Haushalte gut mit Bartöl, Bartbalsam, Bartpomade und Co.

Mann mit zersausten Vollbart, tropft Bartöl in seine Hand.

Im Grunde genommen darfst du die Pflegeprodukte verwenden, so oft du willst.

Nur vermeide es, zu übertreiben. Es ist die Frage nach der Pflicht und der Kür. Wie oft sollte etwas, wie häufig darf es? Auch persönliche Vorlieben spielen natürlich eine Rolle. Wir erklären, welche Bartpflege-Produkte du wie und wie oft nutzen solltest und wieso.

Immer wieder erreichen uns Fragen zu der Häufigkeit der Anwendung verschiedener Bartpflegeprodukte. Wir geben da zwar ziemlich genaue Aussagen in den Produktbeschreibungen und unseren Ratgebern, aber das müssen keine ehern fest geschriebene Gesetzmäßigkeiten sein. Und entsprechend können alle Produkte so oft benutzt werden, wie du es für richtig hältst. Genauso, wie du eine oder drei Schalen Müsli zum Frühstück essen kannst. Da aber gerade Bartpflegekomponenten teilweise intensive Wirkungen und Gerüche haben, sollte das nicht überstrapaziert werden mit dem Anwenden. Daher unsere Empfehlungen.

An dieser Stelle verläuft dann die Trennlinie von allgemeinen Vorgaben hin zu den Besonderheiten der jeweiligen Produkte. Keine Wissenschaft das Ganze, aber es lassen sich durchaus ziemlich konkrete Empfehlungen hinsichtlich der bewährten Häufigkeit der Benutzung von unterschiedlichen Mittelchen machen, mit denen du deinen gewachsenen Freund unter Nase und Kinn hegst und pflegst. Um also Unsicherheiten zu minimieren, geben wir dir spezifische Tipps, damit du durchblickst und weder zu sparsam noch zu verschwenderisch mit den kostbaren Pflegemitteln umgehst.


Wie oft du Bartöl, Bartbalsam und Bartshampoo verwenden solltest.

Über die Häufikgeit der Verwendung von Bartöl. Ein- bis zweimal am Tag.

Wir beginnen mit dem Bartöl, da es eines der beliebtesten Produkte für die Bartpflege ist. Ferner nimmt es eine wichtige Position in der Bartpflege ein. Da Bartöl wegen der Anteile an ätherischen Ölen in der Regel einen intensiven Geruch verbreitet, sollte es nicht inflationär genommen werden. Täglich schon, aber nicht in zu hoher Dosis. Der Duft möchte sicher nicht nur von der eigenen Nase, sondern auch vom Umfeld erfasst werden, aber hypersensible Personen sollen von deiner Geruchsaura auch nicht regelrecht umgeworfen werden.

Ferner steigt dir selbst unter Umständen eine zu intensive olfaktorische Entfaltung so intensiv ins Riechhirn, dass es dir die Sinne benebelt. Das muss nicht sein. Aber durchaus sehnt sich die vom intensiven Bartwuchs bedeckte Haut nach den Anteilen der Pflegeöle, die sie vom Bartöl geliefert bekommt. Je nach Dichte des Bartes können es zwischen drei und sechs Tropfen aus der Pipette sein, die du in den Bart streichst. Zehn bis fünfzehn wären zum Beispiel definitiv zu viel und eine wirkliche Duftbombe, egal wie mächtig der Bart ist. Dafür darf das Bartöl ruhig noch einmal am Tag erneuert werden.


Wie oft du Bartbalsam verwenden kannst? Einmal pro Tag reicht.

Sehr ähnlich verhält es sich mit Bartbalsam. Er zündet eine zweite Pflegestufe nach der Grundpflege, in die wir das Bartöl einordnen. Bartbalsam ist sozusagen eine der Zugaben, aber keine unwichtige. Unterschätze nie die Bedürfnisse deines eigenen Körpers, unabhängig, um welchen Bereich es sich handelt. Wie du sicherlich weißt, nimmst du Bartbalsam, um deinen Barthaaren eine gewisse Geschmeidigkeit und attraktiven Glanz zu verleihen, und ihm zusätzlich leichte Form und etwas Halt zu geben. Seine Pflegeöle werden erneut von Haar und Haut dankbar an- und aufgenommen.

Da Bartbalsam aber keine so intensiv festigende Wirkung wie zum Beispiel Bartpomade hat, ist er, wenn dir Halt wichtig ist nur bei einem kurzen Bart eine ausreichende Lösung. Auch Bartbalsam darfst du täglich verwenden. Wenn nach der Arbeit eine intensive Dusche folgte, oder ein Regenguss dein Styling zunichte gemacht hat, und du in der zweiten Tageshälfte noch etwas auf dem Programm hast, kannst du getrost auch ein zweites Mal Bartbalsam benutzen. Aber auch hier: Keine Überflutung, denn Bartöl und Bartbalsam tun bereits in überschaubaren Mengen ihre Wirkung.


Schnurrbartwichse anwenden – wie oft eigentlich? Immer, wenn du zwirbeln willst.

Bartwichse. Was das Styling betrifft, eines der ultimativen Mittel. Sie existieren in unterschiedlichen Festigungsgraden, wobei auch die leichteste Stufe die Bartform stärker festigt als Bartbalsam. Hieraus ergibt sich die Nutzung für Bärte, die wirklich schon deutlich die Länge eines Vollbartes erreicht haben. Vor allem aber schreit der stattliche Oberlippenbart nach Fixierung, wenn er die gezwirbelte Form wahren soll. Bartwichse ist bei ihm nun das Mittel deiner Wahl. Obacht: Diese Stylinghilfen verrichten ihre Aufgabe sehr gut. Je nach Ausprägung deiner Bartform oder des Stils und der Länge muss Bartwichse nicht unbedingt täglich verwendet werden.

Das siehst du selbst schon am Morgen, wie gut die Formung vom Vortage noch sitzt. Hat sich noch keine regelrechte Aushärtung gebildet und auch keine unangenehme Geruchsentwicklung, darf der Bart ruhig noch so bleiben. Möglich, dass dein Bart schon sehr gut in die Länge gewachsen ist oder du eine außerordentliche Drehung in die Enden gebracht hast, mit der du auch auffallen willst. In diesem Falle kann eine Erneuerung der Bartwichse erlaubt und sinnvoll sein. Grundregel aber: nicht unbedingt täglich.


So oft verwendest du Bartseife: Zwei- bis dreimal pro Woche maximal.

Hier schließen wir am vorangegangenen Faden an: Muss die Bartpomade erneuert werden, sollten die Reste voriger Anwendungen erst entfernt werden. Das Stichwort Geruchsentwicklung ist auch schon gefallen. Je länger im Bart, desto intensiver kann der Wohlgeruch eines Stylingproduktes auch mal „umkippen“. Wasche deinen Bart einmal in der Woche komplett und intensiv mit einer Bartseife aus. Sie ist spezialisiert auf die Entfernung der gängigen Bartpflege- und Stylingprodukte, von denen wir hier reden. Außerdem pflegt und bereichert auch die Bartseife selbst den Bart und die Gesichtshaut.

Von einem angenehmen und frischen Eigengeruch ganz zu schweigen. Schön einseifen, gründlich ausspülen. Reste von Pomade, Balsam & Co, aber auch trockene Hautpartikel oder Handwerkerstaub werden ausgespült. Das hast du sicher schon öfter gelesen? Ist auch so. Keime und Bakterien haben keine Chance. Eine intensive Wäsche strapaziert deine Barthaare aber etwas und trocknet sie trotz der Formeln, die dem entgegenwirken sollen, über den Idealfall hinaus aus. Erst recht, wenn anschließend der Föhn folgt. Daher: Direkter Ausgleich nach der Wäsche mit Bartöl bitte.


Und so oft Bartshampoo: Wie bei der Bartseife.

Bartshampoo ist für die häufigere Wäsche in der Woche gedacht. Sie ist ausgerichtet auf die „leichteren“ Verschmutzungen, die der Alltag mit sich bringt. Das wären vor allem Staub der Städteluft und Essensreste. Letztere haften sicherlich nicht als grobe, unübersehbare Brocken an deinem Bart, aber sehr kleine Stückchen von der Frühstücksstulle oder dem Burger in der Mittagspause bleiben gerne mal hängen.

Die Vermischung mit den Fetten der Lebensmittel erzeugt leider eine gute Haftung an deinen Barthaaren. Nicht so auffällig, das, aber über mehrere Tage sollten diese Restchen schon entfernt werden. Das macht normales Bartshampoo ganz hervorragend und zuverlässig, Wohlgeruch und -gefühl inklusive. Die Barthaare freuen sich zudem über einen zusätzlichen Weichmacher, den Bartshampoo ebenfalls darstellt. Mit der Faustformel zweimal Bartshampoo, bei Bedarf einmal Bartseife pro Woche bist du in Sachen Hygiene und Gesundheit auf der sicheren Seite.


Wie sagt der bärtige Volksmund? Nur ein gepflegter Bart ist ein guter Bart.

Dein Bartpflege-Arsenal schreit förmlich nach Anwendung. Ist es auch genug gewesen oder war es schon zu viel? Damit deine bessere Hälfte nicht ständig den Fühl- und Riechtest machen muss – oder für alle, die alleine leben – gibt es ein paar ganz leichte Grundregeln für jedes Produkt, die kennst du ja jetzt und so funktionieren deine Sachen aus dem blackbeards Sortiment bestens und halten lange. Nachschub gibt es hier.

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