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Wie wirkt Bartöl eigentlich?

Klar, Bartöle sind toll und kommen in vielen Versionen.

„Das Natürliche, mein guter Alter, ist wohl auch das Rechte.“ C. D. Grabbe, deutscher Dramatiker. „Das Natürliche, mein guter Bart, ist wohl auch das Rechte.“ blackbeards, deutsche Bartmacher. Wir sind überzeugt: Bartöl ist natürlich und recht.

Charly Chaplin meinte einmal:

“Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich befreit von allem, was nicht gesund für mich war. Wer seinen Bart liebt, befreit ihn von allem, was ihm schadet und gibt ihm, was gesund für ihn ist.” Was willst du, hammerhartes Barthaar oder einen Hammerbart? Wir sind sicher, Letzteren. Für einen solchen solltest du schädliche Dinge von ihm fern halten und ihm gute Dinge zuführen. Du kennst dein Leben selbst am besten. Wenn irgendetwas nicht läuft, dann ist es deine Verantwortung, genau hinzusehen. Das kann dir niemand abnehmen. Uns geht es hier um deinen Bart. Um deine Haut, Haarwurzeln, Barthaare. Was tust du für deine Haut und Haarwurzeln, damit sie überhaupt gesundes Barthaar produzieren? Ernährst du dich ausgewogen, trinkst du ausreichend Wasser? Was ist mit Fast Food, Zigaretten und Alkohol?

Mit gesunder Versorgung von innen hast du Schritt eins für deinen Bart getan. Da es sich beim Haar jedoch um tote Hornsubstanz handelt, kann dieses, sobald es in die Länge wächst, durch äußere Störfaktoren Schaden nehmen. Nahe an der Haut ist es, eben geboren, versorgt, aber dann kommen Wind, Kälte, Sonne, chemieträchtige Pflegeprodukte, verletzungsträchtige Kämme und Bürsten, und treiben ihr Unwesen. Hier setzt Schritt zwei an, die äußere Versorgung. Natürliche Pflegeprodukte und schonende Pflegeutensilien pflegen und schützen deinen Bart im „langen“ Alter. Ganz speziell Bartbürste und Bartöl.

Warum wirkt Bartöl und was passiert mit dem Barthaar?

Wir betonen explizit, dass wir von hochwertigem Bartöl ausgehen, dessen Öle durch nährstoffschonende Kaltpressung aus biologisch angebauten Pflanzen gewonnen werden. Öle, die also weder unsanft raffiniert, noch aus Erdöl synthetisiert werden, noch einen Cocktail aus Kunstdünger oder Pflanzenschutzmitteln enthalten. Reines Pflanzenöl enthält eine kraftvolle Ladung natürlicher Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Eiweiße, mit denen Haut und Haare wirklich etwas anfangen können. Ehrliche Öle beliefern sie von außen mit Nährstoffen, Feuchtigkeit, Fett und einem Schutzfilm, der sie noch selbst atmen lässt, sprich nicht wie manch chemisches Silikönchen versiegelt und auf Dauer austrocknet. Deshalb wirkt Bartöl.

Wir setzen zudem voraus, dass du Bartöl verwendest, das zu deinen Haut- und Haarbedürfnissen passt. Hier solltest du eigenverantwortlich eruieren, vielleicht zusammen mit einem Barbier oder – bei ernsten Problemen – mit einem Hautarzt. Dann passiert Folgendes: Aus hartem Barthaar wird weiches, aus störrischem und verknotetem Barthaar wird folgsames und leicht kämmbares, aus stumpfem Barthaar wird glänzendes und, Jungs, das Beste zum Feste: Es wird herrlich duften beim duften Date. Brauchst du alles nicht, weil du nur einen Drei-Tage-Bart hast, meinst du? Dann sagen wir dir, du brauchst es doch. Dann, wenn du von Juckreiz geplagt bist. Dann, wenn deine Haut spannt oder sich schuppt.

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Wie kann Bartöl seine Wirkung bestens entfalten?

Nennst du endlich ein wunderbares Bartöl dein Eigen, beginnt nicht nur eine glanzvolle Ära für deinen Bart, sondern auch eine 365 Tage währende Strähne des kleinen Seelenglücks. Wir übertreiben nicht. Vorausgesetzt du hast obige Ausführungen beherzigt und gehst leidenschaftlich und strategisch an die Sache. Sonst könnte selbst bestes Bartöl enttäuschen. Klatsche das Öl also nicht einfach irgendwie lieblos drauf. Nicht auf Schmutz. Nicht auf Wasser. Nicht in rauen Mengen. Das käme Perlen vor die Säue werfen gleich. Reines Bartöl auf schmutzigem Barthaar – das ist ein Widerspruch in sich. Haare und Haut können die Wirkstoffe des Bartöls am besten aufnehmen, wenn nichts auf den Poren und der Schuppenschicht lastet und diese leicht geöffnet sind.

Das erreichst du, indem du deine Bartzone sorgfältig wäschst. Mit lauwarmem Wasser. Und alle zwei, drei Tage zusätzlich mit einem Bartshampoo. Danach tupfst du sie vorsichtig mit einem sauberen Tuch trocken – jedoch nicht knochentrocken. Öle schätzen leicht feuchtes Milieu und viele transportieren die Restfeuchtigkeit gleich mit in Haut und Haar.

Nimm nun etwas Bartöl. Zwei, drei Tropfen für kleine Bärte. Sieben, acht Tropfen für große. Massiere es von der Haut zu den Haarspitzen hin ein. Kämme den Bart jetzt vorsichtig mit einem hochwertigen Bartkamm und bürste ihn danach mit einer hochwertigen Bartbürste. Willst du deinen mächtigen Bart mit einem Föhn trocknen und formen, tu dies nur mit lauwarmer Luft aus einem Sicherheitsabstand von mindestens zehn Zentimetern, und zwar wieder nicht knochentrocken und bevor du das Bartöl einmassierst.

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Was sind die wichtigsten Trägeröle und warum?

Trägeröle bilden die Basis eines jeden Bartöls. Sie heißen deshalb auch Basisöle. Generell sind es Pflanzenöle. In einem ehrlichen Bartöl sind sie wie erwähnt naturrein und kaltgepresst, so dass die wohltuenden Inhaltsstoffe erhalten sind und nichts Chemisches dazwischen funkt. Nun gibt es eine Vielzahl davon. Es kristallisierte sich jedoch heraus, dass sich einige besonders für die Barthaare und die darunter liegende Haut einsetzen. Es stellte sich beim Mixen und Testen außerdem heraus, dass eine Mischung von zwei, drei oder gar mehr Pflanzenölen besser wirkt, als ein Öl alleine. Weil sie sich in ihrer wirkstofflichen Bandbreite ergänzen und in physikalischen Eigenschaften unterstützen können.

Nehmen wir einfach mal eine willkürliche Mischung als Beispiel zur Veranschaulichung: Squalan (aus Oliven, nicht aus der Leber des lateinisch squalus genannten Haifisches), ist äußerst oxidationsstabil, macht eine Ölmischung dadurch länger haltbar, ist außerdem dünnflüssig und schnell einziehend, wobei es dickflüssigere Öle mitzieht. Wir mischen Arganöl bei und erhalten einen medizinischen Effekt gegen Akne, sehr trockene Haut und langsamen Haarwuchs. Um strapazierte Haut zu beruhigen und zu schützen, mixen wir Sonnenblumenöl hinein, das – nicht minder hochwertig und inhaltsstoffträchtig – preisgünstig ist und die Kosten eines Bartöles in Grenzen hält.

Jedes Öl hat per se wunderbare Eigenschaften, aber das eine kann dieses ausgeprägter, beispielsweise Feuchtigkeit spenden, das andere jenes, beispielsweise gegen fettige Haut oder adstringierend wirken. Wichtige Öle für Bärte sind nebst obigen vor allem Jojobaöl, Mandelöl, Traubenkernöl, Hanföl, Passionsfruchtöl, Olivenöl, Rizinusöl und Aprikosenkernöl. Clever ausgetüftelte Mischungen liefern Steak, Kartoffel und Salat gleichzeitig – bildlich gesprochen.

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Woher kommt der tolle Duft? Die ätherischen Öle.

Neben Trägerölen stecken noch ätherische Öle im Bartöl. Ein Bart lebt nicht vom Glanz alleine. Ein Bart lebt auch vom Duft. Ein guter Bart ist einer, den man gerne sieht und einer, den man / frau gerne riecht. Deshalb tröpfelt man in die Basisölmischung ein paar feinst duftendende ätherische Öle, die selbstverständlich genauso hochwertig sein sollten, also naturrein und schonend destilliert, extrahiert oder gepresst. Ätherische Öle sind in winzigen Mengen hochwirksam. In vielerlei Hinsicht. Sie desinfizieren, wirken gegen Bakterien, Viren und Pilze – also gegen alles, was wir im Bart nicht wollen. Und sie wirken auf feinstofflicher Ebene förderlich auf unseren Körper und Geist, können erotisieren, erfrischen, aufheitern, aktivieren und Vieles mehr.

Sie werden aus Kräutern, Rinden, Moosen, Blüten, Blättern und Blumen gewonnen und können untereinander kreativ gemischt werden. So ergeben sich blumig-würzige, frisch-herbe, fruchtig-erdige Düfte zum Beispiel. Da ist für jede Nase was dabei. Ätherische Öle enthalten natürliche Duftstoffe. Doch wir wollen ehrlich sein: Einige wenige unter ihnen können Allergiker reizen. Diese müssen und werden laut Gesetz auf dem Etikett deklariert. Schau als Allergiker genau hin und wähle unter Umständen eine pure Basisölmischung oder Bartöl mit unbedenklichen Duftstoffen. Für alle anderen gilt: Dufte, was wolle. Hauptsache gut.

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Wie oft solltest du Bartöl verwenden und was gibt es noch zu beachten?

Auch wenn du geneigt bist, Bartöl viele Male täglich nachzulegen, weil es einfach so gut riecht, solltest du dies nicht tun. Tust du zu viel drauf, glänzt dein Bart nicht mehr dezent, sondern wie ein Stück Speck und fühlt sich auch so an. Morgens nach der Bartwäsche ist der Zeitpunkt prima und gerne nochmal abends, wenn du was Schönes vorhast oder bevor du schlafen gehst, dann können die Inhaltsstoffe über Nacht wirken – Lavendelöl wäre beispielsweise schlaffördernd. Zweimal am Tag sind also optimal, wobei du beide Male sparsam dosieren musst. Allerdings ist jeder Bart und jeder Traum anders und du darfst natürlich experimentieren.

Beachte, dass Bartöl ein Naturprodukt ist, und als solches nicht unendlich lange hält. Es mag weder Sauerstoff noch Licht, weshalb du es immer gleich wieder verschließen und dunkel oder in den Kühlschrank stellen solltest. Pass zudem auf, dass die Pipette oder die Tropföffnung nicht mit Haut und Haar in Berührung kommt, denn sonst gelangen Bakterien ins Fläschchen, die das Öl zerstören. Im Allgemeinen halten Bartöle etwa drei bis zwölf Monate nach dem ersten Öffnen, weshalb sie in kleinen Fläschchen daherkommen. Wirf es weg, sobald es komisch riecht. Sei dann nicht traurig: Es gibt schließlich viele frische Düfte zu entdecken.

Jetzt weißt du schon etwas mehr.

So wirkt Bartöl. Grandios, dass du dich nicht nur mit hochwertigen Produkten pflegen möchtest, sondern dich auch darüber informierst warum sie gut sind und wie sie wirken. Dafür erstmal ein großes Lob unsererseits. Wenn du schon dabei bist, hier kommen ein paar weiterführende Ratgeber, die sich mit Inhaltsstoffen und Anwendung befassen.

Wenn Bart, dann auch Bartöl. Im blackbeards Onlineshop findest du die besten Bartöle, die es gibt.

Jeder ist anders. Jedes Bartöl ist anders. Wir haben versucht, für jeden etwas in unseren Regalen zu bieten. Lies dir unsere Produktbeschreibungen durch. Überlege, welchen Duft du dir gut vorstellen könntest, welche Basisöle für deine Barthaare und Haut am besten sein könnten.

Viele Basisöle sind so intelligent gemixt, dass sie fast jeder super verträgt. Wenn du jedoch ein spezielles Problem hast, solltest du genauer hinsehen. Nimm gerne Kontakt mit uns auf, wir können dir sicher weiterhelfen, da wir selbst Bärte haben und die Probleme kennen. Doch klick erstmal hier für einen ersten Eindruck:

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