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Bartöl: Das flüssige Gold für deinen Bart oder nur Hype?

Mann träufelt Bartöl in die Hand mit verrücktem Blick

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Fragen aus dem Blackbeards Kundenservice. Heute geht es um Bartöl im Allgemeinen.

Lieber Bartträger, liebe Bartträgerin, ich grüße dich. Mein Name ist Mike, ich habe Blackbeards gegründet, und ich melde mich, um ein bisschen aus dem Bartpflege-Kästchen zu plaudern. Wusstest du, dass es im Jahre 2012 noch so gut wie kein Bartöl gab? Unvorstellbar bei der reichen Auswahl an Bartölen, die es heute im Onlineshop von Blackbeards gibt.

Noch einmal zurück in diese Zeit, in der kaum ein Bartträger auf den Gedanken verfallen wäre, sich Öl in den Bart zu massieren. Mein erstes Bartöl war im Übrigen ein Rasieröl, das ich zweckentfremdet habe, denn, wie gesagt, es gab nicht so viele Öle extra für Gesichtshaut und das Barthaar.

Was die folgenden Zeilen so mit sich bringen, sind Fragen, die im Laufe der Jahre immer wieder an den Kundenservice von Blackbeards gestellt wurden. Lass mich dir diese beantworten.

Nun denn, verlieren wir keine Zeit, einiges wirst du bereits wissen, anderes wird dir neu sein. Wann bekommst du schon mal Insider-Tipps von einem der ersten Bartöljunkies in Deutschland?


Die häufigsten Fragen rund um das Thema Bartöl.

Wie sinnvoll ist Bartöl?

Zwei Produkte nutze ich täglich: Bartöl und eine Bartbürste. Es pflegt sowohl die Barthaare als auch, und das ist das Wichtigste, die darunter liegende Gesichtshaut. So bleibt sie weich und geschmeidig statt trocken und spröde. Kurzum: Für einen gut gepflegten Bart ist Bartöl elementar.

Die Phase, in der der Bart juckt, habe ich im Übrigen auch, wenn ich mich mal wieder rasiert habe. Nach einigen Tagen beginnt sie, vergeht aber, sobald sich die Haut wieder an den Bart gewöhnt hat. Ich schätze, dass es ungefähr eineinhalb Wochen andauert. Ich habe es ganz am Anfang meiner Bartpflege-Karriere falsch formuliert: Der Bart juckt. Es ist aber nicht der Bart, der juckt, sondern die Gesichtshaut darunter. Ein gutes Bartöl pflegt genau diese Haut.


Welches Öl ist am besten für den Bart?

Qualität über Quantität, das gilt auch hier. Natürliche Öle wie Argan-, Jojoba- und Kokosöl sind ausgezeichnet für die Bartpflege geeignet. Sie sind reich an Nährstoffen, machen deinen Bart weich und lassen ihn, wenn er von einem Sonnenstrahl geküsst wird, schimmern, als wäre er von tausend Diamanten besetzt.

Du hast die Qual der Wahl, wenn es um den Duft geht. Einige Bartöle sind mit Zitrusnoten, andere mit holzigen oder würzigen Aromen versehen. Ob Zitrus, Holz oder Würze: Den Duft suchst du dir aus, die Pflege machen die Basisöle. Wende dich vertrauensvoll an uns, wir helfen dir dabei, dein neues Lieblingsbartöl zu finden.


Ist Bartöl gut für den Bart?

Ja. Nicht nur für das Haar, sondern vor allem für die Haut darunter. Ich vergleiche das gerne mit einer Gesichtscreme, die nur aus Öl besteht. Trägeröle wie Arganöl, Jojobaöl und Passionsfruchtöl haben eine positive Wirkung auf Haut und Haar.

Spannt deine Haut unter dem Bart, macht ein Bartöl sie wieder geschmeidig. Wir haben uns schon mal intensiv mit der guten Wirkung verschiedener Trägeröle im Bartöl beschäftigt.


Wie oft benutzt du Bartöl?

So oft du willst, aber regelmäßig. Ich nutze Bartöl immer morgens, auf jeden Fall nach der Dusche. Aber auch, um meinem Bart einen guten Duft zu verleihen, bevor ich mich auf zum Sport mache. Eine Zeit lang habe ich abends nochmal ein paar Tropfen Bartöl einmassiert, was, entgegen der Befürchtung einiger unserer Kunden, nicht dazu führt, dass das Öl im Kissen landet. Du darfst eben nur nicht des Guten zu viel nehmen.

Im Übrigen kannst du auch schon bei einem Drei-Tage-Bart Bartöl verwenden, du trägst dann einfach weniger auf. Denn Trägeröle wie Arganöl, Jojobaöl und Passionsfruchtöl machen das Barthaar weich und halten die Haut darunter geschmeidig. Harte Bartstoppeln jedoch bekommst du mit dem besten Bartöl nicht weich, es bedarf einer gewissen Länge für die entsprechende Geschmeidigkeit.


Wie benutzt du Bartöl?

Direkt mit der Pipette in den Bart. Und dann verteilst du es mit einem Kamm. Oder? Auf keinen Fall. Wir haben schon die wunderlichsten Anwendungsbeispiele gesehen und das war leider einer der Fehler, die wir am Anfang auch gemacht haben. Wir haben es sogar gefilmt. Und ins Internet gestellt. Aber du wächst mit deinen Aufgaben und hier kommt die Anleitung für die richtige Anwendung von Bartöl.

Je nachdem, wie stattlich du deinen Bart gezüchtet hast, fällt auch die benötigte Menge an Bartöl aus. Wichtig ist, dass jedes Haar und die Gesichtshaut leicht mit Öl benetzt werden. Erfahrungsgemäß reichen beim Drei-Tage-Bart zwei, drei Tropfen, beim kurzen bis mittleren Vollbart vier, fünf. Gib das Bartöl in deine freie Hand, stell die Bartölflasche zur Seite, verreib das Öl kurz in den Handinnenflächen und massier es dir anschließend genüsslich in Haut und Haar ein.


Zum Abschluss: Zwei Angebote für dich, wenn du dich mit Bartpflegeöl beschäftigst.

Erstens findest du im Onlineshop von Blackbeards eine Auswahl an Bartölen verschiedener Marken. Welche das sind, hat sich im Laufe der Jahre schon oft geändert und selbstverständlich bin ich als Hersteller unserer eigenen Bartöle ein wenig voreingenommen. Wir haben uns aber auch weiterentwickelt. Unser erstes eigenes Bartöl bestand aus Mandelöl, Traubenkernöl und Aprikosenöl, heute besteht es vor allem aus Jojobaöl, Traubenkernöl und Rizinusöl, dazu Arganöl und Squalan.

Was mich zum zweiten Angebot bringt. Wende dich an uns, wenn du dir bezüglich der Trägeröle und des Duftes nicht sicher bist. Die Wirkung der Trägeröle ist in der Theorie klar, die meisten Öle enthalten eine ausgewogene Kombination guter Öle. Was aber ungemein schwer über Produktbeschreibungen zu vermitteln ist, ist der Duft. Sei dir gewiss, wir haben eine sehr gute Erfolgsquote bei unseren Empfehlungen.

Wir sind immer erreichbar für dich. Direkt im Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax. Schreib uns an kontakt@blackbeards.de, nutz die Chat Bubble unten rechts oder unser Kontaktformular.

Stöber dazu in unserer Auswahl an Bartölen.


Das fragen uns Bartträger zu Bartöl am häufigsten.

Ist Bartöl nötig oder nur Hype?

Für einen gepflegten Bart gehört es zur Grundausstattung. Es pflegt die Barthaare und vor allem die Haut darunter und macht sie geschmeidig. Wer täglich nur zwei Dinge nutzt, kommt mit Öl und einer Bartbürste schon sehr weit. Kurios ist eher, dass es vor gut einem Jahrzehnt kaum Bartöl zu kaufen gab.


Welches Öl ist am besten für den Bart?

Setz auf Qualität statt Menge. Natürliche Öle wie Argan, Jojoba und Kokos sind reich an Nährstoffen, machen den Bart weich und geben ihm einen schönen Schimmer. Beim Duft entscheidest allein du, ob es zitrisch, holzig oder würzig sein soll. Frag im Zweifel nach, statt dich blind durchs Regal zu probieren.


Wie lange juckt ein neu wachsender Bart?

Meist ein bis zwei Wochen. Die Phase beginnt einige Tage nach der Rasur und hört auf, sobald sich die Haut wieder an das Barthaar gewöhnt hat. Übrigens juckt nicht der Bart, sondern die Gesichtshaut darunter, deshalb bringt Pflege genau dort am meisten. Ein gutes Bartöl pflegt die Haut in dieser Zeit.


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