Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Nicht ganz ohne Grund stehen Fluoride immer mal wieder in der Kritik.
Unabhängig davon, welche Seite du vertrittst, pro Fluorid oder auch kontra, es geht auch ohne. Dabei kannst du sogar noch weitere Vorteile für deinen Mund und deine Zähne nutzen, die du so nicht hättest, wenn du lediglich fluoridhaltige Zahnpasta verwenden würdest. Nun denn, wie du deine Zähne auch ohne das umstrittene Fluorid sauber und gesund hältst, sagen dir die folgenden Zeilen.
- An der Bedenklichkeit von Fluorid ist schon was dran
- Alles über Zahnpflege
- Damit die Zähne immer strahlend durch den Bart scheinen, geben dir Blackbeards Anregungen, wie du das ohne Fluorid hinbekommst
- Das fragen uns Körperkultivierte zur Zahnpflege am häufigsten
An der Bedenklichkeit von Fluorid ist schon was dran.
Ohne diesen umstrittenen Zusatz auszukommen, ist aber gar kein Problem. Fluoride sind als Salze des stark ätzenden Gases Fluorwasserstoff zwar nicht so hochgradig giftig wie das Element Fluor, als gesund können sie aber auch nicht gerade bezeichnet werden. In Spuren können Fluoride durchaus helfen, den Abbau des Zahnschmelzes zu verringern, dies aber auf Kosten bedenklicher Nebenerscheinungen, jedenfalls auf lange Sicht gesehen.
Da wir Zahncreme täglich mehrmals benutzen, sind Langzeitfolgen bei diesem Thema durchaus relevant. Die Toxizität von Fluoriden auf einen lebendigen Organismus kann als kritisch angesehen werden, da es vom Körper nicht biologisch, das heißt auf natürlichem Wege, ausgeschieden wird und sich stattdessen in Zellen einlagert. Sicherlich ist es nicht einfach oder auch häufig unmöglich, exakt zu bestimmen, ob und wie Fluoride an krankhaften Prozessen des Körpers beteiligt sind.
Eine Beteiligung, oder zumindest ein ungünstiger Einfluss, an diversen Erkrankungen ist aber naheliegend. Das Tückische sind die geringen Mengen im Verhältnis zur Sensibilität des Körpers, besonders, wenn du zum Beispiel Spuren von Fluoriden auf der Zellebene im Hirn als möglich in Betracht ziehst. Kein Wunder, dass viele Menschen, die etwas tiefer denken, als es die Werbebranche möchte, von der Anwendung vieler Mundreinigungs- und Pflegeprodukte mit Fluoridanteil inzwischen lieber absehen.
Alles über Zahnpflege.
Zahnseide.
Wir beginnen mal mit der Interdentalhygiene. Damit ist die Säuberung der Zahnzwischenräume gemeint. Die vernachlässigen leider viele Menschen. Aus Unkenntnis oder weil ihnen die Anwendung von Zahnseide zu aufwändig erscheint. Aber in der Tat sind es diese kleinen Räume zwischen den Beißerchen, die von der Zahnbürste nicht vollständig gereinigt werden. Und genau hier verbringen Bakterien gerne ihre Zeit, um sich zu vermehren und deine Zahnoberfläche anzunagen, bis in ihrer Tiefe dann Karies entstehen kann.
Doch Obacht, es gibt eine ganze Menge unterschiedlicher sogenannter Zahnseiden, die auch mit Fluorid beschichtet sein können. Ferner gibt es sie ebenfalls nicht selten mit Bienenwachs, um eine bessere Gleitfähigkeit zu gewährleisten. Das ist zwar nicht so schlimm wie Fluorid, käme aber für Veganer nicht in Frage. Das richtige Benutzen von Zahnseide ist schnell erlernt und sollte täglich vollzogen werden, um kleine Essensreste zu entfernen, bevor sie eine Bakterienkultur bilden oder auch Mundgeruch entstehen lassen können.
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Zahncreme.
Sie ist das bekannteste Mittel zur Mund- und Zahnpflege überhaupt und daneben auch das wichtigste. Gerade um die ungezählten Zahncremes herum existiert die Diskussion, ob nun mit oder ohne Fluorid besser sei, am meisten. Wir kennen es alle seit unseren Kindertagen, dass besonders fluoridhaltige Zahncremes gut für die Zähne sein sollen. Inzwischen ist die gesicherte Erkenntnis nicht mehr zu leugnen, dass Fluoride die Verringerung des gesunden und natürlichen Zahnschmelzes wohl vermindern können, aber dennoch toxischer Natur sind.
Dies zwar in relativ größeren Mengen, aber bei täglicher Anwendung über Jahre bis Jahrzehnte führen sie auch zu einer Verhärtung und damit Brüchigkeit der Zahnsubstanz. Außerdem kann Fluorid mit Metallen reagieren, die ja nicht selten als Füllung in den Zähnen drin sind. Gerne wird Fluorid als Nebenprodukt aus diversen industriellen Verarbeitungsprozessen für Zahncreme hergenommen, anstelle der Gewinnung aus natürlichen Quellen, wie etwa Nüssen oder Mandeln. Der Verzehr einer Tube fluoridhaltiger Zahnpasta kann übrigens ein Kleinkind töten, und zwar wegen des Fluorids. Es scheint, als wäre Zahncreme ohne Fluorid auch für Erwachsene besser.
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Xylit.
Mittlerweile ist dieses Mittel als Zuckerersatz ziemlich verbreitet, weil es genauso süß ist. Aber auch zur Zahnreinigung ist es sehr gut geeignet und zu dieser wird hierfür nur gespült. Am besten einige Minuten lang im Mund bewegen und durch die Zahnräume ziehen, drei Mal am Tag ist gut. Xylit erhöht den Speichelfluss, damit die in ihm enthaltene Menge von Calciumphosphat im Mund. Was wiederum die Bildung von Zahnschmelz fördert und diesen härter macht.
Der durch den Xylit angestoßene Prozess im Mundraum hilft, in Verbindung mit dem Speichel, Mineralien in den Zahnschmelz einzubringen, was für den Zahn gesund ist. Zahlreichen Erfahrungsberichten zufolge wurden hartnäckige und bedenkliche Zahnfleisch- und Zahnentzündungen durch regelmäßige Anwendung mit Xylit eliminiert, um nur wenige Beispiele anzuführen. Außerdem macht es sensible Zahnhälse unempfindlicher. Es wird aus diversen Pflanzen gewonnen, vor allem aus Buchenholz, nur selten aus Birkenrinde, obwohl es auch verbreitet als Birkenrindenzucker bekannt ist.
Ölziehen.
Erzählt wird darüber viel, und längst nicht alles davon hält einer Nachfrage stand. Die Wirkung liegt vor allem an dem Umstand, dass Bakterien Öl nur schwer überleben. Es gibt mittlerweile medizinische Studien, welche die Wirksamkeit des Ölziehens belegen. Wichtige Grundlage hierfür sind einige Kriterien: Es sollte gutes Öl in Bioqualität sein. Ganz oben stehen natives Kokosöl, Sesamöl und Sonnenblumenöl. Geht sicher auch mit Olivenöl.
Des Weiteren sollte das Ölziehen morgens vor dem Zähneputzen und auf ganz nüchternen Magen erfolgen. Außerdem entweder als Kur über einige Wochen oder sogar immer und jeden Tag. Ferner ist eine Dauer von 15 bis 20 Minuten wichtig, damit alle schädlichen Bakterien erledigt werden können und das Öl in alle Winkel deines Mundes und der Zwischenräume gelangen kann.
Das Öl zieht und bindet ungesunde Stoffe, die sich auch woanders im Körper angesammelt haben. Das Öl auf keinen Fall schlucken! Wichtig: Das Öl in ein Tuch spucken, nicht in den Wasserkreislauf gelangen lassen. Anschließend Mund gut mit warmem Wasser spülen und mit der Zahnbürste Zähne putzen. Bei Bedarf mehrmals täglich durchführen, immer vor den Mahlzeiten bei möglichst leerem Magen.
Zahnreinigung und Mundhygiene DIY.
Zum Reinigen und für ein weißeres Lächeln gibt es ein paar Hausmittel, die sich bewährt haben. Das Gewürz Kurkuma zum Beispiel färbt intensiv gelb, bis auf die Zähne, die es weißer macht. Etwas davon auf die Zahnbürste und ein bis zwei Mal die Woche die Beißerchen geschrubbt, kann nicht schaden. Vor dem Putzen den Mund mit etwas Sesamöl spülen — eine alte Gewohnheit aus dem Ayurveda, die sich mild und sauber anfühlt.
Wie Ölziehen, nur kürzer. Ein Teelöffel Salz in ein Glas Wasser ergibt die wohl älteste Mundspülung der Welt — meldet sich dein Zahnfleisch aber immer wieder, gehört das zum Zahnarzt und nicht in den Küchenschrank. Zwei Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser, zweimal am Tag gegurgelt, sorgen für ein frisches Gefühl im Mund. Kamille und generell Kräutertees schmeicheln angegriffenen und entzündeten Zähnen und dem Zahnfleisch ebenso.
Bei Zahnschmerz hat Nelkenöl eine analgetische Wirkung. Vorsicht: Nur kleine Mengen auf ein Wattestäbchen und drauf tupfen. Auf eine ganze Nelke beißen und auf die Stelle halten, hat einen ähnlichen Effekt. Ein guter Spritzer Zitronensaft in ein Glas Wasser macht die Spülung schön erfrischend. Bei all diesen Anwendungen danach mindestens eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten, damit es seine Wirkung tut.
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Zahnpflege ohne Fluorid findest du bei uns im Regal.
Zahncreme ohne Fluorid, Bürsten aus Holz und Zahnseide ohne Plastik lassen sich zu einer kompletten Routine zusammenstellen. Sieh dich dafür in unserer Abteilung für Zahn- und Mundpflege um.
Du suchst eine Zahncreme ohne Fluorid und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Schreib uns, dann zeigen wir dir, was wir führen. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Körperkultivierte zur Zahnpflege am häufigsten.
Geht Zahnpflege auch ohne Fluorid?
Ja, ganz ohne Probleme. Es gibt Zahncremes ohne diesen Zusatz, dazu Zahnseide, Xylit, Ölziehen und einiges, was du selbst anrühren kannst. Damit deckst du alles ab, was deine Zähne täglich brauchen. Achte nur darauf, dass auch deine Zahnseide nicht ausgerechnet mit Fluorid beschichtet ist.
Warum steht Fluorid überhaupt in der Kritik?
Weil es sich im Körper einlagert, statt natürlich ausgeschieden zu werden. In Spuren kann es den Abbau des Zahnschmelzes verringern, doch da du Zahncreme mehrmals täglich benutzt, sind Langzeitfolgen ein Thema. Wie stark es an Beschwerden beteiligt ist, lässt sich kaum exakt bestimmen. Genau diese Unsicherheit bringt viele dazu, lieber darauf zu verzichten.
Warum ist Zahnseide so wichtig?
Weil deine Zahnbürste die Zwischenräume nicht vollständig sauber bekommt. Genau dort sammeln sich Bakterien, vermehren sich in Ruhe und nagen an der Zahnoberfläche, bis in der Tiefe Karies entstehen kann. Viele lassen diesen Schritt aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit weg. Sieh beim Kauf hin, ob die Seide beschichtet oder gewachst ist.