Bartwäsche
(3 produkte)Ein Bart sammelt ein, was der Tag ihm vor die Nase setzt. Rauch, Staub, Fett aus der Küche, Regen, die kleine Katastrophe beim Frühstück. Dazu kommt, was die Haut unter dem Bart selbst produziert. Wer den Bart nicht regelmäßig reinigt, trägt all das mit sich herum, und der Bart dankt es schlecht. In unserer Bartwäsche findest du Seifen und Shampoos, die mild genug für die empfindliche Haut unter dem Bart sind und gründlich genug für einen langen Tag. Zweimal die Woche reicht für die meisten Bärte, und genau darauf sind unsere Produkte abgestimmt.
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Bartwäsche
Ein Bart sammelt alles, was ein Tag zu bieten hat.
Mein Freund, stell dir vor, du läufst einen ganz normalen Tag durch die Welt. Du stehst auf, trinkst einen Kaffee, fährst zur Arbeit, isst zu Mittag, unterhältst dich mit einem Kollegen am Tisch, gehst am Nachmittag kurz vor die Tür, und am Abend setzt du dich an den Herd und kochst. In dieser Zeit sammelt dein Bart still und heimlich ein, was die Welt ihm anbietet. Einen Hauch Kaffee, ein Stück vom Mittagsbrot, Staub aus der Luft, etwas Fett vom Kochen, Pollen im Frühjahr, Regen im Herbst. Dazu das, was deine Haut selbst produziert, jeden Tag, in ruhiger Regelmäßigkeit: Hauttalg, abgestoßene Hautschüppchen, Schweiß.
Wenn du den Bart nicht regelmäßig wäschst, trägst du das alles mit dir herum. Der Bart wird mit der Zeit stumpf, wirkt fettig, und irgendwann riecht er nicht mehr besonders frisch. Kein Grund zur Dramatik, aber ein guter Grund, die Bartwäsche ernst zu nehmen, auch wenn sie im Rhythmus der Woche nur zweimal vorkommt.
Warum nicht einfach das Duschgel nehmen?
Die Frage ist berechtigt, und ich habe sie mir selbst lange gestellt. Warum sollte ich zwei Produkte im Bad stehen haben, wenn doch das Duschgel, das ich für den Körper nutze, auch über den Bart läuft, wenn ich mich dusche? Die Antwort liegt, wie so oft, in einem Detail, das man erst sieht, wenn man genauer hinschaut.
Die Haut unter dem Bart ist nicht die Haut am Knie oder am Oberarm. Sie ist dünner, empfindlicher, und sie trägt bereits den Bart als zusätzliche Last. Was dem Rest des Körpers gut bekommt, reizt sie. Viele Duschgele enthalten scharfe Tenside wie SLS, die der Haut unter dem Bart den natürlichen Schutzfilm nehmen. Das merkst du nicht am selben Tag, sondern meist erst Tage später, wenn die Haut anfängt zu jucken oder zu schuppen, und du dich fragst, woher das kommt.
Haarshampoo ist die andere Falle. Es ist auf die Kopfhaut abgestimmt, die mit einem Bart wenig gemeinsam hat. Das Kopfhaar ist dicker, die Haut darunter robuster und an häufiges Waschen gewöhnt. Wer sein Haarshampoo für den Bart nutzt, trocknet ihn aus, und die Haare werden spröde.
Bartseife oder Bartshampoo?
Eine Frage, die uns regelmäßig per Mail erreicht, und die eine ehrliche Antwort verdient: beides funktioniert, und der Unterschied ist kleiner, als viele denken. Entscheidend ist nicht die Form, sondern die Formulierung.
Eine Bartseife ist meist ein festes Stück, das du zwischen den Handflächen oder direkt am Bart aufschäumst. Sie ist konzentriert, hält lange, und sie hat den kleinen Vorteil, dass du sie auch auf Reisen mitnehmen kannst, ohne dass sie als Flüssigkeit im Handgepäck zählt. Das klassische Format, wenn man so will.
Ein Bartshampoo kommt als Flüssigkeit in der Flasche und ist für die meisten im Alltag das bequemere Werkzeug. Du kannst es schneller dosieren und gleichmäßig im Bart verteilen, was gerade bei kurzen und mittellangen Bärten einen Unterschied macht. Wenn du morgens unter Zeitdruck stehst, wirst du das schätzen.
Mein Rat, wenn du unentschieden bist: fang mit dem Format an, das besser in deinen Morgen passt. Die Ergebnisse sind bei guter Formulierung sehr ähnlich. Wichtiger als Seife oder Shampoo ist, dass du überhaupt regelmäßig wäschst und nicht zum Duschgel greifst.
Wie oft ist oft genug?
Die Frage, bei der die meisten Männer zu viel des Guten tun. Ich selbst war lange in dem Irrtum, dass ein gepflegter Bart ein täglich gewaschener sein muss. Das Gegenteil ist richtig. Ein- bis zweimal die Woche reicht für die meisten Bärte. Wer körperlich arbeitet, im Gastgewerbe mit Essensgerüchen zu tun hat oder regelmäßig Sport macht, darf häufiger, bis zu dreimal pro Woche.
Tägliches Waschen ist fast immer zu viel. Es entzieht der Haut den Schutz, den sie gerade erst wieder aufgebaut hat, und setzt einen Kreislauf in Gang, in dem der Bart schneller nachfettet, weil die Haut in Alarmzustand ist. Je mehr du wäschst, desto mehr musst du waschen. Ein Muster, aus dem man nur aussteigt, indem man es durchbricht.
Zwischen den Wäschen hältst du den Bart mit einer schlichten Wasserspülung am Morgen frisch. Warmes Wasser durch den Bart laufen lassen, kurz mit dem Kamm durchziehen, mit dem Handtuch abtupfen, ein paar Tropfen Öl drauf. Das reicht, um den Staub der Nacht zu entfernen und dem Bart den Tag in Würde zu geben.
Schuppen unter dem Bart, was tun?
Ein Thema, das vielen Männern peinlich ist, und eines, das in den allermeisten Fällen nicht bleiben muss. Schuppen im Bart haben zwei Hauptursachen, und die Unterscheidung ist wichtig, weil die Behandlung unterschiedlich ist.
Trockene Schuppen entstehen, wenn die Haut unterversorgt ist. Zu häufiges Waschen, zu heißes Wasser, zu scharfe Produkte. Die Lösung ist gegen die Intuition: weniger waschen, nicht mehr. Lauwarm statt heiß duschen, Bartöl konsequent einmassieren, nicht nur auf die Haare, sondern bis in die Haut. Nach zwei, drei Wochen sollte sich das Bild beruhigen.
Fettige Schuppen dagegen kommen oft von einem Hefepilz, der auf jeder Haut sitzt, bei manchen Menschen aber aus dem Gleichgewicht gerät. Hier helfen spezielle Anti-Schuppen-Shampoos, im Wechsel mit einem milden Bartshampoo, meist über zwei bis vier Wochen. Wenn sich nach einem Monat nichts tut, lohnt der Gang zum Hautarzt. Manchmal steckt dahinter eine behandelbare Hauterkrankung, die keine Pflege der Welt allein in den Griff bekommt, und dann ist eine ärztliche Diagnose ehrlicher als der zehnte Produktwechsel.
Was kommt nach der Wäsche?
Frisch gewaschenes Barthaar ist offen und nimmt Pflege besonders gut auf. Der beste Moment für Bartöl ist direkt nach der Wäsche, wenn der Bart leicht handtuchtrocken ist, aber noch eine Spur Feuchtigkeit in der Haut hängt. Drei bis fünf Tropfen für einen Kinnbart, eine halbe Pipette für den Vollbart, in den Handflächen verreiben, gegen die Wuchsrichtung einmassieren, bis in die Haut. Wer Halt will, legt danach einen Balsam oder eine Pomade nach. So wird aus einem sauberen Bart ein gepflegter.
Wenn du unsicher bist, ob Seife oder Shampoo besser zu dir passt, oder wenn du mit Schuppen kämpfst, die einfach nicht gehen wollen, schreib Finn oder Mike eine Zeile. Zwei Sätze zur Bartlänge und zu dem, was du schon ausprobiert hast, reichen meistens. Wir antworten werktags innerhalb eines Tages und helfen lieber vor dem Kauf als nach dem Zurückschicken.