Der Bart im Tierreich.

Etwa 55% der Männer tragen Bart. Manchmal liegt der Bart voll im Trend, dann erfährt er wieder eine Flaute. Obwohl immer mehr Männer dazu neigen ihre Gesichtsbehaarung dauerhaft zu entfernen, wirkt er auf die Frauenwelt doch anziehend und sexy.

Aber warum ist das so?

Der Bartwuchs wird durch das männliche Hormon Testosteron ausgelöst. Wer also viel Bart vorweisen kann, gilt als besonders männlich und stark. Er strahlt Autorität, Größe und Dominanz aus und soll auf Feinde eine einschüchternde Wirkung haben. Ähnliches ist auch im Tierreich vorzufinden wie der Löwe, der König der Tiere. Die eindrucksvolle Mähne der Männchen lässt die Tiere nicht nur größer erscheinen, sondern macht sie für die Weibchen begehrenswert.

Grundsätzlich hat die Natur es so geregelt, dass die Art, welche sich am besten an die Umwelt anpassen kann, überlebt. Dies gilt nicht nur für die unterschiedlichen Tierarten, sondern auch für die stärksten und gesunden Tiere. So ertastet beispielsweiße der Fischotter mit seinen dichten Barthaaren im trüben Wasser seine Nahrung. Dem Seehund dienen seine Barthaare der Orientierung. Besonders männlich und attraktiv wirkt bei der Ziege der lange Bart unterhalb des Mauls. Andere Tiere verdanken ihren Namen sogar ihrem Bart. Die Bartagame, eine auf dem australischen Kontinent lebende Echse, stellt ihren Bart bei Gefahr oder der Verteidigung des Reviers auf, sodass sich ihre Stacheln bedrohlich spreizen. So drückt die Bartagame Dominanz aus und hat auf Weibchen eine eindrucksvolle Wirkung. Der Bartgeier wird oftmals als Kaiser der Lüfte bezeichnet. Zu Recht! Er hat riesige Flügel, einen keilförmigen Schwanz und wie soll es auch anders sein, einen Bart unterhalb des Schnabels.

Die Fauna bietet zahlreiche Beispiele warum der Bart eine so bedeutende Rolle spielt. Er dient nicht nur dazu, Größe auszustrahlen, sondern auch in Bezug auf das weibliche Geschlecht Eindruck zu hinterlassen.

Zu klären gilt allerdings noch, warum über die Hälfte der männlichen Bevölkerung ein unbehaartes Gesicht bevorzugen. Vielleicht liegt es ja daran, dass ein rasiertes Gesicht als ungepflegt gilt – dies ist allerdings reine Spekulation, denn wissen tut es niemand.

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Alex Baumgartner ein Autor von blackbeards

Alex Baumgartner

Alex ist seit 2012 ein Teil von blackbeards. Mit viel Engagement arbeitet er täglich daran den Shop am laufen zu halten und optimiert gerne einmal die Designs der einzelnen Seiten. Auch er beschäftigt sich seit blackbeards ausgiebig mit dem Thema Bart und Bartpflege. Er versucht gern Neues und wandert dabei oft auf unbetretenen Pfaden.

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