Der Bart beim Sport. Wie verhält er sich auf den diversen Bühnen des Wettkampfes?

Kann dein Bart beim Sport stören und die Leistung einschränken? Musst du auf Besonderheiten achten, die im Alltag so nicht auftreten? Je länger er wird, desto öfter tauchen Unsicherheiten bei manch sportivem Zeitgenossen auf.

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Kann ich mit meinem Bart uneingeschränkt Sport machen oder gibt es tatsächlich Nachteile durch mein bärtiges Gesicht?

Da viele Bartträger auch ganz athletische Jungs sind, die diverse Körperbetätigungen als Hobby pflegen, stellt sich die Frage, ob es Besonderheiten zu beachten gilt, wenn es aufs Feld oder den Parcours geht. Können Bärte eine Behinderung sein? Verhaken sie sich im Nahkampf in Bärten oder Kluften des Gegners? Negative Erfahrungsberichte sind uns unbekannt und intensive Recherche konnte solche und ähnliche Befürchtungen nicht bestätigen. Möglich wäre ein unfairer Griff in den Bart anstatt das Oberteil zu zerreißen, wie es in der populärsten aller Sportarten ja gang und gäbe ist. Wir erinnern uns zwar noch an einen gewissen Beißer beim vorletzten Großturnier, aber beim Zupfer in den Bart müssen wir sagen: Fehlanzeige.

Aber es gibt ja auch noch andere Sportarten. Dem Skispringer könnte ein mächtiger Vollbart unter Umständen einige Meter wegen des Luftwiderstands kosten. Oder den Läufer beim Sprint behindern, wenn der übermächtige ZZ wild unten rumbaumelt. Ob wir vielleicht deshalb nur selten Leichtathleten mit ausgeprägtem Bart sehen, bleibt Spekulation. Wir betrachten nachfolgend einige Ängste und mögliche Probleme, die einen Bart beim Sport zum Hindernis machen könnten. Es sei aber schon vorweggenommen, dass nun wirklich keine Statistiken und ernstzunehmende Erfahrungsberichte bärtiger Sportler existieren, die eine Behinderung durch die haarige Pracht im Wettkampf bestätigen würden.

Kann Sport und dein damit verbundenes Schwitzen deinen Bart ernsthaft gefährden?

Wenn du dich bei einer wie auch immer gearteten sportlichen Betätigung richtig anstrengst, fließt der Schweiß. Das soll er manchmal auch, weil zumindest manche von uns dadurch auch Gewicht verlieren möchten. Mit dem Schweiß geht ja auch Masse ab. Aber dem Bartträger fließt der Gesichtsschweiß schon wegen der Gravitationskraft zunächst einmal nach unten. Und damit in den Bart. Da sammelt er sich. Zumindest bis so viel da ist, dass der Bart die Menge nicht mehr fassen kann. Trägst du nur einen Moustache, tröpfelt es irgendwann auf die Lippen, Vollbartträgern auf die Brust. Kernfrage ist bei diesen eher nicht so appetitlichen Überlegungen, ob durch das Phänomen des Schwitzens der Bart irgendwie in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Es gibt nämlich nicht wenige sportlich sehr aktive Bartträger, die solche Gedanken und Befürchtungen hegen. Denen sind wir nachgegangen und können beruhigend und beschwichtigend feststellen: Weder die erhöhte Menge an Flüssigkeit, noch der mit dem Schweiß verbundene gesteigerte Salzgehalt kann den Barthaaren schaden. Wenn du deinen Bart nach dem Sport wie alles andere auch ordentlich wäschst, dann sieht er das eher als Bonus an, den er dankbar annimmt. Das Salz kann dem haarigen Gesichtsgemächt nichts anhaben. Befragungen von bärtigen Sportlern haben keinerlei Qualitätsminderungen ergeben. Daneben existieren keine medizinischen Studien, die Ängste von sportiven Bartlern erhärten würden.

Kann dich dein Bart beim Sport behindern oder sogar auch die Leistung einschränken?

Eine andere Frage ist, ob Bärte die Qualität der sportlichen Leistung oder das individuelle Empfinden bei sportlicher Betätigung negativ beeinflussen können. Auch hier können wir grundsätzlich verneinen. Mögliche Störfaktoren sind wohl eher subjektiver als objektiver Natur. Möglich, dass ein vor Schweiß triefender Bart anfängt intensiv zu jucken. Das kann sicher etwas störend sein, aber wenn du mit voller Konzentration bei deiner sportlichen Sache bist, dürftest du dieses Gefühl sowieso nicht wahrnehmen. Und wenn der Bart auf einmal doppelt so schwer ist, weil er voller Flüssigkeit ist? Tatsächlich, solche Fragen werden gestellt.

Mal ehrlich: Sport hat ja grundsätzlich etwas mit physischer Anstrengung zu tun. Wenn sich jemand durch das zusätzliche Gewicht seines Bartes bei einer sportlichen Anstrengung behindert fühlt oder weniger Leistung bringt, weil der Bart durch Schweiß schwerer ist – welchen Sport könnte man diesem Sportler dann überhaupt zutrauen? Schach? Wer Fragen wie diese aufstellt, ist sicher selbst kein sportlich aktiver Mensch, sonst hätte der Selbstversuch seine Frage sowieso schon ad absurdum gestellt. Es wäre vorstellbar, wie ein extremer Bart einen Boxer doch behindern könnte. Es gibt ja auch echt wenige bärtige Boxer. Das könnte für die These der Behinderung des Sports durch Bart sprechen. Allerdings relativieren die bärtigen Wrestler diese Überlegung auch wieder. Fazit also: Behinderung durch Bart beim Sport? Klares Nein!

Musst du auf eine besondere Reinigung deines Bartes achten, wenn du Sport gemacht hast?

Wie einer der vorigen Punkte schon verriet, besteht keinerlei Gefahr von mineralischen Ablagerungen, die nach aktiver sportlicher Betätigung explizit aus dem Bart entfernt werden müssten. Eine normale Bartwäsche reicht da völlig aus. Der geneigte Bartträger sollte vielleicht dennoch das leicht gesteigerte Programm nach dem Abpfiff vollziehen. Die Bartbürste könnte durchaus zum Einsatz kommen, um gegebenenfalls Reste eines Stutzens zu entfernen, die noch drin hängen - je nachdem, in welcher Wade du dich festgebissen hattest, so du Fußballer bist. Wäre beim Dinner nicht so schön, wenn da plötzlich Fetzen auf den Teller fallen.

Als Bartprofis würden wir selbstredend gerade nach anstrengendem Sport die Verwendung des Bartshampoos empfehlen, schon um ganz sicher alle eventuellen Geruch erzeugenden Hinterlassenschaften der salzhaltigen Körperflüssigkeit zu eliminieren und einen viel besseren Duft einzubringen. Das Bartöl danach ist dann logische Folge und Abschluss und vertreibt hier sämtliche Befürchtungen. Beim Mannschaftssport könnte das vielleicht sogar zu einer irritierenden Geheimwaffe werden: Wenn dein Bart schon beim Betreten des Spielfelds betörend riecht, ziehst du bei deinen Gegnern vielleicht deren gesteigerte Aufmerksamkeit auf sich – und Nachlässigkeit in ihrem Spielaufbau als Folge. Eigentlich soll dein Bartgeruch zwar mehr auf Frauen wirken, aber… war jetzt mal nur so´n Gedanke.

Der Sport ist also absolut kein Grund, deinen Bart zu stutzen oder gar zu rasieren.

Kann der Bart beim Sport stören, gar behindern? Oder verschafft er gar Vorteile bei der körperlichen Betätigung? Macht ihm der Schweiß zu schaffen? Viele Fragen, die einem sportlichen Bartträger zuweilen beschäftigen.

Wie in den Punkten erläutert, können wir dir hier bedenkenlose Entwarnung geben. Und was du für deinen vielleicht etwas zerzausten Freund brauchst, um ihn nach dem Training oder Spiel wieder auf Vordermann zu bringen, schicken wir von blackbeards dir gerne zu.

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Moritz Höcher ein Autor von blackbeards

Moritz Höcher

Moritz Höcher ist seit Anfang 2016 Teil der blackbeards Crew und für alles zuständig, was mit Worten zu tun hat. Produktbeschreibungen, Ratgeber und Bartberatung sind sein Gebiet, zusätzlich setzt er die Produkte im Shop ins richtige Licht durch aussagekräftige Fotos.

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5 Gedanken zu „Der Bart beim Sport. Wie verhält er sich auf den diversen Bühnen des Wettkampfes?“

  • Der Bart hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit der Wettkampfleistung zu tun und muss auch nicht besonders gepflegt werden.

    • Hey Mike, danke für deine Meinung zum Thema. Wir wünschen dir weiter größtmöglichen sportlichen Erfolg und Spaß am Sport, selbstredend mit Bart ;)

  • Interessanter Blog mit guten Artikeln, ich betreibe selber viel Sport auch auf Wettkampfebene und habe auch einen Vollbart. Also wegen einer Sportart muss man sich nicht seinen Bart abrasieren. Für alle die ihren Bart professionell schneiden möchten, können sich den Ratgeber auf der folgenden Seite durchlesen: http://rasierer-kaufen24.com

    Es grüßt Manfred

  • Ich wüsste echt keinen Grund, warum ein Bart sportliche Wettkampfleistungen beeinflussen könnte, aber ich lasse mich gerne eines besseren oder Studienergebnissen belehren :)

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