Wie kann ich Hautirritationen nach der Rasur vermeiden?

Sie lassen sich verhindern und auch im Nachhinein bearbeiten.

Rasurbrand, Pickel und Unreinheiten, eingewachsene Barthaare und Schnittwunden sind nervig – tu was dagegen. Zwei Dinge sind wichtig für eine Rasur ohne Rasurbrand und Rötungen: eine gute Vorbereitung und Nachbereitung.

Der Tag könnte so schön sein, wären da nicht die Hautirritationen nach der Rasur. Ärgerlich, aber vermeidbar.

Da lacht ein neuer Tag, frisch und unverbraucht, die Zähne geputzt, die Haare gekämmt, das Kinn frisch rasiert…, doch irgendwie brennt, juckt oder spannt dein wunderschönes Antlitz auf ganz und gar unangenehme Weise? Das kann einem wirklich die Laune verderben. Wir verstehen das absolut.

Leidtragende sind nun dein Umfeld, das deine Laune ertragen muss, deine Haut, die die Schmerzen hinnehmen muss und du, dessen Nerven extrem strapaziert sind. Aber das muss so nicht sein, es geht auch anders. Im Folgenden haben wir die häufigsten Hautirritationen nach der Rasur zusammengestellt, mit Tipps, wie sie sich ganz leicht vermeiden lassen.

Der Erfolg deiner Rasur hängt immer von der optimalen Durchführung von drei Schritten ab: Erstens musst du deine Nassrasur anständig vorbereiten, zweitens muss die eigentliche Rasur mit einem scharfen und sauberen Rasierer – also entweder einem Systemrasierer, Rasierhobel, Wechselklingenmesser oder Rasiermesser – durchgeführt werden.

Und drittens musst du den Stress für deine Haut im Nachhinein vermindern. Eine ausführliche Anleitung für die Nassrasur haben wir schon verfasst, lies dir die bei Gelegenheit mal durch. Gehen wir auf die Probleme ein, die nach der Rasur auftreten können, wenn du sie nicht richtig vor- oder nachbereitet hast.

Rasurbrand. Ein nur allzu bekanntes Hautproblem, das nach der Rasur auftreten kann.

Rasurbrand klingt böse. Ist er auch. Rasurbrand bezeichnet brennende, juckende Rötungen der Haut. Häufig bilden sich an der betroffenen Hautstelle auch kleine Rasierpickel, die mehrere Tage benötigen, um abzuheilen. Rasurbrand tritt besonders häufig nach Nassrasuren auf und ist, je nach Hauttyp, mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Begünstigt wird diese Hautirritation durch eine falsche Rasiertechnik und keine oder falsche Pflege der Haut vor und nach der Rasur. Stumpfe, verschmutzte Klingen, minderwertige Einwegrasierer, zu hoher Druck, ein falscher Winkel sind Faktoren, die das Rasurbrandfeuer noch weiter schüren…, also achte zunächst mal darauf.

Rasiere niemals gegen die Wuchsrichtung deiner Haare, zumindest nicht im ersten Zug, die Haut wird sonst unnötig strapaziert. Wenn du dich schon ein paar Tage nicht mehr rasiert hast, wird es auch helfen, wenn du erst einmal mit einem Trimmer über die betreffenden Stellen gehst und die Haare kürzt.

Außerdem solltest du keine stumpfen oder verschmutzten Klingen verwenden, da diese die Haut verletzen können, und Schmutz dafür sorgt, dass sich besonders gereizte Stellen entzünden. Merke dir außerdem: Wenn du dich regelmäßig rasierst, gewöhnt sich deine Haut daran und Irritationen wie Rasurbrand werden vermindert. Also lasse nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Rasuren vergehen, lege dir am besten ein anständiges Rasierset zu und wechsle die Klinge deines Rasierers regelmäßig, damit du sie ohne Druck ziehen kannst.

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Verwende Pre Shave Öl, um Hautirritationen nach der Rasur zu verhindern.

Außerdem ist wichtig, dass du deine Rasur gut vorbereitest. Es gibt Männer, die machen schnell ihr Gesicht nass, nehmen Rasierschaum, massieren ihn ein, legen los und haben nach der Rasur keine Probleme mit Rasurbrand. Du zählst anscheinend nicht dazu, was willst du sonst hier? 😉

Reinige dein Gesicht und deinen Bart vor der Rasur gründlich mit warmem Wasser und Waschlotion und achte darauf, dass das Haar aufquillt und weich wird, so dass es besser von der Rasierklinge geschnitten werden kann. Deshalb empfehlen wir dir, vor der Rasur zu duschen. Du hast jetzt keine Lust zu duschen? Ok. Alternativ vollziehst du diesen Schritt der Rasurvorbereitung mit einem erträglich heißen, nassen Handtuch, das du dir um den Kopf wickelst. Und dann nimmst du Rasieröl. Die Verwendung von Pre Shave Öl erzeugt einen Schutzfilm zwischen Klinge und Haut, was kleine Schnitte, Rasurbrand, Rötungen oder Hautirritationen deutlich vermindert.

Solche Probleme entstehen durch zu starke mechanische Einflüsse, also wenn du zu fest aufdrückst, was meist geschieht, wenn die Klinge stumpf ist. Oder, wenn deine Haut zu wenig vor der Klinge geschützt ist und auch, wenn die Barthaare nicht “stramm stehen”. Wenn du Rasieröl einmassierst, werden deine Barthaare aufgestellt, so dass sie die Klinge viel leichter schneiden kann.

Rasieröle gibt es sehr viele, achte darauf, eines zu wählen, dessen Inhaltsstoffe sich mit deiner Haut vertragen. Du kannst Rasieröl entweder als Pre Shave Öl verwenden, also als Grundlage für deine Rasur mit Schaum aus Rasierseife beziehungsweise Rasiercreme oder aber auch alleine, also ohne zusätzlichen Schaum.

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Eingewachsene Barthaare. Lästig, schmerzhaft, nervig. Vermeide sie.

Wenn du von Natur aus sehr festes oder lockiges Haar hast, wirst du öfter mit dem Problem zu kämpfen haben, dass einzelne Barthaare irrtümlicherweise subkutan leben möchten, also in die falsche Richtung, sprich in die Haut hinein wachsen. Ein guter Ansatz, um das Problem einwachsender Haare zu minimieren, ist, dessen Herauswachsen zu fördern, in dem du ihnen die Poren öffnest. Das erreichst du, indem du einmal die Woche ein Peeling machst.

Ein weiterer Ansatz ist die Verwendung eines guten Rasierschaumes. Rasierschaum aus der Dose ist bei Verfechtern des gepflogenen Rasierkultes nach wie vor verpönt, viele Nassrasierer aber sind pragmatisch und freuen sich über die komfortable und einfache Anwendung. Wenn du keine Probleme mit eingewachsenen Haaren hast, ist das auch ok. Wenn doch, probiere es aus, dir deinen Rasierschaum mit Hilfe eines Rasierpinsels selbst zu schlagen.

Warum? Nun, gute Rasierseife erhöht den pH-Wert der Haut deutlich, durch die Alkalisierung quillt die Haut auf, die Haare stellen sich senkrecht auf und schieben sich weiter aus dem Haarkanal. Lasse den Rasierschaum dafür nach dem Auftragen circa zwei bis drei Minuten einwirken, damit die Barthaare anständig aufquellen können. Bei einigen Seifen reicht oft schon die Zeit des Einmassierens aus.

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So schäumst du dir deine Rasierseife richtig auf.

Zum Aufschäumen der Rasierseife brauchst du einen Rasierpinsel und eine Rasierschale. Lege die Rasierseife in die Rasierschale. Wenn du eine relativ harte Seife hast, übergieße sie mit etwas heißem Wasser, so wird sie weicher. Anschließend reibst du den angefeuchteten Rasierpinsel auf dem Seifenstück, drücke dabei aber nicht zu fest auf. Du streichst und kreist den Rasierpinsel, du massierst sanft die Seife. Et voilà, es entsteht wunderbarer Rasierschaum. Die Konsistenz des Rasierschaumes wird maßgeblich von zwei Faktoren beeinflusst.

Erstens vom Verhältnis zwischen Wasser und Seife, zweitens von der Zeit, die du rührst. Zu viel Wasser führt zu dünnflüssigem Schaum, zu viel Seife macht das Ganze… naja, seifig eben. Die wichtigsten Entscheidungsmerkmale für einen Rasierpinsel sind Haartyp und Haarqualität, denn sie sind ausschlaggebend für die Qualität des Rasierschaumes. Gute Rasierpinsel bestehen aus hochwertigen Fasern und sind nicht immer nur tierischen Ursprungs.

Bei den Dachshaaren unterscheidet bei diesem zwischen Stockhaar, Zupfhaar und Silberzupf. Es gibt aber auch welche mit Schweineborsten, Rosshaar und sogar welche mit künstlichem Haar, das sich mittlerweile überragend gut schlägt, vor allem die sogenannte Silvertip Fibre und Black Fibre.

Gute Rasierpinselborsten tun auch der Haut gut, erreichen den Ursprung der Barthaare und ermöglichen es dem Rasierschaum, sie perfekt einzuweichen. Durch die kreisenden Bewegungen, die du beim Auftragen des Rasierschaumes in deinem Gesicht machst, wird deine Haut massiert und die Barthaare werden so aufgestellt, dass sie nicht schräg, sondern im Durchmesser glatt abgeschnitten werden, was dem Einwachsen entgegenwirkt.

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Schnittwunden. Sie sind das Resultat von zu viel Hektik oder Unachtsamkeit.

Schnittwunden entstehen vor allem dann, wenn du es eilig hast oder unachtsam bist. Solltest du vor der Rasur zu lange duschen, begünstigt das solche „Unfälle“, denn dann ist die Haut durch das warme Wasser zu sehr aufgequollen und du rutschst leichter ab. Egal, wie klein die Schnittwunde ist, sie blutet häufig sehr stark.

Besonders nach dem Frühstück, denn nach dem Essen ist die Gesichtshaut stärker durchblutet. Nassrasuren sollten deshalb vor dem ersten Müsli, Marmeladenbrot oder Salamibrötchen durchgeführt werden. Bei manchen winzigen Schnittwunden reicht es, sie beispielsweise mit kaltem Wasser zu kühlen, damit sich die Blutgefäße zusammenziehen. Auch mit einer sauberen Mullbinde auf die betroffene Hautstelle zu drücken, kann helfen, die Blutung schneller zu stillen.

Hilft alles nichts? Nachdem wir dir immer predigen, dass du deine Haare mit heißem Wasser und guter Rasierseife aufquellen sollst, und du dich deshalb tiefer ins eigene Fleisch schneidest, bieten wir dir auch gleich eine Lösung an.

Wenn du also eine tiefere, stark blutende Schnittwunde hast, versorge sie mit einem Alaunstift oder Alaunstein. Tupfe mit dem angefeuchteten Alaunstift kurz auf die Verletzung. Du spürst ein leichtes Brennen und sofort ist die Blutung gestoppt. Das ist zu überleben. Alaun ist schon ein feines Zeug, es hat eine stark adstringierende Wirkung, das bedeutet, dass es Blutungen sehr schnell stoppt, indem es Gewebe zusammenzieht und so die Wunde prima verschließt.

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Pickel und Unreinheiten. Sehen nicht nur unschön aus, sie fühlen sich auch unschön an.

Unreine Haut ist nie schön, erst recht nicht, wenn du keine sechzehn mehr bist. Neben einem gesunden Lebensstil, ist auch die richtige Pflege entscheidend, um Hautunreinheiten vorzubeugen. Du solltest wie gesagt nur saubere und scharfe Klingen bei der Nassrasur verwenden. Außerdem können ein desinfizierendes und regenerierendes After Shave und eine pflegende, nicht fettende Tagescreme zu einer reineren Haut beitragen.

Ersteres klärt gründlich, zweites pflegt und spendet Feuchtigkeit, was deine Haut weniger anfällig für Hautirritationen macht. Dabei solltest Du immer darauf achten, dass die Produkte Deinem Hauttyp entsprechen. Scharfes Rasierwasser vertragen meist nur robuste Hauttypen. Für sensible Haut gibt es Balsam, für normale Lotion, und für fast alle eignet sich Tonic.

Genauso wichtig ist es auch, dass du nach der Rasur mit Rasierschaum den pH-Wert deiner Haut wieder senkst. Klar, das passiert mit der Zeit von selbst, aber du kannst es beschleunigen. Gut eignet sich da ein After Shave Tonic.

Es beruhigt deine Haut, verringert Entzündungsherde oder Rötungen, und es senkt in relativ kurzer Zeit den pH-Wert deiner Haut. Also: Erst wäschst du die Schaumreste gründlich mit kaltem Wasser von deinem Gesicht, dann nutzt du ein After Shave Tonic. Die Wahrscheinlichkeit, dass Pickelchen entstehen, verringert sich auf ein kleines Minimum.

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blackbeards helfen dir dabei, Hautirritationen nach der Rasur weitestgehend zu vermeiden.

Die Rasur ist etwas Edles, Schönes und Anmutiges. Hier ist kein Platz für Hektik oder unschöne Hautprobleme. Beides passt überhaupt nicht in unser Verständnis einer sanften und gründlichen Rasur. Deshalb solltest du Hautproblemen unbedingt vorbeugen und dir entsprechend Zeit für die Rasur nehmen. Ohne Zeitdruck. Ohne Hektik.

Die richtige Vor- und Nachbereitung der Rasur sowie scharfe und hochwertige Rasier-Tools sind das Geheimnis hinter der Vorbeugung von Hautirritationen nach der Rasur. Es ist ein Zusammenspiel all der genannten Komponenten, damit du neben einem zufriedenstellenden Grundergebnis der Rasur auch eine zufriedengestellte Haut bekommst. In unserem Onlineshop findest du daher alles, was du dazu benötigst, um die Rasur so sanft und irritationsfrei wie möglich durchzuführen.

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