Fehler bei der Verwendung von Bartöl.

Fehler bei der Verwendung von Bartöl

Du verwendest Bartöl, das ist gut. Du hast dennoch manchmal Probleme, die du eigentlich mit Bartöl loswerden wolltest? Das ist zwar kein sehr häufiger Fall, er kommt aber schon mal vor. Es ist nämlich möglich, bei der Anwendung von Bartöl Fehler zu begehen. Manche Bartler schludern hin und wieder etwas herum, halten sich nicht an die Vorgaben einer makellosen Verwendung. Unser Tipp ist, wirklich penibel zu sein. Wenn du ein Bartpflegemittel nicht korrekt anwendest, ist es rausgeschmissenes Geld, das du für eine ziemlich wertvolle Sache ausgegeben hast. Um Missverständnisse auszuräumen und Bartölliebhabern zu einer bestmöglichen Wirkung ihres Bartöls zu verhelfen, gehen wir auf einige typische Fehler ein.

1. Die Pipette direkt in den Bart halten.

Es gibt Fläschchen, die mit einem Tropfer ausgestattet sind und welche mit einer Pipette. Letztere kommen häufiger vor und sind beliebter. Die Handhabung ist einfacher und auch etwas hygienischer - vorausgesetzt, du wendest sie richtig an. Unwissende vermeiden aus diversen Gründen, das Bartöl in die Hand zu träufeln, nicht selten aus Bequemlichkeit, und lassen es direkt in den Bart tropfen.

Dies ist das wohl oberste No Go. Unweigerlich kommt die Pipette mit deinen Haaren in Berührung, es wechseln Mikroorganismen ihren Wohnort. Und zwar vom Bart in die Pipette, also ins Bartöl. Vollkommene Sterilität ist eine Illusion. Bakterien sind immer vorhanden, es kommt halt auf ihre Zahl an. Sind sie einmal in der Flasche, haben sie einen schönen Pool, um sich zu vermehren. Halte die Pipette niemals direkt in deinen Bart, tropfe immer in die Handfläche und verreibe das Bartöl erst dort, dann im Bart.

2. Das Öl wird nur in die Barthaare eingebracht und gelangt nicht auf die Haut.

Ein weiterer Fehler ist, das Bartöl nur im Bart zu verteilen. Ganz korrekt müsste Bartöl vielleicht Bart- und Hautöl heißen. Der Grund ist, dass es von vornherein genauso für die Pflege der Haut wie für Barthaare konzipiert wurde. Das Übliche: Geht es morgens schneller als sonst, wird die Anwendung nicht absolut vorbildlich vollzogen. Hauptsache Bart glänzt etwas und riecht gut, fertig. Falsch. Komme lieber zu spät zum Termin.

Bartöl muss mit deinen Fingern und Handflächen gleichmäßig in die Tiefe deines Bartes direkt auf die Haut aufgebracht werden. Dort versorgt es ebendiese Haut, die wenig Licht und Luft sieht, mit Feuchtigkeit, diversen Kostbarkeiten der Träger- und ätherischen Öle und verschaffen ihr Erholung. Das mit gesunden Pflegestoffen angereicherte Bartöl dringt ebenso bis zu den Wurzeln deiner Barthaare vor und erst im letzten Schritt gelangt es in und um die Barthaare selbst. Bist du zu häufig zu oberflächlich, macht es sich bald unangenehm bemerkbar.

3. Du verwendest Bartöl zu selten – was sich unbefriedigend auf Bart und Haut auswirkt.

Richtig: Du kannst auch zu wenig Bartöl nehmen. Oder es zu selten benutzen. Wenn du Bartöl benutzt, um Problemchen mit deiner Haut oder deinen Barthaaren endlich loszuwerden, diese aber trotzdem nicht verschwinden, dann kann es an einer zu geringen Menge Bartöl liegen. Juckt es weiterhin, neigst du gar zu Ekzemen, die als gerötete Stellen durch den Bart schimmern, sondert deine Haut weiter trockene kleine Schuppen ab, dann bekommt sie zu wenig von dem, was das Bartöl eigentlich ausgleichen soll.

Sei weder verschwenderisch noch geizig, denn sonst könntest du das Geld für tolles Bartöl auch sparen. Zwei Bartölanwendungen am Tag halten wir für angemessen: Nach der morgendlichen Dusche und am Abend, damit es über Nacht wirken kann. Hinweis: Sieh zu, dass nach der Dusche der Bart feucht ist, aber keine wirkliche Nässe mehr aufweist. Bartöl, Öl eben, und Wasser verbinden sich bekanntlich nicht. Bartöl in zu nasse Bärte einbringen, bringt nichts, weil das einzelne nasse Haar das Öl nicht aufnimmt.

4. Du nimmst zu viel Bartöl und dein Bart glänzt viel mehr als er soll.

Wenn dein Bart den ganzen Tag auffallend glänzt, hast du einen weiteren möglichen Fehler begangen. Du hast zu viel genommen. Sei dir gewahr, dass die gesunden Inhaltsstoffe in Bartöl in ausreichend konzentrierter Höhe vorhanden sind. Du musst es nicht verschwenderisch auftragen. Es ist schön, wenn du bei der Pflege deiner Gesundheit, und Bartpflege gehört eindeutig dazu, großzügig bist, aber bei Bartöl reichen wenige Tropfen. Ein gewisser Glanz sollte vorhanden sein, ganz klar. Aber überflute Poren und Haare nicht mit Bartöl.

Sensible Haut kann allergisch, mit Jucken oder Ausschlag, auf ein Zuviel der hochkonzentrierten ätherischen Öle reagieren. Unterm Bart doppelt unangenehm, weil du diese Körperpartie schlecht einsehen und erreichen kannst. Probe: Streiche nach einer Stunde mit den Händen durch deinen Bart. Glänzen die Handflächen danach sichtbar, hast du zu viel eingerieben. Beginne mit kleineren Mengen. Nachlegen ist einfacher, als zu viel wieder zu entfernen, was nur durch intensive Wäsche mit Bartshampoo geht. Kannst du im Büro aber nicht mal eben machen. Also...

5. Du hast ein schlechtes Bartöl erwischt. Was macht gutes Bartöl aus?

Einen Hinweis, der nicht mit fehlerhafter Anwendung, sondern mit, sagen wir, ungünstigem Bartöl zu tun hat, geben wir dir noch mit. Achte darauf, dass Bartöl aus vollwertigen, nicht denaturierten Ölen besteht und keine Anteile von Mineralöl enthält. Da Mineralöle kostengünstig sind, werden sie für viele Kosmetika verwendet. Eben auch für Bartöl. Mineralöl wird aus Erdöl gewonnen. Es fühlt sich zunächst gut an und ist auch nicht allergen. Mit der Zeit wirkt sich die Unnatürlichkeit, das Künstliche jedoch auf deinen Körper aus.

Stoffe auf Mineralölbasis verstopfen Hautporen. Das verhindert den Transport gesunder Bestandteile, die im betreffenden Mittel wahrscheinlich ebenfalls enthalten sind. Die Haut trocknet zwar nicht aus, denn die Feuchtigkeit wird in ihr gehalten. Sie kann aber nicht atmen und obwohl sie sich weich anfühlt, ist sie keineswegs zufrieden. Denaturierte und mineralische Öle dringen nicht tief ein, stehen zudem im dringenden Verdacht, karzinogen, also krebserregend zu sein. Vertraue nur auf Bartöle mit naturreinen Trägerölen und ätherischen Ölen. Verantwortungsbewusste Hersteller achten auf makellose Inhaltsstoffe ihrer Produkte. Daran erkennst du gesunden Berufsethos. Es geht neben dem Gewinn auch um dich und dein Wohlbefinden.

Woher bekomme ich gutes Bartöl?

Gute Frage. blackbeards war eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das Bartöl angeboten hat. Wir haben mittlerweile über 70 verschiedene Bartöle im Shop, fast alle an unseren eigenen Bärten getestet und für gut befunden. Deshalb bieten wir sie dir an :-{) Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Duft für dich bei deinem Bartöl der richtige ist, scheue dich nicht uns anzurufen oder uns eine Mail zu schicken. Wir helfen dir, das richtige Bartöl für dich zu finden. Hier findest du unsere Auswahl der – in unseren Bärten – besten Bartöle aus Deutschland und aller Welt.

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4 Gedanken zu „Fehler bei der Verwendung von Bartöl.“

  • Tomi
    am 25. April 2017 um 19:55 Uhr
    Zuviel Bartöl zu nehmen soll ein Fehler sein? Dass ich nicht lache, es muss glänzen!!
  • Tomi
    am 27. April 2017 um 12:09 Uhr
    Hallo Blackbeards!

    Ich habe das Bartöl tatsächlich immer direkt mit der Pipette direkt in meinen Bartöl getan, ich wusste nicht, dass dann Bakterien im Bartöl entstehen können. Werde das nicht mehr machen. Eine Frage habe ich an euch: Ich benutze im Moment Brisk Bartöl und lese in den ganzen Facebook Gruppen immer, dass Brisk nicht gut ist. Was haltet ihr von Brisk oder von dem Bartöl?
  • Fabs
    am 28. April 2017 um 12:25 Uhr
    Ich liebe den Glanz! Ich nehme immer mit Absicht zuviel Bartöl, damit er ja schön glänzt. Zwei Pipetten voll Bartöl xD Wieviel wären denn eigentlich ausreichend? Also welche Menge an Bartöl muss man für einen Vollbart verwenden?
    • blackbeards
      am 23. Mai 2017 um 12:44 Uhr
      Hey Fabs,

      wir sind manchmal auch nicht gerade bekannt dafür sparsam damit umzugehen und ich kann das nur all zu gut nachvollziehen. Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Bart küssen und er anfängt zu funkeln :D

      Um deine Frage zu beantworten, wieviel denn eigentlich nötig wäre, nun. Damit der Bart versorgt ist - so er nicht gerade in einer bedürftigen Phase oder enorm beansprucht ist (Salzwasser, Chlor, Hitze...) - reichen ihm bei regelmäßiger Pflege ein paar wenige Tropfen täglich. Von Bartöl profitiert man durchaus bereits ab dem Drei-Tage-Bart und da sind es so an die 3 Tropfen (weniger kann man schlecht in Händen und im ganzen Gesicht verteilen), für den Vollbart solltest du gut bereits mit 4-6 Tropfen auskommen. Wenn er dann mal länger wird und Richtung Hollywoodian halte ich um die 8-10 für durchaus angemessen. Das sind aber nur grobe Richtwerte, hängt mitunter auch etwas vom verwendeten Bartöl an sich ab und was dein Bart benötigt findest du mit Sicherheit schnell auch selber raus - wars etwas zu wenig, leg noch 1-2 Tropfen nach bis du zufrieden bist :) Niemand verbringt mehr Zeit und kennt deinen Bart besser als du selbst ;)

      Wenn du Spaß daran hast und es dir gut tut, warum nicht auch eine Pipette :)
      Glänze, funkel und strahle nach Lust und Belieben, junger Bartawan :-{)
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