bedeutende Marken der Rasur.

Zu den bekanntesten Herstellern von Trockenrasierern zählen Andis, Wahl, Moser, Braun, Panasonic, Philips und Remington.

Zu den bekanntesten Herstellern von Nassrasierern (Rasiermesser, Wechselklingenmesser und Rasierhobel) gehören Böker, Blackbeards, DOVO, RazoRock, Edwin Jagger, Merkur, Parker und RMK Solingen.

Zu den bekanntesten Herstellern von Systemrasierern zählen Gillette und Wilkinson, jedoch bieten alle Drogerieketten mittlerweile Eigenmarken an.

Rasierpinsel bauen Böker, Blackbeards, Edwin Jagger, RazoRock, Merkur und Mühle. Rasierschalen liefern Böker und Mühle, aber auch viele unbekanntere Firmen.

Die bekanntesten Hersteller von Rasierklingen sind Astra, Derby, DOVO, Feather, Gillette, Lord, Mühle, Perma Sharp, Personna und Shark.

Die bekanntesten Hersteller von Pre Shave und After Shave Produkten sind Blackbeards, Dapper Dan, Bullfrog, Mühle, Dr K Soap Company, Lucky Tiger, Meißner Tremonia, Mr. Bear Family, Osma, Proraso und Speick.


Mit viel Hintergrundwissen über die Rasur kannst du jetzt loslegen.

Klicke dich durch die umfassende Linksammlung oben, um noch mehr zu lernen. Und wenn du zu den Produkten willst, geht es hier entlang.

In unserem Onlineshop für Rasur findest du die passenden Produkte.

  • Pre Shave – Die Vorbereitung auf die Rasur
  • Pre Shave Produkte
  • Nassrasur und Trockenrasur gegenüber gestellt
  • Nassrasur
  • After Shave – Die Nachbereitung nach der Rasur
  • After Shave Produkte

Vom Wissen zur Rasur ist es nur ein Schritt.

Jetzt kennst du die Begriffe, die Techniken und die Hersteller dahinter. Wenn du das Gelesene ausprobieren willst, findest du Hobel, Pinsel, Seife und After Shave in unserer Rasur-Abteilung.

Dir ist beim Lesen ein Begriff untergekommen, den wir nicht sauber erklärt haben? Sag uns Bescheid, wir schieben die Erklärung nach. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zur Rasur am häufigsten.

Was bedeutet Rasur?

Rasur heißt heute das Abschneiden der Barthaare, möglichst nah an der obersten Hautschicht. Im besten Fall sind die Haare danach für eine Weile weder zu sehen noch zu spüren. Die Haarwurzel bleibt dabei im Gesicht, deshalb wächst alles kontinuierlich nach. Wer Haare samt Wurzel entfernen will, rasiert nicht, sondern epiliert.


Woher kommt der Begriff Rasur?

Der Begriff kommt vom lateinischen rasura, was so viel wie Schaben oder Kratzen bedeutet. Das passte damals auch: Vor Tausenden von Jahren wurden Barthaare abgeschabt, mit Muschelschalen, Haifischzähnen und zugespitzten Steinen. Heute schneiden wir sie stattdessen. Der Name ist also geblieben, die Methode zum Glück nicht.


Wie unterscheidet sich heutige Rasur von früher?

Früher wurde geschabt, heute wird geschnitten. Statt spitzer Zähne und scharfkantiger Muschelschalen hast du Werkzeuge, mit denen Verletzungen selten geworden sind. Ganz ausgeschlossen sind sie trotzdem nicht: Stumpfes Werkzeug, eine schlechte Vorbereitung und fehlende Übung führen weiterhin zu Schnitten und Reizungen. Das Ergebnis hängt eben nicht nur am Gerät, sondern auch an deiner Technik.


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