Hausmittelchen: Bartpflege selbst machen? Ja, das geht. Und wir erklären es dir.

Unsere Großväter sahen verdammt gut aus und das hat einen Grund. Wie haben Männer Bartpflege betrieben, bevor sie das ganze gute Zeug bei blackbeards kaufen konnten? Sie haben sich ihre Bartpflege einfach selbst hergestellt.

Empfohlene Produkte zur Bartpflege aus dem blackbeards Onlineshop.

Was ist der Vorteil selbstgemachter Bartpflege-Produkte? Leisten sie wirklich gute Dienste?

Wir haben uns also mit unseren eigenen und den Großvätern anderer glorreicher Bartträger zusammengesetzt und ein wenig über die Vergangenheit geplaudert. Das Gedächtnis älterer Herrschaften ist äußerst effizient bei der Verwertung des erworbenen Wissens. Neben unglaublich vielen Geschichten darüber, wie die Männer vor ein paar Jahren eure Omas von sich überzeugt haben und zahlreichen weiteren Stories, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten, haben sie uns ihre Geheimnisse rund um das Thema Bartpflege verraten, welche wir dir natürlich sofort weitergeben möchten, damit du sie ausprobieren kannst.

Bartöl? Bartwichse? Shampoo für den Bart? Kannst du natürlich fertig kaufen. Oder du probierst selbst ein bisschen rum, verwendest nur ausgewählte Zutaten und pflegst deinen Bart mit individueller Bartpflege. Der Deal: Wir stellen dir Rezepte vor, du testest sie und gibst uns Feedback. Bei den ganzen Infos, die wir gesammelt haben, ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, alles selbst zu machen. Der wohl größte Vorteil: Es ist deine Entscheidung, was drin sein soll. So manches im Handel erhältliche Produkt ist mit Konservierungs- oder Farbstoffen angereichert, die bei empfindlicher Haut Allergien auslösen können. Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, suchst du dir deine Produkte sorgsam zusammen oder du machst die Pflege für deinen Bart selbst. Das ist eventuell auch ein bisschen günstiger – wenn du deinen Stundenlohn nicht einbeziehst. ;-{)

Bartpflege-Produkte, die du selbst herstellen kannst.

Bartwichse. Ein Must-Have für sehr viele Bartstile ist die Bartwichse, denn um deinen prächtig gezüchteten Schnurrbart in Form zu bringen benötigst du schlichtweg eine gute und feste Bartwichse. Sie gibt deinem Oberlippenbart Halt und ermöglicht dir das Zwirbeln der Barthaare an den Seiten. So kannst du ihn stylen und ihm die Form verpassen, die du heute tragen möchtest. Egal ob schlicht, extravagant oder spielerisch: Eine gute Bartwichse macht das mit und sorgt für Halt in deinem Moustache. Darüber hinaus bringt Bartwichse auch noch einen anregenden Duft in deinen Bart, der dir den ganzen Tag über sanft in die Nase fliegt und dort deine Geruchssinne erfreut. Eine Bartwichse eignet sich deshalb besonders gut, um sie selbst herzustellen, da nicht sonderlich viele verschiedene Inhaltsstoffe notwendig sind, die du später zusammenmischst. Darüber hinaus sind die benötigten Inhaltsstoffe auch noch einfach erhältlich und leicht zu mischen.

Zwei Inhaltsstoffe sind bei deiner selbst gemachten Bartwichse besonders wichtig: Bienenwachs und Vaseline. Dazu kommen noch einige Öle und andere Inhaltsstoffe, die wir dir in unseren entsprechenden Rezepten und Anleitungen natürlich verraten. Vor der festen und harten Konsistenz von Bartwichse solltest du nicht erschrecken, das ist bei diesem tollen Bartpflegeprodukt einfach so. Du musst es später mit dem Fingernagel aus dem Tiegel kratzen und zwischen den Fingern verreiben, bis es weich und formbar wird. Anschließend arbeitest du es in deinen Oberlippenbart ein und lässt es wieder kalt werden, sodass es deinem Moustache die entsprechende Form verleiht. Ein kleiner Tipp: Wenn du deine Bartwichse in einer kleinen Dose in der Hosentasche mit dir trägst oder einige Minuten vor ihrem Einsatz auf die Heizung legst, wird sie schön weich und lässt sich durchaus einfacher verarbeiten. Deinen Bart solltest du übrigens nach dem Einsatz von Bartwichse ausgiebig reinigen, bevor du ins Bett gehst. Bartwichse ist zwar eine tolle Sache, sollte aber kein Dauermieter in deinem Bart werden.

 

Bartöl. Hach, eines unserer Lieblingsprodukte. Das soll nicht heißen, dass andere Bartpflegeprodukte weniger wichtig wären, aber ein gutes Bartöl ist nun mal der Ausgangspunkt für ausgiebige und reichhaltige Bartpflege. Bartöl hilft gegen eine Vielzahl verschiedenster größerer oder kleinerer Probleme, die im Laufe deiner Bartkarriere auf dich zukommen könnten. Egal ob als Erste-Hilfe-Sofortmaßnahme oder zur Prävention vor Bartproblemen: Bartöl hilft dir. Du leidest beispielsweise unter krausem, hartem und störrischem Barthaar? Die regelmäßige Anwendung von Bartöl (bestenfalls zwei Mal täglich) hilft dir, deine Bartpracht weicher und geschmeidiger zu bekommen. Zusätzlich hilft Bartöl dabei, deinem Bart einen seidigen Glanz zu verleihen und einen leichten Schimmer, sodass er nicht nur gesund ist, sondern auch so aussieht und du ihn entsprechend stolz präsentieren kannst. Die hochwertigen Inhaltsstoffe eines guten Bartöles versorgen deine Barthaare außerdem mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen, die sie vor dem Austrocknen schützen und schon von der Wurzel an gesund halten.

Allerdings unterstützt Bartöl nicht nur deine Barthaare, sondern auch die darunterliegende Gesichtshaut. Jeder Bartträger kennt vermutlich diese ungeliebte Juckphase, während der Bart wächst. Das ist eine äußerst unangenehme Sache, die sich aber mit dem richtigen Bartöl zumindest etwas lindern lässt. Darüber hinaus verpasst Bartöl deinem Bart einen herrlichen Duft. Zusätzlich weckt kaum ein anderes Produkt den Trieb des „Ausprobierens“ bei uns Männern so sehr, wie Bartöl. Alleine die Tatsache, wie viele verschiedene Bartöle es schon auf dem Markt gibt spricht dafür, dass dich noch viele weitere Kombinationsmöglichkeiten der Inhaltsstoffe erwarten, die unbedingt von dir ausprobiert werden wollen. Sobald du beispielsweise nur minimal den Anteil der verschiedenen ätherischen Öle veränderst, die du deinem Bartöl beimischst, verändert sich mitunter der komplette Geruch und dich erwartet ein neues, einzigartiges Endergebnis. Indem du dein Bartöl selbst herstellst, kannst du natürlich noch individueller auf die Duftnote eingehen, die du heute gerne im Bart hättest. In diesem Sinne: Ran an die Stoffe.

 

Bartbalsam / Bartpomade. Spätestens wenn du Bartbalsam beziehungsweise Bartpomade für deinen Bart brauchst, können wir dir nur herzlich gratulieren. Jetzt hast du einen Vollbart, der sich nicht mehr anders zähmen und in Form bringen lässt, als mit einer guten Bartpomade. Kämmen und Bürsten ist mittlerweile (hoffentlich) Standard bei dir geworden, Bartöl benutzt du sowieso und hast deine Barthaare durch den regelmäßigen Einsatz damit schon entsprechend weich und geschmeidig gemacht, jetzt folgt das Feintuning, damit dein Bart auch angemessen auffällt. Was du vielleicht schon allgemein als Pomade für die Haare auf dem Kopf kennst, wird also nun auch in deinem Bart ein Thema, um ihn in Form zu bringen. Bartpomade liefert Fixierung, Halt und Styling über den ganzen Tag in deinem Vollbart. Zusätzlich punktet ein guter Bartbalsam mit reichhaltigen Inhaltsstoffe, die sogar noch ein bisschen Pflege für deinen Bart mitbringen. Feuchtigkeitsversorgung, Styling und anregender Duft sind somit die Charakteristika, die eine ordentliche Bartpomade aufweisen sollte, um sich für einen Einsatz in deinem Bart zu qualifizieren.

Ein Bartbalsam unterscheidet sich generell in den Inhaltsstoffen gar nicht so sehr von einer Bartwichse, lediglich die Mengen und Relationen der Mischverhältnisse der Inhaltsstoffe untereinander sind anders. Auch bei einer Bartpomade kommt es auf die Festigkeit an, um sie entsprechend gut zu verarbeiten. Allerdings ist sie nicht ganz so fest wie eine Bartwichse. Je nach Ansprüchen an deinen eigenen Bartbalsam kannst du ihn entweder sehr weich oder sehr fest werden lassen, hier hast du die Möglichkeit individuell auf die Beschaffenheit deines Bartes einzugehen. Einige Anregungen zu den Mischverhältnissen und die Auswirkungen auf das Endprodukt findest du selbstverständlich in unseren sauber zusammengetragenen Rezepten. Du kannst uns ja gerne mal Feedback und eigene Rezepte zukommen lassen, wir freuen uns auf deine Einsendungen.

Bartshampoo. Ja, sicher, wir wissen, was du jetzt denkst: „Ich nehm einfach das Shampoo meiner Freundin, das wird schon irgendwie reichen“. Naja, das ist – um ehrlich zu sein – eher semiprofessionell und sollte nur eine Notlösung sein. Klar, Haar ist irgendwo Haar und was für die Haare auf dem Kopf gut ist, kann prinzipiell nicht verkehrt für deinen Bart sein – allerdings unterscheiden sich die Kopfhaare durchaus von den Barthaaren, weshalb Haar nicht immer gleich Haar ist. Das ist nicht schwer zu verstehen, fass dir einfach mal an den Kopf und danach in den Bart. Du wirst sofort merken, dass sich die Festigkeit und Grundbeschaffenheit der Haare unterscheidet. Darüber hinaus tritt bei vielen Männern das Phänomen auf, dass die Haare auf dem Kopf mit der Zeit weniger werden, die Barthaare allerdings stets weiter wachsen. Und um der Besonderheit deiner Barthaare auch entsprechend nachzukommen, solltest du ein spezielles Bartshampoo zur Reinigung verwendet.

Was macht ein Bartshampoo also besonders? Nun, deine Kopfhaare willst du möglichst fettfrei halten und davon befreien. Alles andere würde auch unschön aussehen. Für deine Barthaare ist natürliches und körpereigenes Fett allerdings sehr wichtig und liefert wichtige Nährstoffe und Feuchtigkeit. Dieses komplett auszuwaschen wäre auf Dauer ungünstig. Ein Bartshampoo geht genau auf diesen Umstand ein und versorgt deine Barthaare und die darunterliegende Haut deines Gesichts mit Feuchtigkeit und reichhaltigen Nährstoffen, die beides gesund und fit halten. Außerdem ist ein Bartshampoo relativ pH-neutral und milder als herkömmliche Shampoos für den Kopf. Ein Bartshampoo sorgt dafür, dass dein Bart von den Belastungen des Alltags sowie sämtlichen Styling-Produkten befreit wird. Damit du genau weißt, wie du dein eigenes Bartshampoo herstellen kannst, haben wir dir auch hier einige tolle Rezepte und Anleitungen zusammengestellt, die dir dabei helfen werden, dich zukünftig „Beardwash-Creator“ nennen zu können. Klingt ziemlich urban und cool, oder?

Bartkur. Du pflegst deinen Bart inzwischen regelmäßig mit allem, was so dazugehört. Bartöl, ganz klar. Bartshampoo obendrein und auch dein Bartbalsam erfüllt pflegende Faktoren, weil du darauf geachtet hast, dir einen guten zuzulegen beziehungsweise eine gute Bartpomade selbst herzustellen. Perfekt, dein Bart wird sich freuen. Allerdings gibt es tatsächlich noch etwas, mit dem du deiner Bartpflege die Krone aufsetzen kannst: Die Bartkur. Sie bringt noch eine Extraportion Pflege mit für deinen Bart und kann dabei helfen, ihn etwas voluminöser, geschmeidiger und glänzender zu machen.

In handelsüblichen Haarkuren sind meist, neben pflegenden Inhaltsstoffen, auch chemische und künstliche Zusätze drin, die wir eigentlich nicht so gerne mögen. Deshalb haben wir bei der Kreation unserer Bartkur-Rezepte sehr darauf geachtet, natürliche und leicht verträgliche Inhaltsstoffe zu verwenden, die du dir auch leicht besorgen kannst. Es bleibt eben doch ein viel besseres Gefühl zurück, wenn du genau weißt, was du dir da in den Bart schmierst und wo es herkommt, als wenn du nur darüber grübeln kannst, wie viel Chemie genau drin ist und ob die „natürlichen Zusätze“ auch wirklich so natürlich sind, wie die Verpackungen es dir glauben machen wollen.

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Sich seine Bartpflegeprodukte selbst herzustellen ist einfach männlich, kein Zweifel. Außerdem stillt es unseren Spieltrieb und den Drang, Sachen auszuprobieren. Erfolg und Misserfolg liegen bei Bartpflegeprodukten sehr nah bei einander. Ein Tropfen zu viel Hiervon, etwas zu viel Davon und dahin ist die Herrlichkeit.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du weißt, was du tust. Einige Rezepte zu diversen Bartpflegeprodukten findest du in den entsprechenden Ratgebern. Noch mehr würde uns aber dein eigenes Rezept interessieren. Wie hast du es gemacht? Was hast du verwendet an Inhaltsstoffen und wieviel davon? Wir sind gespannt, von dir zu hören.